Hi,
bei allen entsprechenden Aktionen kommt es immer auf das Lösemittel an, das auf die Tinte abgestimmt sein muss. Viele Tinten arbeiten auf Alkoholbasis, dementsprechend ist dann ein Bad in Isopropanol (medizinischer Alkohol / Brennspiritus) erfolgversprechend. Vorsicht aber mit den Kunststoffteilen. Hier immer sicherheitshalber vorher testen, ob sich das gewählte Lösungsmittel auch damit verträgt. Bin selbst mal ganz gut mit einer leider ganz üblen chemischen Keule gefahren, die eigentlich zum Reinigen von Laufwerksköpfen in Diskettenlaufwerken gedacht war. Enthielt aber Formaldehyd und ist daher inzwischen genauso vom Markt, wie der gute alte TipEx-Verdünner. Ungeeignte, da immer den Kunststoff angreifend ist Aceton.
Unterstützen kann man ein solchen Bad, wenn man es in einem Ultraschallgerät, wie es Conrad für ein paar Mark anbietet, durchführt. Wichtig: Kopf hinterher gut mit fusselfreien Tüchern trocknen und ausreichend nachtrocknen lassen (mindestens über Nacht). Alle diese Basteltipps natürlich auf eigene Gefahr.
Gruß vom Wiz
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