Warum bilden getrocknete Schweißflecken Ränder und nicht einen homogenen „flächigen“ Fleck?
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klare Frage - grundsätzlich einfache Antwort
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Ich würde Dir gerne antworten, weiß aber nicht, ob Du nicht schon eine Antwort erhalten hast. Wenn Du zu faul bist, hier regelmäßig reinzuschauen, bin ich zu faul, eine evtl. überflüssige Antwort zu verfassen. Schließlich will ich ja nicht unnötige Schweißflecken riskieren
MfG
Christian
Hi!
Ich hab folgende Antwort bekommen, die mich aber nicht ueberzeugt:
Wenn Du Dir einen Schweißfleck vereinfacht als einen See vorstellst, dann fängt er vom Rand an, auszutrocknen. Dadurch fällt ein Teil der Salze, die im Schweiß enthalten sind, aus (weil sich eben nur begrenzte Mengen von Substanz X in Substanz Y lösen lassen, wenn Substanz Y durch Verdunstung abnimmt, dann löst sich insgesamt auch weniger von Substanz X; sie muß daher ausfallen). Dadurch reduziert sich der Salzgehalt im See. Innerhalb des Sees bleibt aber (bei entsprechender Durchmischung, die aber bei einem ordentlichen Schweißfleck gegeben ist (bei einem Hauch von Schweiß erlebt man die Ringe ja auch nicht)) die Konzentration der Salze kostant, insofern wird wieder ein Teil des Salzes wiederum am Rande des Sees ausfallen, was den Schweißring verbreitert. Es kommt wiederum zu einer Gleichverteilung usw.
Letzten Endes unterliegt man bei einem Schweißring teilweise einer optischen Täuschung. Einerseits ist der Schweißring kein eindimensionales Gebilde, d.h. der Schweißring wird mit der Zeit wieder breiter. Irgendwann ist die Gesamtmenge an Salz soweit reduziert, daß es so aussieht, als ob es innerhalb des Ringes keine Ablagerungen mehr gebe. Dies stimmt aber nicht, nur hat sich durch die Ablagerung eines überdurchschnittlichen Teiles des Salzes am Rand die Konzentration der Salze soweit verringert, daß die noch verbliebenen Salze innerhalb des Ringes nicht so auffallen, wie die breite Salzschicht am Rande.
Letztlich ist ein Schweißring eine Salzfläche, die nur vom Rande nach innen immer dünner wird und deshalb wie ein einziger Ring aussieht.
Das war jetzt etwas vereinfacht dargestellt, sollte aber für den Anfang genügen.
Hallo Christian,
sorry, ich kann deiner Argumentation nicht folgen.
Du sagst, nach dem ersten Bilden eines Rands, gibt es einen kleineren Schweiss-See mit der gleichen Salzkonzentration wie der urspruengliche.
Dann muesste sich ein genauso starker Rand wie beim ersten See bilden und das ganze immer so weiter, sodass am Ende eine homogene Salzflaeche bildet. Genau das passiert aber nicht.
Du erklaerst die Ringe damit, dass die Gesamtmenge des Salzes abnimmt und es deswegen so aussieht, als ob es innerhalb des Ringes keine Ablagerungen mehr gaebe. Die Ablagerungen haben aber nichts mit der Gesamtmenge zu tun, sondern mit der Konzentration und die bleibt ja deinen Angaben zu folge konstant.
Oder hab ich dich falsch verstanden? Oder unterliege ich einem Denkfehler?
So ganz trivial scheint die Frage ja nicht zu sein, denn kein anderer hat sie bis jetzt beantworten koennen.
Schoene Gruesse,
Peter
Hallo,
Du sagst, nach dem ersten Bilden eines Rands, gibt es einen
kleineren
Schweiss-See mit der gleichen Salzkonzentration wie der
urspruengliche.
nein, nicht mit gleicher Konzentration, sondern mit gleichverteilter, aber abnehmender Konzentration. Ein Ausfallen findet da statt, wo der See am flachsten ist. Die im See verbliebene Salzmenge verteilt sich wieder gleichmäßig, ein Teil des Salzes fällt am Rande aus usw.
Ansonsten sei noch darauf hingewiesen, daß man im Forum nicht so sehr darauf steht, wenn man anderer Leute emails ohne Erlaubnis veröffentlicht.
Gruß
Christian