Elektronik und Radioaktive Stahlung

Hallo, ich schreibe derzeit meine Diplomarbeit. Ich bearbeite eine Problem mechanisch, welches elektronich schon seit Jahren problemfrei gelöst wurde. Allerdings besteht wohl die Gefahr, dass die Elektronik durch die Strahlung gestört werden könnte. Nun wollte ich mich damit mal auseinandersetzen und suche jetzt Literatur, aus der ich sinnvolle Informationen gewinnen kann. Kennt jemand von euch zufällig etwas, wo ich die Probleme der Strahlung nachlesen kann. Ich finde immer nur die Auswirkungen auf den Menschen, niemals aber auf Elektronik.

Danke schonmal vorab!!!
MfG Andreas

Hallo Andreas
Zitieren kann ich Dir nichts, aber ich kann Dir vermelden, dass es unter normalen Strahlenbelastungen keinen Einfluss auf irgendwelche Elektronik gibt.
Es wurden LSI Rechner inm heissen Bereich von Kernkraftwerken störungsfrei betrieben.
Alle im Weltraum betriebenen Rechner arbeiten unbeeinflusst von der Weltraum Strahlung.
In den Beschleunigungringen und bei der technischen Radiografie stehen Rechner mitunter direkt im Focus, kein Problem.
Eine theoretische Grenze ist dort, wo die Funktionsdichte derart hoch ist, dass y-Strahlung Ladungsträger verändern könnte. Meines Wissens ist diese dichte Packung noch nicht erreicht.
Anders verhält es sich mit EMP, aber das war ja nicht Deine Frage.
Gruß
Rochus

Hallo Andreas,

Nun wollte ich mich damit mal auseinandersetzen und suche
jetzt Literatur, aus der ich sinnvolle Informationen gewinnen
kann. Kennt jemand von euch zufällig etwas, wo ich die
Probleme der Strahlung nachlesen kann. Ich finde immer nur die
Auswirkungen auf den Menschen, niemals aber auf Elektronik.

Das Stichwort ist „härten“, kommt vom Militär:
http://www.google.ch/search?sourceid=navclient&hl=de…

Literatur:
http://bibscout.bsz-bw.de/bibscout/ZG-ZS/ZN/ZN4000-Z…

MfG Peter(TOO)

Hallo Rochus,

Zitieren kann ich Dir nichts, aber ich kann Dir vermelden,
dass es unter normalen Strahlenbelastungen keinen Einfluss auf
irgendwelche Elektronik gibt.

Hast du eine Ahnung!
Besonders DRAMs machen da leicht zicken.

MfG Peter(TOO)

Hallo,

aber ich kann Dir vermelden,
dass es unter normalen Strahlenbelastungen keinen Einfluss auf
irgendwelche Elektronik gibt.

Das stimmt leider nicht:
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-9051-2008-11-03…
Nicht zuletzt deswegen wurde in den Apollo-Raumschiffen, aber auch später z.B. beim Mars-roboter auf eigentlich veraltete Rechner mit großen Strukuturen in den Schaltkreisen zurück gegriffen.
Gruß
loderunner

1 Like

Hallo,
vielen Dank für die Tips. Ich bin jetzt allerdings leicht verwirrt. Wenn DRAMs (was auch immmer das ist) da leicht zicken machen, aber es andererseits bei den vielen Tests nie zu Störfällen kam, dann stehe ich als Elektroniklaie etwas auf dem Schlauch!?!?
Versteht man unter „HÄRTEN“ Maßnahmen, die Störfälle verhindern sollen? Außerdem wäre es doch nicht in den entsprechenden Regelwerken verankert, dass es nicht verwendet werden darf, wenn noch nie Störfälle deshalb aufgetreten wären - oder?

Gruß Andreas

Hallo Andreas,

vielen Dank für die Tips. Ich bin jetzt allerdings leicht
verwirrt. Wenn DRAMs (was auch immmer das ist) da leicht
zicken machen, aber es andererseits bei den vielen Tests nie
zu Störfällen kam, dann stehe ich als Elektroniklaie etwas auf
dem Schlauch!?!?

Zuerst einmal muss man zwischen sequenzieller und stetiger Verarbeitung unterscheiden.

Bei kombinatorischer Logik oder einem analogen Verstärker (beides stetige Verarbeitung), bewirken Störungen nur einen Störimpuls, welcher meist leicht unterdrückt werden können. Impulse welche eine minimale Zeit unterschreiten, werden einfach ignoriert.

Sequenzielle Logik, dazu gehören auch alle Computer, verarbeitet Informationen Schritt für Schritt, wobei die Informationen zwischengespeichert werden müssen und ein Schritt auf dem Resultat eines vorhergehenden aufbaut. Schleicht sich da eine Störung ein, sind alla darauf aufbauenden Schritte falsch, wenn dies nicht erkannt werden kann.
Ist wie bei der Buchhaltung. Ein Zahlendreher oder Rechenfehler bei einem Betrag und die ganze Bilanz geht nicht mehr auf.

Versteht man unter „HÄRTEN“ Maßnahmen, die Störfälle
verhindern sollen?

Der Begriff „Härten“ stammt vom Militär. deshalb gibt es auch nicht so viel Literatur zu diesem Problem … ist halt alles streng Geheim!

Außerdem wäre es doch nicht in den
entsprechenden Regelwerken verankert, dass es nicht verwendet
werden darf, wenn noch nie Störfälle deshalb aufgetreten wären

  • oder?

DRAM ist eine Schaltungstechnik für Arbeitsspeicher in Computern. Dabei werden die Bits als Ladung in Kondensatoren gespeichert. Der Vorteil liegt in der hohen Speicherdichte.
DRAMs gab es Anfangs nur im Keramikgehäuse. Das Problem war, dass sich im Epoxy für die Kunststoffgehäuse immer Verunreinigungen mit Isotopen, meist Alphastrahler, befanden. Dadurch war einfach die Fehlerrate zu hoch.

Bei den Computern im Weltraum, werden keine DRAM verwendet.

EPROM, FLASH-ROM und weitere (das sind alles Festwertspeicher), Verwenden auch Kondensatoren zur Speicherung der Information (floating gate) allerdings wird hier die Ladung durch den Tunneleffekt bewegt (beim löschen und schreiben). EPROMs löscht man übrigens mit UV-Licht. mit einer 20W UV-Lampe lassen sich einige EPROMs gleichzeitig in 10-20 Minuten löschen.

Das nächste Problem sind Strukturveränderungen.

Da du von der „mechanischen Fraktion“ zu kommen scheinst, sollte dir bekannt sein, dass Stahl unter Neutronenbeschuss spröde wird.

Bei Halbleitern kommt noch hinzu, dass sie nur als Einkristal funktionieren. Hier erzeugen Gitterfehler permanente Schäden.

Ein weiterer Ausfallmechanismus ist die Ionenwanderung.
Dabei wandern z.B. Metallionen aus den Verdrahtungslagen oder Ionen der Dotierung in die Isolation.
Dies ist eigentlich der Hauptgrund für die Alterung von Halbleitern.
Bei EPROMs, FLASH usw. bewirken die heissen Elektronen die Ionenwanderung. Bei EPROMs ergab sich dadurch eine Lebensdauer von etwa 100 Programmierzyklen. Die moderneren FLASH schaften anfangs 100-1’000 Zyklen. Heute liegt man zwischen 100’000 und 1’000’000 Zyklen.

Ionisierende Strahlung bewirkt also kurzzeitige Störungen durch die erzeugten freien Elektrononen, als auch beschleunigte Alterung. Je kleiner die Strukturgrössen sind, umso stärker sind die Auswirkungen.

Bei Halbleitern landet man immer recht schnell bei der Quantenmechanik.

Bei den Halbleiterherstellern findest du konkrete Angaben zu den AUsfallmechanismen übrigens im „reliability Report“.

Relatif gute, grundlegende Informationen zu DRAM, EPROM, FLASH-Speicher, achja auch „Latchup“ findest du bei Wikipedia. Letzterer kann auch durch ionisierende Strahlung verursacht werden.

MfG Peter(TOO)

2 Like

… Kennt jemand von euch zufällig etwas, wo ich die
Probleme der Strahlung nachlesen kann. Ich finde immer nur die
Auswirkungen auf den Menschen, niemals aber auf Elektronik.

Hallo,

ich weiss nicht, ob dir schon was geholfen hat, auch nicht, ob dir das weiterhilft:

Die Auswirkungen von Strahlung auf Elektronik sind so gut untersucht wie kaum was anderes, schliesslich darf die heutige vollelektronische Kriegsführung ja nicht schon beim kleinsten taktischen Atombömbchen zusammenbrechen (Humanausfälle sind eher zu tolerieren). Aber praktisch nichts davon wird veröffentlicht, logischerweise.

Es gibt auch Angaben zur Strahlungsempfindlichkeit von Bauteilen und von verschiedenen Herstellern Sonderprogramme besonders geeigneter und/oder geprüfter Halbleiter - natürlich nicht für ICs in CD-Playern, Spielekonsolen, PCs usw., aber für Steuerungen, die man etwa für Raketen verwenden könnte. So etwas findest du hauptsächlich bei uramerikanischen Herstellern wie Texas Instruments oder Motorola, wahrscheinlich bekommst du aber nur Unterlagen gegen Nondisclosure oder wenn du nachweist, für US-Militär zu arbeiten. Die Russen wissen sicher kaum weniger, aber mitteilsamer sind sie bestimmt nicht.

Es könnte also nötig sein, dass du dich bei NASA, DARPA oder CIA bewirbst, um an solche Unterlagen zu kommen.

Gruss Reinhard

Pete, du bist mein Held. Ich glaub, du weiß ALLES :wink:
…und *

VG,
J~

Hallo,

vielen Dank für die Tips. Ich bin jetzt allerdings leicht
verwirrt. Wenn DRAMs (was auch immmer das ist) da leicht
zicken machen, aber es andererseits bei den vielen Tests nie
zu Störfällen kam, dann stehe ich als Elektroniklaie etwas auf
dem Schlauch!?!?

Das halte ich so pauschal für Unsinn.
Es kam schon zu Störfällen und anderseits wird Elektronik, welche
für solche spezielen Fälle eingesetzt wird, auch entsprechend
spezifiziert.

Schleicht sich da eine Störung ein, sind alla darauf
aufbauenden Schritte falsch, wenn dies nicht erkannt werden kann.

Und zur Erkennung von Fehler wird speziell bei so gefährdeter Technik
erheblicher Aufwand getrieben. z.B. Korrekturmechanismen (z.B. Prüfbits)
oder Redundante Systeme, die parallel arbeiten und deren
Ergebnisse verglichen werden oder sehr Fehlertolerante Codes usw.
http://de.wikipedia.org/wiki/Parity-Check-Code
http://de.wikipedia.org/wiki/Redundanz_(Technik)

Versteht man unter „HÄRTEN“ Maßnahmen, die Störfälle verhindern sollen?

Sagen wir mal, es soll den Betrieb unter gegebene sehr schlechten
Umgebungsbedingungen so lange wie nötig sicher stellen?

Der Begriff „Härten“ stammt vom Militär. deshalb gibt es auch nicht so
viel Literatur zu diesem Problem … ist halt alles streng Geheim!

Ich war mal in der QS für militärische Produktion.
Da wurde sowas praktisch betrieben. Die Technik an sich ist eher
langweilig, weil eher veraltet. Röhren sind z.B. viel robuster gegen
Teilchenstrahlung und EMP als Haltleiter. Deswegen wurden solche noch
sehr lange in Funkgeräten verwendet, wo sonst schon längst Halbleiter
im Einsatz waren.

Es zählen alle Maßnahmen dazu, die beim militärischen Einsatz angenommen
werden. Dem entspechend müssen viele techn. Maßnahmen greifen.
Eine ist z.B. die Verwendung niedrigst integrierter IC, weil bei denen
die Strukturen noch sehr groß sind, so dass die Wirkung von
Teilchenstrahlung auf den Halbleiter begrenzt ist.
Die Härtung gegen andere äußere Einflüsse wie EMP (NEMP) ist auch ein Thema.
http://de.wikipedia.org/wiki/NEMP

DRAMs gab es Anfangs nur im Keramikgehäuse. Das Problem war,
dass sich im Epoxy für die Kunststoffgehäuse immer
Verunreinigungen mit Isotopen, meist Alphastrahler, befanden.
Dadurch war einfach die Fehlerrate zu hoch.

Ein Kollege hat sowas auch mal untesucht.
Da waren es aber die Bonddrähte, welche als Alphastrahler die Fehlerrate
hochgetrieben haben.

Das nächste Problem sind Strukturveränderungen.
Da du von der „mechanischen Fraktion“ zu kommen scheinst,
sollte dir bekannt sein, dass Stahl unter Neutronenbeschuss spröde wird.

Deshalb siehe oben.

Man verwendet auch spezielle Technologien und Schaltungstechniken,
die robustere Teile hervorbringen, dafür aber natürlich andere
Nachteile haben (hoher Stromverbrauch, langsamer, größer/schwerer usw.)
Bei Militärtechnik spielt Aufwand aber scheinbar fast keine Rolle.

Bei Halbleitern kommt noch hinzu, dass sie nur als Einkristal
funktionieren. Hier erzeugen Gitterfehler permanente Schäden.
Ein weiterer Ausfallmechanismus ist die Ionenwanderung.
Dabei wandern z.B. Metallionen aus den Verdrahtungslagen oder
Ionen der Dotierung in die Isolation.
Dies ist eigentlich der Hauptgrund für die Alterung von
Halbleitern.

Wird z.B. durch hohe Temp. stark forciert.

Gruß Uwi

allo,

Hallo,

DRAMs gab es Anfangs nur im Keramikgehäuse. Das Problem war,
dass sich im Epoxy für die Kunststoffgehäuse immer
Verunreinigungen mit Isotopen, meist Alphastrahler, befanden.
Dadurch war einfach die Fehlerrate zu hoch.

Zu diesem - ein wenig sehr anspruchsvollen - Thema :smile: habe ich eine kleine Frage:

Ein Kollege hat sowas auch mal untesucht.
Da waren es aber die Bonddrähte, welche als Alphastrahler die
Fehlerrate
hochgetrieben haben.

Kannst Du das kurz mal erläutern?

Ich halte Metall für eine Materialgruppe mit - im Vergleich mit mehreren anderen Dingen, die man so antrifft bei der Konstruktion - recht grosser Reinheit. Unter anderem deswegen frage ich… oder geht es darum, dass das Metall der Bondingdrähte selbst als ein Strahler u. U. agieren kann?

Gruss,

Michael

Hallo Michael,

Ich halte Metall für eine Materialgruppe mit - im Vergleich
mit mehreren anderen Dingen, die man so antrifft bei der
Konstruktion - recht grosser Reinheit. Unter anderem
deswegen frage ich… oder geht es darum, dass das
Metall der Bondingdrähte selbst als ein Strahler u. U.
agieren kann?

  1. Bis aus einem Goldbarren ein 8µm Bonddraht geworden ist, hat dieser einen langen Weg durch viele Ziehsteine hinter sich. Diese werden auch noch geschmiert und gekühlt.

  2. Die Führung des Bonddrahtes muss auch nicht unbedingt ganz sauber sein.

  3. Beim Bonden wird mit einer Knallgasflamme ein Kügelchen am Drahtende angeschmolzen, Theoretisch können da auch noch ein paar Isotope im Gas sein.

Ionisierende Strahlung durch die verwendeten Materialien wurde eigentlich erst mit der Herstellung von CCDs und DRAMs ein Thema in der Halbleiterherstellung. Einerseits durch die Verkleinerung der Strukturgrössen und andererseits durch die Speicherung von Ladungen in Kondensatoren. Ein weiterer Grund war auch noch die Einführung der MOS-Technologie.

Bei Bipolaren Halbleitern fällt ein zusätzliches Elektron eigentlich gar nicht auf, das geht wortwörtlich im Rauschen unter.

Bei Feldeffekt-Transistoren sieht das bei der Gateisolation dann ganz anders aus.

MfG Peter(TOO)

1 Like

Hallo,

Ein Kollege hat sowas auch mal untesucht.
Da waren es aber die Bonddrähte, welche als Alphastrahler die
Fehlerrate hochgetrieben haben.

Kannst Du das kurz mal erläutern?

Genaueres kann ich dazu auch nicht sagen, weil ich das auch nur von einem
Freund gehört habe, der damals bei Robotron mit der Testung von DRAM
zu tun hatte. Da ging es um 1MBIT-RAM, also schon nicht mehr so ganz
große Strukturen.
Ein Alpha-Teilchen schafft es locker den winzigen Speicherkondensator zu
entladen, so das das Bit umkippt und fehlerhaft gelesen wird.
Normal darf sowas nur eiller paar Mio Zylen passieren, aber wenn solche
Effekte auftreten, dann passiert es eben aller paar zehntausend Zyklen.

Ich halte Metall für eine Materialgruppe mit - im Vergleich
mit mehreren anderen Dingen, die man so antrifft bei der
Konstruktion - recht grosser Reinheit.

Nix in diesem Universum ist ist ideal rein.
Um welches Mat. es sich dabei konkret gehandelt hat, weiß ich nicht mehr.
Gruß Uwi

Hallo Uwi,

Genaueres kann ich dazu auch nicht sagen, weil ich das auch
nur von einem
Freund gehört habe, der damals bei Robotron mit der Testung
von DRAM
zu tun hatte. Da ging es um 1MBIT-RAM, also schon nicht mehr
so ganz
große Strukturen.

Ich kenne nur die Geschichte der westlichen Hersteller.

Ein Alpha-Teilchen schafft es locker den winzigen
Speicherkondensator zu
entladen, so das das Bit umkippt und fehlerhaft gelesen wird.
Normal darf sowas nur eiller paar Mio Zylen passieren, aber
wenn solche
Effekte auftreten, dann passiert es eben aller paar
zehntausend Zyklen.

Bei 1MHz Speichertakt, wäre das 1 Fehler pro Sekunde.
Mit dieser Fehlerrate wäre schon ein APPLE ][ dauernd abgestürzt :wink:

Noch zur Ursprungsfrage:
Ichhabe mal kurz ins „Military Handbook 1987“ von Intel gesehen.
Da gibt es kein einziges DRAM, nur SRAM und EPROMs.

MfG Peter(TOO)

Hallo,

Noch zur Ursprungsfrage:
Ichhabe mal kurz ins „Military Handbook 1987“ von Intel
gesehen.
Da gibt es kein einziges DRAM, nur SRAM und EPROMs.

Ja klar.

Ende der 80iger Jahre hatten die Kollegen bei Robotron einen
16-Bit-Steuerrechner für irgend welche Raketensteuerungen in Lizenz
von den Russen nachgebaut.
Da gab es schon lange Mikroprozessoren (selbst im Osten wurden gerade
16Bit-Prozessoren aktuel), aber in diesem Rechner waren nur
hunderte niedrig intergierte IC verbaut. Das war rein vom technischen
Entwicklungsstand seit gut 20 Jahre veraltete Technik.

Eine für damalige Zeit modernen DRAM in solch eine Einheit einzubauen,
wäre niemanden eingefallen. Statt dessen waren SRAM mit 256 Bits so etwa
das max. Niveau an Integration.
Gruß Uwi