Wochenende und Schule

Hallo,

logisch habe ich früher etwas gelernt; aber darum geht es doch in der ganzen Diskussion nicht!
Auch sind Lehrer keine Ärsche. Sorry, sollte das so rübergekommen sein.

Wir reden hier über den Zeitaufwand im Job. Und die „Kollegen“ aus meinem Bekanntenkreis, auch meine Verwandte, reißen sich kein Bein aus und haben auch kein Problem, das zuzugeben.

Liebe Lehrer, steht doch einfach zu der vielen freien Zeit die ihr habt. Versucht nicht ständig, euch zu rechtfertigen; es glaubt eh keiner. Arbeitet lieber an eurem Image, sonst bleibt es der Job, mit der schlechtesten Reputation in Deutschland.

Schönen Gruß
Jedi

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Kommunikationsproblem
Hallo Guido,
es tut mir leid, aber anscheinend reden bzw. schreiben wir aneinander vorbei. Für dich „kam vieles so rüber“, wie ich es weder geschrieben noch gemeint habe:

  • Du fühlst dich bei einer allgemeinen Aussage, von der ich dich ausdrücklich ausgeschlossen habe, persönlich angegriffen. Ich meine, du kannst dieser Aussage, zustimmen oder nicht, aber ich verstehe nicht, wieso du sie als „Spruch“ bezeichnest und mir das Recht nimmst, als „Normaluser“ zu posten.

  • Du verallgemeinerst einen von mir speziell gezogenen Vergleich, der auf meiner persönlichen Erfahrung beruht. Daraufhin wirfst du mir eine Abstufung gegenüber anderen Berufen vor, welche ich nicht vorgenommen habe. Ich habe größten Respekt insbesondere vor körperlich anstrengenden und „fordernden“ Berufen, und bin froh, dass ich solch einen Beruf nicht ausüben muss. Mein Anliegen war es nur, den Lehrerberuf bitte etwas differenzierter zu betrachten und nicht immer auf die reine Lebensarbeitszeit zu reduzieren.

  • Du interpretierst, dass ich überfordert bin und jammere, was beides nicht zutrifft und ich meiner Ansicht auch nicht so rübergebracht habe.

Mein Vorschlag: Wir beenden die Diskussion, da ich nicht erkennen kann, wie wir auf einen gemeinsamen Nenner kommen könnten.

Gruß Alex

Hi!

  • Du fühlst dich bei einer allgemeinen Aussage, von der ich
    dich ausdrücklich ausgeschlossen habe, persönlich angegriffen.
    Ich meine, du kannst dieser Aussage, zustimmen oder nicht,

Ich habe Dir erklärt, warum ich persönlich drauf angesprungen bin!

und mir das Recht nimmst, als „Normaluser“ zu posten.

Und Du erzählst mir, ich würde Dir Dinge unterstellen?!

  • Du verallgemeinerst einen von mir speziell gezogenen
    Vergleich, der auf meiner persönlichen Erfahrung beruht.
    Daraufhin wirfst du mir eine Abstufung gegenüber anderen
    Berufen vor, welche ich nicht vorgenommen habe. Ich habe
    größten Respekt insbesondere vor körperlich anstrengenden und
    „fordernden“ Berufen, und bin froh, dass ich solch einen Beruf
    nicht ausüben muss. Mein Anliegen war es nur, den Lehrerberuf
    bitte etwas differenzierter zu betrachten und nicht immer auf
    die reine Lebensarbeitszeit zu reduzieren.

Auch hier habe ich für jeden Nomalmenschen verständlich ausgedrückt, was ich meinte! Und ich verstehe immer noch nicht, warum ich einen Lehrer anders beurteilen soll als jeden anderen Beruf! Vielleicht erklärst Du es mir! Wenn Du der Meinung bist, dass der Vergleich von Lebensarbeitszeit eine Reduktion ist - bitte! Ich würde reduzieren, wenn ich mit unterschiedlichen Maßstäben messen würde, was ich ausdrücklich nicht tue! Wie gesagt: Erkläre mir, warum ich Unterschiede machen soll!

  • Du interpretierst, dass ich überfordert bin und jammere, was
    beides nicht zutrifft und ich meiner Ansicht auch nicht so
    rübergebracht habe.

Du fühlst Dich ungerecht (oder unfair) behandelt, weil ich zwei verschiedene Berufe (einer ist nun mal Deiner) im Bezug der Lebensarbeitszeit vergleiche. Das interpretiere ich in der Tat als Jammern!

Mein Vorschlag: Wir beenden die Diskussion, da ich nicht
erkennen kann, wie wir auf einen gemeinsamen Nenner kommen
könnten.

Schade eigentlich: Ich bin es normalerweise gewohnt, dass in Diskussionen Fragen beantwortet werden… Das gehört zu einer gesunden Diskussionskultur!

Grüße
Guido

Hi!

Nur könnte man in der Schule während der Woche deutlich mehr
tun.

Könnte man, wenn die Schüler da mitmachen würden. Denn es ist
nicht unbedingt ein Disziplinarproblem, dass Schüler nicht
mehr länger stillsitzen können.

Das ist kein Thema, ging bei uns auch. reine Gewohnheitssache.

Die Ganztagesschule würde auch gleich das ewige Problem
mit dem Arbeitsplatz für die Mutter lösen.

Arbeitsplatz? Haben wir so viele davon?

Wir hätten locker für jeden, der etwas tun will, auch eine Möglichkeit sich zu verdingen, würden nur die politischen Rahmenbedingugen stimmen.

Grüße,

Mathias

Abschließend…
Hallo Guido,
es scheint wohl letzten Endes eine Tatsache zu sein, dass sowohl Lehrer als auch Personalfachkaufleute zuviel Freizeit haben, ansonsten kann ich die hohe Artikelfrequenz von uns beiden in diesem Forum nicht erklären. Nix für ungut :wink:

Gruß Alex

In meinen 13 Jahren Schulzeit und anschließendem Studium habe ich keine Lehrkraft kennengelernt, die in jedem Schuljahr ihren Unterricht vollständig neu vorbereitet haben. Die meisten waren noch nicht einmal in der Lage neue Erkenntnisse und aktuelle Entwicklungen in ihren Unterricht ohne äusseren Druck aufzunehmen. Somit sinkt die Vorbereitungszeit des Lehrers exponentiell mit den Berufsjahren.

Dass die Unterrichtsvorbereitung im ersten Anlauf sehr zeitaufwenig ist, weiss ich aus eigener Erfahrung. Ich weiss aber auch genauso gut, dass eine neue Vorbereitung mit wachsender Erfahrung immer weniger Aufwand erfordert. In meinem Job als Software-Consultant muss ich einen Großteil meiner Weiterbildung und Vorbereitungsarbeiten auch in meiner Freizeit erledigen - nur mit dem Unterschied, dass ich eine reguläre 40-Stunden Woche habe und nicht nach 25 bis 30 Wochenstunden meine Sachen packen kann und noch in den Genuss von 12 Wochen Schulferien komme. Das Gejammer der Lehrer über ihre Arbeitszeiten stößt hier bei mir auf null Verständnis, vor allem, wenn ich dann noch höre das Fortbildungsveranstaltungen während der normalen Schulzeit stattfinden.

Der Punkt um den ich keinen Lehrer beneide ist die psychische Belastung, der viele Lehrer im Umgang mit oft schwierigen Kindern (und Eltern !?!)ausgesetzt sind. Wer diese Belastung zwanzig Jahre aushält ohne psychische Schäden davon zu tragen, verdient schon Respekt. Aber da kommen wir zu einem wichtigen Punkt: Lehrer ist in meinen Augen kein Beruf nur um Geld zu verdienen, sondern eine Berufung.

Hallo,
ich mache eine einwöchige Fortbildung IN den Ferien. Eine Ausnahme bin ich da nicht, da diese Fortbildung schon lange ausgebucht ist…
Viele Fortbildungen werden eben nur in der Schulzeit angeboten. An wen richtet sich dann der Vorwurf? Soll ich mich nun fortbilden oder nicht? Wenn ja, dann in den Ferien? Wenn das nicht geht, dann doch nicht? Oder wie? Oder was?
Gruß,
A.

Damit habe ich nicht ausdrücklich die Lehrer angesprochen, die die Fortbildung ja auch irgendwie machen sollten. Hier sind eher die Anbieter der Maßnahmen gefragt, damit sich der Unterrichtsausfall in Grenzen hält.