Ich finde den Ton angemessen: Der Käufer hat einige Wünsche, die mit dem ausgewählten Rad schlecht zusammenpassen, wischt aber sehr berechtigte Einwände einfach weg („Schutzbleche und Lampe? - egal, rüste ich eben nach“).
Ich hab den Eindruck, er möchte eigentlich nur bestätigt haben, was für ein tolles Rad er sich da ausgesucht hat. Und da der erste EInwand offenbar nicht ankam. ist Wolfsgangs Ton in seiner Deutlichkeit angebracht.
Nein, deshalb hat ja Wolfgang auch eine Alternative genannt. Hast Du die nicht gelesen. EIn ungeeignetes Rad für 400€ zu kaufen und es dann doch nur herumstehen zu haben … das kann sich erst recht nicht jeder leisten.
Das ist schön für Dich. Wenn andere geblendet werden, dann ist das ein Problem, was DU natürlich nicht hast. Und stets eine gut geladene LED-Lampe (plus Rücklicht) am Rad zu haben ist etwas, was ich im Alltag als für mich zu anspruchsvoll empfinde. Für das Kinder-spiel)-rad habe ich mal einen China-Steck-Billig-Dings gekauft, der war ruck zuck geklaut, also das Risiko sollte man auch bedenken.
Wenn ich das als „Empfehlung“ lese, ohne funktionierendes Licht Fahrrad zu fahren, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Das sind die echten Kampfradler, im Dunklen ohne Licht. Da sind Geschwindigkeit und Fahrstil dann auch eher unbedeutend.
Solche Ratschläge machen leider auch den Ruf „der Radfahrer“ recht nachhaltig kaputt, auch darum reagiere ich da angefressen.
Und zu guter Letzt: wenn zwei solcher Reflektoren-Heinis auf dem Weg zur Arbeit zusammenstossen, weil ohne Licht die Funktion des Reflektors doch überraschend gering ist, dann spart die (Versicherung der) Berufsgenossenschaft vermutlich gleich doppelt 
Die elementaren Verkehrsregeln sind das aber schon …
Sebastian