Auch Hallo
Hallo,
Ob die Künstliche jemals wirklich funktionieren wird, wird man
erst
wissen, wenn Sie funktioniert.
Sie funktioniert bereits. Der erste Energieerzeugende Reaktor
wird ab 2008 in Südfrankreich als echtes internationales
Gemeinschaftsprojekt gebaut. Gleichzeitig ist ein zweiter
Reaktor in Greifswald bereits im Bau. Dieser benutzt ein
verbessertes Plasmaeinschlußverfahren, ist aber nicht auf
Energieerzeugung, sondern auf Erforschung des
Plasmaeinschlusses ausgelegt. Aus den Ergebnissen beider
Anlagen ist die Errichtung eines Versuchskraftwerkes in ca.
20-25 Jahren geplant, welches dann möglicherweise nach dem
Prinzip der Greifswalder Anlage arbeiten wird.
Alle bisher arbeitenden Forschungsanlagen, waren nicht auf
Energieerzeugung ausgelegt. Dadurch war auch der Einsatz von
radioaktivem Tritium nicht notwendig, was die Forschungen zum
Plasmaeinschluß wesentlich vereinfachte. Das in diesen
Versuchsanlagen trotzdem bereits Energie (16MW Leistung) mit
einem über etwa 2 Sekunden stabilen Plasma erzeugt werden
konnte, führt jetzt zum Bau des erfolgversprechenden
Versuchsreaktors in Südfrankreich.
Ja wie gesagt, mal abwarten obs und wies funktioniert, dann kann man
immer noch dagegen sein:wink:
Kernenergie würde, so wie diese jetzt angewendet wird, und
einen
erheblichen Anteil an der Stromversorgung bieten würde,
innerhalb der
Bauzeit der Kraftwerke keinen Brennstoff mehr haben.
Deswegen ist es auch notwendig, Plutonium zu erbrüten.
Nun ja da haben wir erstens ein Gefahrenpotential das eben in Augen
von verantwortungsbewusten Politikern (demokratisch gewählt)
offenbar nicht gewünscht wird.
Zweitens gibts eben die beiden kerntechnischen Alternativen, die
erste benötigt kein Plutonium, die zweite könne es sogar
„verbrennen“. müsste aber nicht da diese mit weitaus harmloseren
Elementen arbeiten würde,
Um den Enegiebedarf der Menschheit zu decken, müssten 4000
KKWs
gebaut werden. Also mehr als 10 Jahre lang jeden Tag ein
Kraftwerk in
Betrieb gehen.
Das will allerdings niemand. es geht nur darum, der Kernkraft
einen wesentlichen Anteil im Energiemix zu erhalten.
Wenn man bedenkt, das sich in der Praxis alle 20 Jahre ein
schwerer
Unfall ereignet hat , der zwar theoretisch nur alle
100000Jahre
Wie definierst Du „schwerer Unfall“. Ein wirklich schwerer
Unfall hat sich bisher nur in Tschernobyl ereignet. Eine
vorsorgliche Reaktorabschaltung wegen einer porös gewordenen
Dichtung ist für mich ein normaler Betriebsvorgang.
Eine Unfall ist wenn Radioaktivität austritt, ein schwerer wenn
Menschen kontaminiert werden oder auch stärker verstrahlt wird.
ein Schwerer dann zb.: Sellafield 1957, Majak 1958, Harrisburg 1979,
Tschernobyl 1986, aber durchaus auch Tokaimura 1999, wenn auch nicht
mit soo weitreichenden Folgen (INES 4).
Gut ich habe mich geirrt, Ines 4 ist eigentlich schon schwerer
Unfall, der eigentlich relativ oft vorkommt, bei dem es eben nur ein
paar tote Menschen gibt und vielleicht 100-200 verstrahlte oder
kontaminierte Personen.
Umsoweniger ist es angebracht diese Zahl noch zu erhöhen.
allerdings
ist das vorhandene Plutonium, geschweigedenn aufgelassene
Uranminen
soweit zu kontrollieren, daß das Material nicht in falsche
hände
gerät.
Um dieses sicherzustellen, gibt es Regierungen. Die sich aber
zugegebenermaßen z.B. in Deutschland lieber damit
beschäftigen, wie sie ihre eigenen Taschen füllt und dabei den
Wählern möglichst das Geld abnimmt, ohne das diese es merken.
Na das betrifft aber nicht nur Deutschland, es passiert praktisch an
mehreren Orten Weltweit, wo die Atomwirtschaft tätig war.
Mit schnellen Reaktoren(EA) mag es vielleicht anders sein,
falls
diese funktionieren, die befinden sich aber erst
Versuchsaufbau.
Zumindest in fortschrittlichen Staaten wird an solchen Dingen
gearbeitet. Hier bei uns hat man den Ausstieg beschlossen.
Ich frage mich schon wozu sich die Menschheit diesen Wahnsinn
antun
will, da es zwangsläufig zu Unfällen und Opfern kommen wird,
wo es
Die Anzahl der Todesopfer durch CO2-Kraftwerke wird um
Größenordnungen höher liegen. Da diese Toten sich aber
mehrheitlich in der dritten Welt befinden, scheint das aber
niemanden zu interessieren.
Nein das ist nicht wahr, daß es niemanden interessiert, aber es ist
kein Argument gegen erneuerbare Energie.
doch wirkliche Alternativen regenerativer Art gibt, ganz
abgesehn vom
Sparpotential.
Nein, regenerative Energien sind keine Alternative, sondern
eine Ergänzung.
Ja aber den Rest was von der Ergänzung übrigbleibt kann man bei einem
einergermasen interligentem Energieeinsatz einfach ersatzlos
streichen, also Sparen.
Es wird doch nicht so schwer zu begreifen sein, daß die Erde eine
Kugel ist, also bis auf die Strahlung die von außen kommt, die
Vorräte begrenzt sind. Also bleibt nur Sonnenergie und kosmische
Strahlung die sich letzlich wieder in Materie manifestiert hat.
Natürlich ist die direkte Energienutzung weit unproblematischere als
die Materiezertrümmerung etc. Es sollte aber wenn man der
Zivilisation eine längere Überlebschance einräumen will auch hier
sich in dem Maß halten was neu entsteht.
Hat sich mal jemand damit beschäftigt, wie das Rohsilizium für
Solaranlagen produziert wird? Warum wird das ausschließlich in
Ländern der dritten Welt gemacht?
Weil dort der Quarzsand überall herumliegt
Weil die dabei in Kauf
genommenen Umweltverschmutzung hier bei uns niemals zu
genehmigungsfähigen Anlagen führen würde!
Na das ist natürlich nicht schön und das Übel beim Uranabbau macht
das auch nicht besser, wobei eine Umweltbelastung immer noch besser
ist als eine Arbeitnehmer(innen)belastung und Umweltbelastung. der
Arbeitschutz dürte beim Sandschmelzen nicht so das Problem sein.
Gruß
Tilo
OL