Ich muss in der Uni ein Referat über Dr. Faustus von Thomas Mann halten. Dabei geht es genauer um den Faust- Mythos sowie die Bearbeitung des Fauststoffes (historisch und im Kontext der Entstehung des Werkes Manns). Leidern weiss ich nicht so genau, wobei ich wirklich ansetzen und meine Gliederung aufbauen soll. Kann mir da jemand helfen, was wichtige Punkte wären, die auf jedenfall bearbeitet werden müssten?
Hallo Frau Lücke,
leider kann ich Ihnen zu diesem Thema nicht helfen, da ich speziell die Lektüre von Thomas Mann noch nicht behandelt oder gelesen habe. Ich hoffe Sie erhalten zeitnah von jemand anderem Hilfe.
Mit besten Grüßen
Benjamin Muske
Leider kann ich da nicht weiterhelfen. Ausgerechnet den Dr. Faustus habe ich noch nicht gelesen. Mir gefällt die „Sprache“ nicht. Gelesen habe ich neulich einen Auspruch von Th.M.: „Wer meinen Dr. Faustus nicht mag, den mag ich nicht mehr“ Tja, damit muß ich nun wohl leben
Trotzdem viel Glück beim Referat und viele Kenner die weiterhelfen können.
Gruß
danma
Liebe Anna,
ich habe Thomas Manns Faustus leider nicht gelesen, kann dir deswegen auch nicht genau sagen, was du im Kontext des Textes selbst unbedingt beachten musst. Ich denke aber, dass du typische Aspekte wie die „Grundidee“ des Werkes, die Erzählperspektive, wichtige Motive etc. aufgreifen kannst und solltest.
Zum historischen Kontext kannst du Werke wie die „Historia von D. Johann Fausten“ aus dem Volksbuch, „Die tragische Historie vom Doktor Faustus“ von Christopher Marlowe und/oder natürlich Goethes Faust (!) aufgreifen. In diesem Zusammenhang solltest du natürlich die Motive vergleichen, erwähnen, wo sich Inhalte überschneiden oder unterscheiden usw. Dazu findest du im Netz eigentlich relativ viel. Hier evtl. schon einmal ein Link, unter dem du zu verschiedenen Faust-Rezeptionen (+Quellenangaben) Übersichten findest :
http://tobias-unger.de/download/Deutschreferat_DasTh…
Ansonsten such bei Google einfach mal nach „Faust Rezeptionsgeschichte“, da wirst du viele Treffer bekommen.
Ich hoffe, das bringt dich irgendwie weiter!
Viel Erfolg
Hallo Anna, bin zwar mehr im Frühwerk zuhause, kann aber vielleicht Tipps geben. Interessant ist die Seite www.thomasmann.de. Da sind in der Rubrik Wissenschaft und Literaturkritik einige Faust-Aufsätze. Wichtig ist natürlich der Kriegshintergrund und die doppelte Teufelsverführung, einmal Adrian und dann das deutsche Volk durch Hitler. Mit dem Erzähler Serenus Zeitblom schafft TM, dies parallel zu zeigen, das dann vielleicht in Bezug zu TMs Situation zu setzen. Ich habe die Vermutung, dass es sich bestimmt lohnt, „An deutsche Hörer“ zu Rate zu ziehen. Interessant sind auch die vielfältigen Erscheinungen des Teufels, der Kurzüberblick im Wiki-Artikel ist, wie der Artikel überhaupt, sehr gut. Toll finde ich, dass er in Kapitel XXV den Teufel auch einmal wie seinen Hauptmusikinformanten Adorno aussehen läßt. Punkt kann auch sein, wie und in welchen Zeiträumen die Verführung des Teufels abläuft. Zum Fauststoff und seiner Entwicklung sind Unmengen im Netz zu finden, vielleicht den Schwerpunkt auf Goethe legen, den TM ja sehr schätzte. Das ist ein dickes Thema für ein Referat, viel Erfolg.
Barbara Hünnighausen
Hallo Anna!
Deine Frage ist recht allgemein gestellt. Über den Faust-Mythos weiß ich schon einiges. Er stammt aus dem Mittelalter. Von einem Mann namens Marlow wurde dazu ein Puppenspiel verfasst, wodurch der Stoff recht bekannt wurde. Das hat Goethe u.a. als Vorlage benutzt und den Mythos noch weiter ausgestaltet. Mann geht meines Wissens v.a. vom Faust Goethes aus. Aber es gibt da garantiert jede Menge guter Sekundärliteratur drüber (Th. Mann-Handbuch von Koopmann z.B.).
Bei näheren Fragen kannst du gerne nochmal schreiben.
Grüße, Claudia
Liebe Anna Lücke,
gern will ich Ihnen helfen und Ihnen Material aus meinem T-M-Seminar bereitstellen. Zuvor aber: wer sind Sie, wo und was studieren Sie, worum geht es in dieser speziellen Vorlesung / Seminar? Der Roman trägt übrigens den Titel „Doktor Faustus“. Antwort bitte an meine Privatadresse
[email protected].
Beste Grüße bis bald
Roland Welcker.
Es tut mir Leid, ich kann Ihnen im Moment nicht helfen.
Viel Glück beim Referat!
Gitte
Es tut mir leid, aber um in diesem speziellen Fall wervolle Hilfestellung leisten zu können, reichen meine Kenntnisse nicht aus.
Hallo,
leider kann ich Dir nicht helfen. Ich hoffe, dass Dir mittlerweile ein anderer Experte geholfen hat.
Gruß
Birgit