Nein, ist er nicht. Der Energiemix der Zukunft besteht mit
Sicherheit nicht aus einer einzigen Energieform. Biomasse und
Biogas z.B. haben erhebliches Potential. Die Wirkungsgrade in
dem Bereich sind in den letzten Jahren drastisch gestiegen und
auch weiterhin ist da nicht das Ende der Fahnenstange
erreicht. Aus 1 Hektar Nutzfläche lassen sich z.B. heute schon
mit neuer Technik etwa 10 Personen dauerhaft mit Strom
versorgen, in Zukunft wohl mehr als doppelt so viele. Es ist
also durchaus möglich, allein die Hälfte unseres Stroms aus
Biomasse zu decken. Wenn man das sinnvoll mit Geothermie,
Wasserkraft, Gezeitenkraft und Solar/Wind ergänzt, dann ist es
durchaus heute schon machbar, den größten Teil des Stroms aus
regnerativen Energien auch in Deutschland zu bestreiten. In
Ländern mit deutlich geringerer Bevölkerungsdichte ist dies
natürlich noch wesentlich einfacher, da viel mehr Fläche für
Biomasse zur Verfügung steht.
Anstatt teure und subventionierte Zuckerüben zu produzieren,
die dann zu Ramschpreisen auf den Weltmarkt geworfen werden
was uns Unmengen von Geld kostet, könnte die Subventionierung
der Landwirtschaft z.B. in Richtung Energieerzeung gelenkt
werden.
Wenn man dann noch sieht, das 90% der Heizkosten durch bessere
Bauweise eingespart werden, ist auch in der Heiztechnik eine
enorme Reduzierung der fossilen Brennstoffe möglich. Und zu
guter Letzt lässt sich z.B. Biogas ohne Probleme ins
Erdgasnetz einspeisen, d.h. es wäre auch machbar, in großen
Ländern z.B. Biogas als Treibstoff zu produzieren.
Das gibt es doch schon alles und ist der Marktanteil ist trotz enormer Förderungen und politisch gelenkter Maßnahmen sehr gering. In der freien Marktwirtschaft könnten derartige Systeme - ungeachtet ihrer Wichtigkeit - nicht überleben!
Biomasse, Gezeiten und Geothermie stehen immer zur Verfügung.
Biomasse: Global verringert sich der Waldbestand jährlich um die Fläche von 90.000 km2 (UN Report, Global 2000, WWF und Greenpeace)
Gezeiten: Solange keine vernünftige Speichermöglichkeit gefunden wird ist diese Technologie nicht umsetzbar
Geothermie: Außer in Island und in ein paar anderen Regionen der Erde ist dies Form der Energiegewinnung höchst unrentabel.
Es geht nicht ums Geldverdienen. Das mit der
Energieeinspeisung bringt nichts. Fakt ist aber: Die Energie
die zum Heizen benötigt wird, lässt sich locker um 90% senken.
Damit braucht man dann auch nur noch 10% der bisherigen
fossilen Energieträger wie Erdgas und Erdöl zu ersetzen. Wenn
du allein siehst, dass 3.7% der Heizenergie in Deutschland
durch Holz und ähnliche Energieträger gedeckt werden, dann
sind das auf einmnal schon 37%. Zusammen mit Biogas z.B. lässt
sich daher auch hier der Bedarf regenerativ decken.
Natürlich geht es um Geld. Rechne doch bitte nach und du wirst erkennen, dass ein Passivenergiehaus langfristig (>30 Jahre) billiger ist als ein „normales“ Haus, die Investitionskosten aber wesentlich höher. Jetzt erkläre einem Normalverbraucher, dass sein Haus nicht 200.000 sondern 300.000 Euro kostet. Automatisch hast du um ca. 50% weniger Bauwillige und somit auch weniger Arbeitsplätze. Diese Betrachtungen gibt es ja nicht erst seit 2 Wochen sondern schon mehrere Jahre
Der UN Klimareport wurde vom IPCC erstellt. Das sind
Wissenschaftler die ausschließlich dafür bezahlt werden das
Klima und dessen Veränderung zu erforschen. Was denkst du
wieviel Geld die noch bekommen wenn die Studien aussagen, dass
der Klimawandel auch ohne menschliches Zutun stattfindet.
Genau 0,0 Euro oder Dollar
Auch das ist falsch. Es gab auch schon lange vor der
Klimawandels-Diskussion Lehrstühle und Institute, die sich mit
dem Klima beschäftigen. Allein schon zwecks Wettervorhersagen.
Die Wissenschaftler bekommen ihr Geld genauso, wenn es anders
wäre.
Die Diskussionen in der Vergangenheit hatten einen noch ganz anderen Ansatz, nämlich das Wetter vorherzusagen. Heute wissen wir aber, dass das Wetter niemals aus den Klimamodellen vorhersagbar sein wird. Und was noch zählt, ist die Tatsache, dass damals wahrscheinlich nicht einmal ein Zehntel an Wissenschaftlern daran gearbeitet haben und heute eine ganze Industrie daraus geworden ist die versorgt werden muss.
Wäre es so wie du schilderst: Wieso gibt es dann keine
äquivalente Gegenrichtung in der Wissenschaft? Industrie und
manchen Staaten wäre das doch einiges an Geld wert, wenn das
widerlegt werden würde. In der Tat gibt es sogar diverse
Kopfprämien für Wissenschaftler, die gegen das IPCC schreiben.
Das sind die Schlagzeilen der Presse, die Realität ist, dass es hinter den Kulissen in Wissenschaftskreisen massive Kämpfe und Kritik an den Klimaforschern gibt. Wäre bei einer Veröffentlichung halt kontraproduktiv für die Klimakampagne.
Komisch gell, dass ausgerechnet die Industrie in
Sachen Klimawandel nicht aktiv ist und Horden von
Wissenschaflter bezahlt, die den Klimawandel einfach
natürlichen Ursachen zuschreiben…
Wäre doch so einfach zum manipulieren. Wieso wird das nicht
gemacht? Die Öl- und Autolobby ist doch sonst auch nicht so
zurückhaltend??
Und wer bezahlt die Anderen? Und warum ist die Öl- oder Autolobby schlechter als die Biomasselobby, die Zuckerlobby, die Brotlobby, die Politikerlobby und all die anderen Lobbys die uns Geld abknöpfen?
LG Peter