Ein mögliches Auto der Zukunft?

Hallo,

funktioniert aber nur bei Akkubetrieb,

das ist nicht ganz richtig. Bei einem Brennstoffzellenauto wird man wohl einen HiCap (Hochkapazitäts-Kondensator) einbauen, der die Bremsenergie zwischenspeichert um beim anschließenden Beschleunigen die Brennstoffzelle zu unterstützen.

Aber meies Erachtens sollte man den Brennstoffzellen im Auto nicht zuviel Aufmerksamkeit widmen und statt dessen die Akkutechnik vorantreiben. Die direkte Speicherung von Strom ist immer noch besser als der Umweg über den Wasserstoff.

Gruß, Niels

(Was mache ich bei Urlaub nach Holland, das mir 1100km weit
weg liegt? über 70Std. für die Hinfahrt? - Derzeit schaffe ich
es ca. 12Std.)

Du fährst gefälligst mit der Bahn.

) Das ist genau der Grund warum derzeit mit absolut umweltfreundliche Autos wenig wird. Ich bin schon mal mit der Familie per Bahn durch Deutschland so 1000km gefahren. Dies war mind. 3x teuerer als mit dem Auto, auch wenn ich alle Nebenkosten dazurechnen würde. Ich fahr mit einem Tank 1000km weit (golf tdi), bei mir steht umwelt vor zeit.

Wenn es E-Autos mit auch etwa 1000km Reichweite und 100km/h, wäre es perfekt. Aber wie gesagt, die Technik dafür ist noch lange nicht ausgereift.
Übrigens, alleine wär ich auf jeden Fall mit der Bahn gefahren :smile:

deafmax

Hallo

Aus Deinem Eingangsposting klingt raus, so ein nettes kleines
Auto mit wenig Leistung, wenig Gewicht und wenig Platz - genau
das waere auch als Diesel sparsam und genau das will keiner,
deshalb gibts keine 3-Liter-Autos mehr. Und das sparsame
Elektromobil, dem man ansieht, das sein Fahrer spart, wird
auch kaum verkauft werden, ausser an paar Freaks, die von der
Masse ausgelacht werden. Weiterhin ist das leichte Auto sehr
gefaehrlich, wenn da mal ein Grosses gegenfaehrt. Eigentlich
umgekehrt, die Grossen sind gefaehrlich, nur sieht das niemand
so, besonders nicht der Gesetzgeber.

da hast du völlig recht. Habe nicht so dran gedacht. In deinem Link gibts einen E-Kangoo, damit wäre vielleicht etwas. Jedoch solange die Reichweite unter 500km und das Nachtanken nicht ähnlich das gleiche ist wie an der Tankstelle, wirds echt schwierig sein eine sinnvolle Alternative zu finden.

lg deafmax

Hallo,

Ja. Wenn die endlich die techn. Spezifikation veröffentlichen,
wo steht, dass man „nur“ 8 Stunden Strom aufladen muss dann am
Tag drauf 350km „weit“ zu kommen, dann ist nichts neues dabei.
(Was mache ich bei Urlaub nach Holland, das mir 1100km weit
weg liegt? über 70Std. für die Hinfahrt? - Derzeit schaffe ich
es ca. 12Std.)

wie wäre es mit einem System für die Bahnverladung, bei dem nur noch mit dem Auto in die „Box“ gefahren wird, mit Service a la DriveIn. Regelmäßige Verbindungen zwischen den Großstädten. Setzt natürlich eine entsprechende Ausweitung des Schienenetzes voraus.

Gruß, Niels

Nein, ist er nicht. Der Energiemix der Zukunft besteht mit
Sicherheit nicht aus einer einzigen Energieform. Biomasse und
Biogas z.B. haben erhebliches Potential. Die Wirkungsgrade in
dem Bereich sind in den letzten Jahren drastisch gestiegen und
auch weiterhin ist da nicht das Ende der Fahnenstange
erreicht. Aus 1 Hektar Nutzfläche lassen sich z.B. heute schon
mit neuer Technik etwa 10 Personen dauerhaft mit Strom
versorgen, in Zukunft wohl mehr als doppelt so viele. Es ist
also durchaus möglich, allein die Hälfte unseres Stroms aus
Biomasse zu decken. Wenn man das sinnvoll mit Geothermie,
Wasserkraft, Gezeitenkraft und Solar/Wind ergänzt, dann ist es
durchaus heute schon machbar, den größten Teil des Stroms aus
regnerativen Energien auch in Deutschland zu bestreiten. In
Ländern mit deutlich geringerer Bevölkerungsdichte ist dies
natürlich noch wesentlich einfacher, da viel mehr Fläche für
Biomasse zur Verfügung steht.
Anstatt teure und subventionierte Zuckerüben zu produzieren,
die dann zu Ramschpreisen auf den Weltmarkt geworfen werden
was uns Unmengen von Geld kostet, könnte die Subventionierung
der Landwirtschaft z.B. in Richtung Energieerzeung gelenkt
werden.
Wenn man dann noch sieht, das 90% der Heizkosten durch bessere
Bauweise eingespart werden, ist auch in der Heiztechnik eine
enorme Reduzierung der fossilen Brennstoffe möglich. Und zu
guter Letzt lässt sich z.B. Biogas ohne Probleme ins
Erdgasnetz einspeisen, d.h. es wäre auch machbar, in großen
Ländern z.B. Biogas als Treibstoff zu produzieren.

Das gibt es doch schon alles und ist der Marktanteil ist trotz enormer Förderungen und politisch gelenkter Maßnahmen sehr gering. In der freien Marktwirtschaft könnten derartige Systeme - ungeachtet ihrer Wichtigkeit - nicht überleben!

Biomasse, Gezeiten und Geothermie stehen immer zur Verfügung.

Biomasse: Global verringert sich der Waldbestand jährlich um die Fläche von 90.000 km2 (UN Report, Global 2000, WWF und Greenpeace)
Gezeiten: Solange keine vernünftige Speichermöglichkeit gefunden wird ist diese Technologie nicht umsetzbar
Geothermie: Außer in Island und in ein paar anderen Regionen der Erde ist dies Form der Energiegewinnung höchst unrentabel.

Es geht nicht ums Geldverdienen. Das mit der
Energieeinspeisung bringt nichts. Fakt ist aber: Die Energie
die zum Heizen benötigt wird, lässt sich locker um 90% senken.
Damit braucht man dann auch nur noch 10% der bisherigen
fossilen Energieträger wie Erdgas und Erdöl zu ersetzen. Wenn
du allein siehst, dass 3.7% der Heizenergie in Deutschland
durch Holz und ähnliche Energieträger gedeckt werden, dann
sind das auf einmnal schon 37%. Zusammen mit Biogas z.B. lässt
sich daher auch hier der Bedarf regenerativ decken.

Natürlich geht es um Geld. Rechne doch bitte nach und du wirst erkennen, dass ein Passivenergiehaus langfristig (>30 Jahre) billiger ist als ein „normales“ Haus, die Investitionskosten aber wesentlich höher. Jetzt erkläre einem Normalverbraucher, dass sein Haus nicht 200.000 sondern 300.000 Euro kostet. Automatisch hast du um ca. 50% weniger Bauwillige und somit auch weniger Arbeitsplätze. Diese Betrachtungen gibt es ja nicht erst seit 2 Wochen sondern schon mehrere Jahre

Der UN Klimareport wurde vom IPCC erstellt. Das sind
Wissenschaftler die ausschließlich dafür bezahlt werden das
Klima und dessen Veränderung zu erforschen. Was denkst du
wieviel Geld die noch bekommen wenn die Studien aussagen, dass
der Klimawandel auch ohne menschliches Zutun stattfindet.
Genau 0,0 Euro oder Dollar

Auch das ist falsch. Es gab auch schon lange vor der
Klimawandels-Diskussion Lehrstühle und Institute, die sich mit
dem Klima beschäftigen. Allein schon zwecks Wettervorhersagen.
Die Wissenschaftler bekommen ihr Geld genauso, wenn es anders
wäre.

Die Diskussionen in der Vergangenheit hatten einen noch ganz anderen Ansatz, nämlich das Wetter vorherzusagen. Heute wissen wir aber, dass das Wetter niemals aus den Klimamodellen vorhersagbar sein wird. Und was noch zählt, ist die Tatsache, dass damals wahrscheinlich nicht einmal ein Zehntel an Wissenschaftlern daran gearbeitet haben und heute eine ganze Industrie daraus geworden ist die versorgt werden muss.

Wäre es so wie du schilderst: Wieso gibt es dann keine
äquivalente Gegenrichtung in der Wissenschaft? Industrie und
manchen Staaten wäre das doch einiges an Geld wert, wenn das
widerlegt werden würde. In der Tat gibt es sogar diverse
Kopfprämien für Wissenschaftler, die gegen das IPCC schreiben.

Das sind die Schlagzeilen der Presse, die Realität ist, dass es hinter den Kulissen in Wissenschaftskreisen massive Kämpfe und Kritik an den Klimaforschern gibt. Wäre bei einer Veröffentlichung halt kontraproduktiv für die Klimakampagne.

Komisch gell, dass ausgerechnet die Industrie in

Sachen Klimawandel nicht aktiv ist und Horden von
Wissenschaflter bezahlt, die den Klimawandel einfach
natürlichen Ursachen zuschreiben…
Wäre doch so einfach zum manipulieren. Wieso wird das nicht
gemacht? Die Öl- und Autolobby ist doch sonst auch nicht so
zurückhaltend??

Und wer bezahlt die Anderen? Und warum ist die Öl- oder Autolobby schlechter als die Biomasselobby, die Zuckerlobby, die Brotlobby, die Politikerlobby und all die anderen Lobbys die uns Geld abknöpfen?

LG Peter

Hi, ja ok,
aber ein Hi Cap ist ja auch ein chem. Speicher, der halt eher deshalb
Kondensator heisst, da er sich sehr schnell aufladen lässt, aber dafür
von der Leistungsdichte her eine wesentlich geringere Kapazität hat als
ein Akku.
Also doch eher nur zum Bremsen und nicht wenn man Bergab fährt.

OL

Komisch gell, dass ausgerechnet die Industrie in
Sachen Klimawandel nicht aktiv ist und Horden von
Wissenschaflter bezahlt, die den Klimawandel einfach
natürlichen Ursachen zuschreiben…
Wäre doch so einfach zum manipulieren. Wieso wird das nicht
gemacht? Die Öl- und Autolobby ist doch sonst auch nicht so
zurückhaltend??

Und wer bezahlt die Anderen? Und warum ist die Öl- oder
Autolobby schlechter als die Biomasselobby, die Zuckerlobby,
die Brotlobby, die Politikerlobby und all die anderen Lobbys
die uns Geld abknöpfen?

Nehmen wir an, jede Lobby ist in etwa gleich gut/schlecht wie jede andere Lobby auch:

Die Öl- und Autolobby hat wohl deutlich mehr finanzielle Mittel, als die Biomasselobby. In den Top4 der größten Unternehmen der Welt nach Umsatz befinden sich drei Ölkonzerne. Allein diese machen zusammen fast 1 Billion Dollar Umsatz und fast 85 Mrd Dollar Gewinn. Das ist um ein vielfaches mehr, als diese alle Bio/Solar/Sonstwas Unternehmen zusammen schaffen.

Das bedeutet: Wir haben zwei Lobbys mit entgegengesetzten Zielen. Eine davon verfügt um ein Vielfaches des Geldes als die andere. Da beide Lobbys gleich gut/schlecht sind, versuchen sie mit ihren Mittel gleichviel Einfluss auf die Wissenschaft auszuüben.
Dies müsst dann der Öllobby doch wohl aufgrund ihres enormen politischen und finanziellen Einflusses wesentlich besser gelingen, so dass zu erwarten wäre, dass sich die Wissenschaftler eher für die lukrative Ölindustrie entscheiden. Gäbe es wissenschaftlich einigermaßen haltbare Alternativerklärungen zum anthropogenen Klimawandel, dann würde die Öllobby doch dies auf jeden Fall nutzen, um den Klimawandel zu bestreiten. Den Menschen wärs doch auch viel einfacher, wenn sie sich darüber keine Sorgen mehr machen müssten und soviel CO2 produzieren könnten wie sie wollten… keine Ökosteuer, keine teuren Filter, alles wäre schöner und besser.

Dass dies aber nicht der Fall ist, zeigt doch, dass die Wissenschaft relativ unabhängig ist. Damit führen dann auch deine ganzen Behauptungen, dass alles nur erkauft wird, einfach ins Leere.

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Lauter unausgereiftes Hybridzeug

Erkundige dich über die Verkaufszahlen von Toyota und du
kennst den Grund warum dieses System noch nicht reif ist.

Nicht reif wofür?

In der letzten Ausgabe von Auto Motor und Sport findest Du einen 100 000-km-Langtest von Toyota Prius. Man kann nicht behaupten, der Prius wäre fehlerfrei. Es musste bei knapp 30 000 km die Lambdasonde und bei 108 000 km der Bremslichtschalter getauscht werden. Ach, hätte ich fast vergessen, der Bezug der Mittelarmlehne musste auch ersetzt werden.

Lauter unausgereiftes Hybridzeug :->

Von soviel Unreife wären die Benutzer deutscher und ausgereifter Technik höchst begeistert. Wenn denn deutsche Autos soviel Reife hätten. Mit oder ohne Hybrid.

MfG

C.

1 Like

Die Öl- und Autolobby hat wohl deutlich mehr finanzielle
Mittel, als die Biomasselobby. In den Top4 der größten
Unternehmen der Welt nach Umsatz befinden sich drei
Ölkonzerne. Allein diese machen zusammen fast 1 Billion Dollar
Umsatz und fast 85 Mrd Dollar Gewinn. Das ist um ein
vielfaches mehr, als diese alle Bio/Solar/Sonstwas Unternehmen
zusammen schaffen.

Das bedeutet: Wir haben zwei Lobbys mit entgegengesetzten
Zielen. Eine davon verfügt um ein Vielfaches des Geldes als
die andere. Da beide Lobbys gleich gut/schlecht sind,
versuchen sie mit ihren Mittel gleichviel Einfluss auf die
Wissenschaft auszuüben.
Dies müsst dann der Öllobby doch wohl aufgrund ihres enormen
politischen und finanziellen Einflusses wesentlich besser
gelingen, so dass zu erwarten wäre, dass sich die
Wissenschaftler eher für die lukrative Ölindustrie
entscheiden. Gäbe es wissenschaftlich einigermaßen haltbare
Alternativerklärungen zum anthropogenen Klimawandel, dann
würde die Öllobby doch dies auf jeden Fall nutzen, um den
Klimawandel zu bestreiten. Den Menschen wärs doch auch viel
einfacher, wenn sie sich darüber keine Sorgen mehr machen
müssten und soviel CO2 produzieren könnten wie sie wollten…
keine Ökosteuer, keine teuren Filter, alles wäre schöner und
besser.

Es gibt niemanden der den Klimawandel bestreitet, es gibt ihn auch schon seit Milliarden von Jahren. Aber wenn der Mensch für rund 3% der CO2 Emissionen verantwortlich ist und 97 % natürlichen Ursprungs, darf man doch misstrauisch sein oder? Außerdem darf ich darauf hinweisen, dass in den Diskussionen immer nur von Industrie und Energieversorgung die Rede ist. Die Landwirtschaft ist ebenfalls einer der Hauptverursacher von Treibhausgasen aber über den Bereich wird geschwiegen. Wer ist jetzt die bessere Lobby?

Dass dies aber nicht der Fall ist, zeigt doch, dass die
Wissenschaft relativ unabhängig ist. Damit führen dann auch
deine ganzen Behauptungen, dass alles nur erkauft wird,
einfach ins Leere.

Du hast natürlich vollkommen recht. Alle die du gut findest haben sind anständig und gut, die anderen haben alle unrecht und sind böse.

Gruß Peter

Gäbe es wissenschaftlich einigermaßen haltbare
Alternativerklärungen zum anthropogenen Klimawandel, dann
würde die Öllobby doch dies auf jeden Fall nutzen, um den
Klimawandel zu bestreiten.

Die „Klimadiskusion“ hat den Boden der Wissenschaftlchkeit doch schon längst verlassen und ist auf dem Weg zu einem Religionseratz zu werden.

Allein schon die Idee, daß ein Klimawandel in jedem Fall und für alle schlecht wäre. Das hat etwas von der allmächtigen Natur, die nun zurückschlägt und den frevelnden, gottlosen Menschen auslöscht. Interessanterweise sind die „Prognosen“ der Klimaforscher den biblischen Plagen und Katastrophen sehr ähnlich…

Dass dies aber nicht der Fall ist, zeigt doch, dass die
Wissenschaft relativ unabhängig ist. Damit führen dann auch
deine ganzen Behauptungen, dass alles nur erkauft wird,
einfach ins Leere.

Zu den Lobbies: Für einen „Wissenschaftler“ ist es vermutlich lukrativer, das Angebot der Öl-Lobby über ein paar 1.000$ auszuschlagen und stattdessen stetig neue Horrormeldungen zu publizieren, die auch von der Nicht-Fachpresse gern gedruckt werden („bad news is good news“), und so eine Erhaltung oder Ausweitung seines eigenen Berufes - in Zeiten der Sparmaßnahmen an Universitäten keine Selbstverständlichkeit - rechtzufertigen.
Im ersteren Fall hätte gerade mal der Gegenwert eines Kleinwagens rauschgeschaut, im zweiten ist es ein finanziell abgesichertes Leben inclusive hohem Sozialprestige und dem Warhol’schen 15-Minuten-Ruhm.

Vielleicht haben die „Ölkonzerne“ auch nicht so klar erkannt, was zB der „Betroffenhetskonzern“ Greenpeace schon lange wußte: Man muß nicht Recht haben, um mit der Publikation von ein paar Horrorszenarien die Massen zu beeindrucken.

LG
Stuffi

So ist die Realität
Hallo,
ich habe zum ursprünglichen Artikel aber auch zur Meinung einiger Schreiber „die Auto- und Öllobby sind die bösen“ gestern noch eine interessante Zahl im ORF gehört. 2006 waren von 308.594 Kfz-Neuzulassungen gerade einmal 567 Autos mit Hybridtechnologie!

Liebe Grüße Peter