Könnte es sein, daß Du Bernoulli nicht kennst?
Könnte es sein, daß Du Kutta-Juokowski nicht kennst?
*ebenfallsvorsichtigfrag*
Könnte es sein, daß Du Bernoulli nicht kennst?
Könnte es sein, daß Du Kutta-Juokowski nicht kennst?
*ebenfallsvorsichtigfrag*
also, den Bernoulli (b.z.w. seine Gleichungen) kenne ich schon, doch ich sehe nicht, wo Mr. Stupid ihnen wiederspricht. Auch ich sagte nicht, dass ein Normalprofil ohne Anstellwinkel keinen Auftrieb erfaehrt, sondern dass dieser Auftrieb nicht ausreicht um das Profil oder sogar das dranhaengende Flugzeug zum Abheben b.z.w. zum Fliegen zu bringen. …Gut, im Extremfall wird nicht nur das Profil sondern auch ein Rasenmaeher fliegen sogar ohne Anstellwinkel), aber das wollte der Fragesteller sicher nicht dikutiert wissen.
Ich glaube wir werden uns alle wieder verstehen, wenn wir eine graphische Darstellung zwischen dem Anstellwinkel und dem Auftriebsbeiwert hinzuziehen, welche den Namen " Aufgeloeste Polare" traegt. Leider habe ich da nur ein Buch, aber vielleicht findet das ja jemand im Netz.
Marcus
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Auch ich sagte nicht, dass ein Normalprofil ohne Anstellwinkel keinen Auftrieb erfaehrt
Kommt darauf an, welchen Anstellwinkel man meint. Ein physikalischer Anstellwinkel von 0° liefert bei jedem unsymmetrischen Profil eine Querkraft. Ein effektiver Anstellwinkel von 0° liefert dagegen keine Querkraft.
Ich glaube wir werden uns alle wieder verstehen, wenn wir eine
graphische Darstellung zwischen dem Anstellwinkel und dem
Auftriebsbeiwert hinzuziehen, welche den Namen " Aufgeloeste Polare" traegt.
Könnte es sein, daß Du Bernoulli nicht kennst?
Könnte es sein, daß Du Kutta-Juokowski nicht kennst?
*ebenfallsvorsichtigfrag*
Jetzt hab ich sie aber kennengelernt, so ein bißchen.
Klappt aber trotzdem nicht mit dem Brett, der Strömungsabriss und die Wirbelzöpfe lassen sowas unsteuerbar werden, höchstens mit brutaler Gewalt.
Dann kann sogar ein Traktor fliegen, wenn man ihm eine 1000 PS-Düse anschnallt, fragt sich nur, wie lange und wohin
Gruß
Rainer
Klappt aber trotzdem nicht mit dem Brett, der Strömungsabriss
und die Wirbelzöpfe lassen sowas unsteuerbar werden
Weil das Brett eine scharfe Vorderkannte besitzt, an der sich Wirbel bilden können. Wenn aber Anstellwinkel uns Strömungsgeschwindigkeit nicht zu groß werden, dann klappt es. Allerdings ist der Auftrieb dann so gering, daß das Flugzeug nicht sehr schwer weren darf. Mehr als ein Papierflugzeug ist wohl nicht drin.
Wenn man diesen Nachteil beseitigt, dann ist das Profil auch unter realistischen Bedingungn unwesentlich für den Auftrieb. Daher liefert das umgedrehte Profil bei gleichem effektiven Anstellwinkel den gleichen Auftrieb wie das richtig herum liegende und darum ging es ja ursprünglich.
der DLR-Test ist ja wohl von jedem halbwegs intelligenten,
->gut vorbereitetem
Und wer ist Kutta-Juokowski?
Lieber MrStupid, außer Dir scheint niemand diesen Herrn zu kennen. Hier das Ergebnis einer Suche bei MetaGer:
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Im Übrigen vermute ich, dass den Vögeln und den Segelfliegern ziemlich egal ist, welcher mathematischen Behandlung ihr Problem zugänglich ist - sie fliegen, ob nun der eine Rechenweg ein Spezialfall des Anderen ist oder nicht.
Anbei noch ein paar Zitate, die mich ein wenig an deinem Kurzzeitgedächtnis zweifeln lassen:
„Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, daß der Auftrieb durch das Flügelprofil zustande kommt“
„Nun stellt sich natürlich die Frage, warum man sich die Mühe macht Profile in Tragflächen zu schnitzen, wenn diese völlig unerheblich für den Auftrieb sind“.
„Ich habe lediglich geschrieben, daß man für den dynamischen Auftrieb kein Profil benötigt. Daß der Auftrieb weiterhin durch Bernoulli, Kutta-Juokowski oder bei Bedarf auch Euler zustande kommt, habe ich zu keinem Zeitpunkt in Frage gestellt“.
Gruß Ralf
Lieber MrStupid, außer Dir scheint niemand diesen Herrn zu kennen.
Sorry, mein Fehler. Es heißt nicht Juokowski, sondern Joukowski (oder Zhukovskii oder Zhukovsky, je nachdem welche Transkription man verwendet). Außerdem ist es nicht ein Herr, sondern es sind zwei, nämlich Wilhelm Martin Kutta und Nikolai Egorovic Joukowski, die unabhängig voneinander herausfanden, daß der Auftrieb eines Profils proportional zur Stärke des gebundenen tragenden Wirbels um das Profil ist. Dieser Zusammenhang wird heute als Kutta-Koukowski-Gesetz bezeichnet.
Zudem entwickelten sie eine mathematisches Verfahren zur Abbildung eines Zylinders und die um ihn herrschende Zirkulationsströmung (und damit die Stärke des Magnus-Effektes) auf eine bestimmte Klasse von Flügelprofilen (Kutta-Joukowski-Profile). Dieses Verfahren wird Kutta-Joukowski-Transformation genannt ( http://www.diam.unige.it/~irro/java/conformi1_0.html ).
Leider findet man im Internet nicht allzuviel zu diesem Thema. Die meisten URLs sind nicht erreichbar und der Rest ist für Laien unzumutbar (z.B. http://mechanik.tu-berlin.de/~nicki/aeroelastizitaet… ).
Die beste Seite zum Thema Aerodynamik scheint mir diese hier zu sein: http://www.imaph.tu-bs.de/lehre/99/irro/profilo_d.html . Dort werden Druck-, Kraft- und Strömungsverhältnisse an Flügelprofilen auch in Abhängigkeit vom Anstellwinkel dargestellt. Leider fehlt auch dort das Strömungsprofil um eine ebene Platte (die übrigens ein Kutta-Joukowski-Profil mit den Parametern Lambda=1 und Beta=0 darstellt).
Im Übrigen vermute ich, dass den Vögeln und den Segelfliegern
ziemlich egal ist, welcher mathematischen Behandlung ihr
Problem zugänglich ist - sie fliegen, ob nun der eine
Rechenweg ein Spezialfall des Anderen ist oder nicht.
Ja und nein. Wenn ein Segelflieger in der Luft ist, wird er sich kaum Gdanken darüber machen, daß keine geschlossene Lösung der Navioer-Stokes-Gleichung existiert und deshalb alle Theorien zur Aerodynamik nur Näherungen darstellen, die nur unter speziellen Bedingungen gültig sind. Um aber einen Flugschein zu machen muß er diese Theorien kennen.
Anbei noch ein paar Zitate, die mich ein wenig
an deinem Kurzzeitgedächtnis zweifeln lassen:„Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, daß der Auftrieb durch
das Flügelprofil zustande kommt“„Nun stellt sich natürlich die Frage, warum man sich die Mühe
macht Profile in Tragflächen zu schnitzen, wenn diese völlig
unerheblich für den Auftrieb sind“.„Ich habe lediglich geschrieben, daß man für den dynamischen
Auftrieb kein Profil benötigt. Daß der Auftrieb weiterhin
durch Bernoulli, Kutta-Juokowski oder bei Bedarf auch Euler
zustande kommt, habe ich zu keinem Zeitpunkt in Frage
gestellt“.
An welcher Stelle genau kommen die Zweifel auf?
hi werner
das prinzip mit einer flexiblen leitung im tank und einem gewicht am ende wird auf jeden fall auch bei modellflugzeugen angewandt. zusätzlich wird der tank noch an den auspuff angeschlossen - zwecks belüftung.
bis denne
thomas
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Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, daß der Auftrieb durch das
Flügelprofil zustande kommt. In Wirklichkeit könnte man auch
ungehobelte Bretter als Flügel verwenden.
Vollkomen richtig. Man kann auch eine Palme mit Mach 2 fliegen
lassen, wenn genug Power dran geschnallt ist
Vollkomen richtig. Man kann auch eine Palme mit Mach 2 fliegen
lassen, wenn genug Power dran geschnallt ist
Das hat dann aber nciht mehr viel mit einem Flugzeug zu tun.
Bei Modellflugzeugen wird ein sogenannter Pendeltank eingebaut. An der Stelle wo die Spritleitung durch die Wandung des Tanks kommt, wird ein Stück flexibler Schlauch im Tank angesetzt. Dieser Schlauch hat dann an seinem Ende ein Gewicht, welches sich im Tank nach der Schwerkraft bzw. den Beschleunigungskräften bewegt. Genau wie der Sprit und somit die Ansaugöffnung des Spritschlauchs immer im sich bewegenden Treibstoff hält.
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Einer der Wright - Brüder hat gesagt: „Gebt mir einen ausreichend starken Motor und ich bringe ein Scheunentor zum Fliegen.“
Von Schleudern war da nicht die Rede.
Uwe
ein flugzeug fliegt! … ein scheunentor wird maximal durch
die luft geschleudert (oder was auch immer)STK