FLV - Verwaltungsk. u. Provi schwankend

Hallo,

ist es bei Fondsgebundenen Lebensversicherungen normal, dass die Höhe der Verwaltungskosten und der Provision monatlich schwankt?

Bei den Risikokosten scheint das normal zu sein, aber warum bei den Verwaltungskosten und den Abschlusskosten?
Warum werden die nicht mit einem monatlich gleichbleibenden Betrag angesetzt?

Im Archiv konnte ich hierzu leider nichts finden.

Es dankt im Voraus Marielle

Hallo,

ist es bei Fondsgebundenen Lebensversicherungen normal, dass die Höhe der Verwaltungskosten und der Provision monatlich schwankt?

Naja, was ist bei FLV schon normal.

Bei den Risikokosten scheint das normal zu sein,

Echt? Ändern die sich jeden Monat?

aber warum bei den Verwaltungskosten und den Abschlusskosten?

Naja, in dem einen Monat ist mal eine Ausflug mit dem Aufsichtsrat im nächsten einer mit den erfolgreichsten Verkäufern. Das sind immer andere Kosten.

Warum werden die nicht mit einem monatlich gleichbleibenden Betrag angesetzt?

Na wegen der schwankenden Kosten. Oder man hat einfach einen fixen Prozentsatz vom Fondvermögen genommen oder noch etwas viel Geschickteres.

Grüße

Oder man hat einfach einen
fixen Prozentsatz vom Fondvermögen genommen

Nein, die Zahlen ergeben dies nicht.

oder noch etwas viel Geschickteres.

Ist diese Vermutung auf Kompetenz in Sachen FLV gegründet?
Falls ja, wie sähe derlei Geschickteres denn aus?

Hallo,

Oder man hat einfach einen
fixen Prozentsatz vom Fondvermögen genommen

Nein, die Zahlen ergeben dies nicht.

Was ergeben sie denn? Es wird jeden Monat ein anderer Betrag für die Verwaltungskosten etc. abgezogen und der Rest in einen/mehrere Fonds investiert?

oder noch etwas viel Geschickteres.

Ist diese Vermutung auf Kompetenz in Sachen FLV gegründet?
Falls ja, wie sähe derlei Geschickteres denn aus?

Geschickt ist es dann, wenn es der Kunde möglichst nicht nachvollziehen kann. Einfach mal im Internet informieren, welche Arten von Gebühren etwa bei Fonds anfallen und wie sie berechnet werden können.
Geschickt wären z.B. Performancegebühren obwohl ein Verlust eintritt, gerne auch mehrmals unterjährig gemessen.
Also mal genau in den Bedingungen zum Versicherungsvertrag nachlesen, wofür wann welche Gebühren anfallen/abgezogen werden. Oder den Verkäufer fragen. Der weiß das sicher und hat es trotzdem verkauft.

Grüße

Danke.
Aber ich benötige hier konkrete Erfahrungen/Wissen aus der Praxis und Hinweise, ob das zulässig und/oder üblich ist.
Vielleicht habe ich ja Glück und es meldet sich noch jemand.

Im Netz habe ich schon genügend recherchiert. Im Netz ist allerdings nicht alles zu finden.
Auch die Vertragsbedingungen sind mit geläufig und die konkreten Zahlen der einzelnen Posten liegen mir vor. Sonst hätte ich die Feststellung der unterschiedlichen monatl. Kosten ja nicht treffen können.

Gruß Marielle

Hallo,

bei einer FLV entstehen Kosten an zwei Stellen: bei der Lebensversicherung (die sollten ziemlich konstant sein) und bei der Fondsanlage. Je hektischer die Anlagen umgeschichtet werden, um was für den Kunden rauszuholen (oder so zu tun als ob), desto mehr Kosten fallen an bzw. werden berechnet. Und die können daher auch schwanken. Einer von zwei Gründen, warum ich keine FLV empfehle.

Gruss

Barmer

Hallo,

und vielen Dank!

bei einer FLV entstehen Kosten an zwei Stellen: bei der
Lebensversicherung (die sollten ziemlich konstant sein)

Verstehe ich das richtig, dass die Verwaltungskosten üblicherweise kalkulatorisch monatlich konstant sind? Hier geht es tatsächlich darum, dass die monatlich ausgewiesenen Beträge der Verwaltungs- und Abschlusskosten (die ja die höhe des sparanteils reduzieren) sehr unterschiedlich sind. Z. B. die ersten 12 Mon. 113 DM , dann 120, 103, bis runter zu 60 DM monatl. Verwaltungskosten

:und :bei der Fondsanlage.

Da gibt es aber definitiv keinen Ausgabeaufschlag, da der (und die meisten) Versicherer durch Verträge davon befreit sind. Auch der TER http://de.wikipedia.org/wiki/Total_Expense_Ratio
liegt bei dem Fonds bei 1,9 % und sollte vermutlich in den Verwaltungskosten eingerechnet sein.

Je hektischer die Anlagen umgeschichtet werden, um was für den Kunden rauszuholen (oder :so zu tun als :ob), desto mehr Kosten fallen an bzw. werden berechnet.

Du meinst seitens des Fondsmanagements? Also dass die Fondsgesellschaft stark schwankende Depot- bzw. Fonds ebühren hat? Das enstpricht nicht meinen Erfahrungen und Recherchen. Da haben Versicherer idR fixe Verträge und kassieren ja oft sogar noch kickbacks, wenn sie viel anlegen, bzw. den Fonds verkaufen.

Seitens des Versicherers findet ja keine Umschichtung meines Anlagekapitals statt, da ein fester Fonds gewählt wurde und kein Switch des Fonds erfolgte.
Oder meinst du damit die „Optimierung“ der Rückstellungen und Gewinnerzielung der Versicherung selbst? Dies dürfte sich dann aber dennoch eher jährlich bei Neukalkulation der Verwaltungskosten, oder eben in der Höhe der Überschussbeteiligung auswirken, wenn ich das als absoluter Laie richtig verstanden habe.

Und die können daher auch schwanken. Einer von zwei Gründen, warum
ich keine FLV empfehle.

Ja, danke. Ist bei Familienabsicherung sicherlich auch gut so. Hinterher ist man immer schlauer. In den 90er wurde fast regelmäßig zu Fonds geraten. Und auch heute liest man noch, dass die bei LZ 25-30 J. tendenziell mehr Rendite abwerfen sollen, als eine normale KLV. Zumal der Garantiezins inzw. ja enorm gesunken ist. Früher lag er ja bei ca. 3,5 %.

Aber ok, seltsam ist, dass der Fondsplan der Vers. 1. falsche Salden enthält, 2. teilweise falsche Kurse, 3. einige Ausschüttungen nicht als Ertrag verbucht wurden und eben die Verwaltungskosten monatlich schwanken. Mal abgesehen von der Zillmerung, bzw. Verteilung der Abschlusskosten auf quasi 16 Monate.

Die Verwaltungskosten betragen 15,36% der eingez. Beiträge und die Provision (ebenfalls extrem schwankende Monatsbeträge) ganze 23,67% insgesamt Kosten (ohne Risikoprämie) also 39,03% vom geleisteten Gesamtbeitrag.

Verwaltungskosten lagen 1980 noch bei 7%, 2008 bei 2,8% gemessen an den gebuchten Brutto- Beiträgen.
Quelle: Information der deutschen Lebensversicherer im Bericht „Geschäftsentwicklung 2008 - "Die deutsche Lebensversicherung in Zahlen “

Sorry für viel Text, bin gerade im Schwall und ein bisschen wütend :wink:

Gruß Marielle

Hallo,

Hallo,

Hinterher ist man immer schlauer. In den 90er wurde fast
regelmäßig zu Fonds geraten.

… und zu FLVs. Weil da das Anlagerisiko beim Kunden liegt und die Gesellschaft sich einen schmalen Fuß machen kann!

Und auch heute liest man noch,

dass die bei LZ 25-30 J. tendenziell mehr Rendite abwerfen
sollen, als eine normale KLV. Zumal der Garantiezins inzw. ja
enorm gesunken ist. Früher lag er ja bei ca. 3,5 %.

Wenn du fest daran glaubst!! (LOL) (im Internet steht viel, wenn der Tag lang ist)
Die KLV (heute RV) wird i.d.R. immer die klar bessere Wahl bleiben, 1.) weil sie nur EINE Kostenseite zu berücksichtigen hat 2.) weil sie immer eine Plus erwirtschaftet (lassen wir mal die Inflationsebene, die auf die FLV genauso zutrifft, weg) und 3.) demgemäß, weil die FLV ins Minus driften kann.
Anm.: Der Garantiezins kommt erst zum Tragen, wenn eine Gesellschaft keine Überschüsse erwirtschaftet (FLV hat gar nichts)

Die Verwaltungskosten betragen 15,36% der eingez. Beiträge und
die Provision (ebenfalls extrem schwankende Monatsbeträge)
ganze 23,67% insgesamt Kosten (ohne Risikoprämie) also 39,03%
vom geleisteten Gesamtbeitrag.

Wo, um Gotteswillen, bist denn du gelandet? Das ist doch ein Witz!

Gruß Marielle

Gruß cooler

Hallo,

Hinterher ist man immer schlauer. In den 90er wurde fast
regelmäßig zu Fonds geraten.

… und zu FLVs. Weil da das Anlagerisiko beim Kunden liegt
und die Gesellschaft sich einen schmalen Fuß machen kann!

Kann man ihnen im Prinzip nicht verübeln. So funktioniert Kapitalismus und Ökonomie. Das ist das Geschäft. Minimaler Einsatz bei maximalem Gewinn. Inzw. zieht sich die maßlose und blinde Renditegier ja durch alle Schichten und schält das Hirn aus :wink:

Wenn du fest daran glaubst!! (LOL) (im Internet steht viel,
wenn der Tag lang ist)

Nö, sage ich ja nicht. Obwohl inzw. längst bekannt ist, dass eine FLV noch schlechter ist als eine KLV oder sogar Fondssparen, erhält man diesen Mythos - oder sollte ich es „(nicht) kundenorientierte Verkaufsstrategie“ nennen? - aufrecht.

Anm.: Der Garantiezins kommt erst zum Tragen, wenn eine
Gesellschaft keine Überschüsse erwirtschaftet (FLV hat gar
nichts)

Also ich habe die Überschussbeteiligung sogar zusätzlich bekommen.

Die Verwaltungskosten betragen 15,36% der eingez. Beiträge und
die Provision (ebenfalls extrem schwankende Monatsbeträge)
ganze 23,67% insgesamt Kosten (ohne Risikoprämie) also 39,03%
vom geleisteten Gesamtbeitrag.

Wo, um Gotteswillen, bist denn du gelandet? Das ist doch ein
Witz!

Genau! Ich habe mir schon die Finger wund gesucht, ab wann diese %-Sätze evtl. „Wucher“ darstellen, bzw. was als angemessen gilt. Leider habe ich nichts gefunden. Weder zu Verwaltungskosten, noch zu Stornokosten.
Lediglich, dass die Kosten unter den Versicherungsgesellschaften extrem variieren. Dass Direktversicherer immer günstiger sind, ist klar. Aber auch unter den Vers. mit Außendienst sind die Unterschiede krass.

Vor 2008 mussten die Versicherer die meisten wichtigen Infos ja noch nicht angeben.

Wir waren eben jung, unerfahren und gutgläubig. Wurde unter Lehrgeld abgebucht :wink:

Aber abzocken lassen will ich mich trotzdem nicht. Die Schummeln recht dreist. Mindestens 467,67 € werden die noch rausrücken müssen, allein durch die fehlenden Ertragsgutschriften.
Da gibt es noch einige Baustellen, die ich nochmals durchgraben muss.

Heute bin ich alt, erfahren und nicht mehr gutgläubig *gg* Schluss mit lustig.

Hallo,

Nö, sage ich ja nicht. Obwohl inzw. längst bekannt ist, dass
eine FLV noch schlechter ist als eine KLV oder sogar
Fondssparen, erhält man diesen Mythos - oder sollte ich es
„(nicht) kundenorientierte Verkaufsstrategie“ nennen? -
aufrecht.

Was heißt hier sogar noch schlechter? Nenn mir eine bessere und sicherere Anlage als ein konservative KLV/RV (nur eine)!
Ich bin am Januar 30 Jahre bei meiner Gesellschaft gewesen.
Meine Kunden durften sich nach 30 Jahren über ca. 6%, nach 20 Jahren über ca. 5,8% und nach 12 Jahren über ca. 5,4% Nettorendite (trotz Vers.Schutz) freuen … und das noch steuerfrei. Wohlgemerkt, ich rede von KLVs!
Alle meine Kunden sind mir dankbar, dass sie aufgrund meiner Beratung die Finger von dem Fondsmist gelassen haben!

Anm.: Der Garantiezins kommt erst zum Tragen, wenn eine
Gesellschaft keine Überschüsse erwirtschaftet (FLV hat weder noch)

Also ich habe die Überschussbeteiligung sogar zusätzlich
bekommen.

Ja klar! Was hat das aber damit zu tun, dass der Garantiezins erst zum Tragen kommt, wenn keine Überschüsse erwirtschaftet werden.
Also hast du doch keine FLV gehabt!!?? (eine reine FLV hat nämlich weder Garantiezins noch pro Jahr festgelegte Überschüsse)

Heute bin ich alt, erfahren und nicht mehr gutgläubig *gg*
Schluss mit lustig.

Hättest du zum damaligen Zeitpunkt die Spielereien gelassen und eine ganz normale KLV bei einer guten Gesellschaft abgeschlossen, wärst du dir vor Glück selbst in den Arm gefallen!

Gruß cooler

Hallo,

Nö, sage ich ja nicht. Obwohl inzw. längst bekannt ist, dass
eine FLV noch schlechter ist als eine KLV oder sogar
Fondssparen, erhält man diesen Mythos - oder sollte ich es
„(nicht) kundenorientierte Verkaufsstrategie“ nennen? -
aufrecht.

Was heißt hier sogar noch schlechter? Nenn mir eine bessere
und sicherere Anlage als ein konservative KLV/RV (nur eine)!

Hallo? Oben steht, FLV schlechter als KLV :wink:

Ich bin am Januar 30 Jahre bei meiner Gesellschaft gewesen.
Meine Kunden durften sich nach 30 Jahren über ca. 6%, nach 20
Jahren über ca. 5,8% und nach 12 Jahren über ca. 5,4%
Nettorendite (trotz Vers.Schutz) freuen … und das noch
steuerfrei. Wohlgemerkt, ich rede von KLVs!
Alle meine Kunden sind mir dankbar, dass sie aufgrund meiner
Beratung die Finger von dem Fondsmist gelassen haben!

Ach nichts gegen dich!! Wir alle stecken doch nicht drin, wie sich die Finanzmärkte und Börsenindexe oder Inflation etc. entwickeln.
Aber jeder „Berater“ oder „Versicherungsvermittler“ oder wie sie alle heißen lobhudeln sich selbst, wie seriös und gut sie ihre Kunden beraten haben und was die an Rendite machten.
Hallo und sorry, nichts gegen dich! Aber meist sind wir doch alle erst hinterher schlauer.
Und dass er nur zufriedene Kunden hat, behauptet nunmal fast jeder.
Und jeder erklärt dann jene für „dumm“ wenn sie denen geglaubt haben.
Das ist das Spiel :wink:

Anm.: Der Garantiezins kommt erst zum Tragen, wenn eine
Gesellschaft keine Überschüsse erwirtschaftet (FLV hat weder noch)

Gesetzlichen Mindest-Garantiezins gibt es bei einer FLV nicht, da da das Kursrisiko beim Versicherten liegt. Nichteinmal dann, falls keine Überschüsse erwirtschaftet wurden. Hast du mir oben nicht erklärt, dass eine FLV gerade nichts mit Überschussbeteiligung zu tun hat und diese ausgeschlossen wäre?
Das hatten wir doch schon. Was willst du mir konkret mitteilen?

Also ich habe die Überschussbeteiligung sogar zusätzlich
bekommen.

Ja klar!

Wieso ist das auf einmal klar? Vorher hast du geschrieben, dass es diese bei einer FLV nicht gibt. Was denn nun?

Was hat das aber damit zu tun, dass der Garantiezins
erst zum Tragen kommt, wenn keine Überschüsse erwirtschaftet
werden.

Nichts. Das war nur die Entgegnung gg. deine Aussage, dass eine FLV nicht an Überschüssen partizipiert und keine Überschussanteile gutgeschrieben bekommt.
Bei mir ist das eben anders und weicht anscheinend von deinen Erfahrungen ab.
Das gibt es aber. Es ist also anscheinend nicht grundsätzlich so, dass Kunden mit FLV grundsätzlich keine Überschussbeteiligungen gutgeschrieben bekommen. Womöglich sehen deine Auftraggeber delrei Tarife nicht vor.

Also hast du doch keine FLV gehabt!!?? (eine reine FLV hat
nämlich weder Garantiezins noch pro Jahr festgelegte
Überschüsse)

Klar ist es eine FLV, steht von Anfang an da. Iich habe nie behauptet, dass eine FLV einen Garantiezins hat, sondern nur gegenübergestellt, FLV=Risiko und unkalkulierbare Rendite, versus KLV= mit Garantiezins, welcher krass von ehemals 3,5 % auf 2,25% und schließlich 1,75% gesenkt.gesunken ist.

Heute bin ich alt, erfahren und nicht mehr gutgläubig *gg*
Schluss mit lustig.

Hättest du zum damaligen Zeitpunkt die Spielereien gelassen
und eine ganz normale KLV bei einer guten Gesellschaft
abgeschlossen, wärst du dir vor Glück selbst in den Arm
gefallen!

Hauptsache du fühlst dich jetzt gut :wink:
Hauptsache mir nochmals klar machen, dass ich zu blöd war.
Wäre ich damals doch nur zu dir gekommen, dann wäre mir das sicher nicht passiert.
Wie du auch, wimmelt es von super tollen, ehrlichen und durchblickenden Versicherungsverkäufern, die alles besser machen, als in der Branche anscheinend leider üblich ist. Welch Glück, dass es immer wieder Millionen „Dumme“ gibt.

Hätte hätte, hätt’s 'de nicht gesehen.

Hinterher ist man immer schlauer. Hör mir auf, ich traue keinem mehr.
Sprüche klopfen sie alle. Nehme ich dir nicht übel.
Aber nimm mir bitte nicht übel, wenn ich auf solche Sprüche im Netz nicht viel gebe :wink:

Handreich Mariella

Hallo,

es haben ja schon einige wie ich vermutet, dass die Kosten in der Fondsverwaltung liegen. Und nicht beim LV-Unternehmen.

Der TER (der ja nur ein Durchschnitt ist) enthält nicht Managementbonifikationen (z.B. weil der Verlust nicht größer war als bei den Wettbewerbern). Ja, es ist bei gemanageten Fonds üblich. Was für ein Fonds zugrundeliegt, weißt nur Du. Schau mal im Internet bei diesem Fonds nach den Kosten und dem Verlauf, unabhängig von der LV.

Dass die Kosten der LV am Anfang höher sind, liegt an den Abschlusskosten. Das ist nichts Neues.

Dass Fonds höhere Renditen erwirtschaften können als die LV, liegt daran, dass sie keinen Anlagevorschriften unterliegen. Sie können aber auch verlieren. Es gibt eher weniger Fonds, die über die letzten 12 - 15 Jahre Gewinn gemacht haben. Und davon gehen die Kosten noch runter.

Viel Glück

Barmer

Danke Barmer!

Dass die Kosten der LV am Anfang höher sind, liegt an den
Abschlusskosten. Das ist nichts Neues.

Das ist mir ja alles klar.
Es geht mir darum, warum die Beträge für Kosten der Verwaltung und der Provision nicht gleichmäßig auf die Monate verteilt werden und keine gleichbleibende Beträge sind.
Wie auch bei den Risikokosten. Die werden kalkulatorisch ja höchstens jahresweise berechnet. (Sterbetafeln)

Gibt es denn da keine allgemeine Regelungen, wie die Kosten auf die Laufzeit zu verteilen sind?
Eine Versicherung errechnet doch kalkulatorisch nicht jeden Monat erneut ihre Kosten?

Die Gebühren für meinen Fonds liegen derzeit bei 1,5 %.
Selbst wenn sie in der Vergangenheit bei 3 % lagen, so rechtfertigt dies nicht, dass mir in den ersten Monaten ca. 20% Verwaltungsgebühr von der Gesamtprämie abgezogen werde und diese Kostn monatl. nicht einmal konstant sind.
Zusammen mit der Risikoprämie (2,5%) und der Provi (67,5 %) wurden mir in den ersten 12 Monaten monatl. ca. 91% abgezogen und der Sparanteil betrug lediglich knapp 10%.

Also die ersten 17 Monate z. B. horrent hoch und dann sinken sie leicht. Total unproportional und willkürlich. Zumindest die Verwaltungskosten sollten doch gleichmäßig auf die Monate verteilt werden. Es ist unlogisch, dass die Anfangs höher sind und im 3. Jahr monatlich dann nur noch 9,1% betragen.

Daher wollte ich wissen, ob das normal ist und warum.
Also von Seiten des Versicherers. Es ist eben unlogisch, dass die monatlichen Kosten variieren.

Viel Glück

Danke!
Laut meinen Berechnungen müsste ich zumindest um 500 € erstattet bekommen, allein wegen der vorenthaltenen Ausschüttungen. Leider verweigert die Versicherung die Auskunft die mir laut VVG-InfoV eigentlich zusteht.

Hallo,

da ich die Untetlagen, auf die Sie sich beziehen, nicht vorliegen habe, kann ich nur grob was sagen.
Natürlich sind die Verwaltungskosten der LV über die Laufzeit gleichmäßig verteilt. Schwankungen können m.E. nur aus durchgereichten Fondskosten resultieren. Ist das nicht aufgeschlüsselt ?

Wenn die Versicherung Ihnen das nicht erklären kann oder will, bleibt Ihnen nur, sich an den Ombudsmann zu wenden.

Woher kommen jetzt die vornethaltenen Ausschüttungen ?

Gruss

Barmer

1 Like

Hallo,

da ich die Untetlagen, auf die Sie sich beziehen, nicht
vorliegen habe, kann ich nur grob was sagen.

Das ist klar. vielen Dank für deine Mühe!
Es ging mir nur um die grundsätzlichen Praktiken, dass die Verwaltungskosten monatlich nicht gleichbleibend sind. Dass die innerhalb der Laufzeit insgesamt mal steigen, wäre ja noch ok. Aber auch dann, sollte der monatliche Anteil
gleichbleibend sein.

Natürlich sind die Verwaltungskosten der LV über die Laufzeit
gleichmäßig verteilt. Schwankungen können m.E. nur aus
durchgereichten Fondskosten resultieren. Ist das nicht
aufgeschlüsselt ?

Nein, da ist gar nichts aufgeschlüsselt. Ich bekam eine dubiose Liste, wo die monatl. Verwaltungskosten, Risikokosten,
Abschlusskosten, der Fondspreis, der Saldo der erworbenen Anteile, die Erträge und die Überschusszahlungen aufgeführt
sind. Erst nach der Beitragsfreistellung sind die Verwaltungskosten monatlich konstant mit 3,79 € und 5,22 . Lediglich die Risikokosten sind monatlich noch sehr unterschiedlich.

Wenn die Versicherung Ihnen das nicht erklären kann oder will,
bleibt Ihnen nur, sich an den Ombudsmann zu wenden.

Wobei ich mir da nicht viel davon verspreche. Der wird wohl kaum nachprüfen, ob die angegebenen Beträge auch korrekt sind und der Überschuss korrekt berechnet wurde. Zumal es bei einer Fondsversicherung ja auch auf die Kurse ankommt. Diese sind teilweise auch falsch angegeben. Die Salden stimmen auch nicht, wenn man den Sparanteil mit dem angegebenen Fondspreis nachrechnet. Ich habe für fast 13 Jahre die Datensätze in eine Tabellenkalkulation eingegeben und alles nachberechnet.

Woher kommen jetzt die vornethaltenen Ausschüttungen ?

Tja, das weiß ich auch nicht, warum die diese Erträge unterschlagen haben.
Und selbst die Erträge die gutgeschrieben wurden, sind falsch berechnet.

Jetzt müsste ich nur noch herausfinden, ob Verwaltungskosten in Höhe von über 15 % der bezahlten Beiträge rechtlich angreifbar sind. Auf 10-12 % würde ich mich als Vergleich ja noch einlassen. Das wären trotzdem über 800 €, die die mir erstatten müssten. Das werden die nicht machen.
Da die höchste Beitragssumme damals (vor Beitragsfreistellung) 102.748 € betrug, dürften die Abschlusskosten (Provision)
eigentlich bis ca. 4110 € betragen und es sind aber „nur“ ca. 3940 €.
Das ist auch so ein Punkt, der unschlüssig ist. 2003 war die Beitragssumme höher, als 2007, obwohl die Dynamiken
bis zur Beitragsfreistellung eingehalten wurde. Würde die letzte Beitragssumme als Bemessung gelten, wäre
nämlich auch die Provision um 175 € zu hoch angerechnet worden. Aber wegen der paar € für den Vermittler will ich mich nichtmal rumstreiten.

Aber egal, alles zu kompliziert für das Internet. Manchmal muss man seinen Frust loswerden.

Wichtig für mich ist jetzt noch, was angemessene Verwaltungskosten sind. Dazu finde ich im Netz leider nichts.
Nur dass diese eher im 3-6% Bereich von den Beiträgen liegen. Dann wären 15% ja Wucher. Finden kann ich aber nichts dazu.

Nochmals vielen Dank @ Barmer!!

Gruß Mariella