Hallo,
Hallo zusammen!!
Wenn man sich ein Auto eines Freundes leiht und den Motor
zerstört, zahlt dann die Haftpflichtversicherung?
Nein!
Eine Schuldfrage gibt es nicht… Das Auto wurde richtig hart
ran genommen und bei 180 km/h hat es einen lauten Schlag getan
und nichts ging mehr…
Klar ist, der Fahrer muss es zahlen egal wie…
Privat oder durch die Versicherung.
Da ist überhaupt nichts klar! Der Fahrer war berechtigt (nehm ich doch an). Die Fahrt hat stattgefunden, als ob der Besitzer/Halter selbst gefahren wäre. Der Motor hat seinen Geist aufgegeben. Bedeutet, der Besitzer/Halter kann den Motor reparieren lassen oder nicht! Sollte der Fahrer sich ethisch verpflichtet fühlen, für den Schaden aufzukommen, ist das eine andere Baustelle - ein Anspruch an den Fahrer besteht nicht! … es sei denn, dem Fahrer kann man ein Verschulden nachweisen (z.B. mutwillig oder grobfahrlässig den Motor beschädigt - eine zulässige, hohe Geschwindigkeit genügt da nicht)
Gruß cooler
P.S.
Man stelle sich vor, man wird von seinem Freund gebeten, etwas mit seinem Auto zu besorgen, da z.B. sein Fuß in Gips liegt. Ausgerechnet während dieser Fahrt gibt der Motor den Geist auf. …und dann sollte der Fahrer bezahlen müssen!? Das ist doch wohl eine Witz! (das Gleiche gilt bei einer Leihe) Der Motor wäre doch zwangsläufig bei ähnlicher Geschwindigkeit auch beim Besitzer/Halter früher oder später „verreckt“!