HartzIV-Diskussionen

Mein Beitrag soll ja dazu da sein das der Leser darüber nachdenkt. Er soll ruhig auch in den Konflikt kommen durch das „wir“ mal darüber nachzudenken wie er selbst darüber denkt. Ich kann und will nicht für andere reden, das soll mal jeder selbst tun. Ich erfreue mich auch an den unterschiedlichen Meinungen meiner Mitmenschen. Nur so kann ich mich ja auch selbst weiterentwickeln und meine Meinung die ich zu bestimmten Themen hab auf deren Richtigkeit stets neu überprüfen.

Ich hab versucht mal darauf aufmerksam zu machen, das es ein fließender Prozess zwischen Arbeitswelt und „Arbeitslosigkeit“ ist, das es sich dabei nicht um eine „feste Masse“ handelt, so nach dem Motto, „Das war halt schon immer so.“ oder die „Hartz-IV er in der 3. Generation“, sondern auch mal den ein oder anderen Menschen daran zu erinnern, wie so ein Arbeitsloser eigentlich entsteht.

Kein Mensch käme auf die Idee einen Menschen der von Entlassung bedroht ist als „faule Sau“ zu bezeichnen, aber 3 Tage später wenn genau dieser Mensch dann arbeitslos ist das für manche Menschen halt leider eine Selbstverständlichkeit dies zu tun. Du wirst sicher auch in deinem Bekanntenkreis jemand kennen, auf den meine Aussage passt. Das mag auch oft ein wenig abgeflachter und unterschwelliger klingen, aber im Kern bleibt es doch die selbe Aussage.

Und meiner Meinung nach hat es in den letzten Tagen, hier wird sich seit einer Woche mit nichts anderem beschäftigt, doch eine ganze Menge an ich nenne es mal „unschönen“ Meinungen angesammelt.
Im speziellem beim Thema Arbeit & Spaß. Ich hoffe mal das der ein oder andere angesprochene sich dann auch mal wieder selbst Gedanken macht und vielleicht die ein oder andere fehlgeleitete „Emotion“ wieder aus der Thematik nimmt. Ich denke, das es auch Jörgs Anliegen war, als er dieses Thema eröffnet hat, das die Menschen sich mal über ihre Gefühle und Emotionen zu dem Thema Gedanken machen.

und ja, du hast recht :wink:
viele grüße ricnbg

Hallo,

hat jemand einmal überlegt was uns eigentlich vorgegaukelt wird auf der einen Seite bis 67 Jahre arbeiten

Was wäre die Alternative? Eine noch höhere Belastung der verbleibenden arbeitenden Bevölkerung?

und auf der anderen Seite gehen Aufträge vom Staat ins Ausland und hier macht der Arbeitgeber dicht.

Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? Wenn es wonanders billiger beschafft werden kann, dann sparen wir doch alle. Der Staat schmeißt schon genug zum Fenster raus.

Ich bin kein Gestriger, aber die Frauen und Herrn Politiker sollten sich ums Volk kümmern und erst in zweiter Linie um Ihr eigenes wohl.

Das System, welches wir hier haben, ist leider nur das Zweitbeste. Damit muss man gelegentlich leben können. Das Beste war und ist bisher Utopie geblieben. Und je mehr man Verntwortung an andere delegieren will, desto mehr muss man damit rechnen, dass diejenigen, die es richten sollen, das auch nicht ganz uneigenützig tun.

Die HartzIV Leute haben es sich auch nicht aussuchen können vielmehr wurden Arbeitsplätze abgebaut weil die Unternehmer im Ausland billiger produzieren lassen können.

Ja und warum?. Dort werden gering Qualifizierte auch niedrig entlohnt, dort treffen Angebot und Nachfrage aufeinander. Hier bei uns können es sich die gering Qualifizierten leisten solche Arbeiten abzulehnen. Das ist doch auch was.
Einfach mal davon wegkommen, dass das Ganze eine statische Angelegenheit wäre.
Wenn hier heute einer aus Scheiße Bonbons machen kann, dann wird er sicher gut bezahlt. Wenn das morgen noch 3 Million andere machen können, dann wird das sicher weniger gut bezahlt. (Aber sicher immernoch gut.)
Eine Schippe in der Hand halten oder eine Schraube ins Blech drehen kann im Grunde jeder. Inzwischen kann ich meine Bankgeschäfte am Automaten oder zu Hause erledigen. Und dabei bin ich von Öffnungszeiten unabhängig und bezahle nicht mal was dafür.
Will man jetzt alle Automaten abreißen, dass Internet und jeden bargeldlosen Zahlungsverkehr wieder abschaffen, damit die vielen Schalterangestellten, die heute keiner mehr braucht, wieder etwas zu tun haben?

Arbeitslose und HartzIV Leute ca. Zehn Millionen ohne Arbeit
und wo sollen die Arbeitsplätze herkommen?

Wieso müssen die alle einer bezahlten Arbeit nachgehen wollen und sollen? Von welchen zehn Millionen ist hier die Rede? Nicht alle ALG-2-Bezieher sind arbeitlos.

Grüße

Hallo,

Bist

du es?

Ja, wenn ich damit Menschen in Not helfe und die Argen diesen Menschen helfen wieder vernünftige Arbeitsplätze zu bekommen.

Grüßle,

Ralf

Ja, wenn ich damit Menschen in Not helfe und die Argen diesen
Menschen helfen wieder vernünftige Arbeitsplätze zu bekommen.

Und was hält dich davon ab, es stillschweigend zu tun? Du solltest es nur nicht von anderen erzwingen.

Hi,

Ich

denke, das es auch Jörgs Anliegen war,

Ich heiße nicht Jörg sondern Ralf.
Allerdings habe ich einen Kumpel der Jörg heißt.
Der ist aber nicht hier im Forum unterwegs.

Grüßle,

Ralf

Hi,

Und was hält dich davon ab, es stillschweigend zu tun? Du
solltest es nur nicht von anderen erzwingen.

?

Mach ich doch mit meiner Steuer. Wenn die Erhöhung des Satzes durchgeht werd ich wohl wie viele andere etwas mehr zahlen müssen, oder?

Grüßle,

Ralf

Er meint mich

Grüsse

Jörg

Mein Beitrag soll ja dazu da sein das der Leser darüber
nachdenkt. Er soll ruhig auch in den Konflikt kommen durch das
„wir“ mal darüber nachzudenken wie er selbst darüber denkt.
Ich kann und will nicht für andere reden, das soll mal jeder
selbst tun.

Fein. Aber dann verstehe ich nicht, wieso Du das nicht schreibst, sondern Formulierungen wählst, die stark nach suggestiv klingen.

Ich hab versucht mal darauf aufmerksam zu machen, das es ein
fließender Prozess zwischen Arbeitswelt und „Arbeitslosigkeit“
ist, das es sich dabei nicht um eine „feste Masse“ handelt, so
nach dem Motto, „Das war halt schon immer so.“ oder die
„Hartz-IV er in der 3. Generation“, sondern auch mal den ein
oder anderen Menschen daran zu erinnern, wie so ein
Arbeitsloser eigentlich entsteht.

Wie kommst Du darauf, daß das den Leute nicht klar ist? Ich kenne niemanden, der privatwirtschaftlich angestellt ist, der den Gedanken des Arbeitsplatzverlustes nicht schon schon gehabt hätte.

Kein Mensch käme auf die Idee einen Menschen der von
Entlassung bedroht ist als „faule Sau“ zu bezeichnen, aber 3
Tage später wenn genau dieser Mensch dann arbeitslos ist das
für manche Menschen halt leider eine Selbstverständlichkeit
dies zu tun.

Liest Du eigentlich auch, was ich schreibe? Ich erwähnte im letzten Artikel, daß hier niemand allen Arbeitslosen pauschal Arbeitsunwilligkeit unterstellt.

Du wirst sicher auch in deinem Bekanntenkreis
jemand kennen, auf den meine Aussage passt.

Wieder eine suggestive Bemerkung. Nein, ich kenne ganz sicher niemanden, auf den Deine Unterstellung paßt.

Das mag auch oft
ein wenig abgeflachter und unterschwelliger klingen, aber im
Kern bleibt es doch die selbe Aussage.

Du meinst, jemand, der keine dunkle Schokolade mag, hat etwas gegen Schwarze? Ist ja fast das gleiche, obwohl es etwas völlig anderes ist.

Und meiner Meinung nach hat es in den letzten Tagen, hier wird
sich seit einer Woche mit nichts anderem beschäftigt, doch
eine ganze Menge an ich nenne es mal „unschönen“ Meinungen
angesammelt.

Es wird sich sehr wohl mit etwas anderem beschäftigt und eigentlich war die Diskussion schon gemächlich ausgelaufen, bevor Du hier einen auf Menschheitsversteher gemacht hast.

C.

Zum Gruße,

Fein. Aber dann verstehe ich nicht, wieso Du das nicht
schreibst, sondern Formulierungen wählst, die stark nach
suggestiv klingen.

Er liest das wahrscheinlich nicht mehr. Er hat sich abgemeldet.

Gruß TL