Hallo Werner,
Deine Erklärungen zur Entstehung von Eisbergen hat mir wirklich gefallen (hatte nie darüber nachgedacht, wie die Dinger eigentlich entstehen…).
Da ein Eisberg, ist er erstmal auf dem Weg ins wärmere Wasser,
permanent abtaut, ist seine Umgebung, also das salzige
Seewasser, nur gering salzhaltig. Die Konzentration wird
stark differieren, es kommt immer darauf an, von welcher Seite
er von der Sonne beschienen wird, von welcher Seite der
wärmere Wind bläst.
Dieser Absatz reizt mich aber zu Nachfragen:
Kennst Du Studien, die sich mit dem Salzgehalt in der Umgebung von Eisbergen beschäftigen? Wenn ich mir die Wasserbewegung auf offener See vorstelle und das Verhältnis von geschmolzenem Süßwasser und umgebenden Salzwasser ansehe (die Dinger schmelzen ja doch recht langsam), käme ich spontan zu der Aussage, daß wenige cm entfernt vom Eis kein Konzentrationsgradient mehr feststellbar sein dürfte.
Dazu kommt eine weitere Frage: Welche Temp. hat das umgebende Wasser? Da 4/5 bis 7/8 der Masse unter Wasser liegt, dürfte der Anteil des „von oben“ stammenden Schmelzwassers entsprechend gering sein. Und bei negativen Seewassertemp. wird dann der gegenteilige Effekt auftreten: In der direkten Umgebung ist der Salzgehalt höher, da der Salzgehalt des gefrierenden Wassers geringer ist…
Das sollen keine Belehrungen sein, diese Fragen stelle ich mir wirklich!
Gruß Stefan