Leichteste Programmiersprache für Anfänger?

Hallo Leute!

Ich möchte in das Programmieren einsteigen und dafür natürlich
eine passende Sprache erlernen.
Hab schon HTML und JavaScript gelernt, aber das sind ja
Seitenbeschreibungssprachen.
Deshalb meine Frage:

Welches ist die leichteste Programmiersprache für einen Anfänger?

Es sollte eine Sprache sein, mit der man auch etwas anfangen kann.

MfG
LapPro

Hallo

Ich möchte in das Programmieren einsteigen und dafür natürlich
eine passende Sprache erlernen.
Hab schon HTML und JavaScript gelernt, aber das sind ja
Seitenbeschreibungssprachen.

Nö. Javascript ist eine (schöne) Programmiersprache.

Deshalb meine Frage:
Welches ist die leichteste Programmiersprache für einen Anfänger?

IMHO schon Basic (z.B. Visual Basic und VBA [Visual Basic für
Applikationen
], aber auch eben Javascript.

Es sollte eine Sprache sein, mit der man auch etwas anfangen
kann.

Kommt darauf an, *was* Du damit anfangen willst.
Ich würde mal in die Glaskugel schauen und sagen
„VBA, Javascript und PHP“.

Grüße

CMБ

Logo!
Hi!

Es kommt darauf an - was Du wie machen willst.

Im Prinzip besteht eine Programmiersprache eigentlich nur aus dem Befehlssatz, der sich von Sprache zu Sprache eigentlich nur in der schreibweise unterscheidet …

(Kurzer Einwurf: Eigentlich ist „Logo“ gar nicht so einfach :wink:

Was Du können mußt: „verbal“ einen Algorithmus zu erstellen - die Programmiersprache, die dann kommt, ist eigentlich ziemlich egal.

Allerdings gibt’s hier natürlich einfach und komplex aufgebaute.

Zum Anfang würde ich ein bißchen Java (Zwecks „objektorientiertheit“) und (jetzt werde ich wahrscheinlich ausgelacht) BASIC oder PASCAL empfehlen - danach C, dann C++.

Die andere Schiene wäre PL/SQL, falls Du in Richtung Datenbanken gehen willst.

Grüße,
Tomh

PS: Hat schon mal jemand hier Brainfuck programmiert???

Im Prinzip besteht eine Programmiersprache eigentlich nur aus
dem Befehlssatz, der sich von Sprache zu Sprache eigentlich
nur in der schreibweise unterscheidet …

Ganz so einfach ist es nicht. Grundsätzlich mußt du zwischen imparativer Programmierung (Skriptsprachen, wie JavaScript, PhP, Perl, etc.), objektorientierter Programmierung (Sprachen wie C++ oder JAVA) und funktionaler Programmierung (Lisp, Huscal) unterscheiden.
Für Webanwendungen und kleine ‚Dienstleister‘ die Dir einfach manuelle Arbeit abnehmen sollten, fährst du mit Scriptsprachen ganz gut.
Für komplexere Stukturen eigent sich die objektorientierte Programmierung, weil man wie der Name schon sagt beliebig komplexe kleine Dinge erzeugt, die dann selber die Funktionalität in sich tragen, sich selber zu verändern oder etwas anderes bestimmtes zu tun.
Wenn Du etwas umsetzen muß, was sehr dicht einem mathematischem Modell folgen muß, solltest Du es mit fuktionaler Programmierung versuchen.
Daher glaube ich, daß Du mit Skriptsprachen zunächst einmal gut bedient bist, wenn Du einfach damit herumspielen willst. Solltest Du einen Blick in objektorientierte Programmierung werfen wollen, solltest Du vermutlich am geschicktesten mit JAVA anfangen, die haben ganz gute Tutorials, und es gibt schon einen riesen Haufen vordefinierter Dinge in der normalen Entwicklungsumgebung. Allerdings ist JAVA nicht sooo übermäßig performant.

Hallo!

Daher glaube ich, daß Du mit Skriptsprachen zunächst einmal
gut bedient bist, wenn Du einfach damit herumspielen willst.
Solltest Du einen Blick in objektorientierte Programmierung
werfen wollen, solltest Du vermutlich am geschicktesten mit

Ich bin zwar kein Language-Lawer, aber wie kann man „Skriptsprache“ zu „OOP-Sprache“ abgrenzen wollen? Ich nehme bei Python oder gar Groovy in der praktischen Anwendung viel eher die Objektorientiertheit wahr, als die Tatsache, dass es sog. Skriptsprachen sind.

Jan

Ich bin zwar kein Language-Lawer, aber wie kann man
„Skriptsprache“ zu „OOP-Sprache“ abgrenzen wollen? Ich nehme
bei Python oder gar Groovy in der praktischen Anwendung viel
eher die Objektorientiertheit wahr, als die Tatsache, dass es
sog. Skriptsprachen sind.

Indem die imparativen Progammiersprachen, die es ja nun schon eine ganze weile gibt, hier und da einen objektorientierten Charakter erhalten. Du hast föllig recht, daß man wenn man möchte in Python oder auch in Perl objektorientiert programmieren kann, wenn man möchte.
In Sprachkonzepten wie Java oder C++ ist es genau umgekeht. Hier baut man immer Objekte, instanziiert diese und führt irgendwelche Funktionen darauf aus. Eswas imparativ in dieser Sprach zu implentieren ist zwar auch möglich, aber eher die Ausnahme, wie z.B. das ganz simple ‚Hello World!‘ Template, daß keinerlei Konstruktor besitzt oder sich selber instanziiert.

Hallo!

Indem die imparativen Progammiersprachen, die es ja nun schon
eine ganze weile gibt, hier und da einen objektorientierten
Charakter erhalten. Du hast föllig recht, daß man wenn man
möchte in Python oder auch in Perl objektorientiert
programmieren kann, wenn man möchte.
In Sprachkonzepten wie Java oder C++ ist es genau umgekeht.

Überzeugt mich nicht. Python, Ruby und Groovy sind Skriptsprachen, aber wer sie ernsthaft einsetzt, tut das immer objektorientiert. Schließlich sind die Sprachen alle als OOP-Sprachen entwickelt worden (Perl dagegen nicht). Oder andersrum: Wenn ich mal einen 20-Zeiler in C++ bräuchte, nutzte ich da auch kein OOP.

Jan

Mir wurde öfters gesagt Visual Basic seie so leicht, was auch der Grund wäre warum man das in der schule lernt… nja vieleicht is das ja was…

Ich würd dir aber Perl empfählen, eigentlich einfach, und mächtig wie nichts anderes!

l.g.

Überzeugt mich nicht. Python, Ruby und Groovy sind
Skriptsprachen, aber wer sie ernsthaft einsetzt, tut das immer
objektorientiert. Schließlich sind die Sprachen alle als
OOP-Sprachen entwickelt worden (Perl dagegen nicht). Oder
andersrum: Wenn ich mal einen 20-Zeiler in C++ bräuchte,
nutzte ich da auch kein OOP.

Das muß es auch nicht. Ich kann und will mich auch in keiner Weise mit Dir streiten, ob man nun diese oder jene Progammiersprache eher zu dem einen oder anderen Konzept zählt. Aber die Unterscheidung ist Sinnig und gebräuchlich:
http://de.wikipedia.org/wiki/Programmierparadigma

Hallo!

Das muß es auch nicht. Ich kann und will mich auch in keiner
Weise mit Dir streiten, ob man nun diese oder jene
Progammiersprache eher zu dem einen oder anderen Konzept
zählt. Aber die Unterscheidung ist Sinnig und gebräuchlich:
http://de.wikipedia.org/wiki/Programmierparadigma

Durchaus. Aber ob eine Sprache eine Skriptsprache oder Nichtskriptsprache ist, ist für mich eine Klassifizierung, die „orthogonal“ (ein anderer Begriff fällt mir da nicht ein) zu Klassifizierung nach Paradigmen, wie auf der Seite dort, steht. Im Bezug zur OOP zu sagen „in Python ist es so (weil Skriptsprache), in C++ genau umgekehrt (weil Nichtskriptsprache)“, halte ich objektiv für falsch.

Jan

Hallo!

Das muß es auch nicht. Ich kann und will mich auch in keiner
Weise mit Dir streiten, ob man nun diese oder jene

Ich würd das auch eher bei den ersten anfängen betrachten

_Was ist objektorientierte Programmierung?

Alan Kay prägte den Begriff „objektorientierte Programmierung “ 1967 [0], um die von ihm mitentwickelte Art der Programmierung mit Objekten zu beschreiben. Frei nach Alan Kay hat der Begriff folgende Bedeutung.

Ein Objekt ist ein gedachter Baustein, der Zustände und Prozeduren enthält und auf den von außen nur durch Zusendung von Nachrichten zugegriffen werden kann. Das Objekt entscheidet, wie es (im Rahmen seiner Spezifikation) auf eine bestimmte Nachricht reagiert. (Laufzeitmodell)

Bei der objektorientierten Programmierung beschreiben Programme, unter welchen Bedingungen zur Laufzeit welche Nachrichten an Objekten gesendet werden: Hierzu gibt es eine Versendungsbestimmung, die das Empfängerobjekt und die zu versendende Nachricht festlegt. Diese Versendungsbestimmung kann auch ein Ausdruck sein, dessen Wert dann vom Empfängerobjekt (als eine Art von Antwort) festgelegt wird. (Quelltextmodell)

Es muß möglich sein, daß erst spätestmöglich zur Laufzeit festgelegt wird, welches Objekt eine bestimmte Nachricht erhält (späte Bindung): Hierzu kann das Empfängerobjekt in der Versendungsbestimmung selber wieder durch einen Ausdruck angegeben werden, der erst spätestmöglich zur Laufzeit ausgewertet wird (Laufzeit-Polymorphie).

(Freie Interpretation der Quellen [0] und [1])
Objektorientierte Programmiersprachen

Eine objektorientierte Programmiersprache ist eine Programmiersprache, die Sprachmittel bereitstellt, um objektorientierte Programmierung direkt und auf einfache Weise zu ermöglichen. Dabei muß der Programmierer die objektorientierten Formulierungsmöglichkeiten nicht erst umständlich selber bereitstellen (wie bei objektorientierter Programmierung in C oder Maschinensprache) oder unnötig kompliziert formulieren (wie bei inneren Klassen als Ersatz für Block-Objekte in Java 1.1 bis Java 1.6 ). Literale, Blöcke und Ausdrücke stehen direkt für Objekte. Nachrichten können durch eine einfache Formulierung versendet werden.

Eine objektorientierte Programmiersprache kann aber auch Sprachmittel enthalten, mit denen nicht-objektorientiert formuliert werden kann. Sie erlaubt es aber, alles, das sinnvollerweise durch Versendung von Nachrichten formuliert werden kann, auch so zu formulieren. In diesem Sinne ist Common Lisp eine objektorientierte Programmiersprache.

Eine rein objektorientierte Programmiersprache ist eine objektorientierte Programmiersprache, in der alles, was irgendwie durch Versendung von Nachrichten sinnvollerweise formuliert werden kann, auch so formuliert werden muß, weil die Sprache keine anderen Möglichkeiten bereitstellt. In diesem Sinne ist Smalltalk eine rein objektorientierte Programmiersprache.

Ein Programm in einer rein objektorientierten Programmiersprache enthält neben Deklarationen (Namensvereinbarungen) nur Versendungen von Nachrichten an Objekte, die entweder durch Literale oder durch Versendungsergebnisse angegeben werden.

Eine partiell-objektorientierte Programmiersprache ist eine Programmiersprache, welche Sprachmittel bereitstellt, um objektorientierte Programmierung in bestimmten Fällen zu ermöglichen, aber auch Teile enthält, in denen nicht objektorientiert formuliert werden kann. Die meisten unter dem Etikett „objektorientiert“ vermarkteten Programmiersprachen sind partiell-objektorientierte Programmiersprachen in diesem Sinne._

OOP in den verschiedenen Sinnen
http://userpage.fu-berlin.de/~ram/pub/pub_jf47ht81Ht…

Die Frage ist doch , wenn alle Rechnungen auf Addition beruhen
http://www.kopfsplitter.de/C_Rechn2.htm

Können wir dann mit recht behaupten das eigentlich ein * als mehrfach + bezeichnet werden muss oder das man es nicht darf ?

Steckt jetzt in allem OOP , nein . Wann bezeichne ich es als OOP , na wenn es eigentlich eher OOP basiert ist, aber nicht wenn es auch nur eine schnitstelle dafür besitzt welches OOP ermöglicht.

Um zum Thema zurück zu kommen , wenn die Scriptsprache obige anforderungen erfüllt und eigentlich ein OOP syntax hat, dann ist es auch OOP :smile:

P.S. macht es mit Quellen argumenten. Wer was wie sieht ist hier wohl eher Meinungssache anstatt begründeter verdacht.

Hallo Experten!
Ich würde ebenfalls gerne mit dem programmieren beginnen! Ich bin aber Schüler und habe daher nicht das Geld dafür mir ein vernünftiges Programm (z.B. Visual Basics) zu kaufen! Beim googlen finde ich nur Testversionen, bei denen man keine .exe Dateien erstellen kann…

Meine Frage:
Gibt es solche Programme auch kostenlos???

Wäre echt super wenn ihr mir das beantworten könntet!

Danke schonmal im vorraus!

Lg Schorn Stein

Hallo

Ich würde ebenfalls gerne mit dem programmieren beginnen! Ich
bin aber Schüler und habe daher nicht das Geld dafür mir ein
vernünftiges Programm (z.B. Visual Basics) zu kaufen! Beim
googlen finde ich nur Testversionen, bei denen man keine .exe
Dateien erstellen kann…

Meine Frage:
Gibt es solche Programme auch kostenlos???

Wäre echt super wenn ihr mir das beantworten könntet!

Erstmal eine Zwischenfrage. hast Du Word? (MS-Word)?

  • dann starte mal eine leere Seite und drücke Alt-F11

  • danach klickst Du (doppel) links auf [Projekt] … [ThisDokument]

  • in das Fenster gibst du ein

    Sub MeinProgramm()

    MsgBox „Es läuft“, vbOKOnly

    End Sub

Jezt kannst Du oben auf das kleine grüne Dreieck (|&gt:wink:
„Sub/User-Form ausführen“ klicken und Dein erstes
Basic-Programm läuft.
Mehr dazu:
http://de.wikibooks.org/wiki/VBA_in_Excel_-_Grundlag…

Ausserdem kannst Du hier mal schauen:
http://www.thefreecountry.com/compilers/basic.shtml

Grüße

CMБ

Visual Basic hat einen entscheidenen Vorteil (Über Leichtigkeit kann man ja scheinbar streiten):

Visual Basic sitzt hinter EXCEL, somit hat es fast jeder schonmal, ohne lange einen Compiler (Übersetzungstool) zu suchen UND man hat die Möglichkeit Makros aufzuzeichnen. Makros sind kleine Programme, die einem beim Einstieg helfen können.

Beispiel:
Ich möchte lernen wie man von einer Zelle in die andere kopiert, also zeichne ich ein Makro auf, während ich dies von Hand tue, und schaue mir hinterher den entsprechenden Code an.

USW.

Ich hoffe das hilft dir vielleicht ein wenig

Grüße
Curu

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Hallo LapPro,

also aus eigener Erfahrung und auch Umsteiger kann ich dir nur C# empfehlen. Das Entwicklungswerkzeug ist kostenlos (C# Express Edition) auch mit c# kannst du ASPX Webanwendungen entwickeln. Tool dazu ist auch kostenlos (Webdeveloper 2008 Express Edition).

Ich hatte hobby mässig vb entwickelt… hab dann mein Interesse C# zugewand aus folgende Gründe: Microsoft setzt dies vorzugsweise in allen Ihren Scripten nun ein (vermutlich das die JAVA entwickler es auch mal versuchen)

Zudem: C# also .NET Entwickler werden dauern gesucht. Bekomme fast WÖchentlich Angebote über XING.

Als zweites: Ich als Senior Software & System Developer erhalten durchschnittlich mehr Geld als ein VB entwickler. Sind statistiken die ich hier auch wieder zustimmen kann.

C# wäre für Jobausichten und die Zukunft gedacht. Alles ander… PHP/MySQL usq. usw können zu viele !

bye
Markus

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