Lüdemanns Thesen zum Alten Testament

Hallo CJW

Oder auf welchen Vater sollte sich
Jesus hier noch beziehen? Auf welchen G’tt?

Warum nicht auf den Gott des Christentums?

Den kannte Jesus noch nicht, den christlichen Gott haben erst
seine Epigonen erfunden.

Natürlich nicht, man muss es umgekehrt formulieren. Der christliche Gott leitet sich in etwa von dem ab, was sich Jesus unter Gott vorstellte. Jesus kann sich auf seine eigene Gottesvorstellung beziehen. Die unterscheidet sich sowieso eklatant von der vormaligen jüdischen.

Die Gottesvorstellung Jesu ist vielmehr vom Zoroastrismus geprägt, den die Perser während ihrer Besatzungszeit in das Land brachten. Also, wenn man so will, soll er sich auf den Persischen Gott beziehen.

Ich sehe jedenfalls keinen Grund, warum man unbedingt das AT schützen und schönreden muss. Es steht den Lehren Jesu ja ohnehin diametral gegenüber.

Gruß fralang

Hallo,

Jesus kann sich auf seine eigene
Gottesvorstellung beziehen. Die unterscheidet sich sowieso
eklatant von der vormaligen jüdischen.

nein, das tut sie nicht.
Wenn dem so wäre,hätten die Apostel den Juden einen anderen Gott verkünden müssen.Es ist aber nicht zu erkennen, daß da irgendwelche
prinzipiellen Differenzen auftraten.

Die Gottesvorstellung Jesu ist vielmehr vom Zoroastrismus
geprägt,

Das ist wohl ziemlicher Unfug.

Ich sehe jedenfalls keinen Grund, warum man unbedingt das AT
schützen und schönreden muss. Es steht den Lehren Jesu ja
ohnehin diametral gegenüber.

Obwohl ich das AT als nicht notwendig ansehe zur Verkündigung
der Botschaft ist Deine Aussage ebenfalls Unsinn.
Du kennst weder das AT noch das NT wirklich.

Gruß VIKTOR

hi,

Gottesvorstellung beziehen. Die unterscheidet sich sowieso
eklatant von der vormaligen jüdischen.

nein, das tut sie nicht.

Das tut sie aber schon!
Strafender, wahllos mordender Gott contra gütigem, verzeihenden Gott: = eklatanter Unterschied

Wenn dem so wäre,hätten die Apostel den Juden einen anderen
Gott verkünden müssen.Es ist aber nicht zu erkennen, daß da
irgendwelche
prinzipiellen Differenzen auftraten.

Man erkennt das aber sehr leicht: Jesus wurde dafür sogar hingerichtet.

Die Gottesvorstellung Jesu ist vielmehr vom Zoroastrismus
geprägt,

Das ist wohl ziemlicher Unfug.

Immer dasselbe, wer keine Argumente hat, … in wessen Hirn ist hier der Unfug?
Das heutige christliche Gottesbild samt Engeln und der Satan mit seinen bösen Nächten entspricht ziemlich genau dem zoroastrischem Dualismus von gutem Gott und der bösen Macht.

Ich sehe jedenfalls keinen Grund, warum man unbedingt das AT
schützen und schönreden muss. Es steht den Lehren Jesu ja
ohnehin diametral gegenüber.

Obwohl ich das AT als nicht notwendig ansehe zur Verkündigung
der Botschaft ist Deine Aussage ebenfalls Unsinn.

Schon wieder eine Beschimpfung ohne jegliches Argument.

Du kennst weder das AT noch das NT wirklich.

Sicherlich besser als du.

Gruß fralang

Hallo,

Gottesvorstellung beziehen. Die unterscheidet sich sowieso
eklatant von der vormaligen jüdischen.

nein, das tut sie nicht.

Das tut sie aber schon!
Strafender, wahllos mordender Gott contra gütigem,
verzeihenden Gott: = eklatanter Unterschied

und den lieben Gott mit Bart der da oben über den Wolken mit den
Engeln spielt.
Es ist wohl klar, daß ich mich hier mit meiner Argumentation nicht
auf Erzählungen, Mythen oder extreme temporäre Darstellungen und
„Begegnungen“ mit Gott und Zuordnung von „Eigenschaften“ bezog,
sondern auf die elementare Gottesvorstellung.
(s.meinen Beitrag vom 8.9 an ELI)
Diese ist: Gott der da IST (Exod.3.13-14)- einzig - Ursprung allen
SEINs.
Auch der sich erbarmende Gott ist vielfach im AT angesprochen, und
im NT, auch der Gott richtet.

Wenn dem so wäre,hätten die Apostel den Juden einen anderen
Gott verkünden müssen.Es ist aber nicht zu erkennen, daß da
irgendwelche
prinzipiellen Differenzen auftraten.

Man erkennt das aber sehr leicht: Jesus wurde dafür sogar
hingerichtet.

Nein, dafür wurde er nicht hingerichtet sondern weil er sich von
Gott ausgehend (neben ihm sitzend) präsentierte (Gotteslästerung)
und das mosaische Gesetz relativierte.(Gesetzesbrecher)
(s.u.a.Matt.26.64-65)
Und die Apostel haben auch keinen anderen Gott verkündet, sondern
den Gott Abrahams.

Obwohl ich das AT als nicht notwendig ansehe zur Verkündigung
der Botschaft ist Deine Aussage ebenfalls Unsinn.

Schon wieder eine Beschimpfung ohne jegliches Argument.

Keine Beschimpfung, sondern eine Feststellung.
Du machst einem solche Feststellungen aber sehr leicht.
Gruß VIKTOR

hi,

Auch der sich erbarmende Gott ist vielfach im AT angesprochen,
und
im NT, auch der Gott richtet.

Der Gott des NT richtet erst, wenn der Betreffende wirklich seine letzten Chancen noch immer nicht wahrnimmt.

Ein Gedankenexpriment: Hätte Jesus jemals unschuldige Kinder getötet? So wie der Gott des AT durch die Sintflut schwangere Frauen, Kinder und selbst das angebundene Vieh im Stall elendiglich zugrunde gehen ließ.

Ein weiterer Unterschied: Im NT ist der einzige Sohn Gottes Jesus. Im AT hat Gott mehrere Söhne, die als verkrachte Existenzen Menschentöchter vergewaltigen, und selbst der Satan ist einer von ihnen.

und das mosaische Gesetz relativierte.(Gesetzesbrecher)

Richtig. „Ich aber sage euch …“. Er wollte die jüdische Religion voll umkrempeln.

Er ist nicht wegen der angeblichen Gotteslästerung hingerichtet worden. Das war nur ein Vorwand. Verhaftet wurde er schon vorher. Man wollte ihn loswerden, so wie auch Johannes den Täufer, weil sich ihre Glaubensgrundsätze von den damaligen jüdischen zu sehr unterschieden.

Vor allem in den unteren Gesellschaftsschichten hatte sich seit der persischen Besatzung der Zoroastrismus stark verbreitet. Dieser stellte sich mehr auf Seiten der ärmeren Bevölkerungsschicht. Beispiel "Eher geht ein Kamelfaden durch ein Nadelöhr als ein Reicher in das Himmelsreich ein ".

Gruß fralang