Zwei Fragen
Mal sehen… es geht mit zwei Fragen. Ich hoffe, ich habe jetzt nicht einen Knoten zuviel oder zuwenig im Hirn…
Man greife sich irgendeinen der fünf Indianer und frage ihn:
„Wenn ich dich jetzt fragen würde, ob du mich bei der darauf folgenden Frage anlügen wirst, würdest du dann ‚nein‘ sagen?“
- Es ist ein Rotfuß-Indianer
Wird er bei der nächsten Frage lügen? Nein.
Wenn ich ihn frage „wirst du bei der nächsten Frage lügen?“ antwortet er „nein“. (Das ist wahr)
Wird er also auf „wirst du bei der nächsten Frage lügen?“ mit „nein“ antworten? Ja.
Er beantwortet obige Frage wahrheitsgemäß mit „ja“.
- Es ist ein Schwarzfuß-Indianer
Wird er bei der nächsten Frage lügen? Ja.
Wenn ich ihn frage „wirst du bei der nächsten Frage lügen?“ antwortet er „nein“. (Das ist gelogen)
Wird er also auf „wirst du bei der nächsten Frage lügen?“ mit „nein“ antworten? Ja.
Er beantwortet obige Frage also lügenderweise mit „nein“.
- Es ist ein Gelbfuß-Indianer, der gerade die Wahrheit sagt.
Wird er bei der nächsten Frage lügen? Ja.
Wenn ich ihn frage „wirst du bei der nächsten Frage lügen?“ antwortet er „ja“. (Das ist wahr)
Wird er also auf „wirst du bei der nächsten Frage lügen?“ mit „nein“ antworten? Nein.
Er beantwortet obige Frage also wahrheitsgemäß mit „nein“.
- Es ist ein Gelbfuß-Indianer, der gerade lügt.
Wird er bei der nächsten Frage lügen? Nein.
Wenn ich ihn frage „wirst du bei der nächsten Frage lügen?“ antwortet er „ja“. (Das ist gelogen)
Wird er also auf „wirst du bei der nächsten Frage lügen?“ mit „nein“ antworten? Nein.
Er beantwortet obige Frage also mit einer Lüge und sagt „ja“.
Egal, welchen Indianer ich frage:
Wenn ich die Antwort „ja“ bekomme, wird die nächste Antwort wahr sein.
Wenn ich die Antwort „nein“ bekomme, wird die nächste Antwort gelogen sein.
Im ersten Fall frage ich „Wolang geht’s nach Daisytown?“.
Im anderen Fall frage ich „Wolang geht’s nicht nach Daisytown?“.
Gruß,
Ralf (unterwegs nach Daisytown)