Moossekret

hallo liebes forum,

als hobby-mykologe habe ich immer mit dem problem schimmel zu tun. jetzt habe ich gehört das durch nutzung von moossekret beim herstellen von pilz-mycel und während der fruchtungsphase sich kontamination durch schimmel (grünschimmel ect.) vermeiden lässt. angeblich wurde die methode in den 60er und 70er in der industrie entwickelt. da ich in der klassischen literatur zur pilzzucht bis jetzt noch nie etwas davon gehört habe, würde mich intr. ob das stimmt und warum. die erklärung die ich bis jetzt gelesen habe:

„In der freien Natur treten Moos und Schimmel niemals gleichzeitig auf. Sie sind natürliche Feinde. Auch andere Kontaminanten werden durch die Enzyme des Mooses deaktiviert. Pilzmycel allerdings bleibt hiervon völlig unbeschadet. Auch in der derivaten Sruktur kommt es zu keinerlei Beeinträchtigungen. Die Erbstruktur des Pilzmycels bleibt voll erhalten. Dies gilt für sämtliche Lamellenpilze“

ist jemanden darüber etwas bekannt ?

gruss
karl

Hai, Karl,

also ich züchte keine Pilze - jedenfalls nicht absichtlich - aber Moos und Schimmel, bzw. nicht-Schimmel kenne ich von der Mehltau-Bekämpfung auf meinen Balkon-Rosen…
Da gibt’s von der Hobbythek „Moosextrakt“ (bei Spinnrad oder allen Läden, die traditionell der Hobbythek und ihren Produkten wohlgesonnen sind). Kuck hier:
http://www.hobbythek.de/archiv/318/

Probier mal, ob das Zeug vielleicht nicht nur meinen Rosen, sondern auch Deinen Pilzen hilft

Gruß
Sibylle