Als 11- Jährige habe ich (animiert durch Bücher über das klassische Altertum, dessen verschiedene Götterglauben und ein religiös offenes Elternhaus) einfach ausprobiert, wie sich verschiedene Glauben für mich praktisch auswirken.
Ganz munter und interessiert sowohl evangelische (Elternhaus) als auch katholische (fast gesamte Umgebung) sowie kindermäßig konstruierte Glaubensrituale eines Vielgötterglaubens praktisch durchprobiert. Einschließlich kleiner Tieropferzeremonien (feierlich verbrannte Fliegen) auf liebevoll gebastelten Miniältären.
Kurzum: Bis heute habe ich den einzigen „richtigen“ Glauben nicht gefunden.
Frage für mich wäre:
„Menschen brauchen Glauben - wie finden Sie ihn?“
Das fängt für mich in der Kindheit an.
Bevor Du Angst um mein Seelenheil bekommst zur Beruhigung: ich glaube nicht an irgendeine besondere Religion, habe aber Achtung vor jeder religiösen ehrlichen Überzeugung. Mir selber gestehe ich die Freiheit zu, mir und meinen Werten (natürlich geprägt durch das religiöse Kuddelmuddel) einfach zu trauen.
Ich finde, dass man davon eine supertolle Philosophie - Frage machen kann.
Wenn nicht war es halt ein Versuch.
LG
Amokoma1