Hallo,
Nun ja, ein Busfahrer in München mag ca. 1.500 Eur netto verdienen.
Das ist der Durchschnitt? Für welche Art von Busfahrer? Wenn ich das hier lese, komme ich schon beim Einstiegsgehalt auf höhere Beträge. Man selbst, der Ehepartner und die Kinder können sehr kostengünstig oder umsonst den ÖPNV nutzen. Kindergeld für beide Kinder wird es auch noch geben.
Eine ordentliche Wohnung für eine 4-köpfige Familie im Umkreis von 40 Km um München kostet mindestens 900 Eur warm.
Was soll er denn machen?
Mehr verdienen. Er und/oder seine Frau. Alternativ zunächst mit ALG-II oder Wohngeld aufstocken.
Möchtest Du, dass die arbeitenden „Unterschichtler“ mit ihren zwei Kindern in 1,5 Zimmern leben? Und das zumal ein Hartz4-Bezieher diese Probleme nicht hat. Er bekommt eine angemessene Wohnung vom „Amt“.
Klingt erstmal doof, aber auch den voll Arbeitenden steht es frei, aufstockend ALG-II zu beantragen.
Irgendwann sitzen wir „Bildungsbürger“ in unseren netten Wohnungen und putzen und fahren selbst, weil kein Mensch in einem einfacheren Dienstleistungsjob mehr die Mieten im Umkreis von 200 Km bezahlen kann.
Das wird der Markt regeln. Was glaubst Du, was passiert, wenn die Nachfrage größer als das Angebot ist? Die Preise, in dem Fall die Löhne, steigen.:
Es gibt keine ausreichenden Anreize, sich um eine Karriere zu bemühen.
Richtig, der bestehende Sozialstaat setzt an (zu) vielen Stellen Anreize genau in die andere Richtung. Zuletzt wurde mit der Rente ab 63 ein neuer Anreiz nicht zu arbeiten gesetzt.
Zudem haben wir zu viele Menschen im Land, die mit unserem Bildungs- und Erwerbsarbeitssystem nichts anfangen können.
Dann muss man die dazu bringen.
Mehr Druck, härtere Einwanderungsregeln und geringere Steuern sind allerdings aktuell nicht allzu populär, auch wenn dies mittelfristig schon mal 30-50% des Problems lösen würde.
Einfach mal überlegen, warum die Einwanderung nach Deutschland so attraktiv für viele ist. Ein Teil des Problems wird der Sozialstaat sein, der soviel für Nichtarbeiten aufwendet.
Das Leitmotiv muss sein, unter größten Anstrengungen so schnell wie möglich aus der Abhängigkeit der Gesellschaft heraus zu kommen und sich wieder selbst zu versorgen.
Ja, dabei darf der Staat aber gerne denen ganz dolle helfen, die diese Hilfe benötigen.
Keine Schlupflöcher. Weder für Privatleute, noch für
Unternehmen. Wer hier lebt, versteuert hier. Wer hier nicht
lebt und versteuert, hat keinen Anspruch auf Leistungen des
deutschen Staates. Er darf als Tourist 3 Monate im Jahr
einreisen. Hält er den deutschen Pass, ist sein Einkommen in
Deutschland zu versteuern. Egal wo es erzielt wird.
Und was ist mit Deutschen, die ja einen deutschen Pass haben, aber nicht hier leben? Versteuern die nun hier, weil deutscher Pass oder woanders, weil sie woanders leben?
und an einem öffentlichen Dienst, der schwer vermittelbare einfache Arbeiten gibt
Wir benötigen kein Herumdoktern an Symptomen, sondern einen Paradigmenwechsel hin zu deutlich weniger Staat, mehr Eigenverantwortung der Bürger, mehr Chancen für Willige. Keine Chancen mehr für Wirtschaftsflüchtlinge und Faulpelze.
Absolut richtig.
Dazu müssen wir zunächst, als allererste Maßnahmen, raus aus dem Euro, die Grenzen nach Osten schliessen,
Das würde welches Problem lösen? Ist Dir klar, wieviele Ärzte und Pflegepersonal aus Osteuropa in deutschen Krankenhäusern arbeiten? Von der häuslichen Plege will ich gar nicht erst anfangen.
Steueroasen mit Wirtschaftssanktionen und ggf., Grenzblockaden belegen,
Da bräuchten wir erstmal eine etwas größere Bundeswehr, die auch an alle Steueroasen rankommt. Die grenzen ja nicht alle an Deutschland.
ein vernünftiges Steuersystem einführen, mit welchem Unternehmen ins Land gelockt werden können,
Die würden dann angelockt, wenn sie weniger als zu hause zahlen müssen, was dann dort als Steueroase wahrgenommen würde?
ein zentral organisiertes Ganztagesschulsystem einführen, die Anzahl der Bundesländer von 16 auf 4 reduzieren,
Warum den 14? Zehn reichen auch.
die Beamten in die Renten- und Sozialversicherung aufnehmen und alle Privilegien bis auf die Unkündbarkeit abschaffen,
Nö. ich würde das schon beibehalten. Aber eben für hoheitliche Aufgaben.
die Rente ab 70 einführen, eine Grund-KV für alle, verpflichtend, zu einem Pauschalpreis einführen. Aufstpocken kann man privat, sich aus dem System verabschieden kann man nicht. Ein strenges Punktesystem für Migranten einführen. Nur Leute, die hier ihren Lebensunterhalt für sich und ihre Familien dauerhaft bestreiten können, erhalten ein Aufenthaltsrecht für länger als 3 Monate.
Ausnahme: echte Flüchtlinge aus Krisengebieten. Diese müssen sofort nach Ankunft, je nach Leistungsfähigkeit, in der Gemeinde mitarbeiten. Die Kinder unterliegen sofort der Schulpflicht.
Da würden die meisten sofort mitmachen. Ich glaube, im Moment legt ihnen da der Staat die meisten Steine in den Weg.
Wer straffällig wird, fliegt.
Die Leitkultur wird klar definiert als eine christlich geprägte.
Warum das denn?
Wer z.B. den radikalen Islam predigt oder als Sharia-Polizist durch die Straßen marodiert, wird umgehend ausgewiesen, mitsamt seinen Verwandten ersten Grades.
So ein bißchen Sippenhaft? Wenn sich das aus der Scharia ableiten lässt, bin ich dafür, auch wenn ich bekenne, dass es dann ein wenig inkonsistent würde.
Was glaubt Ihr, wie schnell Deutschland wieder in der Spur wäre.
Also noch besser als jetzt, wo wir in Europa schon gar nicht so schlecht dastehen?
Grüße