Toter Mann

Hallo,

seit langem beschäftigt mich die Frage: Warum können manche Menschen wie schwerelos im Wasser treiben, ohne unterzugehen, und manche nicht - z.B. ich?
Meine Frau glaubt nicht, dass ich es nicht kann und sagt, ich stelle mich zu dumm an. Aber ich gehe trotzdem unter wie ein Stein.
Wäre wahnsinnig gespannt auf des Rätsels Lösung und wie „Toter Mann“ eigentlich funktioniert.
Freue mich auf Eure Antworten.

dirgei

Hallo !

Wichtig ist das spezifische Gewicht eines Körpers.

Z.B zwei Männer (oder Frauen) von gleichen Körpermaßen, aber sehr unterschiedlichem Gewicht: Der eine schwimmt, der andere muß zappeln, dass er oben bleibt.
Unterschiedliches Gewicht bei gleicher Größe und Statur hat man z.B. durch schwere Knochen.
Der, der 80 kg wiegt, sackt ab, der, der 70 kg wiegt schwimmt.

Das spez. Gewicht liegt beim Menschen annähernd bei 1. Er kann es verändern durch tief Luftholen oder auch ausblasen. Damit verändern Fische ihr spez. Gewicht, durch ihre Schwimmblase.

Siehe auch Archimedes.

Gruß Max

Hi,

wenn Du ausatmest, gehst Du immer unter, wenn Du einatmest bleibts Du normalerweise oben. Ggf. hast Du ein aussergewöhnlich kleines Lungenvolumen, wenig Fett und viel schwerere Muskeln/Knochen?

A.

Unterschiedliches Gewicht bei gleicher Größe und Statur hat
man z.B. durch schwere Knochen.
Der, der 80 kg wiegt, sackt ab, der, der 70 kg wiegt schwimmt.

Hallo Max
das hört man zwar immer wieder, besonders bei Übergewichtigen, da ist aber nichts dran.
Die Knochen machen nur 10 bis 12 Prozent des Körpergewichts aus.
Die zwei Prozent Unterschied sind es bestimmt nicht.
Liegt eher an der Atemtechnik.
Gruß
Rainer

Hallo Rainer!

Ein Bekannter von mir ist 6 cm größer, sehr pummelig und wiegt 4 kg weniger als ich.

Der kann auf dem Wasser laufen, während ich sogar beim Freischwimmen Schwierigkeiten hatte.

Seine Wichte ist sehr viel geringer als meine, sein Volumen sehr viel größer.

Gruß max

Hi!

Antwort kann ich Dir auch keine geben, aber ich glaube nicht, daß es nur am Gewicht liegt… Weil ich kann das heute, ich konnte das früher und mein Gewicht hat sich dann doch leider geändert. Und meine Mama wiegt in etwa soviel wie ich und kann’s nicht… Was ich zugegeben -wie Deine Frau- auch nie verstehen konnte - vielleicht sollte frau umdenken :wink:

Grüßle
Kari - die gespannt ist, ob die ultimative Antwort noch kommt

Hi,

na ja, da verlangst du etwas viel… nicht jeder kann wie Jesus übers Wasser laufen :wink:

Gruss

Andreas

Dichte des Menschen
Hallo,

nun wäre ja doch mal interessant zu wissen, welche Toleranz
die Dichte des mensclichen körper hat.
Da die Dichte bei ca. 1 liegt, machen da wenige Prozent Toleranz
wohl schon den entscheidenden Unterschied aus.
Da stimme ich dann auch den Bemerkungen des Einflusses der
unterschiedlichen Dichten von Knochen und Muskeln sowie Fett zu.
Die Dichte wird ja letzendlich auch von allen möglichen Hohlräumen
des Köpers bestimmt. z.B. auch Gase im Darm, Größe von Speiseröhre
usw.

Wenn jemand eine mittlere Köperdichte hat, die z.B. 1% über
dem Durchschnitt liegt, dann sind das bei 80Kg Gesamtmasse eben
ca. 8kN Auftrieb, die demjenigen fehlen, entspricht dann eben
etwa einem verdängten Wasservolumen von 0,8Liter. Das macht dann
möglicherweise schon den Unterschied, ob da noch die Nasenspitze
rausguckt oder eben nicht.
Gruß Uwi

seit langem beschäftigt mich die Frage: Warum können manche
Menschen wie schwerelos im Wasser treiben, ohne unterzugehen,
und manche nicht - z.B. ich?
Meine Frau glaubt nicht, dass ich es nicht kann und sagt, ich
stelle mich zu dumm an. Aber ich gehe trotzdem unter wie ein
Stein.
Wäre wahnsinnig gespannt auf des Rätsels Lösung und wie „Toter
Mann“ eigentlich funktioniert.
Freue mich auf Eure Antworten.

dirgei

Hallo,

Wenn jemand eine mittlere Köperdichte hat, die z.B. 1% über
dem Durchschnitt liegt, dann sind das bei 80Kg Gesamtmasse
eben
ca. 8kN Auftrieb, die demjenigen fehlen, entspricht dann eben
etwa einem verdängten Wasservolumen von 0,8Liter.

Eher 8N, oder? Sonst würde der Schwimmer im Hallenbad nach einem beherzten Sprung ins Wasser vermutlich an der Decke kleben :wink:

Hallo Dirk,

Wahrscheinlich verkrampfst du dich zu sehr. Ich mache es zum Beispiel so:
Stehe im brusttiefen Wasser, halte mich am Beckenrand fest und überlasse Beine dem Auftrieb des Wassers. Dann nach und nach den restlichen Körper bis auf die Hände, die mich noch am Beckenrand halten. Diese lasse ich dann ganz vorsichtig los. Fertig.
Bei mir ist es so, daß mich niemand berühren darf, wenn ich daß mache, weil ich dann gleich panisch reagiere und mich verkrampfe und somit untergehe.
Vielleicht stehst du unter zu hoher Anspannung, wenn du es machen willst. Oder der Forderungsdruck ist ganz einfach so stark, daß du dich automatisch verkrampfst.

Monika

seit langem beschäftigt mich die Frage: Warum können manche Menschen wie schwerelos im Wasser treiben, ohne unterzugehen, und manche nicht - z.B. ich?
Meine Frau glaubt nicht, dass ich es nicht kann und sagt, ich stelle mich zu dumm an. Aber ich gehe trotzdem unter wie ein Stein.
Wäre wahnsinnig gespannt auf des Rätsels Lösung und wie „Toter Mann“ eigentlich funktioniert
Freue mich auf Eure Antworten.

Jo
Hallo,

Eher 8N, oder? Sonst würde der Schwimmer im Hallenbad nach
einem beherzten Sprung ins Wasser vermutlich an der Decke
kleben :wink:

Eh geil, das muß ich mal ausprobieren *grrrr*
Gruß Uwi

Hallo
Es hat alles keinen Zweck : Fett schwimmt
Außerdem :
Das Lungenvolumen trägt besonders dann , wenn man viel Luft holt ( logisch ) , und das kann man beser mit einer sportlichen Kondition .
Frauen sind „fetthaltiger“ als Männer und schwimmen deshalb besser .
( Mehr Fettgewebe , weniger Muskelgewebe )

MfG

Es hat alles keinen Zweck : Fett schwimmt

Das ist bekannt : Öle und Fette sind leichter als 1, also schwimmen sie in einer Flüssigkeit von 1. Und nicht, weil Fett Fett ist.

Außerdem :
Das Lungenvolumen trägt besonders dann , wenn man viel Luft
holt ( logisch ) , und das kann man beser mit einer
sportlichen Kondition .

Die Luft in der Lunge hilft nur dann, wenn durch das Luftholen der Brustkorb vergrößert wird und dadurch das Volumen des ganzen Körpers. Bei gleichbleibendem Gewicht.

Frauen sind „fetthaltiger“ als Männer und schwimmen deshalb
besser .

Das hat mit Fett überhaupt nichts zu tun.

Gruß max

Es hat alles keinen Zweck : Fett schwimmt

Das ist bekannt : Öle und Fette sind leichter als 1, also
schwimmen sie in einer Flüssigkeit von 1. Und nicht, weil Fett
Fett ist.

Da hab ich aber was vergessen :
Es gibt Öle und Fette, die sind schwerer als 1 und schwimmen nicht. Z.B. Schweröl kann schwerer als 1 sein. Das verschwindet sofort auf dem Meeresgrund.
Gruß max

Des Rätsels Lösung ist Auftrieb! Versuchs mal im Meer da ist es einfacher durch die höhere Dichte des Zalzwassers!
Ciao