Wie ist die rechtliche Lage bei zeitlicher Diskrepanz zwischen Bezahlung und Leistungserbringung?

Im konkreten Fall geht es um ein Produkt, welches der Kunde in der Gegenwart komplett bezahlt, die Leistungserbringung erfolgt unter Umständen aber erst Jahre später.

Z.B. kaufe ich bei einem Bestatter m(eine) zukünftige Beerdigung und bezahle diese auch. Wann die Leistung fällig wird, ist noch vollkommen offen. Quasi eine Art Prepaid-Bestattung.

Der Bestatter verwaltet mein Geld mittels einer Spareinlage, um zu garantieren, das mein Geld zum Zeitpunkt des Ablebens auch verfügbar ist.

Und genau darauf bezieht sich auch meine Frage. Gibt es für den Bestatter bezüglich einer solchen Spareinlage gesetzliche Regelungen? Gibt es Regelungen, wie er garantieren muss, dass das Geld jederzeit verfügbar ist?

Vielen lieben Dank schon im voraus :smile:

Viel Vertrauen in den wirtschaftlichen Fortbestand der Unternehmung des Bestatters und Erben, die darüber wachen! Im Übrigen: „Nach Ihnen die Sintflut!“

Hallo,

dazu fällt mir leider gar nichts ein. Meiner Meinung nach müsste dieses Geld auf einem Treuhandkonto verwahrt werden, wodurch auch die ständige Verfügbarkeit gewährleistet wäre.

MfG Saxony88

Vielen Dank für die Antwort.
Meine Gedanken sind auch in Richtung Treuhandkonto gegangen. Es kommt erschwerend noch hinzu, dass die verkaufende Firma nicht aus Deutschland kommt. Hier jedoch möglicherweise eine Zweigstelle gründen könnte.

MfG Florian

Hallo und guten Tag,

ich weiß nicht, wie das genau ist, kann mich aber gerne schlau machen.

Wobei ich das generell anders machen würde.

Ich würde das Geld in eine gute Sterbegeldversicherung einzahlen als Einmalleistung und so kalkulieren, dass es auch noch in 20 Jahren reichen sollte. Weiß ja nicht wie alt Sie sind.

Aber wahrscheinlich langt es, wenn man so etwa 7.000 € zu Grunde legt. Was übrig bleibt bekommen die Erben.
Alternativ, wenn ich jung bin, würde ich monatlich ein paar Euronen in eine Sterbegeldversicherung investieren, dann habe ich weiter mein Geld zur Verfügung und wenn etwas passiert, zahlt die Versicherung ja.

Ergo muss ich mir über diese Frage nicht den Kopf zerbrechen.

Ich würde niemals einem Bestatter das Geld geben, denn man weiß doch gar nicht ob man in dem Ort bleibt und ob man nicht später einen ganz anderen Bestatter braucht. Geschweige denn, dass auch ein Bestatter sterben kann und evtl. ein Unternehmen kaputt geht.

Hoffe, ich konnte trotzdem mit meiner Antwort ein bisschen helfen.

LG Ingrid Hoerner

Vielen lieben Dank für Ihre Antwort. Es geht bei der Frage gar nicht direkt um mich bzw. wie man sich am besten für den Todesfall absichert. Es ist viel mehr eine Recherche. Sagen wir ich müsste diesen Fall in der Uni zur Übung bearbeiten.

Es ist Fakt, dass ich eine Bestattung kaufe und bezahle. Ich frage mich nun, ob das Bestattungsunternehmen (ähnlich wie Banken/Versicherungen) gesetzlich in irgendeiner Weise verpflichtet sind, den Kunden eine Garantie zu liefern, dass das Geld jederzeit verfügbar wäre, wenn es zum Todesfall kommt. Es geht wirklich nur um diese spezielle Frage. Marketing-technisch ist ganz klar, dass ein Unternehmen seine Kunden eine Solche Garantie klar Kommunizieren sollte, um Vertrauen aufzubauen und Seriösität auszustrahlen. Aber gibt es direkte rechtliche Regelungen?

Wenn ich das richtig sehe, handelt es sich doch um einen Kaufvertrag ( bei dem Bezahlung und Leistungserbringung unter Umständen sehr weit auseinander liegen. Und bei diesem speziellen Fall weiß ich halt nicht die Gesetzte die da so gelten. Das BGB war auch noch nie mein Freund :wink:

Hallo Flow8,

ich werde mich schlau machen und sobald ich es genau weiß, werde ich mich wieder melden.

Kann allerdings ein paar Tage dauern, da ja jetzt Wochenende ist.

LG Ingrid