Wie ist man am besten versichert als Referendar?

Hallo Community! Mir ist die Frage aufgekommen, wie man sich denn am besten in der Zeit als Referendar versichert. Ich werde dieses Jahr als Lehramtsreferendar tätig sein. Vielleicht kann mir hierzu jemand gute und hilfreiche Tips geben über die opitmale Absicherung für diese Zeit. Viele bevorzugen die private Absicherung, wiederum andere bleiben in der gesetzlichen Versicherung. Was muss man hierbei beachten oder welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden. Welcher Versicherungsart ist in meinem Fall die sinnvollste? Wie sieht es nach der Referendarzeit aus, gibt es wichtige Änderungen die beachtet werden sollen?

Hallo,

Hallo Community! Mir ist die Frage aufgekommen, wie man sich
denn am besten in der Zeit als Referendar versichert. Ich
werde dieses Jahr als Lehramtsreferendar tätig sein.
Vielleicht kann mir hierzu jemand gute und hilfreiche Tips
geben über die opitmale Absicherung für diese Zeit. Viele
bevorzugen die private Absicherung, wiederum andere bleiben in
der gesetzlichen Versicherung.

Als Beamter auf Widerruf erhält man als Lediger z.B. nach dem Beihilferecht Bund (50 % Beihilfe) und bekommt in einer PKV einen Ausbildungstarif (bei einem 23-jährigen) von ca. 55 - 65 € mtl.

Als GKV-Versicherter zahlt man von seinem Brutto-Einkommen 14,9 % mtl. für die Krankenversicherung + 2,3 % für die Pflegeversicherung.
An diesen Beiträgen beteiligt sich die Behörde nicht!

Ergänzend wurden bei den meisten PKV-Versicherungen die Leistungen in 2013 der GKV angepasst. Ergänzend allerdings noch mit weiteren Versicherungsleistungen, wie z.B. privatärztliche Behandlung + 1 oder 2-Bett-Zimmer im Krankenhaus, 100 % Absicherung beim Zahnarzt,
Heilpraktiker ist mitversichert usw usw.

Was muss man hierbei beachten
oder welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden.

man sollte einen KV-Spezialisten des öffentlichen Dienstes vor Ort kontaktieren und sich beraten lassen.

Die Berufsverbände können bei der Suche behilflich sein.

Welcher
Versicherungsart ist in meinem Fall die sinnvollste?

Die PKV.

Wie sieht
es nach der Referendarzeit aus, gibt es wichtige Änderungen
die beachtet werden sollen?

Nach der Referendarzeit, wird der Versicherungsbedarf entsprechend der Beschäftigung angepasst.

Gruß Merger

Wie Merger richtig sagte, ist die PKV mit ihren Anwärtertarifen, die auf die Beihilfe abgestimmt sind, im Prinzip die beste Wahl.

Es gibt nur eine Kleinigkeit, die je nach der individuellen Situation bedacht werden muss: Wenn nach dem Referendariat eine längere Strecke bis zur endgültigen Übernahme ins Beamtenverhältnis überbrückt werden muss und die Beihilfe wegfällt, muss der Versicherungsschutz ggf. auf 100% aufgestockt werden. Das wird teurer, man sollte sich vorher bei der Gesellschaft erkundigen, ob sie dafür eine Sonderlösung bereithält.
Wer in der Zeit bei einem Ehepartner in die Familienversicherung kommt, kann dieses Problem vernachlässigen.

Viel Glück

Barmer

Wie Merger richtig sagte, ist die PKV mit ihren
Anwärtertarifen, die auf die Beihilfe abgestimmt sind, im
Prinzip die beste Wahl.

Es gibt nur eine Kleinigkeit, die je nach der individuellen
Situation bedacht werden muss: Wenn nach dem Referendariat
eine längere Strecke bis zur endgültigen Übernahme ins
Beamtenverhältnis überbrückt werden muss und die Beihilfe
wegfällt, muss der Versicherungsschutz ggf. auf 100%
aufgestockt werden.

Gerade bei Studienreferendare wird meistens nach der Referendarzeit eine Tätigkeit als Angestellter folgen und dann muss man oft wieder vorrübergehend (meistens für max. 2 Jahre) in die GKV zurück. Die PKV wird dann als Anwartschaftsversicherung mit einem 5 %igen Beitrag weitergeführt.
Anwartschaft bedeutet - bei Wiederaufnahme in die PKV keine erneute Gesundheitsprüfung.

Das wird teurer, man sollte sich vorher
bei der Gesellschaft erkundigen, ob sie dafür eine
Sonderlösung bereithält.

Auch diese Möglichkeit gibt es bei richtigen Beamten-Tarifen.

Gruß Merger

Hallo Merger,

danke für die Infos…
Das mit den Leistungen ist auch interessant, ich denke da wird es auch massive Unterschiede bei den einzelnen Versicherer geben. Darüber hört man auch viel unterschiedliche Meinungen, was das Thema und die Entscheidung einem echt nicht leichter macht.

Ich habe direkt mal aufgrund deines Feedbacks versucht die ersten Infos zu einem Ausbildungstarif zu bekommen und wollte wissen wie hoch für mich dieser Tarif ausfallen würde. Habe einen Rechner gefunden der mir die Höhe direkt angezeigt hat. Infos über den Ausbildungstarif, vor allem auch warum der günstiger ist sind auf dieser page auch gut zu lesen. http://krankenversicherung-beamter.de/referendare/ war die seite.

Worauf ich auch auf der page aufmerksam geworden bin, war das Thema Gesundheitsprüfung. Mit Anwartschaften kann man sich wohl diesen Gesundheitsprüfungen entziehen, ist das so korrekt? Aber was ist wenn man eine chronische Erkrankung hat etc…

Und wie verhält sich das Ganze, wenn man heiratet und Kinder „mit ins Spiel“ kommen? Steigt dann eigentlich mein Beitrag oder bleibt dieser dann unverändert bestehen?

Danke und Gruß
LK

Hallo Lennardkoch,

es handelt sich bei dieser Internetseite nicht um ein Vergleichsportal, sondern um ein Adressensammelbecken für einzelne Makler.

Das erkennt man schon daran, dass man erst alle seine persönlichen Daten eingeben muss und wenn man meint jetzt den Vergleich zu erhalten, gibt es die Info - dass sich jemand meldet.

Auch für eine Anwartschaftsversicherung ist eine Gesundheitsprüfung erforderlich. Wenn man chronisch krank ist könnte es sein dass man wärend der Referendarzeit in der GKV bleiben muss. Bei Wechsel zum Beamten auf Probe hat man die Möglichkeit über die Beamtenöffnungsklausel mit einem max.Zuschlag von 30 % in die PKV zu kommen.

Wenn Kinder dazu kommen, bleibt der eigene Beitrag gleich.
Allerdings für die Kinder kommt dann ein Beitrag mit einer Beihilfe-Restkostenversicherung von 20 % in der PKV dazu - Kosten ca. 45 € mtl.

Gruß Merger