Wieso haben die USA mit dem Dollar nicht dieselben Probleme wie die EU mit dem EURO

Hallo,

Das hat auch niemand bestritten. Aber die OPEC verwendet den
Dollar auch nicht nur aus Nächstenliebe. Mit Alternativen zum
Dollar schaut’s nämlich nicht gut aus und wenn die
Ölproduzenten etwas nicht gebrauchen können, dann ist es eine
instabile Währung.

Aber es wäre auch für die OPEC sinnvoll, einen rechnerischen Währungsmix einzuführen, da der USD mit dem Eigelb nicht mehr vergleichbar ist :smile:. Allein das besorgt die Amis bereits.

[OT: Nicht umsonst sind sie auch so scharf darauf, dass die EU die TÜR aufnehmen möge. Dient der langfristigen Schwächung des globalen Geld"gegners".]

Also bitte. Wen willst du hier mit deinen Fakten beeindrucken?

P

Dich eher nicht :wink:.

Gruß
vdmaster

Ich würde hier auch noch die mehr als fragwürdige Verbindungen zwischen Halliburton und Cheney einwerfen. Sie spielen bei den ursachen vielleicht keine große Rolle, aber nach dem Krieg zeigten sich sehr schnell wer hier im großen Stil abkassierte.

Hallo,

Servus

Aber es wäre auch für die OPEC sinnvoll, einen rechnerischen
Währungsmix einzuführen, da der USD mit dem Eigelb nicht mehr
vergleichbar ist :smile:. Allein das besorgt die Amis bereits.

Dazu ist aber die OPEC zu heterogen und die Mitgliedstaaten trauen sich auch nur soweit wie nötig. Ich würde sagen, dass der Petrodollar einfach der kleinste gemeinsame Nenner (man könnte auch das geringste Übel sagen) ist.

Und wenn wir uns ehrlich sind, gibt es auch keine wirkliche Alternative. Der Euro ist sehr jung und hatte in den letzten Jahren kein gutes Image. Der Rubel ist zu instabil und der Renminbi ist ein künstliches Produkt.

Der Dollar steht halt seit Jahrzehnten recht gut da und das wird sich in absehbarer Zeit wohl auch nicht ändern.

Gruß
vdmaster

Lg,
Penegrin

Im sehr großen Stil. Die Verflechtungen der Bush-Adminsitration waren immens.
http://www.taz.de/1/archiv/archiv-start/?dig=2004/05…

vdmaster

Nabend,

http://de.wikipedia.org/wiki/Euro#mediaviewer/File:E…

Wie bemisst sich die „Stabilität“ des USD? Doch wohl nur im Verhältnis zu anderen Währungen. Da isser aber auf demtendeziell absteigenden Ast.

Durchaus lesenswert: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/a-…

Gruß
vdmaster

Nabend,

Servus

http://de.wikipedia.org/wiki/Euro#mediaviewer/File:E…

Wie bemisst sich die „Stabilität“ des USD? Doch wohl nur im
Verhältnis zu anderen Währungen.

Jein. Schwankungen gibt es immer, aber bei einer stabilen Währung gibt es wenig bis gar keine massiven Ausschläge. Der Dollar ist zu stark um mit ihm zu spekulieren und mit der US-Wirtschaft im Rücken ist er auch die mit Abstand mächtigste Währung, in die so gut wie jeder Vertrauen hat.

Außerdem stellt sich noch immer die Frage nach einer wirklichen Alternative. Dein Artikel ist zwar

Durchaus lesenswert:
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/a-…

aber er stammt aus dem Jahre 2007 und damit noch vor der Eurokrise. Dass der Euro nächstes Jahr die wichtigste Währung der Welt sein soll, halte ich doch für relativ unwahrscheinlich :smile:

Gruß
vdmaster

Lg,
Penegrin

Moin,

im Artikel ging es mir um die wirklich langfristige Prognose bzgl. des Euro, aber auch die Gründe warum er noch nicht mehr Bedeutung erlangt hat.

Seine globale Bedeutung zeichnet sich aber im USD-Index (>50%) schon deutlich ab. Während das schimmlige Pfund langsam in die Bedeutungslosigkeit abtrudelt.

Wären die Chinesen nicht so dermaßen exportorientiert und würden ihre Währung einem relaistischen Währungskurs aussetzen, dann verlöre der USD mit einem Schlag seines jetzigen Status. Früher oder später werden die Chinesen (in Portiönchen) dies tun.

Gruß
vdmaster

(so, genug gepetrodollart)

Moin moin,

Die USA druckt den Dollar in beliebiger Menge und zwingt alle
anderen Staaten die bedruckten Papierbildchen als Währung
anzuerkennen. So kann die USA ohne Anstrengung an die
Ressourcen und Produkte der anderen Staaten kommen.

naja zwingen nun nicht gerade…aber mit der ihr eigenen Arroganz hilft sie da schon nach

Bisher konnte die USA auch ihre Armee mit den Papierbildchen
finanzieren und der Welt ihren politischen Willen aufzwingen,
zumindest den kleineren Staaten. Das ganze wird erst dann zum
Problem, wenn so viele Papierbildchen auf dem Markt sind, dass
sie keiner mehr haben will und der Schwindel auffliegt.

leider jibbet davon zuviel Staaten

China hortet die Dollar als Waffe und für keinen anderen
Zweck. Oder meint jemand tatsächlich, die Chinesen wären so
blöd zu glauben, hinter der Dollarreserve, würde ein reeller
Wert stehen?

der Gelbe Mann ist halt clever…wird wohl nicht mehr lange Dauer bis Mandarin zur Amtssprache in USA wird…hihi

Tut mir leid wenn es einem zu polemisch ist. In den nächsten
Statements werde ich dafür wieder abgestraft wie dumm und
lächerlich ich doch wäre, weil mein Weltbild nicht mit dem der
politisch korrekten Schönredner übereinstimmt.

geht mir auch immer so…C`est la vie

Gruß Angus

Hallo,

naja zwingen nun nicht gerade…aber mit der ihr eigenen Arroganz hilft sie da schon nach

Vielleicht sind es auch nur über Jahrzehnte gewachsenen Erfahrungen der Verwender dieser Währung?

Bisher konnte die USA auch ihre Armee mit den Papierbildchen finanzieren und der Welt ihren politischen Willen aufzwingen, zumindest den kleineren Staaten. Das ganze wird erst dann zum Problem, wenn so viele Papierbildchen auf dem Markt sind, dass sie keiner mehr haben will und der Schwindel auffliegt.

leider jibbet davon zuviel Staaten

Welcher Währung sollten die denn stattdessen mehr Vertrauen?

China hortet die Dollar als Waffe und für keinen anderen Zweck.

Du meinst, die geben dann mal überraschend den Wechselkurs frei und heben sämtliche Devisenrestriktionen auf? Und alle Welt wartet nur auf diesen Tag, um alles in die Volkswährung umzutauschen? Das würde dann den Wechselkurs und die Absatzchancen auf den wichtigsten Absatzmärkten auch nicht negativ beeinflussen?

Oder meint jemand tatsächlich, die Chinesen wären so blöd zu glauben, hinter der Dollarreserve, würde ein reeller Wert stehen?

Mal konsequent diesen Gedanken zu Ende gedacht: Welchen Wert hätte eine wertlose Waffe bzw. welche Auswirkung hätte ihr Einsatz auf dem wichtigsten Absatzmarkt der eigenen Volkswirtschaft? Nicht dass sich das dann als Bumerang erweist.
Ansonsten sind in Planwirtschaften schon ganz andere Blödheiten verzapft worden. „Die Chinesen“ horten auch Immobilien zu Mondpreisen, weil sie glauben, dass sie das wert wären oder schlicht, weil ihnen mit ihrem vielen Volkspapiergeld keine anderen Investments offenstehen. Die ganzen Dollars kauft der chinesische Staat, damit die Exportwirtschaft läuft. Die akzeptieren praktisch Anleihen als Bezahlung für ihre Exporte. Ob das in diesem Umfang und auf Dauer wirklich so megaclever ist, wird sich erst zeigen müssen.

der Gelbe Mann ist halt clever…wird wohl nicht mehr lange Dauer bis Mandarin zur Amtssprache in USA wird…hihi

Damit hätte man in den USA weit weniger Schwierigkeiten als in Europa.

Tut mir leid wenn es einem zu polemisch ist. In den nächsten Statements werde ich dafür wieder abgestraft wie dumm und lächerlich ich doch wäre, weil mein Weltbild nicht mit dem der politisch korrekten Schönredner übereinstimmt.

geht mir auch immer so…C`est la vie

Ist doch schön, wenn man mit beiden Beinen fest auf dem Boden seiner Weltanschauung steht. Das macht Vieles einfacher.

Grüße

Hallo,

wären oder schlicht, weil ihnen mit ihrem vielen
Volkspapiergeld keine anderen Investments offenstehen.

was ja auch der Grund ist, warum Euro, Dollar, Pfund und Yen nicht maßlos abgeschmiert sind. Es gibt schlichtweg keine Anlagealternative, in der man die Billionen unterbringen könnte, die angelegt werden wollen.

Die
ganzen Dollars kauft der chinesische Staat, damit die
Exportwirtschaft läuft. Die akzeptieren praktisch Anleihen als
Bezahlung für ihre Exporte. Ob das in diesem Umfang und auf
Dauer wirklich so megaclever ist, wird sich erst zeigen
müssen.

Das Problem ist uns doch gut bekannt. Unsere Forderungen gegenüber Griechenland, Spanien & Konsorten resultieren schließlich auch aus den Exporten. Ob clever oder nicht: Schulden schweißen zusammen. Weltweit. China hat das auch erkannt und so z.B. den Griechen auch die ein oder andere Milliarde geliehen.

Gruß
C.

Hallo,

wären oder schlicht, weil ihnen mit ihrem vielen Volkspapiergeld keine anderen Investments offenstehen.

was ja auch der Grund ist, warum Euro, Dollar, Pfund und Yen nicht maßlos abgeschmiert sind. Es gibt schlichtweg keine Anlagealternative, in der man die Billionen unterbringen könnte, die angelegt werden wollen.

Ich geb´s zu, ich verstehe es nicht. Weil die nicht in diesen Währungen investieren konnten, sind diese Währungen nicht maßlos abgeschmiert?

Die ganzen Dollars kauft der chinesische Staat, damit die Exportwirtschaft läuft. Die akzeptieren praktisch Anleihen als Bezahlung für ihre Exporte. Ob das in diesem Umfang und auf Dauer wirklich so megaclever ist, wird sich erst zeigen müssen.

Das Problem ist uns doch gut bekannt.

Ja, dass es ein Problem ist, war mir auch bekannt. Deswegen frug ich mich auch, ob es clever ist, wenn es ein Problem ist.

Unsere Forderungen gegenüber Griechenland, Spanien & Konsorten resultieren schließlich auch aus den Exporten.

Und die BRD bzw. die Bundesbank hat diese Forderungen? Und die Bundesbürger konnten ihr Geld nicht anlegen, wo und wie sie wollten?

Ob clever oder nicht: Schulden schweißen zusammen. Weltweit. China hat das auch erkannt und so z.B. den Griechen auch die ein oder andere Milliarde geliehen.

Also mit uns fühlen die sich aber nicht so richtig zusammengeschweißt?

Grüße

Hallo,

was ja auch der Grund ist, warum Euro, Dollar, Pfund und Yen nicht maßlos abgeschmiert sind. Es gibt schlichtweg keine Anlagealternative, in der man die Billionen unterbringen könnte, die angelegt werden wollen.

Ich geb´s zu, ich verstehe es nicht. Weil die nicht in diesen
Währungen investieren konnten, sind diese Währungen nicht
maßlos abgeschmiert?

nein, weil es keine bzw. kaum relevante Alternativen gibt und diese großen Wirtschaftsräume bzw. deren Notenbanken mehr oder weniger in die gleiche Richtung marschiert sind. Man stand also vor der Wahl zwischen Pest und Cholera.

Man kann nicht hunderte von Milliarden in Anlageformen investieren, die in marokkanischen Dirham oder norwegischen Kronen bezahlt werden, weil allein die Bewegung in diesen Währungsraum erhebliche Ausschläge bei den Wechselkursen verursachen würde.

Die ganzen Dollars kauft der chinesische Staat, damit die Exportwirtschaft läuft. Die akzeptieren praktisch Anleihen als Bezahlung für ihre Exporte. Ob das in diesem Umfang und auf Dauer wirklich so megaclever ist, wird sich erst zeigen müssen.

Das Problem ist uns doch gut bekannt.

Ja, dass es ein Problem ist, war mir auch bekannt. Deswegen
frug ich mich auch, ob es clever ist, wenn es ein Problem ist.

Die Frage ist, was welche Alternative es gibt. Sofern meine Exporte größer als die Importe sind (und das gilt ja als erstrebenswert), tausche ich quasi zwangsläufig Ware gegen Forderung.

Unsere Forderungen gegenüber Griechenland, Spanien & Konsorten resultieren schließlich auch aus den Exporten.

Und die BRD bzw. die Bundesbank hat diese Forderungen? Und die
Bundesbürger konnten ihr Geld nicht anlegen, wo und wie sie
wollten?

„Unsere“ bezog sich auf die Wirtschaftssubjekte in Deutschland. Die Forderungen entstehen natürlich zunächst bei den Unternehmen, die exportieren. Nehmen die griechischen Abnehmer Kredite bei deutschen Kreditinstituten auf, haben diese die Forderungen ggü. griechischen Gläubigern. Hat die EZB griechische Anleihen im Betand, hat sie (und damit die Bundesbank ihrem Anteil am EZB-Kapital entsprechend 27% davon) Forderungen ggü. dem griechischen Staat.

Gruß
C.

Hallo,

was ja auch der Grund ist, warum Euro, Dollar, Pfund und Yen nicht maßlos abgeschmiert sind. Es gibt schlichtweg keine Anlagealternative, in der man die Billionen unterbringen könnte, die angelegt werden wollen.

Ich geb´s zu, ich verstehe es nicht. Weil die nicht in diesen Währungen investieren konnten, sind diese Währungen nicht maßlos abgeschmiert?

nein, weil es keine bzw. kaum relevante Alternativen gibt und diese großen Wirtschaftsräume bzw. deren Notenbanken mehr oder weniger in die gleiche Richtung marschiert sind. Man stand also vor der Wahl zwischen Pest und Cholera.

Man kann nicht hunderte von Milliarden in Anlageformen investieren, die in marokkanischen Dirham oder norwegischen Kronen bezahlt werden, weil allein die Bewegung in diesen Währungsraum erhebliche Ausschläge bei den Wechselkursen verursachen würde.

Ich glaube, wir reden aneinander vorbei. Ich hatte eigentlich nur ausdrücken wollen, dass die Chinesen, womit ich die ca. 1,3 Mrd. Einwohner meinte und nicht den Staat, u.a. deswegen wie bekloppt in chinesische Immobilien investieren, weil ihnen ausländische Investments gar nicht offen stehen, schlicht weil sie nicht einfach ihre Volkswährung in andere Währungen tauschen dürfen.
Ich hatte Dich dann so verstanden, dass dies der Grund dafür gewesen sei, dass die anderen genannten Währungen nicht maßlos abgeschmiert seien. Aufgrund des fehlenden Zusammenhangs erschien mir das unverständlich. Wenn diese Leute jetzt massiv in diesen Währungen investiert hätten, wäre da auch ein Zusammenhang.

Die ganzen Dollars kauft der chinesische Staat, damit die Exportwirtschaft läuft. Die akzeptieren praktisch Anleihen als Bezahlung für ihre Exporte. Ob das in diesem Umfang und auf Dauer wirklich so megaclever ist, wird sich erst zeigen müssen.

Das Problem ist uns doch gut bekannt.

Ja, dass es ein Problem ist, war mir auch bekannt. Deswegen
frug ich mich auch, ob es clever ist, wenn es ein Problem ist.

Die Frage ist, was welche Alternative es gibt. Sofern meine Exporte größer als die Importe sind (und das gilt ja als erstrebenswert), tausche ich quasi zwangsläufig Ware gegen Forderung.

Klar. Ich hatte daher auch die These in Frage gestellt, dass es clever wäre.

Unsere Forderungen gegenüber Griechenland, Spanien & Konsorten resultieren schließlich auch aus den Exporten.

Und die BRD bzw. die Bundesbank hat diese Forderungen? Und die Bundesbürger konnten ihr Geld nicht anlegen, wo und wie sie wollten?

„Unsere“ bezog sich auf die Wirtschaftssubjekte in Deutschland. Die Forderungen entstehen natürlich zunächst bei den Unternehmen, die exportieren. Nehmen die griechischen Abnehmer Kredite bei deutschen Kreditinstituten auf, haben diese die Forderungen ggü. griechischen Gläubigern. Hat die EZB griechische Anleihen im Bestand, hat sie (und damit die Bundesbank ihrem Anteil am EZB-Kapital entsprechend 27% davon) Forderungen ggü. dem griechischen Staat.

Alles klar. Ich meine, dass es eben in China noch ein wenig anders ist, und dort vorwiegend der Staat diese Forderungen ans Ausland hält, während das bei „uns“ etwas breiter auf alle Subjekte verteilt ist.
Inwiefern sich dann diese Forderungen als Waffe eignen, wenn sie so wertlos sind, wie mein ursprünglicher Vorredner meinte, kann ich eben nicht nachvollziehen. Wenn die Anleihen wertlos sind, bekomme ich auf dem Markt nichts dafür.
Wenn ich damit den ausgebenden Staat oder dessen Währung unter Druck setzen will, riskiere ich den Wegfall des wichtigsten Absatzmarktes. Ob dass dann geeignet ist die innerchinesischen Spannungen weiter unter Kontrolle zu halten, weiß ich nicht. Die mögliche Entladung dieser Spannungen ist jedenfalls die größte Angst der derzeitigen Führung.
Davon abgesehen, weiß ich auch nicht, ob dieses „als Waffe einsetzen wollen“ nicht zu sehr unserer Kultur von Wettbewerb und Gewinnen/Besiegen wollen entspringt und eine Übertragung auf China unzulässig wäre.

Grüße