Anzeichen für Wiedergeburt?

Neugier ist immer verführerisch - aber das Geld für
Rückführungen würde ich mir sparen. Such dir eine Epoche und
Gegend aus die dich anzieht und stell dir einfach vor, dass du
damals gelebt hast…das ist ein kostenloser Spaß! :wink:

Die Antwort find ich gut. Es gibt verschiedene Epochen, die mich seit meiner Kindheit mehr interessieren, als andere:z.B. um 1770 bis 1830, oder altes Ägypten, Mittelalter (während ich mich da eher für die Hexen, als die Pest interessiere), die 20er bis 50er. Bin auch eigentlich eine echte Wasserratte, aber sobald ich Wasser ins Gesicht bekomme (in der Schule früher wurd ich auch öfter mal unter Wasser gedrückt) bekomme ich panische Angst, ich würde ertrinken.
EInfach mal die Fantasie spielen lassen, wo man mal als wer gelebt hat, sowas ist schon etwas (vielleicht schreib ich deshalb auch gern mal Geschichten). Und kosten tuts auch nix. :o)

Lieber Rolf Holstein
Jetzt folgt das versprochene Sternchen.
Viele Grüße
Voltaire

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Gerold

Da bist Du leider falsch!

Das trifft hier voll auf Dich zu.

Es gibt einen gewissen Unterschied zwischen einem freien,
gerechten Austausch von Waren und Dienstleistungen und dem
Kapitalismus.

Beim ersteren hat jeder die selben Möglichkeiten, beim
zweiteren wurde das Zinssystem erfunden, dessen einziger Zweck
ist, Menschen besser ausbeuten zu können.
Zins bedeutet ja nichts anderes, als das für eine Leistung
eine höhere Gegenleistung gefordert wird, also langfristig auf
der einen Seite Mangel und auf der anderen Überfluss entsteht.
In wie weit die „Ausbeuter“ auf anderen Ebenen Ausgleich
schaffen müssen ist wohl rein spekulativ ;o).

Komplett falsch. Ich mein das nicht böse oder abwertend.
Zinsen und Kapitalismus sind genausowenig von Menschen erfunden wie die Erdbschleunigung von Newton erfunden wurde. Das was du Kapitalismus nennst kristallisiert sich bevorzugt aus wenn größere Anzahlen von Menschen zusammen leben. (Der Kommunismus hingegen ist eine echte Kopfgeburt und deswegen gescheitert weil Menschen nicht dazu veranlagt sind. Das wird auch mit der richtigen Erziehung insatbil bleiben.)

Gruß
Udo

Eine richtig große Menge an Instinkten /
Fähigkeiten / Funktionen ist bereits vorprogrammiert
vorhanden, anderes wird während der Schwangerschaft erlernt.

Das ist zum einen sicher richtig allerdings erklärt es längst nicht alles, z.B. die großen Unterschiede zwischen Geschwistern, die gleiches Genmaterial und Umfeld haben. Hier ist die Wissenschaft noch am spekulieren. Noch wurden keine Begabungen in der DNA gefunden. Woher unsere inneren Anlagen kommen bleibt vorerst ein Rätsel.

Die meisten von uns waren sicher schon
etliche Male im Körper - und es ist gut dass wir uns daran
nicht erinnern.

Ähm - wenn Du Dich eh’ nicht mehr daran erinnerst und auch
nicht erinnern willst - was ist denn dann schlecht daran, das
erste Mal geboren worden zu sein?

Gar nichts. Aber ich glaube eben, dass dies nur für die wenigsten zutrifft.

Unser Leben findet doch hier und jetzt statt.

Du hast die Zukunft vergessen. Das ist aber ein wesentlicher
Teil des Menschseins und zwar eines der Dinge, die uns vom
Tier unterscheiden.

Zukunft findet nicht statt. Wir stellen sie uns vor. Das ist ein wesentlicher Unterschied, würde ich sagen. Im Moment in dem „Zukunft“ eintritt, ist sie Gegenwart(und haben Tiere keine Zukunft…?!).

Wenn etwas Früheres
verstanden oder aufgearbeitet werden will, wird es uns
zuverlässig im Jetzt vors Gesicht treten.

Weder könnte Dich jemand aus Deinem früheren Leben erkennen,
noch hast Du selber Erinnerungen daran. Hast Du doch grad
selber geschrieben. Also: wie kann da was aus der
Vergangenheit wirken? Und woran willst Du erkennen, dass es
aus der Vergangenheit kommt?

Ich will es mal so sagen: Ich kenne nichts, das NICHT aus der Vergangenheit kommt, denn all unsere Kenntnisse, Urteile und Gedanken basieren auf Erfahrungen die wir schon gemacht haben, ob einzeln oder als Kollektiv. Nur manchmal gibt es Eindrücke oder Gefühle, die man sich aus seinem „aktuellen“ Leben nicht erklären kann. Genaugenommen ist Vergangenheit auch nur eine Vorstellung (wenngleich eine oft sehr lebendige). Aber erleben können wir Vergangenheit nicht. Sie existiert nur in unserer Erinnerung. Wir haben innere Bilder und Eindrücke. Aber niemand kann Erinnerung anfassen oder biochemisch nachweisen, oder? Es ist ein Hilfsbegriff für alles was wir schon kennen. Und manchmal „kennen“ wir vieles, dem wir noch gar nicht begegnet sind - außer vielleicht „früher“? Und schon sind wir wieder in der Esoterik, deren Erkenntnisse eben eher intuitiv gewonnen werden und sich empirischer Nachprüfbarkeit entziehen. Ich kann sagen, dass ich Menschen kenne, deren Blick durch Raum und Zeit geht, und die all ihre früheren Leben geschaut und dann bewußt hinter sich gelassen haben - und schon werden sich die Skeptiker und klugen Köpfe auf mich stürzen und für rettungslos durchgeknallt erklären. Nun, damit müssen wir wohl leben :wink:

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Hi,

Aber
niemand kann Erinnerung anfassen oder biochemisch nachweisen,
oder?

Man kann Erinnerungen erzeugen, auch chemisch.

Es ist ein Hilfsbegriff für alles was wir schon kennen.
Und manchmal „kennen“ wir vieles, dem wir noch gar nicht
begegnet sind - außer vielleicht „früher“?

Nein.

Und schon sind wir
wieder in der Esoterik, deren Erkenntnisse eben eher intuitiv
gewonnen werden und sich empirischer Nachprüfbarkeit
entziehen.

Was nicht nachgeprüft werden kann, ist erst mal nur eine Behauptung und sonst nichts, von daher also eher irrelevant im wissenschaftlichen Umfeld, aber natürlich nicht nur dort.

Ich kann sagen, dass ich Menschen kenne, deren
Blick durch Raum und Zeit geht, und die all ihre früheren
Leben geschaut und dann bewußt hinter sich gelassen haben -
und schon werden sich die Skeptiker und klugen Köpfe auf mich
stürzen und für rettungslos durchgeknallt erklären. Nun, damit
müssen wir wohl leben :wink:

In der Tat. Behaupten und ausdenken kann sich jeder alles. Das ist auch gar kein Problem. Nur wenn jemand darauf besteht, dass das alles stimmt, darf er nicht darauf hoffen, dass ihm jeder (oder auch nur irgend jemand) glaubt.
Erst mal nichts und niemandem zu glauben, ist ein recht guter Ansatz. Man kann dann versuchen, sich selbst weitergehend zu informieren und schließlich abwägen, ob die Informationen richtig oder falsch sind.

Einfach blindlings drauflos glauben tun nur Schafe.
Manche offenbar mit den Schafen verwandte Menschen glauben alles, was sie glauben wollen. Aber bitte, wenn sie damit glücklich sind…

Viele Grüße
WoDi

Hallo,

Das ist zum einen sicher richtig allerdings erklärt es längst
nicht alles, z.B. die großen Unterschiede zwischen
Geschwistern, die gleiches Genmaterial und Umfeld haben.

Es gibt kein gleiches Umfeld. Es gibt keine Mutter, die während der zweiten Schwangerschaft ganz genau das gleiche macht wie während der ersten. Es gibt auch keine genau gleichen Samenzellen, genausowenig wie genau gleiche Eizellen. Es gibt kein genau gleiches Genmaterial.
Und das ist auch der Grund, warum wir uns überhaupt zweigeschlechtlich vermehren: dadurch entstehen mehr Varianten.

Hier ist die Wissenschaft noch am spekulieren. Noch wurden keine
Begabungen in der DNA gefunden. Woher unsere inneren Anlagen
kommen bleibt vorerst ein Rätsel.

Na und? Ist das ‚spekulieren der Wissenschaft‘ ein Hinweis auf mögliche Wiedergeburt von was-auch-immer?
Btw., auch eine Wiedergeburt erklärt in keiner Weise verschiedene Begabungen.

Die meisten von uns waren sicher schon
etliche Male im Körper - und es ist gut dass wir uns daran
nicht erinnern.

Ähm - wenn Du Dich eh’ nicht mehr daran erinnerst und auch
nicht erinnern willst - was ist denn dann schlecht daran, das
erste Mal geboren worden zu sein?

Gar nichts. Aber ich glaube eben, dass dies nur für die
wenigsten zutrifft.

Und was führt Dich zu diesem Glauben? Nenn doch mal irgendein Argument.

Du hast die Zukunft vergessen. Das ist aber ein wesentlicher
Teil des Menschseins und zwar eines der Dinge, die uns vom
Tier unterscheiden.

Zukunft findet nicht statt. Wir stellen sie uns vor. Das ist
ein wesentlicher Unterschied, würde ich sagen. Im Moment in
dem „Zukunft“ eintritt, ist sie Gegenwart(und haben Tiere
keine Zukunft…?!).

Tiere machen keine Pläne. Im Gegensatz zum Menschen. Selbstverständlich findet auch für Dich bereits Zukunft statt. Oder hast Du noch nie an Deine Rente gedacht? Nicht mal ans nächste Wochenende?

Weder könnte Dich jemand aus Deinem früheren Leben erkennen,
noch hast Du selber Erinnerungen daran. Hast Du doch grad
selber geschrieben. Also: wie kann da was aus der
Vergangenheit wirken? Und woran willst Du erkennen, dass es
aus der Vergangenheit kommt?

Ich will es mal so sagen: Ich kenne nichts, das NICHT aus der
Vergangenheit kommt, denn all unsere Kenntnisse, Urteile und
Gedanken basieren auf Erfahrungen die wir schon gemacht haben,
ob einzeln oder als Kollektiv.

Nö. Man kann Entscheidungen auch erwürfeln. Dann kommen sie nicht aus der Vergangenheit. Und für einen Haufen von Ereignissen gilt ganz genauso, dass sie subjektiv rein zufällig sind. Es fehlen schlicht die Informationen darüber, alles vorhersagen zu können.

Btw., es ging um die Vergangenheit vor der Wiedergeburt. Was ist denn nun damit?

Nur manchmal gibt es Eindrücke
oder Gefühle, die man sich aus seinem „aktuellen“ Leben nicht
erklären kann.

Nenn mal ein Beispiel.

Btw., dass Du Dir irgendwas nicht erklären kannst, beweist gar nichts.

Genaugenommen ist Vergangenheit auch nur eine
Vorstellung (wenngleich eine oft sehr lebendige). Aber erleben
können wir Vergangenheit nicht. Sie existiert nur in unserer
Erinnerung. Wir haben innere Bilder und Eindrücke. Aber
niemand kann Erinnerung anfassen oder biochemisch nachweisen,
oder?

Das ist Unsinn. Jeder Mensch mit Hirnschäden beweist das Gegenteil. Und wenn Du jetzt behaupten willst, dass eine Hinroperation eben auch die ‚Seele‘ (oder wie auch immer Du das nennen willst) beeinträchtigt, muss ich Dich fragen, warum der Tod dann keinen Einfluß haben sollte.

Btw., sogar die Hirnregionen sind teilweise bekannt, in denen sich bestimmte Erinnerungen ‚aufhalten‘.

Es ist ein Hilfsbegriff für alles was wir schon kennen.
Und manchmal „kennen“ wir vieles, dem wir noch gar nicht
begegnet sind - außer vielleicht „früher“?

Quatsch. Du glaubst nur, etwas zu erkennen. Weil das Gehirn ständig damit beschäftigt ist, die Zukunft vorherzusagen, indem Vergangenheit auf Gegenwart projiziert wird. Und wenn es nicht genau passt oder Lücken in der Erinnerung sind, wird mehr oder weniger sinnvoll ergänzt. Was eben dazu führen kann, dass man glaubt, das gleiche schonmal erlebt/gesehen zu haben, obwohl es tatsächlich nicht so ist.

Und schon sind wir
wieder in der Esoterik, deren Erkenntnisse eben eher intuitiv
gewonnen werden und sich empirischer Nachprüfbarkeit
entziehen.

Das ist Quatsch. Lies einfach mal eine paar Untersuchungen über die Funktionsweise des Gehirns. Das ist empirisch nachprüfbar und ist auch bereits nachgeprüft worden.

Ich kann sagen, dass ich Menschen kenne, deren
Blick durch Raum und Zeit geht,

Aha. Und woran erkennst Du das?

und die all ihre früheren Leben geschaut

Soso. Und woran erkennst Du das?

und dann bewußt hinter sich gelassen haben -

Aha. Und was hat es dann für eine Bedeutung für ihr jetziges Leben, wenn sie alles alte bewußt hinter sich lassen?
Sorry: seit ein paar Sätzen ist leider kein Inhalt mehr erkennbar.

und schon werden sich die Skeptiker und klugen Köpfe auf mich
stürzen und für rettungslos durchgeknallt erklären. Nun, damit
müssen wir wohl leben :wink:

Wir nicht. Nur Du.

Gruß
loderunner

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Hi Lodi

Das ist Unsinn. Jeder Mensch mit Hirnschäden beweist das Gegenteil. Und wenn Du jetzt behaupten willst, dass eine Hinroperation eben auch die ‚Seele‘ beeinträchtigt, muss ich Dich fragen, warum der Tod dann keinen Einfluß haben sollte.

Wenn Du also keine Musik mehr hörst, nachdem Du Dein Radio mit dem Hammer bearbeitet hast, beweisst das die Nichtexistenz eines Radiosenders? Sehr interessant :wink:)

Ein entspanntes Wochenende

Tai

Hallo,

Das ist Unsinn. Jeder Mensch mit Hirnschäden beweist das Gegenteil.
Und wenn Du jetzt behaupten willst, dass eine Hinroperation eben
auch die ‚Seele‘ beeinträchtigt, muss ich Dich fragen, warum der Tod
dann keinen Einfluß haben sollte.

Wenn Du also keine Musik mehr hörst, nachdem Du Dein Radio mit
dem Hammer bearbeitet hast, beweisst das die Nichtexistenz
eines Radiosenders? Sehr interessant :wink:)

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Zeig mir doch grad mal eben, welcher Teil vom Radio nur für NDR2 und welcher nur für NDR1 zuständig ist. Dann könnte ich den für NDR1 ausbauen, der Sender nervt.

Wenn die Verletzung von bestimmten Hirnregionen bei verschiedenen Personen zu einem Verlust bestimmter Fähigkeiten führt, darf man wohl den begründeten Verdacht haben, dass da wohl der entsprechende Speicherort gewesen sein muss, oder? Wenn bei bestimmten Aktionen immer wieder die gleichen Hirnregionen bei verschiedenen Leuten aktiv werden, darf man wohl den begründeten Verdacht haben, dass diese Hirnregion auch etwas mit diesen Aktionen zu tun hat, oder? Wenn als Reaktion auf bestimmte Reize immer wieder die gleichen Hirnregionen bei verschiedenen Leuten aktiv werden, dar man doch den begründeten Verdacht haben, dass diese Hirnregion irgendwas mit diesen Reizen bzw. deren Verarbeitung zu tun hat, oder?

Wo ist die Begründung für die Vermutung, dass Erinnerung KEINE biochemische Grundlage hat?

Gruß
loderunner

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Hallo,

Nun gut ich finde, dass alle Geschichten sehr von einander abweichen, wenn es um den Seeleneintritt geht, insofern scheiden sie als Argument wohl aus.

Unterschiede zwischen Geschwistern haben sicherlich mit der Erziehung zu tun. Auch bei den gleichen Eltern und immer gleicher Erziehungsmethode, werden die jeweiligen Geschwister anders aufwachsen. Man kann es mit dem Zweiten nicht nochmal genauso machen wie mit dem Ersten, wenn eben schon ein Kind da ist.
Was ist mit der großen Ähnlichkeit von Mehrlingen? Gibt es dafür dann Zwillings- und Drillingsseelen?

Woher kommen die ganzen „Urseelen“, die in uns sind? Bzw. warum konnten die Menschen vor Generationen scheinbar Seelen schaffen und wir können es heute nicht mehr?

Liebe Grüße,

Lisa

>Wo ist die Begründung für die Vermutung, dass Erinnerung KEINE biochemische Grundlage hat?

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Hallo Lisa

Wofür suchst du denn eigentlich Argumente?

> warum konnten die Menschen vor Generationen scheinbar Seelen schaffen …

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Hallo,

>Wo ist die Begründung für die Vermutung, dass Erinnerung
KEINE biochemische Grundlage hat?

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Ich habe mein Argument gebracht (Hirnregion abgestorben führt
zu fehlender Erinnerung). Das musst Du erstmal entkräften,
bevor wir weiterreden.

Nein, ich muss gar nichts. Vor allem nicht mit dir über irgend etwas reden oder herummissionieren.

Wilde Vermutungen und Behauptungen sind
kein Ersatz für Argumente.

Ich habe keinerlei Bedürfnis, irgendetwas zu ersetzen, das du Argument nennst. Ich trug zur Diskussion bei, dass ich Hypothesen sinnvoll finde, mehr nicht. Du teilst offenbar diese Meinung nicht.
Es stört mich wenig.

Und, sorry, auf solchem Niveau diskutiere ICH nicht.

Gruß
Luisa

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Hi,

Und, sorry, auf solchem Niveau diskutiere ICH nicht.

Damit reihst du dich bei jenen Esoterikfans ein, die immer dann, wenn es mal handfest wird, den üblichen Rückzieher machen oder pampig werden.
M.a.W.: als Tiger gesprungen, als Bettvorleger gelandet.

Aber tröste dich, damit bist du, wie schon erwähnt, nicht allein.

Viele Grüße
WoDi

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