Ein in ein Haus eingedrungener albanischer Asylsuchender traf bei seiner Tat diesmal leider auf den Falschen. Da der Räuber ein Messer in der Hand hielt, schoss der Bewohner in -meiner Meinung nach- klassischer Notwehrsituation. Der Flüchtling erlag seinen Verletzungen.
Da Einbrüche inzwischen nicht mehr nur in Abwesenheit der Bewohner erfolgen, wie sollte man in solchen Fällen handeln? Die Opfer werden oft misshandelt oder werden zumindest gefesselt (Gefahr: Ersticken, Herztod etc.).
Eine Flucht ins Freie ist vielleicht nicht immer möglich, da sich das Schlafzimmer im OG befindet. Telefonieren ist nicht drin, da der Täter dies hören könnte. Vielleicht kann man sich im Schlafzimmer oder Bad einschließen, aber ob das wirklich hilft? Sollte man Lärm machen oder bringt das entschlossene bewaffnete Täter, die durchaus auch zu zweit oder zu dritt sind, auch nicht von der Tat ab? Wären mehr legale Schusswaffen eine Alternative? Was meint Ihr?
Gruß
rakete
Das Problem ist doch, dass jede Menge an kriminellen Banden sich ungehindert in Deutschland heruntreiben kann, weil die Grenzen für alle geöffnet wurden. Eben auch für osteuropäische Banden, Albaner wie in diesem Fall, aber auch Weißrussen usw. Euphemistisch wird der Kriminelle dann auch noch als „Flüchtling“ bezeichnet.
Das weitere Problem ist, dass der Staat sich nicht für diese Art von Kriminalität interessiert, er läßt hier die Täter einfach gewähren. Es wird nicht effektiv ermittelt (der Besuch durch die Kripo nach einem Einbruch wird von Polizisten intern „Beileidsbesuch“ genannt), wenn durch einen Zufall einmal ein Täter erwischt wird, wird er mit der vollen Härte des Gesetztes sogleich wieder auf freien Fuß gesetzt, bevor er vielleicht irgendwann (gerade als 18jähriger) irgendetwas mit Bewährung bekommt. Dadurch fühlen sich die Bürger allein gelassen, vom Staat nicht mehr geschützt. Es ist nicht verwunderlich, dass viele Bürger sich inzwischen bewaffnen.
Keine schöne Entwicklung!
In dem Fall war es ja wohl tatsächlich ein Flüchtling, obwohl der Einbruchstourismus aus Ost- und Süd-Europa wohl das größere Problem sein wird. Zugereiste Einbrecher gab es schon immer, Auch in Vor-Wende-Zeiten und im „eingemauerten“ West-Berlin. Das Problem ist die zunehmende Skrupellosigkeit, die High-Tech-Sicherheitstechnik nötig werden lässt.
Gruß
rakete
Na was denn nun? War einer oder ist einer? Es war wohl eher jemand, der vorgab einer zu sein. Mit fällt es regelmäßig schwer zu glauben, dass echte Flüchtlinge sowas bei denen machen, die ihnen Schutz gewähren sollen. Denn sonst kann es ja tatsächlich soweit kommen, wie am Ende des Artikel beschrieben.
Nein !
der Einbrecher erlag seinen Verletzungen.
Dass der Artikel viel über die (mangelnde) Qualität der Zeitung aussagt. [Beitrag editiert - www Team]
Alles in allem ein ziemlich billiger Versuch, über die Hintertür eine Diskussion über die achso kriminellen Asylanten anzuzetteln.
Lg,
Penegrin
Hallo,
der Einbrecher hat das sich ganz alleine zuzuschreiben. Daher hält sich mein Mitleid für diesen Einbrecher sehr in Grenzen.
Gruß Michael
Hallo Rakete,
das führt letztlich nur zu der Frage „Warum ist alles und nicht nichts?!“, wenn versucht wird Zusammenhänge herzustellen, wie z.B. die Flüchtlingsthematik und Gewalthematik.
Gehts Dir um Flüchtlinge oder gehts Dir um Gewalteindämmung?
Zum Thema Gewalteindämmung sag ich Dir: Ich selbst will so´n Ding (Schusswaffe) nicht. Wann schon braucht man eine Schusswaffe? Unter Umständen NIE!. Müsste mich aber dauernd darum kümmern, sicher verwahren, aber laufend in gedanklicher Reichweite oder direkt am Körper baumeln haben, ständig behödlicher Kontrolle unterstellt. Und schließlich, ich muss trainieren und immer wieder trainieren, so´n Ding auf jemanden in voller Absicht zu richten vor allem bei Stresszenanieren. Lernen in einer verfahrenen Konfliktlage die richtigen Abläufe zu beachten und noch schwerer - einzuhalten, um nicht den Vorwurf der Tötungsabsicht angehängt zu bekommen. So schnell kann das Blatt sich nämlcih wenden. Ja und dann? Heheh…
Bis ein solche Stresssituaton jemals eintritt, habe ich genau das Gegenteil erreicht. Angstfrei zu sein. Wäre mein eigener Gefangener. Ein Leben lang. Never.
Gruß mki
Du meinst Verschweigen und Unterdrücken der Informationen wäre richtig?
Das ist das Problem. Es ist richtig, gerade mit Schusswaffen vorsichtig umzugehen. Im vorliegenden Fall wird der Rentner gegen die Verschlussbestimmungen der Polizei verstoßen haben. Sonst wäre er nicht so schnell an die Waffe gekommen. Er hatte sie offenbar „unterm Kopfkissen“.
Gruß
rakete
Mehr als eine Ordnungswidrigkeit wird das aber wohl kaum sein.
Ja, wahrscheinlich. In dem Fall hätte, hätte auch, hätte, hätte,… Fahrradkette. BOW!
Dann schau mal in die „Welt“
Der 18-Jährige war laut der „Neuen Westfälischen“ ein in Herford untergebrachter Flüchtling albanischer Nationalität.
Entgegen anders lautenden Gerüchten soll es auch deutsche Einbrecher geben. Auch soll es Albaner geben, die nicht Einbrecher sind. So weit, so wahr!
Gruß
rakete
Die scheinbare Unvereinbarkeit der verwendeten Begriffe „Flüchtling“ und „Einbrecher“ fällt mir in den Berichterstattungen der Tagespresse natürlich auch auf. Den Reportern selbst werden das gar nicht mehr bewusst merken.
Beide erlagen ihren Verletzungen!
Doch, ich denke schon, dass der Begriff ganz bewusst verwendet worden ist. Ist es denn in irgendeiner Weise für den Fall relevant, dass hier auf die Herkunft des Einbrechers abgestellt wurde. Oder hat sich hier der Redakteur unbewusst über den sonst geheiligten Pressekodex hinweggesetzt?
*12.1 Berichterstattung über Straftaten
In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht.
Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.
Also ich unterstelle da Absicht. Denn eigentlich würde ja die Erwähnung der Herkunft Vorurteile bestätigen äh schüren.
Fehlt praktisch fast noch der Verweis auf eine AfD-Politikerin und eine Schlagzeile nach der Art: Die Früchte der geistigen Brandstifter - erster Flüchtling in Deutschland erschossen
Es war ein Einbrecher, der Einbrecher war bewaffnet. Fertig.
Hoffentlich hat das Opfer am Bahnhof mitgeklatscht und war bisher davon überzeugt, dass die alle unsere Kultur bereichern. Ansonsten wird da wohl schnell der Vorwurf im Raum stehen, dass er dem armen Flüchtling die Verwirklichung dessen selbstverständlichen Anspruchs auf eine gleichberechtigte Teilhabe und Partizipation am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Leben unter der Respektierung kultureller Vielfalt, streitig machen wollte und ihn nur deswegen erschossen hat, weil er ein Nazi, Fremdenhasser usw. ist und deswegen auch nicht nur mit der Waffe erstmal ganz in Ruhe gedroht und einen Warnschuss abgegeben hat. Bei einem deutschen Einbrecher hätte er das nämlich niemals nicht so gemacht. Dann war es nämlich nicht nur keine Notwehr, sondern Mord aus fremdenfeindlichen und somit sonstigen niederen Beweggründen. Und dann stünde die Erwähnung der Herkunft des Einbrechers auch in einem begründbaren Sachbezug. Weiß da der Verfasser des Artikels mehr?
Grüße
Wenn politische Korrektheit, also das bewusste Verschweigen von Tatsachen, ein journalistisches Qualitätsmerkmal ist, dann hast Du recht.
Ich denke nicht, dass man sich über den Pressekodex hinweg setzt.
Einbrüche werden von der Öffentlichkeit tatsächlich eher mit Zuwanderern bzw. ein- und wieder ausreisenden Banden in Verbindung gebracht. Würden die Zeitungen das durchziehen und jedesmal die Herkunft des Diebs verschweigen, denkt der Leser erst recht (auf Grund der Erfahrung), dass man schon wieder die Taten von ausländischen Bürgern verschleiern will. Auch wenn es auch mal im Ausnahmefall vielleicht deutsche Drogensüchtige (Beschaffungskriminalität) gewesen sein könnten. Außerdemkann man jedesmal noch zeigen, dass es keine Flüchtlinge aus anerkannten Fluchtländern (ich meine Syrien, Irak, Afghanistan etc.)waren.
Gruß
rakete
Hi,
wenn du den Artikel im UP und den der Welt vergleichst, wirst Du sehen, dass es nicht um Verschweigen geht, sondern darum, was man in den Mittelpunkt der Berichterstattung stellt. Das widerspiegelt Meinung und / oder Absicht der Redaktion, und beeinflusst den Eindruck des Lesers von seiner Umwelt.
die Franzi
Dann mal etwas Hintergrundwissen: