Ist ein Spanier

Hallo Brigitte,

einen Einwand hab ich aber noch:

Hier bedeutet „Latino“ eindeutig: spanischsprachige
Einwanderer in die USA.

Damit werden auch deren Kinder und Kindeskinder bezeichnet,
solange sie noch entweder
a) spanisch sprechen (wenigestens gelegentlich),
b) suedlaendisch aussehen
c) spanisch klingende Namen tragen

Gruesse
Elke
nicht Otto

Da hast du Recht, Elke (nicht Otto),

wir, also meine Familie, - Heimatvertriebene aus Ungarn -, waren noch in den 80ern „Flüchtlinge“ in unserem Dorf. Und es mussten viele alte Leute sterben und viele neue geboren werden, ehe dieser Begriff verschwand.

Und schau dir das Phänomen jetzt bei den Spätaussiedlern an.

Von den Gastarbeitern erst gar nicht zu reden.

Jetzt nicht mehr Brigitte, sondern wieder Fritz :wink:

Noch was!
Hallo, Helena,

verzeih, wenn ich insistiere.

Eben gabs in der Landesschau einen Bericht über die German Dance Open (oder so?) und da sprach einer von „lateinischen Tänzen“ und meinte eben die l"ateinamerikanischen Tänze" in Abgrenzung zu den „europäischen“ Standardtänzen.

Fritz

Wenn man erst an einem Thema ist … :wink:

Das wort, aber…
Hallo,

Das im Deutschen (und auch im Englischen) benutzte Wort
„Latino“ ist eine Verkürzung von „latinoamericano“. Dieses
Wort bezeichnet Menschen lateinamerikanischer Herkunft/Kultur.
Da Spanien nicht in Lateinamerika liegt, sind Spanier keine
Latinos.

Das ist in meinen augen keine Begründung. Es sagt nur aus, daß das Wort „Latino“ eben aus dem spanischen kommt. Sonst nix.
Selbstverständlich akzeptiere ich Deine Meinung -das ist klar! Nur die Begründung hat in meinen Augen wenig Ausagekraft.

Schöne Grüße aus Nürnberg!
Helena

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Da muß ich aber schmunzeln!
Hallo, Fritz!

_ Jennifer Lopez gehört zu den einflussreichsten
Lationos in den USA. Das bescheinigte ihr das „Time Magazine“.
Die Sängerin und Schauspielerin verkörpere den amerikanischen
Traum vom Erfolg durch Ehrgeiz und harte Arbeit, heißt es zur
Begründung._

Sorry, da muß ich mindestens schmunzeln:
Ich habe öfters gelesen, daß Jennifer Lopez nur ganz ganz wenig Spanisch kann und das was sie kann hat sie von einem Ex-Ehemann, der zufälligerweise aus Cuba stammte und mit dem sie gerade 1 Jahr verheiratet gewesen ist.
Na also… Wenn das ein Beispiel für Latino ist, dann bin ich tatsächlich eine Germanin!! ;o)) *sfg*

Hier bedeutet „Latino“ eindeutig: spanischsprachige
Einwanderer in die USA.

Hihihihi! siehe oben!

Schöne schmunzelnden Grüße aus Nürnberg!
Helena

Hallo helena,

Sorry, da muß ich mindestens schmunzeln:
Ich habe öfters gelesen, daß Jennifer Lopez nur ganz ganz
wenig Spanisch kann und das was sie kann hat sie von einem
Ex-Ehemann, der zufälligerweise aus Cuba stammte und mit dem
sie gerade 1 Jahr verheiratet gewesen ist.

Naja, darum geht’s ja aber gerade. Dass jemand von
Suedamerikanern abstammt. Afrodeutsche gibt’s ja auch
in der dritten Generation und sprechen u.U. lediglich
pfaelzischen Dialekt, trotzdem nennt man sie Afrodeutsche.
Selbst wenn der Grossvater ein dunkelhaeutiger Amerikaner
war.

Gruesse
Elke

Ist ein Spanier ein Latino?

nein, aber vielleicht ein latinolover :smile:)

gruß
dataf0x

Muss das nicht …
Latin Lover

oder

latin lover

heißen?

Mir fällt da immer ein:

Nu gugg doch nich imma zu dem Dagogeicher hin!
Was isn schon drann an Archendienien?

Fritz

Zustimmung!
Nichts als Zustimmung, liebe Elke!
Fritz

Das ist in meinen augen keine Begründung. Es sagt nur aus, daß
das Wort „Latino“ eben aus dem spanischen kommt. Sonst nix.

Nein, es sagt, aus, dass das Wort „latino“ jemanden bezeichnet, der (ursprünglich) aus Lateinamerika stammt. Ich verstehe Dein Problem nicht. Glaubst Du, „Latino“ bedeutet „jemand, der eine romanische Sprache als Muttersprache hat“?

Gruß,

Myriam
Lateiner

Hi all,
mit Latinos sind ausschließlich Leute aus Lateinamerika gemeint.
Ich hab mal ein Jahr unter Spaniern gelebt und die haben SEHR verächtlich über das „Latinopack“ geredet. (nur ein Zitat!!! gibt nicht zwingend die Meinung des Autors wieder :wink:
Ich glaube auch ein Latino muss nicht mal spanisch sprechen, da ja Brasilianer auch Lationos sind (oder?!?) und die reden ja Portugiesisch.
MfG y hasta luego
Nick

VIELEN DANK an alle die sich daran beteiligt haben
ohne
weiteren
Text

Gestern einen Kolumbianer
Hi WWW-lers!

Gestern ein columbianischer Arzt zusammen mit einer Peruanerin und eine Argentinierin teilten mir mit, daß nach langer Überlegung zu dem Entschluß gekommen seien, ein Latino sei ein Mensch mit spanischer Muttersprache, die unabhängig von Abstammung, Nationalität oder Wohn- oder Aufenthaltsort die Traditionen und Gepflogenheiten seine eigene nennt, die in einem Land mit Spanisch als offizielle Sprache üblich sind.

Ich vermute eine allumfassende Definition werden wir eh nicht finden.

Mit dieser kann ich mich sehr gut anfreunden.

Schöne Grüße aus Nürnberg!
Helena *latina aus Überzeugung und auch aus „Streichung des nicht-zutreffendes“*

offtopic
Nichts fuer ungut, helena.
Aber hier hast du nun einen ellenlangen Threat,
mit Beweisen und Quellen und Argumentationen
und dann teilst du so ganz nebenbei mit, dass
du irgendjemand anders getroffen hast, die eine
andere Meinung haben, die dir aber besser
gefaellt und deshalb nimmst du lieber die.

Das macht unheimlich Lust, auf eine zukuenftige
Frage von dir zu antworten.

Gruesse
Elke

1 Like

Hi elke!
Es tut mir leid, wenn du das so siehst.

Tatsache ist, daß ohne jetzt wieder alle Postings zu lesen, an keine wissenschaftlich begründete Argumentation aus diesem Thread und schon gar nicht auf Beweisen erinnern kann, die anders wäre als eine weitere Meinung.

Meinungen sind da um sie zu ändern, falls den Anlaß dazu gegeben wird. Das war mir bei dem Posting nicht der Fall.

Wie gesagt es tut mir leid wenn du das so siehst und noch mehr leid tut es mir, wenn du auf meine Postings nicht mehr reagieren möchtest. So ist es aber nunmal…

Schöne Grüße aus Nürnberg und einen schönen WE!
Helena

Hi Helena,

bei solchen Fragen geht es weder um Wissenschaft noch ums Beweisen, sondern einfach darum, wie weit eine Übereinstimmung im Sprachgebrauch gefunden werden kann. Das läuft manchmal halt auf eine Mehrheitsmeinung hinaus, die allerdings, wenn sie so gut begründet ist wie in diesem Thread, nicht einfach über Bord geworfen werden sollte. Und deshalb bleibe ich dabei: Du bist keine Latina, sondern eine sture Spanierin.

Gruß Ralf

2 Like

Hi Ralf,

bei solchen Fragen geht es weder um Wissenschaft noch ums
Beweisen, sondern einfach darum, wie weit eine Übereinstimmung
im Sprachgebrauch gefunden werden kann.

Du kannst doch nicht aller ernstes behaupten, daß die Meinung von rund 10 Menschen, die zufälligerweise weder aus Spanien noch aus Süd- Zentral- oder Nordamerika stammen, eine Übereinstimmung darstellen, über einen Thema die ca 400 Mio Menschen bezeichnen, oder??

Das läuft manchmal
halt auf eine Mehrheitsmeinung hinaus, die allerdings, wenn
sie so gut begründet ist wie in diesem Thread,

Einstellungssache

nicht einfach
über Bord geworfen werden sollte. Und deshalb bleibe ich
dabei: Du bist keine Latina, sondern eine sture
Spanierin.

Nennt mich stur, wenn du damit glücklicher wirst.

Tatsache ist, daß ich mich durch und durch Latina fühle und das wird mir keiner nehmen (können). Eigentlich habe ich mir bei diesem Posting eine Unterstützung zu meinen Gefühle erwünscht, was nicht gekommen ist. Als ich das am donnerstag das hörte, war ich sehr glücklich.

Ansonsten nichts mehr. Ich wollte Euch dann an diese Meinung teilhaben, die genauso „wissenschaftlich“ ist wie alle andere hier beschriebene. Nur ich persönlich fühle mich dieser Begründung auch viel näher.

Schönen Gruß
Helena *die sich nochmals bei allen bedankt, die ihre Meinung hier kundgetan haben und sich nun aus diesem Thread auslogt*

Hi WWW-lers!

Hin und wieder entflammt bei Bekannten/Freunden eine
Diskussion und dazu hätte ich eure begründete Meinung.

Ist ein Spanier ein Latino?

well, Helena, wenn ein Spanier ein Latino ist, dann bin ich ne Latina.
Ich spreche nämlich Spanisch.

Ein Latino ist ein aus LATEINamerika stammender Mensch.
Latin Music ist aus LATEINamerika stammende Musik.

Ein aus Europa stammender Mensch ist weder Nord- noch Südamerikaner.

usw usf…

isabel

PS: wenn Du die Latinos genügend kennen würdest, würdest Du auch merken, dass ein Spanier auch kulturell, bzw im Herzen, nicht das kleinste bisschen Latino ist.

Deine Meinung
Hi Isabel!

Ich weiß nicht ob du mein allerletzter Posting hier gelesen hast.
(Vermute eher nicht) Evtl wird Dir dann etwas anders klar (zB was ich fühle und empfinde).

Jedenfalls was Du sagst ist ebenfalls Deine Meinung , die übrigens in diesem Posting hier mit sehr ähnlichen Wortern schon gefallen ist.

Wenn du denkst Du bist eine Latina, dann herzlich willkommen im Club!

Wenn du aber meinst von Mentalität, aber auch kulturell und im Herzen sind wir (bzw ich) anders wie die Lateinamerikaner, so evtl kennst du uns Spanier ungenügend (um Deine Worte zu benutzen und um mit dir nicht zu streiten ob du Lateinamerikaner wirklich kennst)

Darüber hinaus finde ich Deinerseits eine Unterstellung zu behaupten ich kenne Latinos nicht genug bzw. nicht genügende Latinos.

Und nun klicke ich mich endgültig aus.

Schöne Grüße aus Nürnberg
Helena *die sich Latina bezeichnet*
PS. Ich habe nie gesagt, daß ein Latino jemand ist, der Spanisch kann. Und wenn du richtig lesen würdest, wäre Dir dieses ebenfalls ausgefallen!

Helena, du bist echt süss:
Wenn Du hier fragen würdest, wie sich ein deutsches Wort definiert, und Dir Leute hier mit einer Definition behilflich sind, bestreitest Du dann die Bedeutung / Definition auch weiterhin ab, nur weil Du das Wort irgendwann mal falsch interpretiert hattest?

Helena, es kann Dir niemand nehmen, dich als ‚Latina zu fühlen‘.
Das macht Dich aber nicht zu einer!
Sorry, wenn das Deiner Illusion nicht entspricht.

Ich habe Dir übrigens auch nicht unterstellt, Du würdest nicht genügend Latinos kennen - ich habe Dir unterstellt, dass Du die Latinos nicht genügend kennst (erkennst Du den Unterschied hier?), falls Du Dich eben selber für eine hälst.

Ich bin im Herz auch ein ‚kleines bisschen Latina‘ (nicht aber ein kleines bisschen Spanierin), und natürlich im Herzen auch ein bisschen irisch. Im Herzen - aber sicherlich nicht im Blut! Wäre ich in Südamerika aufgewachsen, mit den gleichen deutschen Eltern, die ich habe, dann würde ich mich sicherlich auch als Latina definieren, durch die Kultur. Im Blut wäre ich dann aber immer noch nicht Latina.

Und vielleicht führst Du Dir mal vor Augen, dass das ein Problem ist, dass alle Migrantenkinder haben. Von der Familie her stammen sie aus einer Kultur, vom Aufwachsen her aus einer anderen. Und sie sitzen so gut wie immer zwischen zwei Stühlen: Die in Deutschland aufgewachsene Person fühlt sich evtl deutsch, wird aber als ‚fremdländisch‘ angesehen. Im Heimatland der Eltern wird sie nicht als dort zugehörig angesehen, sondern als deutsch…

Diese Konstellation ist die einzige, in der jemand versuchen muss, sich mit der ‚geerbten‘ und der ‚gelebten‘ Kultur auseinanderzusetzen.

Dass dann jemand wie Du daherkommt, jemand, der nicht in Südamerika aufgewachsen ist, noch südamerikanische Eltern hat, und sich zu einer Gruppe zugehörig zählt, der er nicht angehört - nun, das ist nicht nur mehr als lächerlich, es zeugt auch von einer unglaublichen Unkenntnis der dieser von mir oben beschriebenen Konstellation.

Vergleiche es doch mal einfach hiermit:
Stell Dir zB eine Kolumbianerin vor, weiss, mit eben ursprünglich europäischen Vorfahren (egal vor wieviel zig Generationen). Und diese sagt, hey, ich bin Kolumbianerin, also bin ich indigena…

Könntest Du Dir das vorstellen? Nein? Eben, ich auch nicht.
In bestimmte Gruppen oder Völker oder ethnische Minderheiten wird man reingeboren - genauso wenig, wie ich schwarz bin, oder indigena, oder sonstwas, bist Du Latina.

Aber keiner hat was dagegen, wenn Du dich im Herzen ein bisschen Latina fühlen solltest - nur, glaub mir, von dem, was ich bisher von Dir gelesen habe, scheinst Du Latinos wirklich nicht gut genug zu kennen.

isabel (die übrigens von Spaniern immer ausgelacht wird, weil sie Spanisch mit nem südamerikanischen Akzent spricht, und von den Südamerikanern, weil sie nach deren Ohren Spanisch mit nem spanischen Akzent spricht - es kommt immer auf die Perspektive an)

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