Langzeitrisiken des Astra-Zeneca-Impfstoffes

Ein Professor für virale Immunbiologie hat begründete Bedenken bei den Vektorimpfstoffen - aber Du weißt es natürlich besser und hältst es nicht einmal für nötig inhaltlich auf diese einzugehen. Stattdessen unterstellst Du mir, schlecht informiert zu sein.

Dann probierst Du mir Worte in den Mund zu legen. Ich habe Impfungen niemals abgelehnt aber genau so etwas impliziert Deine Aussage.

Was bringt Dir so eine Vorgehensweise? Hältst Du die Mitlesenden hier für so unterbelichtet, dass es niemanden auffällt, wenn Du aus der Diskussion über mögliche Risiken bei Vektor- vs. mRNA-Impfstoffen eine Debatte für oder gegen Impfungen allgemein machst?

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Hallo ihr Fachmänner und Fachfrau(en),
also, was ratet ihr einem 68jährigen mit einer AZ-Impfung - auch die zweite mit AZ ?
Ist das Risiko jetzt vorhanden, aber überschaubar oder gibt es derzeit kein Risiko und ich muss mir keine Sorgen machen ?
Eigentlich ist diese Frage überflüssig, denn ich mache mir keine Sorgen, aber die Diskussion hier, mit all ihren „Nettigkeiten“ - wir z.B. "Erstens bin ich mit hoher Wahrscheinlichkeit tatsächlich qualifizierter, als Du, und zweitens klingt ausgerechnet das etwas schief aus Deiner Tastatur.
oder das "Das war dann der Moment, in dem sich unsere Wege trennten, denn das, was Du nun (also heute) als sachliche Kritik darstellst, waren in Wirklichkeit Angriffe auf meine Person, meine Intelligenz und meine Kenntnisse
verliert, wie so oft, an Sachlichkeit - vielleicht bringt sie meine Frage wieder dahin zurück
Gruss
Czauderna

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Ich darf mal eine große Philosophin zitieren:

Nichts, von dem, was Du Dir mal eben zusammengesucht hast, hat mit dem zu tun, was ich schrieb, meinte und auf das ich mich bezog.

Allein schon, daß Du meinst, ich könnte mich auf eine Unterhaltung zwischen Gersemann und Lauterbach beziehen, wenn ich Gersemanns (und Deinen) Umgang) mit Modellen und Modellierern kritisiere, zeigt schon, wie wenig Du Dich mit dem befaßt, was ich schreibe.

Ein Bekannter in der gleichen Situation hat rund 100 Arztpraxen angerufen. Das Impfzentrum ist auch nicht gerade hilfreich. Weil die Zeit zwischen der Erstimpfung mit AZ und der geplanten Zweitimpfung schon fast 12 Wochen beträgt kann er auch nicht ewig warten… Wer in D über 60 ist muss also einen risikoreicheren Impfstoff nutzen obwohl inzwischen die höheren Risiken bekannt sind. Für den Staat ist es ja praktisch wenn möglichst viele Menschen im Rentenalter nicht sehr alt werden…

Hallo,
wenn ich jetzt das ernst nehmen würde, wäre ich ja dem Tod geweiht :sunglasses:
Gruss
Czauderna

Eigentlich ja, aber der Bitcoin wird dich retten.

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Du weißt, wie Risiko definiert ist?

Nichts, weil man dir nach der Impfung nicht mehr viel raten kann. :blush:
Ich rate aber mir, 20 Jahre jünger als du, erst mal zu warten und zu beobachten, auch wenn ‚kleiner Pieks, große Freiheit‘ (wie mir Olivia Jones auf ihrem steuermittelfinanziertem Werbeplakat neben meinem Haus täglich ins Ohr posaunt) verlockend klingt wie schräger Sirenengesang.

P.S.: Guter Beitrag von dir.
Ich finds immer gut, wenn man das ganze Geschwätz letztlich in eine klare Prognose oder Handlungsempfehlung münden lassen muss, um sich so angreifbar zu machen.

Du wirst es nicht glauben, das könnten meine Worte sein.

So, meine ich das?

Darauf habe ich mich bezogen.
Lauterbach jedenfalls macht sich momentan keine allzu großen Sorgen und stimmt darin mit Gersemann überein.
Nun verstanden? (Ich ahne, ja, aber du wirst wieder aus einer anderen Ecke kommen. An welches Spiel erinnert mich das nur, ich komm nicht drauf.)

So schien es mir, da Du ja eine Unterhaltung von Gersemann und Lauterbach verlinktest. Falls Du mir etwas anderes damit sagen wolltest: es erschließt sich mir nicht bzw. nicht der Zusammenhang mit dem, was ich schrieb.

Lustig. Das steht da gar nicht. Lauterbach schreibt an dieser Stelle über den Sommer. Nur habe ich vom Sommer nicht gesprochen. Tatsächlich macht sich niemand, von dem ich sprach, bzgl. des Sommers Sorgen.

Die Meinung von Gersemann ist völlig irrelevant. Ich brachte den Namen in einem völlig anderen Zusammenhang ins Spiel.

Ein weiterer Elefant im Raum ist übrigens die langfristige Auswirkung auf das Immunsystem.
Vgl. hier etwa diese recht aktuelle Studie:

Interessant - ob es auch beunruhigend ist kann ich als Laie nicht sagen.

Wenn die Studie nach dem Peer-Review veröffentlicht ist kann man mehr darüber sagen, bis dahin (und auch oft danach) gibt es relativ häufig methodische Mängel.

Da steht

Nun fangen wir keine weitere Metadiskussion an, ob die Impfquote im Herbst reichen wird, exponentielles Wachstum zu verhindern. (Merke aber mit Blick auf eine andere Diskussion an, dass sich auf den saisonale Faktor auch hier wieder bezogen wird und ihm erhebliche Bedeutung beigemessen wird.)
Auch, weil wir an der Stelle unterschiedliche Prämissen haben.
Vorläufig halte ich fest, dass tatsächlich

stimmt.
Ausser man will eine NoCovidextremphantasie für den Herbst vorbereiten.
Ich prognostiziere: Das Volk wird das nicht mitmachen.
Es geht seit Monaten offenbar an Dir vorbei, in was für ( verschiedenen) Extremsituationen nicht wenige Menschen auf Grund der Maßnahmen sind.
Jetzt noch NoCovid anzustreben- obwohl die Impfungen die Verletzlichsten schützen und Gesundheitssystemgrenzen , das lässt sich mit einiger Sicherheit sagen, nicht in Gefahr sind, wieder erreicht zu werden- erscheint mir ein regelrecht verrückter Gedanke zu sein.
Ich zitiere jetzt nicht direkt, um keine weitere Lawine auszulösen, aber es wurde schon angedeutet, dass man mit dem Virus zu leben lernen sollte.
Und weiss, dass Du dem nicht zustimmen kannst, weil Du andere Ziele für richtig hältst.
Das müsste man so stehen lassen können.

Sagt der, der sich konsequent nur rauspickt, was gerade in den Kram passt? Und konsequent fordert, dass man auch in vielsträngigen Diskussionen doch bitte vor allem seinen Gedanken folgen soll, selber aber mitnichten der anderen Seite zu folgen bereit ist?

Es geht Dir also bei Gersemann um seinen „Umgang mit Modellen“.
Und um meinen.
Dazu kann ich nur noch anmerken, dass Modelle an bestimmten Punkten in der Pandemie nützlich waren, sehr nützlich.
Und zwar dort, wo exponentielles Wachstum veranschaulicht werden musste, damit deutlich wird, was passiert, wenn es so weiter geht.
Ab den Punkten aber, wo die Realität die Modelle auf Grund weiterer unberücksichtigter Faktoren ablöste, waren sie eben das: Abgelöst.
Ab so einem Punkt brauchte es weitere eingepreiste Szenarios, um kreativ werden zu können.
Hier und an höherer Stelle wurden die Modelle weiter benutzt, mißbraucht, und die Leute zu verunsichert und man hat sich davon abhalten lassen, viel früher andere, bessere Wege zur Bewältigung der Pandemie auszuprobieren.
Wege, die in anderen vergleichbaren Ländern sich dann als gut erwiesen haben und den Menschen Freiheiten zurück gegeben haben.
Wie viel schneller hätte man auch hier Anstrengungen unternehmen können, eine fundierte Massenteststrategie zu entwickeln. (Der wir jetzt vermutlich mit zu verdanken haben, dass Inzidenzen massiv sinken.)

Natürlich gab es unter mehreren Modellen

Wenn man genügend Modelle raus haut, stimmt meist eines davon. Es gab dennoch einen Zeitpunkt, an dem die alten Modelle ausgedient hatten.
Ich möchte mich gar nicht auf Gersemann beziehen, weil der mich nicht interessiert, habe aber wahr genommen, dass sich in extremen NoCovidkreisen vor allem auf Modelle bezogen wurde, mit denen wir heute noch erheblich weiter reichende Maßnahmen hätten. Weil ja irgendwann der Herbst kommt.
Jetzt musst Du nur an den Anfang des postings scrollen.

Völlig richtig, Frau Gersemann, völlig richtig.

Hm, „Umprogrammierung“ „angeborene Immunantwort“…
Da es hier „nicht wenige“ Experten geben soll,
Kann mit jemand helfen und kurz sagen, was das bedeutet?

Meine Immunsystem ist sowieso schon nicht ganz dicht und verwechselt körpereigene Nervenzellen mit fremden Zellen (Autoimmunerkrankung)

Du wiederholst dich.
Mein Anspruch ist und bleibt durchaus, dass man vor allem anderen offen und fragend unterwegs bleibt und nicht dem Anfängertrugschluss unterliegt, die Wahrheit im Großen und Ganzen präsentieren zu können, weil man selbige in Zahlen und mathematischen Strukturen wiedergeben zu können glaubt.
Das mag vielleicht in den Wirtschaftswissenschaften anders sein, das kann ich nicht beurteilen, aber nicht mal dort hielte ich das für eine gute Idee.

Gute Reise für das Ego, und : weiter so!
Versuche zu diskreditieren, wo Deine Weltbild endet oder wo du nicht mehr verstehst.

Hallo,
das sehe ich allerdings auch genau so. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir, auch wenn im Herbst oder Winter die Zahlen wieder steigen sollten, was ich aber aufgrund der durchgeführten Impfungen bis dahin für wenig wahrscheinlich halte, dass sich die Menschen insgesamt wieder in einen Lockdorn begeben werden. Wir werden mit dem Virus leben müssen, da kommt eben wieder
der Corona-Laie und Realist in mir durch.
Gruss
Czauderna

Und dann habe ich mir- neugierig- doch mal den Herrn Gersemann angeguckt:
Er ist ja auch eifrig mit dem beschäftigt, auf nicht unähnliche Weise, womit du dich auch beschäftigst.
Als Volkswirtschaftswissenschaftler hat er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, was den Umgang mit Zahlen, mit Statistik, Stochastik und so weiter und so fort anbelangt eine mindestens ebenso gründliche Ausbildung, wie du.

Ich sehe viele Ähnlichkeiten in der Methodik, aber gravierende Unterschiede , was die jeweiligen Ziele anbelangt. Das finde ich bemerkenswert.
Er hat sich ja anscheinend einen Namen gemacht mit dem konsequenten Kritisieren der Modelle und den Entscheidungen, die aus ihnen abgeleitet werden sollten.

Du scheinst mit ihm hier abzuziehen, was du regelmäßig auch mit user*innen hier, die deine Ziele nicht teilen, machst.
Ich finde das neben einigem anderen: Durchschaubar.

Seine Kommentare zum von dir auch genannten Römer:

Man möge sich selber ein Bild machen.

Und deswegen hast Du mich ja auch gefragt, was ich mit Gersemann und der Geschichte mit den Modellen gemeint habe, anstatt

und zu versuchen, mich zu diskreditieren.

Was durchaus durchaus lustig klingt, weil Du hier die ganze Zeit auf dem Niveau eines Wirtschaftsjournalisten und Steigbügelhalters des Chefredakteurs einer populistischen Rechtsaußenzeitung diskutierst.

Völlig richtig: einen Lockdown werden wir nicht mehr sehen - aus mehreren Gründen. Und wahrscheinlich werden wir auch keine Inzidenzen von über 100 in der Bevölkerung mehr erleben, weil dafür schon zu viele geimpft sind. Was wir aber wahrscheinlich sehen werden, sind Inzidenzen von > 100 in einzelnen Bevölkerungsgruppen, nämlich in denen der Eltern und Kinder, die zu einem Großteil noch nicht geimpft sind, aber in den vergangenen 15 Monaten einen überproportionalen Teil der Lasten trugen. Die Kultusminister haben ja schon beschlossen, daß der Schulunterricht ab jetzt in voller Präsenz stattfinden wird und in einigen Bundesländern ja auch ab neulich ohne Masken - und natürlich ohne Luftfilter.

Zur Erinnerung:

Gruß
C.

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