Da steht
Nun fangen wir keine weitere Metadiskussion an, ob die Impfquote im Herbst reichen wird, exponentielles Wachstum zu verhindern. (Merke aber mit Blick auf eine andere Diskussion an, dass sich auf den saisonale Faktor auch hier wieder bezogen wird und ihm erhebliche Bedeutung beigemessen wird.)
Auch, weil wir an der Stelle unterschiedliche Prämissen haben.
Vorläufig halte ich fest, dass tatsächlich
stimmt.
Ausser man will eine NoCovidextremphantasie für den Herbst vorbereiten.
Ich prognostiziere: Das Volk wird das nicht mitmachen.
Es geht seit Monaten offenbar an Dir vorbei, in was für ( verschiedenen) Extremsituationen nicht wenige Menschen auf Grund der Maßnahmen sind.
Jetzt noch NoCovid anzustreben- obwohl die Impfungen die Verletzlichsten schützen und Gesundheitssystemgrenzen , das lässt sich mit einiger Sicherheit sagen, nicht in Gefahr sind, wieder erreicht zu werden- erscheint mir ein regelrecht verrückter Gedanke zu sein.
Ich zitiere jetzt nicht direkt, um keine weitere Lawine auszulösen, aber es wurde schon angedeutet, dass man mit dem Virus zu leben lernen sollte.
Und weiss, dass Du dem nicht zustimmen kannst, weil Du andere Ziele für richtig hältst.
Das müsste man so stehen lassen können.
Sagt der, der sich konsequent nur rauspickt, was gerade in den Kram passt? Und konsequent fordert, dass man auch in vielsträngigen Diskussionen doch bitte vor allem seinen Gedanken folgen soll, selber aber mitnichten der anderen Seite zu folgen bereit ist?
Es geht Dir also bei Gersemann um seinen „Umgang mit Modellen“.
Und um meinen.
Dazu kann ich nur noch anmerken, dass Modelle an bestimmten Punkten in der Pandemie nützlich waren, sehr nützlich.
Und zwar dort, wo exponentielles Wachstum veranschaulicht werden musste, damit deutlich wird, was passiert, wenn es so weiter geht.
Ab den Punkten aber, wo die Realität die Modelle auf Grund weiterer unberücksichtigter Faktoren ablöste, waren sie eben das: Abgelöst.
Ab so einem Punkt brauchte es weitere eingepreiste Szenarios, um kreativ werden zu können.
Hier und an höherer Stelle wurden die Modelle weiter benutzt, mißbraucht, und die Leute zu verunsichert und man hat sich davon abhalten lassen, viel früher andere, bessere Wege zur Bewältigung der Pandemie auszuprobieren.
Wege, die in anderen vergleichbaren Ländern sich dann als gut erwiesen haben und den Menschen Freiheiten zurück gegeben haben.
Wie viel schneller hätte man auch hier Anstrengungen unternehmen können, eine fundierte Massenteststrategie zu entwickeln. (Der wir jetzt vermutlich mit zu verdanken haben, dass Inzidenzen massiv sinken.)
Natürlich gab es unter mehreren Modellen
Wenn man genügend Modelle raus haut, stimmt meist eines davon. Es gab dennoch einen Zeitpunkt, an dem die alten Modelle ausgedient hatten.
Ich möchte mich gar nicht auf Gersemann beziehen, weil der mich nicht interessiert, habe aber wahr genommen, dass sich in extremen NoCovidkreisen vor allem auf Modelle bezogen wurde, mit denen wir heute noch erheblich weiter reichende Maßnahmen hätten. Weil ja irgendwann der Herbst kommt.
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