Mindestlohn nur fuer die Oberschicht?

Was eine LPG-Anlage ist verrate ich Dir aber: Das ist eine
Moeglichkeit den CO2-Ausstoss um 10-15% zu reduzieren und rund
30% Kraftstoffkosten zu sparen.

Nachdem man aber erst mal ja nach Fahrzeug zwischen 1500 und 3000 Euro investiert hat, Geld, das man je nach eigener Kilometerleistung u.U. nicht mehr wieder sieht oder mit dem man erst nach vielen Jahren in die Gewinnzone kommt.

In der Praxis ist jeder Meter
der mit einem LPG-Auto gefahren wird sogar gut fuer die
Umwelt.

Jaja, ganz sicher ist das so. Mann, Mann, Mann…

Aber diese ueber 50 Jahre alte Technologie ist ein
Insider denn sonst koennte ich nicht erklaeren warum kaum
jemand ein Autogasauto faehrt.

„Kaum jemand“ ist Quatsch. Es gibt in Deutschland gut 6000 Tankstellen, an denen LPG angeboten wird. Allein diese Zahl deutet schon darauf hin, dass es mehr als „kaum jemand“ sein müssen.
Zudem können nur Ottomotoren umgerüstet werden. Die vielen Dieselmotoren in Deutschland können also kein LPG fahren.

Wenn Dir weitere Dinge unklar sind kannst Du mich jederzeit
fragen.

Davon würde ich dringend abraten. Jetzt und für die Zukunft.

Gruß TL

Deine anderen Beiträge habe ich gelesen. Das gehört dazu, wenn man sich an einer Diskussion beteiligt, bei der man die vorhergehenden Kommentare noch nachschlagen kann.

Was eine LPG-anlage ist, weiss ich inzwischen auch, ich wusste das auchschon vorher, konnte aber mit demNamen nicht allzuviel Anfangen.

Auf diesen noch nicht: Auslaendische Architekten z.B. muessten sich nur kurz in die abweichenden Bestimmungen eines anderes Landes einlesen, aber werden in D nicht zugelassen.

Man kann durchaus die Zulassung beantragen. Bei Ärzten, z.B. wird das recht oft gemacht, wenn sie in Deutschland arbeiten wollen. Warum du nicht so ohne weiteres ein Haus bauen kannst, wenn das von einem Architekten im Ausland geplant wurde, sind tatsächlich fast ausschließlich Haftungsgründe. Bricht, ohne äußere Einwirkung, dein neues Haus zusammen, wird zuerst der Architekt zur Verantwortung gezogen. Bei einem deutschen Architekt ist die Rechtslage klar, er muss haften. Bei einem ausländischen Architekt gibt’s da Probleme, da derjenige eventuell nach dem Recht seines Heimatlandes nicht haftbar ist, die Strafverfolgung erschwert ist usw… Du kannst durchaus ein Haus bei einem ausländischen Architekten dein Haus planen lassen, du brauchst aber einen deutschen Architekten, der das Ganze absegnet und somit haftbar gemacht werden kann. Das macht absolut Sinn und hat nichts mit „Oberschicht schützt sich selbst“ zu tun, letztenendes schützt es dich (in diesem Fall als Bauherr) davor, dass du den Kopf für den Pfusch anderer Leute hinhalten musst. Aber naja, glaub’ was du willst.

Tag auch…

Antworten mit Zitat ziehen irgendwie immer ellenlange (und meist fruchtlose) Diskussionen nach sich, aber was soll’s…

Architekten z.B. verdienen rund 10% der Baukosten fuer das
Gebaeude als Honorar - und das ist amtlich festgelegt! Genauso
sieht es bei Anwaelten, Steuerberatern, Aerzten… aus (so
lange diese selbststaendig taetig sind). (siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Honorarordnung_f%C3%BCr…)

Dass da aber nicht nur Mindesthonorare drinstehen, sondern auch Obergrenzen, relativ verbindliche Leistungsanforderungen drinstehen ist dir aufgefallen?
Dass diese Gebühren/Honorarordnungen in Bereichen gelten, wo mit dem Erbringen entsprechender Leistungen durchaus auch erhebliche Verantwortung über das Wohl des Leistungsempfängers übernommen wird?
Wo Pfusch schnell gesundheitliche, erhebliche finanzielle oder rechtliche Konsequenzen haben kann?
Wo sich die Rahmenbedingungen häufig ändern?

Wie passt es zusammen dass es keinen Mindestlohn fuer
Arbeitnehmer gibt aber die Oberschicht diesen ganz offen und
legal durch Kartelle festlegen darf?

Diese Kartelle garantieren aber auch, dass (in den aller-aller-aller-meisten Fällen) der Steuerberater nicht nach den Steuergesetzen von 2004 und der Architekt nicht nach den Wärmeschutzverordnungen von 1998 arbeitet. Schwarze Schafe gibts überall, aber ich bin dewr festen Überzeugung, dass deren Zahl durch berufsspezifische Verbände gering gehalten werden kann, seien dies nun Ärztekammern, der BDA oder die Handwerker-Innungen.

Wie kann ein Staat marktwirtschaftlich sein wenn er solche
Kartelle zulaesst und seine Buerger auch noch durch Gesetze
zwingt diese zu unterstuetzen?

Wie kann es sein, dass wir auf der einen Seite Mindestlöhne fordern und auf der anderen Seite kein Geld dafür ausgeben wollen?
Wenn ein Textil-Diskounter an einem T-Shirt, das er für 2 Euro verkauft immer noch Gewinn macht, dann kann der keine hohen Löhne zahlen…
Wenn ich zu nem Frisör gehe, der mir die Haare für 5 Euro schneidet darf ich mich nicht wundern, wenn da die Angestellte nur 4 Euro die Stunde verdient.

***Ende meiner Meinung***
und bevor wir jetzt stundenlang einzelne Wörter auseinander diskutieren: Einigen wir uns einfach darauf, dass ich dich nicht von meiner Meinung überzeugen kann und du mich nicht von deiner?

Gruß
KB

An den anonymen Autor:
Ich bin eine der übrigen „Interessierten“ und finde es nicht in Ordnung, dass Du ausfallend wirst. Ironie ist ja fein, aber die Holzlatten-Nummer ist unnötig.
Die Diskussion geht völlig weg von dem ursprünglichen Thema, nämlich Midestlöhne und die Frage, ob man es sich aussuchen kann, was man verdient(bei Desperado „Oberschicht“) oder eben nicht („Unterschicht“). Durch das, was Du schreibst, scheint mir das Anliegen von Desperado noch sinnvoller zu werden. Auch aus anderen Beiträgen wird deutlich, dass der Unterschied zwischen „oben“ und „unten“ in der Möglichkeit zu wählen besteht. In diesem Sinne sind z.B. junge Anwälte, die kaum die obligatorische Haftpflicht bezahlen können und sich selbst ausbeuten, um den Fuß in den Markt zu bekommen, „unten“.
Deshalb glaube ich auch nicht, dass das Thema hier die Privilegien von bestimmten Berufsständen isind, sondern die Frage, ob Menschen in Deutschland sich selbst und ihre Familie mit einer Vollzeitarbeit ernähren können oder eben nicht.
Höflicher Gruß mit der Bitte, auf Beleidigungen zu verzichten
Kermit8

Ich bin eine der übrigen „Interessierten“ und finde es nicht
in Ordnung, dass Du ausfallend wirst. Ironie ist ja fein, aber
die Holzlatten-Nummer ist unnötig.

Ich unterstelle spaßeshalber, daß Du wirklich ein neues Mitglied bist. Dann sei Dir gesagt, daß diese Diskussion eine Vorgeschichte hat, die Du nicht beurteilen kannst. Wenn Du ein Wiedergänger bist, weißt Du das und willst nun ein bißchen Stimmung in die Bude bringen.

Die Diskussion geht völlig weg von dem ursprünglichen Thema,
nämlich Midestlöhne und die Frage, ob man es sich aussuchen
kann, was man verdient(bei Desperado „Oberschicht“) oder eben
nicht („Unterschicht“).

Bevor man sich diesem oder irgendeinem anderen Thema in dem Sinne nähert, daß man Mißstände anprangern will, sollte man zumindest wissen, wovon man redet. Dummerweise habe ich mich mal wieder breitschlagen lassen, etwas ganz grundlegende Aufklärungsarbeit zu leisten, was - wie bisher immer - dummerweise ziemlich fruchtlos war.

mir das Anliegen von Desperado noch sinnvoller zu werden. Auch
aus anderen Beiträgen wird deutlich, dass der Unterschied
zwischen „oben“ und „unten“ in der Möglichkeit zu wählen
besteht. In diesem Sinne sind z.B. junge Anwälte, die kaum die
obligatorische Haftpflicht bezahlen können und sich selbst
ausbeuten, um den Fuß in den Markt zu bekommen, „unten“.
Deshalb glaube ich auch nicht, dass das Thema hier die
Privilegien von bestimmten Berufsständen isind, sondern die
Frage, ob Menschen in Deutschland sich selbst und ihre Familie
mit einer Vollzeitarbeit ernähren können oder eben nicht.

Interessante Interpretation eines eigentlich doch klar erkennbaren Themas. Schreib den Experten doch mal an; er wird voller Freude das nächste Faß aufmachen.

Gruß
C.

Guten Tag,
Hallo C.,
bin tatsächlich erst seit heute in wer-weiss-was. Vielleicht irre ich mich im Charakter dieses Forums. Hatte gerade vorher die Bestimmungen zur netiquette angeschaut, aber gilt ja vielleicht nicht für ältere Mitglieder.
Habe inzwischen auch gelesen, dass ich mich bei Beleidigungen nicht direkt beschweren soll, sondern beim Verwalter des „Brettes“. Werd ich also so machen. Was ein „Wiedergänger“ ist weiss ich nicht, fällt für mich in den Bereich Esoterik.
Verstehe ich Dich richtig, dass Du eine Privatfehde austrägst und dabei nciht von anderen gestört werden willst? In dem Fall ziehe ich mich gerne zurück, das ist nix für mich.
War wie gesagt der Ansicht, das sei hier ein öffentlicher ganz normmaler Chat.
Alles Gute, viel Spaß beim Streiten
Kermit8

Hallo,

Verstehe ich Dich richtig, dass Du eine Privatfehde austrägst
und dabei nciht von anderen gestört werden willst?

inhaltliche Beiträge sind durchaus willkommen, wenn sie denn beim Thema bleiben und nicht ein völlig neues Gebiet betreten; die Beurteilung der Konformität meiner Beiträge bezüglich des www-Regelwerks betrachte ich aber dann doch eher als Aufgabe der Moderatoren.

Gruß
C.

Du hast die grundsätzliche Notwendigkeit von Regulierungen gut beschrieben. Es bleibt aber festzustellen, dass auch die Regulierer reguliert werden müssen, sonst arbeiten die Regulationsmechanismen nach kurzer Zeit in die Gegenrichtung, wie schon am Beispiel der Justiz sattsam bekannt.
Und all diese vorgeordneten Kontrollinstanzen, wie Bundesrechnungshof, Bundesverfassungsgericht, sogar Presse werden von ihrer Eigengesetzlichkeit ihrer Funktion beraubt, wenn das Volk sich keine kritische Haltung erlaubt.

Bundesrechnungshof, Bundesverfassungsgericht, sogar Presse
werden von ihrer Eigengesetzlichkeit ihrer Funktion beraubt,
wenn das Volk sich keine kritische Haltung erlaubt.

Niemand hat etwas gegen kritische Haltungen oder eigene Meinungen, nur ist es hilfreich, wenn man sich seine Meinung auf der Basis von Wissen bildet. Alles andere ist kontraproduktiv, weil man sonst weder selbst noch die eigene Meinung vom Gegenüber ernstgenommen wird.

Das ist das Ende jeder fruchtbaren Diskussion.
Ich habe über ein halbes Jahrhundert lang gewissenhaft Wissen und Erfahrung gesammelt und bringe auch von meiner Ausbildung her die Qualifikation mit, dieses Wissen zu verwalten.
Also bitte überleg dir, was du sagst.

Ich habe über ein halbes Jahrhundert lang gewissenhaft Wissen
und Erfahrung gesammelt und bringe auch von meiner Ausbildung
her die Qualifikation mit, dieses Wissen zu verwalten.

Das ist alles ganz toll, sagt aber nichts darüber aus, ob dieses gesammelte und verwaltete Wissen sowohl grundsätzlich richtig als auch aktuell ist, ganz oder in Teilen betrachtet.

Also bitte überleg dir, was du sagst.

Du kannst bei exc ganz sicher sein, dass er genau das tut und dass er weiß, wovon er hier redet.

Gruß TL

Das ist das Ende jeder fruchtbaren Diskussion.

Wir haben nicht diskutiert. Du bist in eine Diskussion eingestiegen und hast dazu außer Allgemeinplätzen nichts dazu beigetragen. Dementsprechend kann ich Dich mit meiner Bemerkung zur Bildung von Meinungen gar nicht gemeint haben, weil Du gar keine Meinung zum Thema geäußert hast.

Auf diesen noch nicht: Auslaendische Architekten z.B. muessten sich nur kurz in die abweichenden Bestimmungen eines anderes Landes einlesen, aber werden in D nicht zugelassen.

Man kann durchaus die Zulassung beantragen. Bei Ärzten, z.B.
wird das recht oft gemacht, wenn sie in Deutschland arbeiten
wollen. Warum du nicht so ohne weiteres ein Haus bauen kannst,
wenn das von einem Architekten im Ausland geplant wurde, sind
tatsächlich fast ausschließlich Haftungsgründe.

Dafuer kann man eine Pflichtversicherung fuer in- wie auslaendisch Freiberufler einfuehren.

Dann möchte ich aber sehen, wie du einem Freiberufler, der in Südkorea lebt, eine Versicherung verkaufst für den Fall, dass er bei der Arbeit für einen Deutschen Mist baut und dafür nach deutschem Recht haftbar gemacht werden kann.

Die von dir geforderte Haftpflichtversicherung ist für solche Freiberufler übrigens Pflicht. Steckt schon im Wort. Aber eben nur für die, die auch in Deutschland arbeiten. Alle anderen kannst du einfach nicht dazu zwingen.

Dann möchte ich aber sehen, wie du einem Freiberufler, der in
Südkorea lebt, eine Versicherung verkaufst für den Fall, dass
er bei der Arbeit für einen Deutschen Mist baut und dafür nach
deutschem Recht haftbar gemacht werden kann.

Die von dir geforderte Haftpflichtversicherung ist für solche
Freiberufler übrigens Pflicht. Steckt schon im Wort. Aber eben
nur für die, die auch in Deutschland arbeiten. Alle anderen
kannst du einfach nicht dazu zwingen.

Warum nicht? Wer in Deutschland einen Auftrag annehmen will kann doch durchaus dazu verpflichtet werden sich fuer diesen zu versichern. Wenn man ins Ausland faehrt muss man auch nachweisen dass seine Kranken- Kfz-Haftpflicht usw. Versicherungen im jeweiligen Land gueltig sind, sonst braucht man eine Versicherung welche auch dieses Land abdeckt - sowas geht auch bei Freiberuflern.

Oooooooh Mann… Was… oooooh Mann… nee, ich lasses… ich resigniere. Sorry. Viel Spaß noch. Glaub’ was du willst. Habe ich ja bereits gesagt.