es ist schon recht bloed wenn der link nix zu den
„allermeisten“ sagt, nur zu den „wenigen“ mihigrus die
betruebt sind.
…wenn man nicht in der Lage ist, das zu entnehmen, was dort steht…
es ist schon recht bloed wenn der link nix zu den
„allermeisten“ sagt, nur zu den „wenigen“ mihigrus die
betruebt sind.
…wenn man nicht in der Lage ist, das zu entnehmen, was dort steht…
Guten Abend
Entschuldige bitte, Smalbop, ich hab dich heute morgen in der
Eile mit einem anderen User verwechselt. Ich verwechsle euch
dem Namen nach ständig, weil sie einigermaßen ähnlich klingen.
Da bin ich ja be(un)ruhigt.
Ich verstehe wirklich nicht, was du mir damit sagen willst.
Es ist doch eine unbestreitbare Tatsache, dass dieser Typus
„Sarrazin-Käufer“, wie ihn diese verlinkte Studie skizziert
hat (FAZ-Leser, höheres Einkommen usw.; obere Mittelschicht
halt) in puncto Einkommen und formaler Bildung (ganz objektiv
und ohne jede Wertung gesehen) in etwa das Niveau hat, das der
vom Ursprungsposter angeführte „Intellektuelle“ (darunter
verstand ich in erster Linie den Akademiker) hat.
Für den Typus des „Proletariers“ trifft oder traf das aber nun
mal nicht zu, weder in Bezug auf das Einkommen noch auf in
Bezug auf FORMALE Bildung. Dass er durchaus auch Bildung
besaß, will ich mit dieser Aussage in keinster Weise
bestreiten. Aber eben nicht die gleichwertigen offiziellen
Bildungstitel wie der Akademiker seiner Zeit.
Meines Erachtens ist es halt völlig unerheblich für den Intellektuellenstatus, ob jemand die FAZ liest oder einen Doktor in Molekularbiologie hat oder vielleicht eben „nur“ Bäcker ist, etwa so wie Cyprien Ragueneau, einem breiteren Publikum bekannt geworden als (nicht nur fiktive) Figur aus dem Cyrano de Bergerac.
Und der Umstand, dass man viele Akademiker unter den Sarrazin-Lesern findet, spricht meines Erachtens nicht für die Zulässigkeit der Gleichsetzung von Intellektuellen mit Akademikern, vor hundert Jahren nicht und heute nicht. Wie Ludwig Thoma ja damals schon sagte: „Einserjurist und auch sonst von nur mäßigem Verstand.“
Es kommt, wie ich
bereits darlegte, nämlich darauf an, von welcher Art Bildung
man spricht, wenn man wissen will, ob der Chirurg in der
Diskussion gegen den Bäcker bestehen kann.Darum gings mir doch ganz und gar nicht.
Es geht darum, dass der Chirurg und der Bäcker ein
unterschiedliches Bildungsniveau besitzen und damit a) mit
ihrer Bildung auf dem Arbeitsmarkt unterschiedliches Einkommen
erzielen können und b) unterschiedliches gesellschaftliches
Prestige erhalten.
Naja, eigentlich ging es darum, wer warum Sarrazins Buch liest und ob ein Proletarier von früher ein Intellektueller sein konnte. Konnte er, waren auch viele, mancher hat es später bis zum Reichspräsidenten geschafft - nur Akademiker zu werden war praktisch ausgeschlossen.
Das mit dem Geld und dem Prestige ist auch eine Sache, die man so oder so sehen kann. Ganz gewiss hat Erkan in seiner Clique mehr zu sagen als der Chirurg vom Kreiskrankenhaus gegenüber, obwohl er weniger Kohle und keinen Schulabschluss hat. Und so ein Bäckermeister verdient im Laufe seines Lebens schon das eine oder andere Milliönchen, und wenn er in der Backstube oder bei der Innungsversammlung was zu sagen hat, dann spitzt man dort genauso die Ohren wie im OP und im Rotaryclub.
Das ist doch eigentlich völlig objektiv und unstrittig, und
mehr darüber habe ich überhaupt nicht ausgesagt.
Wir können uns ja darauf einigen, dass Prestige wie Bildung offensichtlich, je nach eingenommener Perspektive, reine Definitionssache ist - und die daraus geschnitzte Messlatte dann auch.
Gruß
smalbop
Tja, Wader Hans,
natürlich haben die Deutschen gemordet.Ohne Zweifel.
Nein, das waren keine Deutschen, das waren Nazis. Denn das deutsche Gesetz hat es sowieso schon damals verboten, einfach so Menschen umzubringen. Wer sowas macht, kann also gar kein Deutscher sein. (Die Argumentationslinie habe ich mir bei islamischen Würdenträgern abgeguckt und möchte sie hier gleich mal ausprobieren.)
Die Schweiz war selbstverständlich als souveräner Staat nicht
gezwungen, diese Menschen, kurz bevor sie von den Deutschen
ermordet wurden ihre Landesgrenzen passieren zu lassen.
Es gab jüdische Asylanten in der Schweiz, leider war es in Kriegszeiten aber nur wenigen europäischen Juden vergönnt, überhaupt die Schweizer Landesgrenze zu erreichen.
Sie
mussten auch,ganz neutraler Staat,nicht nach der Herkunft der
Vermögenswerte,(genauso wie das deutsche Volk)fragen - sie
waren Geschäftsleute, und als solche an politischen Fragen
weniger interessiert.
Ich empfehlen nochmals das Studium des Prinzips „Nummernkonto“. Es war in der Tat so, dass ein Schweizer Bankmensch nicht nach der Identität des Kontoinhabers fragen durfte und dann zwangsläufig nicht ermitteln konnte, woher im einzelnen das anzulegende Geld kam. Das haben konvertible Währungen, Goldbarren und Schmuck halt so an sich, dass kein Eigentümer drauf steht.
Ganz genauso, wie unsere Schweizer
Freunde auch heute noch ganz eingehüllt in Neutralität den
deutschen Fiskus eine Räuber nennen und unversteuertes Geld
wieder in ihre vertrauenvollen, samtenen Hände nehmen.
Nein, sie nehmen versteuertes Geld und verzinsen es. Um die Steuern auf die Zinsen muss sich der deutsche Kontoinhaber kümmern. Aber ich kann dich beruhigen: Die Schweizer kooperieren da seit einiger Zeit mit der EU und neue Nummernkonten gibt es auch nicht mehr. Kann es sein, dass du die Schweiz mit Liechtenstein verwechselst?
Noch eindrucksvoller wird es sein, als Deutscher Arbeit in der
Schweiz zu suchen oder schon zu arbeiten.Dies kann man sich im
Allgemeinen wie die verächtliche Debatte bei uns zwischen
Arbeitslosen und Arbeitsplatzinhabern vorstellen- vielleicht
mit einem Touch Ausländerschimpfe mehr.
Das ist eine Frage des Jobs. Meine Firma z. B. hat eine Niederlassung in der Schweiz, da arbeiten viele aus Deutschland abgeordnete Kollegen als Ingenieure. Klagen hörte ich bisher nicht. Womöglich eine Frage des Tonfalls, den man dort anschlägt. Du hättest dort wohl schon Probleme.
Um es klar zu sagen: Ich liebe die Schweiz.Sie hat ihre guten
und ihre schlechten Gewohnheiten,wie wir anderen Europäer halt
auch.
Jeder Schweizer würde aber insgeheim schmunzeln, würde er von
dir so hemmungslos als Leitbild genommen.
Würde, wird er aber nicht. Ich wies lediglich darauf hin, dass die Schweizer offensichtlich längst in einer multikultiurellen Gesellschaft leben, und zwar besser als wir deutschen Weltbeglücker.
Und bevor ich es vergesse: Diktatoren von Ländern, zu denen
wir leider Soldaten schicken(die Schweizer auch ein kleines
Kontigentchen?)
Nein, die sind wieder mal gescheiter. Krieg führen sie entweder ohne angezogene Handbremse voll auf Sieg oder sie lassen ihn gleich bleiben, wenn er der Bevölkerung zu Hause nicht vermittelbar ist.
legen ihr Geld ganz
konservativ,sicherheitsorientiert in den
verschwiegenen,nummernkontobewehrten Häusern der Schweiz
an.Gelegentlich,flaniert man in den Strassen Zermatts,sieht
man auch Zigarre rauchend den einen und anderen international
gehassten Präsidenten eines nicht gerade demokratischen
Staates freundlich grüßend vorüber schlendern.
Dein Feindbild gleicht einer schlechten Karikatur. Nur: Was kann Zermatt dafür, dass das Matterhorn schöner ist als die Zeil?
Du hast recht: Genau so sieht Gewinnmaximierung mit
Minimalaufwand aus aus. Oder in der Sprache der Medizin: Ein
minimalinvasiver Eingriff.
Jaja, der Wader Hans…
Gruß
smalbop
Wir können uns ja darauf einigen, dass Prestige wie Bildung
offensichtlich, je nach eingenommener Perspektive, reine
Definitionssache ist
Darauf können wir uns gern einigen.
Ich hab übrigens das Gefühl, wir haben total aneinander vorbeigeredet.
Ich geb dir ja bei dem meisten recht, was du schreibst, nur auf all das wollte ich gar nicht hinaus. Ich wollte NICHTS weiter sagen als dass die Sarrazin-Käufer in puncto Einkommen und offizieller Bildungsabschlüsse eine andere Position in der gesellschaftlichen Struktur innehaben als die Proletarier damals, und dass schon deshalb der Vergleich des Fragestellers ins Leere läuft.
Gruß
E.T.
Hi,
Italiener, Spanier, Franzosen haben sich leichter integriert und wurden positiver akzeptiert, als Leute aus der arabischen Kultur.
mfg,
Hanzo
Italiener, Spanier, Franzosen haben sich leichter integriert
und wurden positiver akzeptiert, als Leute aus der arabischen
Kultur.
Auch Vietnamesen, Chinesen etc. pp. Ich würde auch nicht „arabisch“ sagen. Nicht alle Araber sind automatisch Moslems, und nicht alle Moslems sind automatisch Talibans (siehe Aleviten). Man muss das „Problem“ wirklich deutlich beim Namen nennen (Fundamental-Islam als Ideologie), alles andere wäre Rassismus.
Grüße Bellawa.
Tja,smalbop,
ich sagte ja schon: Ich liebe die Schweizer.Auch weil sie uns in ihren Überzeugungen so ähnlich sind sie aber viel geschickter verstecken.
Gruß
Wader Hans
haben wir keine multikulti-gesellschaft?
Hallo,
nein, wir haben keine multikulturelle Gesellschaft. Ein
solche, läge dann vor, wenn aus vielen Komponenten etwas
gänzlich Neues untrennbar „zusammengeschmolzen“ würde.
Beispiel: Eisen und Zinn ergibt Bronze, bei der man die
einzelnen Metalle nicht mehr nicht mehr von einander trennen
kann.
das ist nur deine eigne definition.
Multi heißt nichts weiter als viel. Und wir haben viele kulturen in deutschland. Dass diese untrennbar zusamengeschmolzen werden müssen, ist ein utopischer traum mancher deutscher.
Sarrazin hat Recht und Unrecht zugleich. Das Anführen von vielen Statistiken reicht bei Weitem nicht aus, um zu dem Schluss zu kommen, dass Deutschland sich abschafft oder gar Multikulti bereits gescheitert ist. Viele Analysen stimmen nur die Schlussfolgerung nicht. Die „dummen Ausländer“ hat die „Wirtschaft“ geholt, ohne darüber nachzudenken, wie diese Menschen integriert werden können. Als die Gewerkschaften forderten, bringt die Maschinen zu den Menschen und nicht umgekehrt. Kam aus den allseits bekannten politischen Lager die Notwendigkeitsbegründung und die Kostenkeule. Als die weniger gebildeten nicht mehr gebraucht wurden, hat sie Wirtschaft im wahrsten Sinne, der Gesellschaft vor die Füße gekippt. Die „Integration“ einer bereits damals schon überforderten Gesellschaft konnte nicht gelingen, weil niemand auf ein dauerhaftes Bleiben eingestellt war. Zumal die Integration der deutschstämmigen Zuwanderer große Problem bei den"Alteingesessenen" bereitete. Multikulti, hier wird in der Regel der Islam in Deutschland gemeint, kann gelingen, wenn: a) Zunächst keine weitere Zuwanderung aus Islamischen Ländern mehr zugelassen wird b) Die Prediger des Islam die Gesetze der Bundesrepublik und im Besonderen das Grundgesetz verstehen lernen und es dann ihren Glaubesbrüdern vermitteln. C) Dem Bundesbürger mehr Toleranz abfordern. Denn Multikulti scheiter nur solange, solange wir zulassen, dass Religionen das friedliche Zusammenleben aller Bürger stören. Nathan der Weise ist auch bei uns möglich. Übrigens die DDR oder die UDSSR waren keine kommunistischen Staaten nur weil sie sich selbst so bezeichnet haben. sie waren schlicht und ergreifend bürgerliche Diktaturen unter sozilistischem Deckmantel. Die Mehrzahl derer die über den Kommunismus reden wissen nicht was er tatsächlich ist. Schlagt nach bei K.Marx und ihr werdet feststellen, dass es sich um eine Utopie handelt die sich nicht verwirklichen lässt, es sei denn der „genormte“ Mensch ohne Schwächen wird geklont.
Ach ja, K.,
immer die gleiche Leier - der Islam und die Religion im Allgemeinen.
Multikulti als Modewort mit vier verschiedenen Definitionsmöglichkeiten und die Schuld ist grundsätzlich in den Reihen „der Wirtschaft“, als etwas minderbemittelte Helfershelfer wird dann gerne die gewesene Regierung verantwortet die nicht in der Lage oder Willens war die Folgen exakt einzuschätzen. Vorhang zu.Erster Akt.
Zweiter Akt: Wir,die heute ganz real existierenden Bürger und Bürgerinnen, lassen billige Pflegehilfen und Altenpfleger zu Hause oder auch bevorzugt in Heimen für uns arbeiten.Es interssiert uns einen feuchten Kehrricht,wie die Zukunft dieser Leute aussehen soll.
Damals waren es halt andere Wirtschaftszweige, für die wir Sklaven brauchten,heute sind es die Pflegedienste.
Gruß
Wader Hans