da braucht man nicht zuviel zu
denken
Und das tust du ja auch nicht.
Danke, mehr wollte ich gar nicht wissen.
Gruß TL
da braucht man nicht zuviel zu
denken
Und das tust du ja auch nicht.
Danke, mehr wollte ich gar nicht wissen.
Gruß TL
Könnte man also die „Vision“ der „multikulturellen
Gesellschaft“ in mancher Hinsicht vergleichen mit jener des
„real existierenden Sozialismus“,
haben wir keine multikulti-gesellschaft?
haben wir keine multikulti-gesellschaft?
Hallo,
nein, wir haben keine multikulturelle Gesellschaft. Ein solche, läge dann vor, wenn aus vielen Komponenten etwas gänzlich Neues untrennbar „zusammengeschmolzen“ würde. Beispiel: Eisen und Zinn ergibt Bronze, bei der man die einzelnen Metalle nicht mehr nicht mehr von einander trennen kann.
Wenn wir hier überhaupt etwas haben, dann wäre das so etwas wie eine pluri-kulturelle Gesellschaft, in der versiedenene Kulturen nebeneinander (und mitunter gegeneinander) existieren. Ähnlich, wie beispielsweise bei einem Salat. Man kann die einzelnen Blätter identifizieren oder sogar heraus nehmen, da sie untereinander keine Bindung eingehen.
Meines Erachtens scheitert das theoretische Konstrukt der Multikulti-Gesellschaft am gleichen Denkfehler wie der Kommunismus. Es übersieht einfach den Faktor „Mensch“ und wird daher immer nur Wunschdenken bleiben müssen.
MFG Cleaner
Hallo,
wir sprachen aber nicht vom formalen Bildungsniveau, sondern vom Bildungsniveau überhaupt. Und da nutzt ein mit dem Geld der Eltern gekaufter Hochschulabschluss damals wie heute nichts, um gegen einen interessierten Nichtakademiker zu bestehen. Als Akademiker ist man nämlich nur und ausschließlich auf seinem eng umgrenzten Fachgebiet im Vorteil - und oft nicht mal das. Kürzlich fragte mich (Ing.) ein diplomierter Kaufmann, wie das noch mal war mit der Zinseszinsformel…ich konnte ihm dann weiterhelfen. Nicht weil ich die Formel auswendig gekonnt hätte, aber ich beherrsche halt Potenzrechnung - und ich reproduziere nicht nur angelerntes.
Gruß
smalbop
Guten Morgen!
wir sprachen aber nicht vom formalen Bildungsniveau, sondern
vom Bildungsniveau überhaupt.
Nein, ich wollte immer NUR vom formalen Bildungsniveau sprechen, und habe dies inzwischen auch entsprechend präzisiert. Hast du das denn überlesen?
und ich reproduziere nicht
nur angelerntes.
Du reproduzierst, so mein Eindruck von dir, vorwiegend endlose Wiederholungsschleifen, die fast immer irgendwie um den Islam und die USA kreisen
Nix für ungut!
E.T.
Hallo,
Eine
solche, läge dann vor, wenn aus vielen Komponenten etwas
gänzlich Neues untrennbar „zusammengeschmolzen“ würde.
Beispiel: Eisen und Zinn ergibt Bronze, bei der man die
einzelnen Metalle nicht mehr nicht mehr von einander trennen
kann.
Kannst du ja auch nicht mehr.
Wenn ich abends in der Shisha Bar mich mit muslimischen Freunden unterhalte (auch über Religion), Bauchtänze bewundere, am anderen Tag
Essen unterschiedlichster internationaler Coleur zu mir nehme
und Musik unterschiedlichster Herkunft mir anhöre lebe ich bereits einen Teil „Multikulti“.
Daß ich deswegen kein Muslim bin steht auf einem anderen Blatt.
Frage wäre hier eher wie „tiefgreifend“ du multikulturell definierst.
Daß jeder mit jedem kann bleibt sicherlich eine Utopie.
Wenn wir hier überhaupt etwas haben, dann wäre das so etwas
wie eine pluri-kulturelle Gesellschaft, in der versiedenene
Kulturen nebeneinander (und mitunter gegeneinander)
existieren.
Natürlich existieren die Kulturen auch nebeneinander her (siehe mein Beispiel von Chinatown), aber dennoch „durchmischen“ sie sich auch wenn man jeweils die Welt des anderen auch betritt.
Ähnlich, wie beispielsweise bei einem Salat. Man
kann die einzelnen Blätter identifizieren oder sogar heraus
nehmen, da sie untereinander keine Bindung eingehen.
Wie soll diese „Bindung“ aussehen? Wahrscheinlich entsteht diese erst über viele Generationen so wie auch die deutsche Kultur letzlich eine „Bindung“ unterschiedlichster Herkunftskulturen wurde…
Meines Erachtens scheitert das theoretische Konstrukt der
Multikulti-Gesellschaft am gleichen Denkfehler wie der
Kommunismus. Es übersieht einfach den Faktor „Mensch“ und wird
daher immer nur Wunschdenken bleiben müssen.
Eine „perfekte Multi-Kulti-Gesellschaft“ sicherlich.
Das postete ich auch bereits.
Grüßle,
Ralf
Hi,
ja genau. Und deshalb soll Thilos nächstes Buch „intelligenter“ werden…
http://carta.info/32966/sarrazins-naechstes-buch-sol…
Grüßle,
Ralf
Mal ein wenig Lektüre
Hi!
Mal völlig ohne Wertung werfe ich ein Jahresgutachten in den Raum.
Das ist allerdings keine Unterhaltungslektüre oder Schlagzeilen-„Information“…
VG
Guido
Multikulti=‚beim Chinesen essen‘`?
Hallo Ralf,
erschöpft sich denn für dich die multikulturelle Gesellschaft darin, dass man Döner, Chinesisch oder sonstwas isst und dabei Bauchtanzdarbietungen anzuschaut oder Sitar-Konzerten lauscht?
Oder gibt es da noch andere Aspekte? Aspekte, die im Leben der sogenannten „einfachen“, nicht-intellektuellen Menschen vielleicht tatsächlich auch leidvolle Erfahrungen bedeuten könnten?
Jasper.
Guten Tag!
wir sprachen aber nicht vom formalen Bildungsniveau, sondern
vom Bildungsniveau überhaupt.Nein, ich wollte immer NUR vom formalen Bildungsniveau
sprechen, und habe dies inzwischen auch entsprechend
präzisiert. Hast du das denn überlesen?
Was der Mensch will und was er tut, sind meist zwei Paar Stiefel, deine diesbezüglich nachgeschobene Präzisierung habe ich durchaus nicht überlesen, jedoch ist damit deine ursprüngliche Aussage „Dieser Menschenschlag kann es in puncto Einkommen und Bildungsniveau leicht mit dem Intellektuellen aufnehmen“ ebensowenig haltbar wie die Beschränkung der Aussage auf das formale Bildungsniveau. Es kommt, wie ich bereits darlegte, nämlich darauf an, von welcher Art Bildung man spricht, wenn man wissen will, ob der Chirurg in der Diskussion gegen den Bäcker bestehen kann. Es gibt nun mal nicht nur eine Sorte Bildung, und wer glaubt, die allgemeine Bildung eines Menschen an seinen fachspezifischen Abschlüssen festmachen zu können, der hat wohl nicht viel Ahnung von der Vielschichtigkeit des Bildungskanons (den allgemeinverbindlich definieren zu können sich das „Bildungsbürgertum“ übrigens auch nur einbildet).
und ich reproduziere nicht
nur angelerntes.Du reproduzierst, so mein Eindruck von dir, vorwiegend endlose
Wiederholungsschleifen, die fast immer irgendwie um den Islam
und die USA kreisen
Ich kann dir leider nicht ganz folgen, aber dein Eindruck ist deine Privatsache und soll dir unbenommen bleiben. Vielleicht kommt er ja daher, dass du dich im Rahmen von W-W-W bildungsmäßig stets in derselben Ecke herumtreibst und auch dann nur bei manchen Themen mitliest?
Auch nichts für ungut!
smalbop
Schönen Sonntag, Ernst!
Dass man in seinem Denken von seinem sozialen Sein geprägt ist, mag eine andere Debatte sein, aber keine schlechte. Deswegen ist es ja so wichtig, mit diesem Sein zu wechselwirken, also aktiv zu werden, um nach und nach zur Änderung der Seinsbedingungen beizutragen.
Sicherlich will ich nicht behaupten, der bestehende Multikulturalismus und alle Vorstellungen über denselben seien Wirkungen der Idee der Toleranz. Ich meine aber, dass die Bereitschaft zur Akzeptanz eine gedeihende Multikultur ermöglicht.
Bumi
Die Multikultur ist weniger eine Zustandsbeschreibung als ein Ideal. Immerhin funktioniert sie in Ansätzen. Vom gemeinsamen Sporttreiben über den gemeinsamen Besuch von Veranstaltungen bis zur Hausaufgabenhilfe. Aber meistens dort, wo nicht drüber geredet wird.
Ist das vielleicht mit ein Grund für den Erfolg des Buches
„Deutschland schafft sich ab“ von Thilo Sarrazin -
obwohl ja Sarrazin eigentlich auch ein Intellektueller ist?
Sarrazin ist a) ein Linker und b) ein Intellektueller. An deiner Stelle würde ich deine Vorurteile neu sortieren. Die klassischen politischen Schubladen, in denen alles, was gegen die Islamisierung argumentiert, automatisch rechtskonservativ ist, gelten in einer Zeit wie der unsrigen nicht mehr. Gerade als Linker/Intellektueller/Progressiver ist es oberstes Gebot, einer reaktionären Männerideologie ein Stoppschild vorzuhalten.
Grüße Bellawa.
Selbst wenn man Schönfärberei vermutet, gibt der Bericht doch Grund zur Geduld und ist jedenfalls gut gegen krasse Sprüche.
Aua
Hi!
monokausal und eindimensional andert nichts daran dass das
ausgangsstatement war dass die allermeisten kein multikulti
moegen,Die
Allermeisten ist aber schon eine Erfindung Deines
Wunsch(?)denkens…
es ist schon recht bloed wenn der link nix zu den „allermeisten“ sagt, nur zu den „wenigen“ mihigrus die betruebt sind.
Ja aber smalbop,
natürlich haben die Deutschen gemordet.Ohne Zweifel.
Die Schweiz war selbstverständlich als souveräner Staat nicht gezwungen, diese Menschen, kurz bevor sie von den Deutschen ermordet wurden ihre Landesgrenzen passieren zu lassen.Sie mussten auch,ganz neutraler Staat,nicht nach der Herkunft der Vermögenswerte,(genauso wie das deutsche Volk)fragen - sie waren Geschäftsleute, und als solche an politischen Fragen weniger interessiert.Ganz genauso, wie unsere Schweizer Freunde auch heute noch ganz eingehüllt in Neutralität den deutschen Fiskus eine Räuber nennen und unversteuertes Geld wieder in ihre vertrauenvollen, samtenen Hände nehmen.
Noch eindrucksvoller wird es sein, als Deutscher Arbeit in der Schweiz zu suchen oder schon zu arbeiten.Dies kann man sich im Allgemeinen wie die verächtliche Debatte bei uns zwischen Arbeitslosen und Arbeitsplatzinhabern vorstellen- vielleicht mit einem Touch Ausländerschimpfe mehr.
Um es klar zu sagen: Ich liebe die Schweiz.Sie hat ihre guten und ihre schlechten Gewohnheiten,wie wir anderen Europäer halt auch.
Jeder Schweizer würde aber insgeheim schmunzeln, würde er von dir so hemmungslos als Leitbild genommen.
Und bevor ich es vergesse: Diktatoren von Ländern, zu denen wir leider Soldaten schicken(die Schweizer auch ein kleines Kontigentchen?)legen ihr Geld ganz konservativ,sicherheitsorientiert in den verschwiegenen,nummernkontobewehrten Häusern der Schweiz an.Gelegentlich,flaniert man in den Strassen Zermatts,sieht man auch Zigarre rauchend den einen und anderen international gehassten Präsidenten eines nicht gerade demokratischen Staates freundlich grüßend vorüber schlendern.
Du hast recht: Genau so sieht Gewinnmaximierung mit Minimalaufwand aus aus. Oder in der Sprache der Medizin: Ein minimalinvasiver Eingriff.
Gruß
Wader Hans
haben wir keine multikulti-gesellschaft?
Wir schon.
Es ist eine andere, bestimmte Gruppe, die mit unserer Pluralität, unserer Vielfalt der Lebensentwürfe, unserer religiösen Freiheit, unserem optionalen Atheismus und unserer sexuellen Freiheit und Vielfalt ein Problem hat.
Wenn über Integration und Multikultur gesprochen wird, sind damit nie Spanier gemeint.
Grüße Bellawa.
Hi,
Es ist eine andere, bestimmte Gruppe, die mit unserer
Pluralität, unserer Vielfalt der Lebensentwürfe, unserer
religiösen Freiheit, unserem optionalen Atheismus und unserer
sexuellen Freiheit und Vielfalt ein Problem hat.
So ist es.
Wenn über Integration und Multikultur gesprochen wird, sind
damit nie Spanier gemeint.
Genauer gesagt, die ganze christliche Welt(hauptsächlich Europa).
mfg,
Hanzo
Genauer gesagt, die ganze christliche Welt(hauptsächlich
Europa).
Definitiv falsch. Damit, dass das Christentum besser sei als andere Kulturen, hat das auch nichts zu tun. Das ist nur das, was jene Konservative uns weismachen wollen, die sich diese Debatte zunutze machen. Unzählige Menschen aus dem fernen Osten haben sich integriert und bereichern zweifellos unsere multikulturelle Welt. Sie sind keine „Christen“.
Grüße Bellawa.
Guten Abend!
Du reproduzierst, so mein Eindruck von dir, vorwiegend endlose
Wiederholungsschleifen, die fast immer irgendwie um den Islam
und die USA kreisenIch kann dir leider nicht ganz folgen, aber dein Eindruck ist
deine Privatsache und soll dir unbenommen bleiben.
Ohje ;-((
Entschuldige bitte, Smalbop, ich hab dich heute morgen in der Eile mit einem anderen User verwechselt. Ich verwechsle euch dem Namen nach ständig, weil sie einigermaßen ähnlich klingen.
Dich lese ich im Gegenteil sogar sehr gerne hier.
deine diesbezüglich nachgeschobene Präzisierung habe
ich durchaus nicht überlesen, jedoch ist damit deine
ursprüngliche Aussage „Dieser Menschenschlag kann es in puncto
Einkommen und Bildungsniveau leicht mit dem Intellektuellen
aufnehmen“ ebensowenig haltbar wie die Beschränkung der
Aussage auf das formale Bildungsniveau.
Ich verstehe wirklich nicht, was du mir damit sagen willst.
Es ist doch eine unbestreitbare Tatsache, dass dieser Typus „Sarrazin-Käufer“, wie ihn diese verlinkte Studie skizziert hat (FAZ-Leser, höheres Einkommen usw.; obere Mittelschicht halt) in puncto Einkommen und formaler Bildung (ganz objektiv und ohne jede Wertung gesehen) in etwa das Niveau hat, das der vom Ursprungsposter angeführte „Intellektuelle“ (darunter verstand ich in erster Linie den Akademiker) hat.
Für den Typus des „Proletariers“ trifft oder traf das aber nun mal nicht zu, weder in Bezug auf das Einkommen noch auf in Bezug auf FORMALE Bildung. Dass er durchaus auch Bildung besaß, will ich mit dieser Aussage in keinster Weise bestreiten. Aber eben nicht die gleichwertigen offiziellen Bildungstitel wie der Akademiker seiner Zeit.
Es kommt, wie ich
bereits darlegte, nämlich darauf an, von welcher Art Bildung
man spricht, wenn man wissen will, ob der Chirurg in der
Diskussion gegen den Bäcker bestehen kann.
Darum gings mir doch ganz und gar nicht.
Es geht darum, dass der Chirurg und der Bäcker ein unterschiedliches Bildungsniveau besitzen und damit a) mit ihrer Bildung auf dem Arbeitsmarkt unterschiedliches Einkommen erzielen können und b) unterschiedliches gesellschaftliches Prestige erhalten.
Das ist doch eigentlich völlig objektiv und unstrittig, und mehr darüber habe ich überhaupt nicht ausgesagt.
E.T.