Superbombe

Guten Morgen Tom,

Ich habe mir schon fast gedacht, dass ich am Ende nicht mehr
ganz folgen kann :wink:.

Hey, das ist kein Kompliment, denn dann war ich nicht in der Lage etwas zu erklaeren. Also, wenn Du noch Bedarf hast, wo begann der der rote Faden im Nebel zu verschwinden?

Naja…der Physikwissenschaftler bist
Du…was man auch merkt, und es ist amgenehm zu wissen, dass
man hier auch dann damit einen Ansprechpartner hat, der sich
auskennt.

Ich glaube, wir sehen uns demnächst wegen unserer Postings im
Knast…oder in Guantanamo Bay. Jedenfalls werden wir bestimmt
schon beäugt :wink:

Hmmm, koennen sich die Gefangenen und voellig Entrechteten in Guantanamo Bay untereinander mittlerweile unterhalten? Dann koennte es interessant werden fuer eine Weile wenigstens in diesem Punkt. Aber beaeugt? Glaubst Du, dass die NSA oder aehnliche Firmen *g* solche Smalltalkunterhaltungen in Foren automatisch beobachtet? Diese Unterhaltungen gibt es doch zuhauf. Ich glaube, dass so etwas sporadisch beaeugt wird, automatisch nach Stichwoertern und dann evtl. auch per menschlichem Auge, aber dazu muss schon mehr stehen und bevor irgendjemand aktiv wird, muesste man Bauanleitungen, fuer was auch immer (auch „kleinere“ Geschichten wie Chemie klarerweise), texten, die auch funktionieren als How-to.

Kennst Du noch die Geschichte von Dr. Strangelove (Peter
Sellers)? Hoffentlich enden wir nicht wie er…

Hihi, ja kenne ich. Bestimmt nicht. Zwischen Fanatismus und trockenem Interesse bestehen Welten. So hat auch Stalin gefragt, wann man endlich tausend Sprengkoepfe haette, wo er gerade die hundert erreicht hat. Den Sachverstand trocken zu resuemmieren oder es als Statement wenigstens hinzunehmen, dass kein Unterschied zwischen 100 und 1000 besteht, hatte auch er nicht.

Ich kam zuerst nicht drauf und ich habe auch gar nicht nachgedacht, war zu beschaeftigt. Durch meinen Kopf spukte immer Dr. Seltsam oder Eduard Teller, der Mann mit den wirklich grossen Thermonukleargeraeten, beide Spukgeister mit grossem Fragezeichen. Von einer Frau Sellers mit nukleaerer Handtasche, um einmal das staerkere Geschlecht zu erwaehnen, ist mir nichts bekannt, siehe anderer Thread weit oben oder wollten wir Marie Curie posthum verurteilen? Ich bin albern.

So…aus beruflichen Gründen wach geblieben…Bush-Rede
verfolgen.

Frueh schlafen gegangen und vom Nachwuchs geweckt worden, dann wachgeblieben. Dabbelju sprach just eben wieder. Dachte schon um 3 Uhr es waere nicht mehr so eilig, zumal gestern noch Luftlandetruppen gefilmt werden durften, ups wir kommen vom Thema ab. Lassen wir das.

viele Gruesse, Peter

Warum denn? Es läßt sich auch in einem Bergwerksstollen recht
gut leben - besonders bei zehn hünschen Frauen pro Mann. Es
darf nur keine Bergwerksstollenlücke geben!

Na, wenn Du mir das mit den zehn hübschen Frauen versprichst, dann könnte ich mich hinreissen lassen. Aber auf die Dauer fragt man sich doch…„wo bleibt die Abwechselung“ :wink:)

Eine zivile
Einrichtung verliert Ihren humanitären, völkerrechtlichen
Schutz, wenn sie zu Propagandazwecken verwendet wird.

Das ändert nichts daran, daß sie nicht angegriffen werden dürfen wenn sie in unmittelbarer Nähe von Wohnsiedlungen stehen. Die USA verfügt zwar über Waffen, die solche Ziele auch sauber aus Wohnsiedlungen entfernen, aber wenn dabei doch etwas schief geht, dann trägt die USA die volle Verantwortung. Geht der Angriff also gut, dann ist alles OK. Gibt es zivile Opfer, dann ist es ein Kriegsverbrechen.

Nur wenn sie richtig funktioniert. Das ist aber viel zu oft
nicht der Fall.

Ist das nicht bei allen Granaten und Bomben so, wenn sie nicht
funktionieren?

Davon gibt es aber bei weitem nicht so viele und bei denen ist auch die Fehlerquote wesentlich geringer.

Afghanistan war schon vorher voll davon.

Na dann ist ja alles OK.

Und dabei lag’s
nichtmal an den USA, sondern an der Sowjetunion, die damals
tonnenweise Spielzeugminen abwarf. Das nenne ich mal erstrecht
grausam. Kleine Minen, die, als Spielzeug verpackt, lediglich
dazu diente, Kinder in Stücke zu reissen.

Hast Du dafür Quellen?

Naja…das wäre fast etwas zu dumm, diese Bombe gemeinsam mit
den Flugblättern abzuwerfen, zumal letztere dies vielleicht
nicht überleben würden, wie vermutlich auch jene, die sich der
Verlag zur Zielgruppe machte.

War das jetzt ernst gemeint?

Zudem hat die Zündung
einer solchen Bombe durchaus Folgen, die seismographisch
dokumentierbar sind.

Die düften sich nur schwer von der Explosion eines Munitionsdepots unterscheiden lassen.

Weiter gibt es auch im Irak Menschen, die mit
einem Handy Nachrichten um die Welt senden können.

Ohne funktionierendes Netz dürfte das etwas schierig werden und es ist ein Leichtes den Abwurf der Bombe mit der Zerlegung einiger Handymasten zu verbinden.

Was ist mit Satellitentelefonen?

Die Reporter in Bagdad stehen über solche Telefone mit ihren Sendern in Verbindung und wie ich gerade im Fernsehen feststelle, sind diese Verbindungen momentan verdächtig instabil.

Das eigentliche Problem besteht aber in der Frage, wie man echte Augenzeugenberichte von Propaganda unterscheiden will. Das war nicht einmal im Kosovokrieg möglich und der fand vor unserer Haustür statt.

Der Abwurf einer MOAB, der erst „nach ein paar Jahren“
rauskommt?

Warum nicht? Wenn diese Bombe so wirkungsvoll ist, daß Deine bedenken Sinn machen, dann besteht durchaus die Möglichkeit, daß es keine Überlebenden gibt die davon berichten können. Und wenn die USA zudem wie geplant eine Marionettenregierung im Irak einsetzt, dann kann sie auch kontrollieren wer den Einsatzort anschließend besichtigen darf.