Hallo,
beim lesen dieses Bretts kam mir schon hin und wieder der Gedanke, dass es offenbar in den letzten 10, 15 Jahren einen extremen Anstieg von sog. ADS bzw. ADHS Kindern gibt.
Jedes zweite Kind hat entweder ADS (Kind träumt, passt nicht auf, hört nicht zu, kann sich nicht oder nur schwer konzentrieren etc.- ist aber gleichzeitig hochbegabt) oder ADHS (Kind träumt, passt nicht auf, hört nicht zu, kann sich nicht oder nur schwer konzentrieren, hibbelt, wibbelt, zappelt, hüpft, etc.- ist aber gleichzeitig hochbegabt).
Ist das real oder nur eine einfache Ausrede, wenn das Kind mal schwierig ist/wird?
Ist ja eigentlich auch praktisch, sozusagen als „Allroundausrede“ wenn das Kind sich unsagbar danebenbenimmt, zu sagen „ach der arme, hat ja adhs und kann nichts dafür, er ist halt auch hochbegabt und langweilt sich in der schule, beim essen, bei der familienfeier usw …“, genauer: bei nahezu allen unternehmungen die man so machen kann - deshalb muss er schreien, zappeln, hüpfen, hibbeln, wippen, toben, klopfen, hämmern, brabbeln, kratzen, schaben, schlagen etc.
Ich höre diese „Diagnose“ mittlerweile so oft, dass ich mich eben wundere. Ich weiß, dass für die Diagnosestellung umfassende Untersuchungen nötig sind, nicht mal eben ein Nachmittag beim Kinderarzt. Stellen manche Eltern diese Diagnose womöglich selbst?
LG, C.