Vermehrt ADS/ADHS ?

Hallo,

Ich bin der Meinung, dass in vielen
ADS-diagnostizierten Fällen dem Kind nichts, aber auch gar
nichts fehlt.

Wenn gar nichts fehlt , warum ist das Kind dann verhaltensauffällig. Zumindest Erziehung muss ja fehlen, schreibt irh doch immer.
;Und dann muss auch kein Medikament in das Kind,

völlig wurscht, was selbiges, also Medikament, denn wirklich
tut.
OK?

Nein.
Weil es ein Allgemeinplatz ist, der Vorurteile gegenüber tatsächlich Betroffenen schürt.

Gruß
Elke

endlich sprichts mal jemand aus.

Endlich?? Dieses Thema kommt alle paar Wochen mal. Jeder spricht es mal aus und kassiert seine 10-15 Sterne dafür :wink: Ist immer dasselbe… und wenn’s nicht AD(H)S ist, dann halt Hochintelligenz, Borderline oder Burn Out.

Gruß
Steffie

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Puh, sorry.

Ich wollte mit Sicherheit niemanden kränken, dessen Kind wirklich ADS/ADHS hat. Mein jüngster Sohn hat ebenfalls ADHS und ich weiß dadurch was das im Alltag bedeutet.

Mir kam es nur seltsam vor, dass im realen Leben ebenso wie hier plötzlich jedes zweite Kind (scheinbar) ein ADS/ADHS’ler sein soll, mein Eindruck war, dass diese Diagnose oftmals auch als Entschuldigung für alles und jedes benutzt wird und dass jedes Fehlverhalten des Kindes und der Eltern auf diese Diagnose geschoben wird. Die dann auch oftmals gar nicht von kompetenten Medizinern gestellt wurde sondern von Eltern und Verwandten die „mal einen Artikel darüber gelesen haben und sich da jetzt total gut auskennen“.

Falls das hier schon ein paar mal diskutiert wurde tut es mir leid, ich habe einfach spontan einen Artikel geschrieben.

Gruß C.

Puh, sorry.

Falls das hier schon ein paar mal diskutiert wurde tut es mir
leid, ich habe einfach spontan einen Artikel geschrieben.

nein, ist schon ok.
wir haben es aber tatsächlich drei lang, drei hoch durch.
mit allen voruteilen und richtigstellungen.
blablub.

grüßjes
tilli

ich denke, ich weiß, was du meinst.

steigender medikamentenverbrauch wird mit nonchalanten einfach-so-gedankenlos-medikamentierung gleichgesetzt.

weil der verbrauch steigt, macht sich keiner mehr gedanken, kinder werden sediert etc.pp…

die bundesärztekammer sagt: es fehlt noch bei zu vielen kindern diese hilfe.

bei steigendem insulinverbrauch oder aidsmitteln meckert niemand, wenn mitgeteilt wird, dass nun allen geholfen werden kann.

tilli

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

siehe auch /t/warum-sind-adhs-und-borderline-die-beliebtesten/5…

gruß
ann

siehe auch
/t/warum-sind-adhs-und-borderline-die-beliebtesten/5…

ohne alles durchzulesen.

logisch.

bei boderline weiß ich es nicht, aber ein erkennungsmerkmal von ADS ist, dass der betroffene es nicht wahrhaben will.

wer also in eigendiagnose vbei sich selber ADS diagnostiziert, zeigt damit recht sicher, dass er es nicht hat.

tilli

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Hi Steffie

endlich sprichts mal jemand aus.

Ja, man muss auch mal mit dem Faust auf den Tisch hauen.

Früher, als ich noch Kind war, gab es das auch alles. Hieß nur anders:

AD(H)S

Zappelphilipp und in der forgeschrittenen Form: Unerzogener Satansbraten

ist, dann halt
Hochintelligenz,

Neunmalkluger Dreikäsehoch

Borderline

Vollmeise, ein´ an der Waffel

oder Burn Out.

„Der muss sich mal 3 Wochen auf Sylt erholen und dabei denken ´jetzt hab´ich frei und alles andere geht mich absolut gar nichts an´.“

Wenn ich heute ein Burnout habe, setz ich mich auf´s Sofa, mach ein Bier auf und warte, bis es vorbei ist.
Im Grunde hab ich aber soviel Arbeit, dass ich gar keine Zeit für sowas habe.

Gruß

To-i

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Moin,

Ich wollte mit Sicherheit niemanden kränken, dessen Kind
wirklich ADS/ADHS hat. Mein jüngster Sohn hat ebenfalls ADHS
und ich weiß dadurch was das im Alltag bedeutet.

Auch das ist typisch für dieses Phänomen. Die mit dem eingebildeten ADHS sind immer nur die anderen. Ansonsten sollen sich Eltern mit Kindern die wirklich ADS/ADHS haben über diesen Trend doch freuen. Da dies mittlerweile wohl die Mehrzahl der Kinder einer Klasse betrifft, ist das eigenen Kind dann wenigstens kein seltsamer Außenseiter mehr sondern guter Durchschnitt.

Gruß
Marion

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Ich frage mich nur …
Hallo

Die Frage wurde nur gestellt, ob es nicht sein kann, dass es sich Mediziner und/oder Eltern nicht manchmal zu leicht mit dieser Diagnose machen?!

… was es darüber zu diskutieren gibt? Was kann man dazu sagen?
Könnte sein. / Ja ja, den Eindruck habe ich auch. / Habe ich noch nicht bemerkt / Es gibt solche und solche. Vielleicht mit ein paar Beispielen ausgeschmückt.
Oder könnte man dazu irgendwas anderes sagen?

Viele Grüße

1 Like

Ich frage mich zu recht

Hallo

Die Frage wurde nur gestellt, ob es nicht sein kann, dass es sich Mediziner und/oder Eltern nicht manchmal zu leicht mit dieser Diagnose machen?!

… was es darüber zu diskutieren gibt? Was kann man dazu
sagen?
Könnte sein. / Ja ja, den Eindruck habe ich auch. / Habe ich
noch nicht bemerkt / Es gibt solche und solche. Vielleicht mit
ein paar Beispielen ausgeschmückt.
Oder könnte man dazu irgendwas anderes sagen?

du hast sehr recht.

nur: das sieht kaum einer so.
bei ADS werden alle zu experten, weil sie mal stern oder focus gelesen haben.
man tradiert mit leichter hand evvergreen-vorurteile und kränkt damit menschen, die mit ihren kindern mit sowas rumkrebsen.
diese wehren sich und -zack.

debatta magna.

vor allem: immer wieder dieselbe.
da würde es in der tat reichen, wenn alle nur ihre damals geschriebenen repliken verlinken würden.

wär bestimmt unlesbar und daher kurz.

tilli

Hallo Tokei-ihto,

Wenn ich heute ein Burnout habe, setz ich mich auf´s Sofa,
mach ein Bier auf und warte, bis es vorbei ist.
Im Grunde hab ich aber soviel Arbeit, dass ich gar keine Zeit
für sowas habe.

… hm, kann es sein, dass du Burnout-Syndrom mit „gestresst“ und Depression mit „traurig, nicht so gut drauf“ gleichsetzt? (Wird teilweise umgangssprachlich so verwendet, ist aber _nicht_ das gleiche.)

Viele Grüße,
Nina

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ach ja…
der Fachmann…
*hust*
hab schon drauf gewartet, wann der wohl zitiert wird…
womit der rest der diskussion dann wohl auch fürn a**** ist…

also…

so what

3 Like

Hallo,

Die Frage wurde nur gestellt, ob es nicht sein kann, dass es sich Mediziner und/oder Eltern nicht manchmal zu leicht mit dieser Diagnose machen?!

… was es darüber zu diskutieren gibt? Was kann man dazu
sagen?

Wenn man die schwammigen Kriterien von ICD und DSM liest und darüber nachdenkt, eigentlich nur Eines:

Geplantes Schubladen-Denken aus vielerlei Gründen. Abgehoben und jenseits von Vernunft.

Gruß
Der Franke

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/t/warum-sind-adhs-und-borderline-die-beliebtesten/5…

Tut mir leid, aber der von dir Zitierte hat mehr als einmal gezeigt, dass er auf diesem Gebiet nur mitlabert, aber keine Ahnung hat.
Den Strauß hab ich mit ihm vor Jahren ausgefochten, worauf ihm nichts anderes einfiel als mich als „Hausfrau“ zu bezeichnen.
Braucht man nicht in dieser Diskussion, wirklich nciht.

4 Like

Moin,

fragen sind doch dafür da, gestellt zu werden.

Ja.

das ist doch hier kein medizinerball. es geht doch darum diese
krankheitsform als entschuldigung für eigenes unvermögen zu
mißbrauchen.

Das ist Unfug! Es wird oft als Erklärung missbrauch, das ist richtig, aber es gibt eben doch die Krankheit.

Gruß volker

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Moin,

Aber ich habe mir deine Frage auch schon öfters gestellt,
genau wie der LOgopäde, plötzlich haben alle Kinder einen
Sprachfehler und müssen zum Logopäden,

Was ist wenn die Eltern den Sprachfehler einfach „süß“ finden und nicht zum Logopäden gehen.

Hab ich selbst erlebt, mit einer durchaus medizinisch gebildeten Mutter.

Gruß Volker

Hallo Elke,

Wenn gar nichts fehlt , warum ist das Kind dann
verhaltensauffällig. Zumindest Erziehung muss ja fehlen,
schreibt irh doch immer.

Jupp, aber dann fehlt eben Erziehung, keine Chemie. Abgesehen davon, was ist denn bitteschön verhaltensauffällig? Wer definiert das und wer stellt wann und wie fest, dass ein Kind auffällig ist? Das ist doch der eigentliche Sinn meiner Rede.

Nein.
Weil es ein Allgemeinplatz ist, der Vorurteile gegenüber
tatsächlich Betroffenen schürt.

OK, dann entschuldige ich mich in aller Form für meine mißverständlichen Äußerungen und stelle fest, dass durch ADS/ADSH-Medikamente Kinder nicht ruhiggestellt werden!

Ralph

Hallo tilli!

DAS kannst du so nicht sagen, denn auch bei ADS ist die Einsicht der erste Weg zur Besserung. Mein Sohn ist gerade in stationärer Behandlung wegen ADS und zwar, weil ER ES WOLLTE. Er hat die Psychologin gefragt, ob ihm jemand helfen könnte, „seine Gedanken zu strukturieren“. Dass ADSler es nicht wahrhaben wollen stimmt so nicht. Nur wenn jemand sich nicht helfen lassen will und nicht bereit ist, den Weg zum Psychologen zu gehen, DANN gilt ADS nur als Ausrede. Ein ADSler empfindet eine große Einschränkung der Lebensqualität, was man von Chaoten wohl nicht behaupten kann.

Gruß
Svenja

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Hallo tilli!

DAS kannst du so nicht sagen, denn auch bei ADS ist die
Einsicht der erste Weg zur Besserung.

klar, das war pauschal. bezog sich aber vor allem auf die eigendiagnosevermutung.

eine ADS-persönlichkeit, sie ums ADS weiß und hilfe annimmt, ist nach erkenntnis der eigenenen barrieren und möglichkeiten auf dem allerbesten weg!!

klare sache und damit hopp.

tilli

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