…das?
"Fliegenaugen können 300 Einzelbilder pro Sekunde
unterscheiden.
Ich habe jetzt keine Quelle zur Hand, aber das Prinzip kann ich grob erklären:
Es gibt zwei Ansätze:
Man bietet der Fliege (am Rücken fixiert, so daß die Beine frei sind und sie die Flügel bewegen kann) optische Reize, die dann eine Bewegung „vorgaukeln“, wenn die Einzelbilder nicht mehr als solche erkannt werden. Gleichzeitig mißt man, ob die Fliege auf eine vorgetäuschte Bewegung reagiert (sie drückt dann am Stäbchen, an dem sie fixiert ist).
Man kann sehr präzise die Aktivität einzelner Nerven und kleiner Ganglien („Nervenzentren“) ableiten und auf einem Computer sichtbar machen. Dazu werden Mikroelektroden direkt in die Nervenzellen gestochen. Sicher ist das bei den winzigen Fliegen eine wahnsinnige Friemelarbeit, aber es geht. Auch hier bietet man der Fliege optische Reize und schaut, ob zwei aufeinanderfolgende Reize getrennt verarbeitet werden.
Bei lernfähigen Insekten könnte man auch Futterquellen anbieten, die durch Leuchtsignale gekennzeichnet sind. Blinken zB heißt: „Futter“, gleichmäßiges Dauerlicht heißt „Nix da“. Jetzt sucht man die Frequenz des Blinklichts, bei der die Insekten gerade noch beide Quellen unterscheiden können (und noch gezielt das Blinklicht aufsuchen). Ich weiß nicht, ob man das mit Fliegen machen kann, aber mit Bienen und Wespen geht das.
Ich hoffe, das war jetzt nicht allzu falsch,
Grüße
Jochen
Hi Malte,
das würde mich ehrlich interessieren! Fragen kann man die
Fliegen ja nicht…
Gruß Ralf