Moin,
Moin,
ersteinmal vielen Dank für den Link. Mir war es trotz eines mehrenfachen an Klicks nicht vergönnt den zu finden. Einfach mal beim BMAS nachschauen,- das Leben könnt so einfach sein…
- der 15 % der Bevölkerung die am wenigsten Einkommen haben
(das schließt auch die ein, deren Einkommen unterhalb der
Armutsgrenze liegt und die mit Sozialleistungen Aufstocken
müssen),
Nein. Es sind die untersten 20% der nach dem
Haushaltsnettoeinkommen geschichteten Haushalte ohne
die vorab ausgeschlossenen SGBII/XII-Empfänger
Das verstehe ich anderes, denn das BMAS sagt was anderes:
„Damit keine Zirkelschlüsse auftreten können, werden alle Haushalte herausgerechnet, die ausschließlich von staatlichen Transferleistungen leben: nämlich von…“
Eine entsprechende Formulierung findet sich auch auf den Grafiken, auch wenn mans dort kaum lesen kann:
„Herausgerechnet werden alle Empfänger von Grundsicherungsleistungen ohne zusätzliche Einkünfte.“
Die Haushalte mit einem eigenständigen Einkommen unter der Armutsgrenze sind also in der Rechnung berücksichtigt. Hätte man die nicht auch rausrechnen müssen? Die 15% geistern scheinbar unwiedersprochen durch die Medien. Nach BMAS sind es 19,5 %.
Was ist mit der Neuberechnung des Grundbedarfs für Kinder?..
[http://www.bmas.de/portal/47956/2010__09__26__regels…](http://www.bmas.de/portal/47956/2010 09 26 regelsaetze sgb2.html)
Ganz nach unten scrollen, da sind die Ergebnisse der
Einkommens- und Verbraucherstichproben von Familien mit
Kindern in den entsprechenden Altersklassen, sowie
Einpersonenhaushalte.
Aha, man hat sich also angeschaut wieviel die Eltern mit geringem Einkommen für ihre Kinder ausgeben und das zum Grundbedarf erklärt. Das ist also der Grundbedarf eines Kindes in unserer Gesellschaft oder ist das eben nur das was sich Eltern mit geringem Einkommen leisten können? Gibt es hier möglicherweise einen Unterschied?
Von dem Regelsatz für Erwachsene kann man leben, auch wenn das definitiv nicht leicht ist. Soll es ja auch nicht sein. Es wäre allerdings sinnvoll wenn man Arbeitslosen eine höhere Mobilität gewähren würde (z. B. durch eine Monatskarte), da das u. a. ihre Bewerbungschancen erhöhen würde.
Für Kinder fehlt es allerdings an allen Ecken. Hier geht es nicht nur um ein menschenwürdiges Dasein, sondern um Chancengleichheit.
Gruß
Grin