Ein Viertel für Deutschland

Hallo, Marion

Haushalt Teile davon versäuft, verqualmt, verzockt oder
sonstwie unnütz verdunsten lässt. Auch gibt es sicher etliche
Leute, die gar nicht in der Lage sind, überhaupt einen Hartz
IV Antrag zu stellen. Ja, alle diese Menschen brauchen Hilfe.

sie sind es aber eigentlich nicht wert, weil nur Säufer,
Kiffer, Zocker, mit Hartz IV nicht auskommen können.(Das lese
ich aus deinem Posting heraus).
Ob diese Säufer, Kiffer, Zocker, dann noch Kinder haben, die
sich kein Schulessen leisten können, ist eigentlich egal -
Alles ein Gesocks. Oh Jesus.

Das ist ganz allein deine Interpretation.
Leute, die solche Zustände nicht wahrhaben wollen,

meine Interpretation deiner Meinung trifft also zu.

sind mitschuld an eben diesen Zuständen. Man kann das Problem von
Armut in Deutschland nicht lösen, indem man wahllos Geld
ausschüttet.

Habe ich Das gefordert?

Wer das Problem von Armut in Deutschland lösen
will, der muss auch den Mut habern, die Ursachen dafür beim
Namen zu nennen.

Und dann?

Wenn ich wie kürzlich in der S-Bahn ein
Gespräch zwischen ca. 11-Jährigen überhöhre, indem es darum
geht, wo es die billigste Tiefkühlpizza gibt und wie man sowas
warmmacht, damit es mal was zu essen gibt, weil „die Alte“ die
meiste Zeit besoffen im Bett liegt, dann wirst du dieses
Problem nicht durch eine Erhöhung von Hartz IV oder des
Kindergelds lösen.

In diesem Einzelfall vermutlich nicht. Die alkoholkranke Mutter und die Kinder benötigen gezielte Hilfe.
Der alkoholkranken Mutter könnte vielleicht durch eine Therapie in einer entsprechenden Einrichtung geholfen werden und den Kindern der alkoholkranken Frau, während der Therapie ihrer Mutter, durch eine vorübergehende Aufnahme in einer Gastfamilie.
Hast du eigentlich Kontakt zu den Kindern aufgenommen, die offensichtlich in Not waren?

Ob man nun 5000 Iraker mehr oder weniger ins Land holt, dürfte
für die Situation dieser Menschen völlig irrelevant sein.

Vermutlich. Dann könnte/ müsste man aber auch viel mehr
bedürftige Menschen in unser Land holen. (siehe der Beitrag
von Candide).

Wir haben hier vor nicht allzu langer Zeit über 1. Mio
Arbeislose mehr als heute mit druchgeschleppt ohne dass du
oder Candide das überhaupt gemerkt haben dürften.

Und du ebenfalls nicht, wenn man davon ausgeht, dass Du nicht zum ärmsten Teil unserer Bevölkerung gehörst.

Da dürften
5000 oder 10000 oder meinetwegen auch 1000000 Iraker kaum
auffallen, zumal dabei auch einige sein dürfte, die motiviert,
gebildet und ehrgeizig sein werden und in Gegenden, wo jetzt
schon Vollbeschäftigung herrscht, dringend gebraucht werden.

Was den uneigennützigen Hilfsgedanken schon mal relativiert.

Oder man könnte versuchen die Lage von Flüchtingen, bevor sie
Flüchtlinge werden mussten, in ihrem eigenen Land zu
verbessern.

Was reine Armutsflüchtliche angeht, so gebe ich dir recht.
Hier kann man tatsächlich eine Menge für die Menschen in ihrem
eigenen Land machen. Aber umd die geht es bei diesem
speziellen Bespiel gerade nicht.

Es geht hier um Leute, die eben aus unterschiedlichen Gründen
nicht in ihr Land zurückkönnen. Die
irakischen Flüchtlinge sind keine Armutsflüchtlinge, es sind
Kriegsflüchtlinge. Viele davon haben im Irak in relativem
Wohlstand gelebt. Niemand von diesen Menschen wäre auf die
Idee gekommen, den Irak zu verlassen, wenn es den Krieg nicht
gegeben hätte.

Wenn diese Kriegsflüchtlinge so gebildet und gut ausgebildet sind, haben sie sicherlich viel bessere Chancen in Länder auswandern zu können, als z.B. Kriegsflüchtlinge aus dem Sudan.
Wenn man nach der Bedürftigkeit geht, müssten also zuallererst Kriegsflüchtlinge aufgenommen werden, die keinerlei Chancen haben.

(…) Die Leute, die es
tatsächlich schaffen, stammen häufig aus der gebildeten
Mittelschicht und die dürften auch hier in Deutschland keine
schlechten Aussichten auf einen guten Start haben (…)

Um diese Leute geht es aber nicht.

Gruß
karin

Moin Karin,

du meinst es sicher irgendwie gut, aber leider lese ich aus deinen Postings eine Menge Naivität, was die Situation in Deutschland angeht, und Unwissenheit, was die spezielle Situation von Flüchtlingen weltweit angeht.

Das ist ganz allein deine Interpretation.
Leute, die solche Zustände nicht wahrhaben wollen,

meine Interpretation deiner Meinung trifft also zu.

Es trifft eher zu, dass du offenbar keine Ahnung von der Lebensrealität bestimmter Randgruppen in unserer Gesellschaft hast.

Wer das Problem von Armut in Deutschland lösen
will, der muss auch den Mut habern, die Ursachen dafür beim
Namen zu nennen.

Und dann?

Dann kann man sich daran machen, diese Ursachen zu beheben mit der Aussicht, dass dann auch irgendwann die Symptome weniger werden.

In diesem Einzelfall vermutlich nicht. Die alkoholkranke
Mutter und die Kinder benötigen gezielte Hilfe.
Der alkoholkranken Mutter könnte vielleicht durch eine
Therapie in einer entsprechenden Einrichtung geholfen werden
und den Kindern der alkoholkranken Frau, während der Therapie
ihrer Mutter, durch eine vorübergehende Aufnahme in einer
Gastfamilie.

Genau das meine ich mit Naivität. All diese Hilfsangebote gibt es in D, frei zugänglich auch für diese Familie. Trotzdem ist nicht alles gut. Gut gemeint ist nämlich noch nicht automatisch auch gut geworden.

Hast du eigentlich Kontakt zu den Kindern aufgenommen, die
offensichtlich in Not waren?

Ja sicher, ich habe ihnen gesagt, wo es die billigste Tiefkühlpizza gibt, wie man die warm macht und dass es den Osterhasen doch gibt.

Wir haben hier vor nicht allzu langer Zeit über 1. Mio
Arbeislose mehr als heute mit druchgeschleppt ohne dass du
oder Candide das überhaupt gemerkt haben dürften.

Und du ebenfalls nicht, wenn man davon ausgeht, dass Du nicht
zum ärmsten Teil unserer Bevölkerung gehörst.

Dein Versuch, Verteilungsneid in den unteren Einkommensschichten zu schüren, ist mal wieder unübersehbar. Ob nun 1 Mio. Arbeitslose mehr oder weniger hat an den Sätzen für Hartz IV nichts geändert, insbesondere sind diese bei weniger Arbeitslosen nicht gestiegen, ganz im Gegenteil, je mehr Regionen in Deutschland Vollbeschäftigung vermelden und dringend Arbeitskräfte suchen, desto größer wird der Druck auf Hartz IV Empfänger.

Da dürften
5000 oder 10000 oder meinetwegen auch 1000000 Iraker kaum
auffallen, zumal dabei auch einige sein dürfte, die motiviert,
gebildet und ehrgeizig sein werden und in Gegenden, wo jetzt
schon Vollbeschäftigung herrscht, dringend gebraucht werden.

Was den uneigennützigen Hilfsgedanken schon mal relativiert.

Der Gedanke, helfen zu können, ist nie uneigennützig, er soll beim Gebenden sogar Gefühle wie Freude hervorrufen. Probier es mal aus!

Wenn diese Kriegsflüchtlinge so gebildet und gut ausgebildet
sind, haben sie sicherlich viel bessere Chancen in Länder
auswandern zu können, als z.B. Kriegsflüchtlinge aus dem
Sudan.
Wenn man nach der Bedürftigkeit geht, müssten also zuallererst
Kriegsflüchtlinge aufgenommen werden, die keinerlei Chancen
haben.

Hier sind wir beim Punkt Unkenntnis der speziellen Situation von Flüchtlingen. Die speziellen Flüchtlinge aus dem Irak können in ihre Heimat nicht mehr zurück, auch wenn sich die Situation dort weitgehende beruhigt haben könnte. Aus diesem Grund ist ihre einzige Chance, dass ein anderes Land sie dauerhaft aufnimmt. Bei den Flüchtlingen im Sudan sieht das hingegen derzeit noch anders aus. Ihre Heimt wird von Regierungstruppen und Paramilitärs unsicher gemacht. Sollten sich die Situation dort entspannen und wieder sicher werden, gibt es keinen Grund, warum diese Flüchtlinge nicht in ihre Heitmat zurückkehren können. Viele haben dort schließlich immer noch ihre Dörfer und ihren Besitz. Daher gilt es, sie vorübergehend bis es soweit ist möglichst gut da zu versorgen, wo sie sich gerade befinden.

(…) Die Leute, die es
tatsächlich schaffen, stammen häufig aus der gebildeten
Mittelschicht und die dürften auch hier in Deutschland keine
schlechten Aussichten auf einen guten Start haben (…)

Um diese Leute geht es aber nicht.

Natürlich geht es um diese Leute. Der Irak war vor dem Krieg ein relativ wohlhabendes, technologisch weitentwickeltes Land mit einer breiten gebildeten Mittelschichten und wenig Analphabetismus. Die Chancen, dass die speziellen Flüchtlinge, um die es hier geht, dieser Mittelschicht angehören, sind relativ groß. Nochmal: Es gibt entscheidende Unterschiede bei Kriegsflüchtlingen, Armutsflüchtlingen und politisch oder religiös Verfolgten. Diese Unterschiede sollte man vielleicht kennen, wenn man in einer Diskussion wie dieser ernstgenommen werden möchte.

Gruß
Marion

Moin,

Nein, so war es natürlich nicht. Was wir ernten, sind die
Früchte unserer Vorfahren.

Ich weiß ja nun nichts über deine speziellen Vorfaren, aber die Vorfahren der meisten Deutschen dürften vor nicht allzu langer Zeit noch halb Europa in Schutt und Asche gelegt und Milliarden von Toten verursacht haben. Es gab nach dem Krieg durchaus Pläne, Deutschland auf dem Niveau eines Agrarstaates zu belassen und unter Fremdherrschaft zu stellen. Wäre es dazu gekommen, würden die Deutschen heute vielleicht bei jeder Missernte um Nahrung betteln oder vor paramilitärischen „Freiheitskämpfern“ von einer Ecke des Landes in die andere fliehen. Ganz genau das meinte ich weiter oben mit „Glück“.

so gerne wollten. Und vielleicht gibt es hier wenigstens ein
paar Anständige, die diesen Menschen einen warmen Empfang
bieten, der sie vielleicht ein wenig über den Verlust ihrer
Heimat, ihrer Gesundheit, ihrer Angehörigen usw. hinweg hilft.

Vorsicht. Du bezeichnest die anderen dann als Unanständige.

Die „anderen“ sind die, die sich nicht vorstellen können, wie sie sich in so einer Situation fühlen würden und die das auch gar nicht interessiert. Das hat eher mit emotioneller Verarmung als mit Unanständigkeit zutun.

Das solltest du nicht tun. Es gibt viele Gründe, Menschen
nicht aufzu8nehmen. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass
diese nie etwas zum Wohlstand beitragen, was letztendlich
einen Wohlfahrtsverlust bedeutet.

Das ist schlichtweg falsch. Immigranten sind in den meisten klassischen Einwandererländern immer der Motor für wirtschaftlichen Aufschwung und Weiterentwicklung gewesen.

Hier stehen sich
volkswirtschaftliche und moralische Interessen gegenüber.

Das muss aber nicht so sein. Man kann durchaus auch volkswirtschaftliche und moralische Interessen zusammenbringen. Mittelfristig hat Deutschland ein massives Problem, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden. Daran wird auch die hohe Zahl von deutschen Hartz IV Empfängern nichts änderen, die aus vielfachen Gründen in diese offenen Stellen gar nicht vermittelbar sind. Es gibt jedoch keinen Grund anzunehmen, dass wenn du kurzfristig z.B. eine alleinerziehende Mutter mit 4 Kindern aufnimmst (und kurzfristig die Sozialsysteme entsprechend belastest) diese Kinder mittelfristig bei sinnvoller Förderung einen wichtigen Beitrag für unsere Volkswirtschaft leisten. Ich möchte in diesem Zusammenhang z.B. auf das Beispiel der vietnamsischen „Boat People“ verweisen, die mittlerweile nicht nur kaum die Sozialsysteme belasten, sondern deren Kinder z.B. in der Schule durchschnittlich besser als deutschstämmige Schüler abschneiden. Auch hier war die Aufnahme kurzfristig „moralisch“ bedingt und auch bei Aufnahme der Boat-People haben viele Leute das Ende der westlichen Welt herbeigeunkt.

Da
es aber nur um lächerliche 2500 geht, wird das wohl kaum
bemerkbar sein. Wie sieht es aber bei 2 Mio aus? bei 25 Mio?
Oder mehr?

Wenn es nötig sein sollte, dass man 25 Mio Menschen aufnehmen muss, weil diese auch langfristig nicht mehr in ihrer Heimat zurückkönnen, dann hat die Welt und damit Deutschland ganz andere Probleme als Hartz IV.

(1) Also ich denke in erster Linie an meine Familie, denn mir
ist diese wichtiger, als irgendwelche Unbekannte. In erster
Linie tue ich das, was meine Vorfahren gemacht haben, ich
versuche ihnen ein besseres Leben zu bieten. Und ich werde
garantiert nicht das Leben Unbekannter, egal wie dreckig es
ihnen auch geht, über das Leben meiner eigenen Familie
stellen.

Das hat ja auch niemand verlangt. Allerdings sollte mittlerweile klar geworden sein, dass die Vorstellung der „Festung“ Europa, die sich hinter ihrem Reichtum weitgehend unbehelligt verbarrikadieren kann, gescheitert ist. Kriege sind nicht mehr allein regional sondern werden durch kleine Extremistengruppen bis in unsere Einkaufszentren getragen, die Folgen des Klimawandels oder weltweiter Krankheitsepidemien (Vogelgrippe, Ebola etc.) werden auch vor unserer Tür nicht halt machen und unsere Wirtschaft reagiert wie kürzlich gezeigt extrem empfindlich auf bestimmte außereuropäische Entwicklungen. Die meisten Probleme sind heutzutage nur global lösbar und gerade wenn du an deine Kinder denkst, solltest du die Probleme außerhalb deines Tellerrands nicht aus dem Auge verlieren. Dazu gehört auch Armutsbekämpfung in anderen Ländern, da Armut die Ursache unzähliger (auch globaler) Probleme ist.

Nur wenn etwas übrig bleibt, kann man etwas geben und
das ist nicht bei jedem so. Dies ist eine persönliche
Entscheidung, welche respektiert werden sollte. Das sind keine
unanständigen Menschen.

Jeder kann etwas geben, und sei es nur ein freundliches Lächeln oder ein freundliches Wort. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Hilfsbereitschaft und Anteilnahme keine Frage des Geldbeutels sind.

Und schau dich zur Weihnachtszeit um, wie viel wieder
gespendet wird. Die Menschen sind bereit, etwas zu geben. Nur
erfährt man weniger von ihnen.

Oh doch, ich durch meine ehrenamtliche Arbeit schon :smile: Und ich weiß daher auch, dass viele Spenden von Leuten kommen, die eben nicht den megaprallen Geldbeutel haben. Allein was in den kirchlichen Organisationen da an Spenden zusammenkommt ist unglaublich (sollte Religion vielleicht doch gar nicht grundsätzlich so „böse“ sein, wie oftmals behauptet wird?)

Dir und deiner Familie wünsch ich jedenfalls, dass immer soviel da ist, dass noch was zum Spenden übrig bleibt :smile:

Lieben Gruß
Marion

Hallo, Marion

Wer das Problem von Armut in Deutschland lösen
will, der muss auch den Mut habern, die Ursachen dafür beim
Namen zu nennen.

Und dann?

Dann kann man sich daran machen, diese Ursachen zu beheben mit
der Aussicht, dass dann auch irgendwann die Symptome weniger
werden.

Diese Aussage könnte von Frau Merkel stammen, will sagen: Schwammig, Unkonkret.

In diesem Einzelfall vermutlich nicht. Die alkoholkranke
Mutter und die Kinder benötigen gezielte Hilfe.
Der alkoholkranken Mutter könnte vielleicht durch eine
Therapie in einer entsprechenden Einrichtung geholfen werden
und den Kindern der alkoholkranken Frau, während der Therapie
ihrer Mutter, durch eine vorübergehende Aufnahme in einer
Gastfamilie.

Genau das meine ich mit Naivität. All diese Hilfsangebote gibt
es in D, frei zugänglich auch für diese Familie.

Du hast es aber versäumt, konkret diese Kinder, die von diesen Hilfsangeboten wohl keine Ahnung haben (warum sollten Kinder eine Ahnung von solchen Hilfsangeboten haben?), auf diese Hilfsangebote aufmerksam zu machen.

Hast du eigentlich Kontakt zu den Kindern aufgenommen, die
offensichtlich in Not waren?

Ja sicher, ich habe ihnen gesagt, wo es die billigste
Tiefkühlpizza gibt, wie man die warm macht und dass es den
Osterhasen doch gibt.

Tolle Wurst. Jetzt ziehst du Das Ganze auch noch ins Lächerliche.

Dein Versuch, Verteilungsneid in den unteren
Einkommensschichten zu schüren, ist mal wieder unübersehbar.

Wenn Argumente fehlen, erfolgt die Replik auf der persönlichen Schiene.

Diese Unterschiede sollte man vielleicht
kennen, wenn man in einer Diskussion wie dieser ernstgenommen
werden möchte.

Und ich gehöre, deiner Meinung, nicht dazu.
OK. Dann diskutiere in Zukunft mit dir selber.

Gruß
karin

Hallo,

Ich weiß ja nun nichts über deine speziellen Vorfaren, aber
die Vorfahren der meisten Deutschen dürften vor nicht allzu
langer Zeit noch halb Europa in Schutt und Asche gelegt und
Milliarden von Toten verursacht haben. Es gab nach dem Krieg

Deshalb sagte ich, gehe viel weiter zurück in der Geschichte. Es dürfen ruhig ein paar hundert Jahre sein.

Die „anderen“ sind die, die sich nicht vorstellen können, wie
sie sich in so einer Situation fühlen würden und die das auch
gar nicht interessiert. Das hat eher mit emotioneller
Verarmung als mit Unanständigkeit zutun.

Nein, das muss auch nicht alle interessieren. Manch einer hat seine eigene Probleme zu meistern, da muss er sich nicht noch die Probleme anderer aufhalsen. Das ist leider zu schwarz/weiß

Das ist schlichtweg falsch. Immigranten sind in den meisten
klassischen Einwandererländern immer der Motor für
wirtschaftlichen Aufschwung und Weiterentwicklung gewesen.

Du sagst es, in den meisten, aber nicht in allen. Sie müssen etwas mitbringen, was alle weiter bringt. Es muss sich erst zeigen, welchen Beirag sie zur Volkswirtschaft liefern.

zusammenbringen. Mittelfristig hat Deutschland ein massives
Problem, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden. Daran wird

Und es ist fraglich, ob man diese in einem Kriegsgebiet einsammeln sollte oder lieber durch attraktive Angebote anwirbt. Mir gefällt da das neuseeländische Modell sehr.

gar nicht vermittelbar sind. Es gibt jedoch keinen Grund
anzunehmen, dass wenn du kurzfristig z.B. eine
alleinerziehende Mutter mit 4 Kindern aufnimmst (und
kurzfristig die Sozialsysteme entsprechend belastest) diese
Kinder mittelfristig bei sinnvoller Förderung einen wichtigen
Beitrag für unsere Volkswirtschaft leisten. Ich möchte in

Nun, wenn man vom deutschen Modell ausgeht, da sieht man sehr schön, wie es nicht funktioniert. Da muss auch ein Wille dahinter stehen.

Wenn es nötig sein sollte, dass man 25 Mio Menschen aufnehmen
muss, weil diese auch langfristig nicht mehr in ihrer Heimat
zurückkönnen, dann hat die Welt und damit Deutschland ganz
andere Probleme als Hartz IV.

Nein muss man ja nicht. Wie sind aber dann die Argumente? Wenn sie das Sozialsystem außerordentlich stark belasten, heißt es dann immer noch, man kann sie doch nicht verrecken lassen? Oder schlägt man dann normale Töne an und wiegt die Fälle ab, um Lösungen zu finden?

Entwicklungen. Die meisten Probleme sind heutzutage nur global
lösbar und gerade wenn du an deine Kinder denkst, solltest du
die Probleme außerhalb deines Tellerrands nicht aus dem Auge
verlieren. Dazu gehört auch Armutsbekämpfung in anderen
Ländern, da Armut die Ursache unzähliger (auch globaler)
Probleme ist.

Armut wird nicht bekämpft, in dem man die Armen ins Land holt. Diese Modell ist schon hier gescheitert. Armut lässt sich nur vor Ort bekämpfen und da muss man eben dort hin. Und da gilt es in erster Linie, politisch stabile Systeme aufzubauen.

Hallo,

es kann sicherlich in Einzelfällen vorkommen, dass sich
wohlhabende Sozialschmarotzer als Bedürftige ausgeben, um ihre
(selbstgewählt) karge Kost durch etwas angegammeltes Gemüse
aufzupeppen.

Ich meinte jetzt keine Wohlhabenden, ich meinte eher Menschen, die zwar Unterstützung erhalten, sich aber ohne weiteres das Essen selber kochen könnten und die sich nicht schämen, dieses Geld zu sparen, um kostenloses Essen an den Tafeln in Empfang zu nehmen.

Mir ist allerdings unerklärlich, wie du zu einer Behauptung
gelangen kannst, wenn du selbst schreibst, dass sich Das nicht
messen lässt.

Die absolute Armut hat in Deutschland nicht zugenommen, trotzdem kommen immer mehr Menschen zu den Tafeln. Woher kommen diese? Was haben sie früher gemacht? Hier lässt sich nicht messen, wer wirklich kein Geld für Nahrungsmittel hat oder wer das Geld für einen neuen Flachbildschirm spart (Achtung, Polemik).

So ganz ohne Regulierung ist das Tafelkonzept allerdings
nicht:

Das schon, niemand muss aber einen nachweis erbringen, ob man wirklich kein Geld für Nahrungsmittel hat.

Das werden eher Krankenpfleger gewesen sein.

Warum zweifelst du an meiner Wahrnehmung?

Daran zweifle ich nicht, da sie schwer auseinander zu halten sind.

Moin,

ich stelle mir gerade die Frage, worum gehts denn wirklich? Ich meine (provokativ), wen juckts denn überhaupt. Euch und mir gehts nicht besser oder schlechter, ich würde noch nicht einmal etwas von 2500 Einwanderern merken wenn es keine Journalisten gäbe.

Also worum gehts? Ums Prinzip, stolz auf das Land?

Nun sehe ich zwei Möglichkeiten:

  • entweder wir bauen eine riesige Mauer um Deutschland und lassen nichts/ niemanden rein oder raus.

  • oder wir fangen an von einer wirklichen Globalisierung zu sprechen und nicht darüber den Plasma-TV problemlos in China zu fertigen.

Allerdings diese Spießerköpfe, die sich ständig anpinkeln weil sie denken Ihnen wird etwas weggenommen, könnte man eigentlich wirklich einmauern.

Mein Senf.

Gruß

Hallo Karin,

Auch Stefan Wegner von der Feuerbacher Tafel spürt die
steigende Nachfrage: „Teilweise warten Kunden ein bis zwei
Stunden vor der Ladenöffnung, um an gute Waren zu kommen -
und auch die Verteilungskämpfe im Laden nehmen
zu
.“

mag sein, dass man das hierzulande als Armut sieht. Aber in anderen Ländern fressen die Leute tatsächlich DRECK (backen Fladenbrote, die zu einem Großteil aus dem Schutt und Lehm ihrer zerstörten Häuser). DAS ist doch wohl nicht vergleichbar mit dem, was da ein Herr Wegner von sich gibt. In manchen Ländern hilft WARTEN mal eben nicht, da müssen sich die Menschen irgendwie anders helfen (und zwar selber).

Mich kotzen solche Diskussionen immer wieder an. Es wird so viel (Steuer)geld in überflüssige Unterfangen gebuttert… Ja! Deutschland hat genug Geld, um andere Menschen mit zu ernähren.

Gruß
Demenzia

Hallo, Demenzia

Auch Stefan Wegner von der Feuerbacher Tafel spürt die
steigende Nachfrage: „Teilweise warten Kunden ein bis zwei
Stunden vor der Ladenöffnung, um an gute Waren zu kommen -
und auch die Verteilungskämpfe im Laden nehmen
zu
.“

mag sein, dass man das hierzulande als Armut sieht. Aber in
anderen Ländern fressen die Leute tatsächlich DRECK (backen
Fladenbrote, die zu einem Großteil aus dem Schutt und Lehm
ihrer zerstörten Häuser).

das weiss ich wohl, in Haiti essen die Menschen tatsächlich „Dreck“:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,531816,00.html

Was unternimmt Deutschland dafür, dass diese Menschen nicht nur Dreck essen müssen?

mit dem, was da ein Herr Wegner von sich gibt. In manchen
Ländern hilft WARTEN mal eben nicht, da müssen sich die
Menschen irgendwie anders helfen (und zwar selber).

Sicherlich geht es armen Menschen in anderen Ländern vergleichsweise noch schlechter, als in unserem Land.
Das ändert jedoch an der Hilfsbedürftigkeit der Armen in unserem Land nichts.

Allerdings könntest du dich auf politischer Ebene dafür einsetzen, dass die Sozialhilfesätze in unserem Land, dem weltweiten Standard angepasst werden.

Mich kotzen solche Diskussionen immer wieder an. Es wird so
viel (Steuer)geld in überflüssige Unterfangen gebuttert… Ja!
Deutschland hat genug Geld, um andere Menschen mit zu
ernähren.

Die Frage ist, wo überflüssige Subventionen anfangen und sinnvolle Investitionen aufhören.

Gruß
karin
Wenn es nach mir ginge, müsste in die Charta der vereinigten Staaten aufgenommen werden, dass kein Mensch auf dieser Erde mehr Hunger leiden darf.

Hallo,

Ich meinte jetzt keine Wohlhabenden, ich meinte eher Menschen,
die zwar Unterstützung erhalten, sich aber ohne weiteres das
Essen selber kochen könnten und die sich nicht schämen, dieses
Geld zu sparen, um kostenloses Essen an den Tafeln in Empfang
zu nehmen.

die „Tafeln“ verkaufen in der Regel kein fertig gekochtes Essen!
Vielleicht solltest du dich mal mit dem „Tafel“-Gedanken beschäftigen.

Das schon, niemand muss aber einen nachweis erbringen, ob man
wirklich kein Geld für Nahrungsmittel hat.

Doch. Die Kunden von Tafelläden müssen einen Nachweis über ihre Bedürftigkeit erbringen.

Gruß
karin

Verzeihung Steven,
aber ich halte Deine Argumente für nicht stichhaltig.
Wahrscheinlich sind Dir lediglich die Relationen etwas aus den Augen geraten.

Deutschland hat z.Zt. etwa 40 Mio Erwerbstätige.
Gäbe jeder von diesen Erwerbstätigen im Monat 5 Cent ab, also nicht einmal den Gegenwert einer Zigarette, könnte jeder von diesen 2500 Flüchtlingen monatlich 800€ als Lebensunterhalt bekommen.

Ob Deine Familie mit 5 Cent weniger im Monat wohl überleben würde?

Gruß
Eckard

Moin,

Deshalb sagte ich, gehe viel weiter zurück in der Geschichte.
Es dürfen ruhig ein paar hundert Jahre sein.

Das scheint mir doch eher willkürlich so nach dem Motto, wir suchen uns beliebig irgendein Ereignis in der Geschichte der letzten hunderte Jahre, was gerade zu einer bestimmten Meinung passt.

Die „anderen“ sind die, die sich nicht vorstellen können, wie
sie sich in so einer Situation fühlen würden und die das auch
gar nicht interessiert. Das hat eher mit emotioneller
Verarmung als mit Unanständigkeit zutun.

Nein, das muss auch nicht alle interessieren. Manch einer hat
seine eigene Probleme zu meistern, da muss er sich nicht noch
die Probleme anderer aufhalsen. Das ist leider zu schwarz/weiß

Es geht nicht darum, sich die Probleme anderer „aufzuhalsen“, sondern sich in die Situation eines anderen hineinversetzen zu können und aus diesem empfundenen Mitgefühl heraus zu handeln. Zu glauben, man könne dies auf die einem nahestehenden „Nächsten“ reduzieren, ist meiner Meinung nach illusorisch, weil diese Einschränkung intellektueller Natur ist (wen zähle ich zu meinen „Nächsten“). Das spontan empfunde Mitgefühl und der Wunsch, helfen zu wollen, wird hier von der vermeintlichen Vernunft „plattgemacht“. Das ist emotionale Verarmung.

Es muss sich erst
zeigen, welchen Beirag sie zur Volkswirtschaft liefern.

Bedauerlicherweise hat man diesbezüglich hierzulande aber nichts dazugelernt. Es sind immer wieder die gleichen Strohköpfe, die sich zum Beispiel gegen Einwanderungsregleungen stellen („Deutschland ist kein Einwanderungsland“ (dass ich nicht lache)).

zusammenbringen. Mittelfristig hat Deutschland ein massives
Problem, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden. Daran wird

Und es ist fraglich, ob man diese in einem Kriegsgebiet
einsammeln sollte oder lieber durch attraktive Angebote
anwirbt.

Wenn man sie in einem Kriegsgebiet einsammelt, kommen sie wenigstens. Für „attraktive Angebote“ fehlt hierzulande die politische Weitsichtigkeit.

Nun, wenn man vom deutschen Modell ausgeht, da sieht man sehr
schön, wie es nicht funktioniert. Da muss auch ein Wille
dahinter stehen.

Dieser Wille wird sich aber nicht ändern, wenn sich in den Gedanken eingefressen hat, dass Ansiedlung von Flüchtlingen in erster Linie Zuwanderung in unsere Sozialsysteme bedeutet. Dass hier womöglich auch gebildete und hochqualifizierte Leute kommen, haben die meisten hier doch gar nicht auf dem Plan.

Wie sind aber dann die Argumente? Wenn
sie das Sozialsystem außerordentlich stark belasten, heißt es
dann immer noch, man kann sie doch nicht verrecken lassen?
Oder schlägt man dann normale Töne an und wiegt die Fälle ab,
um Lösungen zu finden?

Wie ich bereits an anderer Stelle schrieb, ist den meisten Flüchtlingen am Besten damit gedient, dass man ihnen an Ort und Stelle hilft eine Zeit zu überbrücken, bis sie wieder in ihre Heimat zurückkehren können. Die Zahl der Menschen, für die eine Rückkehr grundsätzlich ausgeschlossen ist, dürfte auch in Zukunft relativ überschaubar sein. Bei den Iraker, um die es bei der Aufnahme hier geht, ist ja gerade „abgewogen“ worden, um für diese Menschen eine Lösung zu finden. Die Töne, die das dann hier auslöst, kannst du ja in diesem Thread nachlesen.

Entwicklungen. Die meisten Probleme sind heutzutage nur global
lösbar und gerade wenn du an deine Kinder denkst, solltest du
die Probleme außerhalb deines Tellerrands nicht aus dem Auge
verlieren. Dazu gehört auch Armutsbekämpfung in anderen
Ländern, da Armut die Ursache unzähliger (auch globaler)
Probleme ist.

Armut wird nicht bekämpft, in dem man die Armen ins Land holt.

Hat das hier irgendwer behauptet?

Gruß
Marion

Guten Morgen,

Das scheint mir doch eher willkürlich so nach dem Motto, wir
suchen uns beliebig irgendein Ereignis in der Geschichte der
letzten hunderte Jahre, was gerade zu einer bestimmten Meinung
passt.

Nein, wieso? Wer hat denn das Land aufgebaut? Es war doch nicht einfach nur so da. Es ist ein langsamer und stetiger Prozess gewesen.

Es geht nicht darum, sich die Probleme anderer „aufzuhalsen“,
sondern sich in die Situation eines anderen hineinversetzen zu
können und aus diesem empfundenen Mitgefühl heraus zu handeln.
Zu glauben, man könne dies auf die einem nahestehenden
„Nächsten“ reduzieren, ist meiner Meinung nach illusorisch,
weil diese Einschränkung intellektueller Natur ist (wen zähle
ich zu meinen „Nächsten“).

Bei mir ist es die Familie. Bei anderen Menschen kann es ganz anders aussehen.

Das spontan empfunde Mitgefühl und
der Wunsch, helfen zu wollen, wird hier von der vermeintlichen
Vernunft „plattgemacht“. Das ist emotionale Verarmung.

Wer helfen will, kann helfen. Niemand verbietet es. Nur sollte man auch diejenigen respektieren, die nicht helfen wollen und können und nicht einfach nach schwarz/weiß-Manier in Schubladen stecken: Wer spendet ist gut, wer nicht spendet ist ein unmoralisches Schwein. Es wurde schon von Pflicht gesprochen.

Einwanderungsregleungen stellen („Deutschland ist kein
Einwanderungsland“ (dass ich nicht lache)).

Nein, Deutschland ist ein Auswanderungsland. Deutschland verdummt immer mehr, wenn jedes Jahr über 150.000 Fachkräfte auswandern und diese nicht ersetzt werden können. Und die Zahl der Auswanderer steigt. Wenn man kein geeignetes Einwanderungsprogramm hat, ich erwähnte bereits das neuseeländische, dann läuft man in große Probleme.

Wenn man sie in einem Kriegsgebiet einsammelt, kommen sie
wenigstens. Für „attraktive Angebote“ fehlt hierzulande die
politische Weitsichtigkeit.

Die Angebote kommen von der Wirtschaft, nicht von der Politik.

Dieser Wille wird sich aber nicht ändern, wenn sich in den
Gedanken eingefressen hat, dass Ansiedlung von Flüchtlingen in
erster Linie Zuwanderung in unsere Sozialsysteme bedeutet.
Dass hier womöglich auch gebildete und hochqualifizierte Leute
kommen, haben die meisten hier doch gar nicht auf dem Plan.

Du kannst dir doch selber vorstellen, wenn 150.000 Auswanderer ersetzt werden sollen, dass man nicht willkürlich einsammeln kann und dann hofft, dass dort 150.000 Fachkräfte darunter sind.

Armut wird nicht bekämpft, in dem man die Armen ins Land holt.

Hat das hier irgendwer behauptet?

Dann war es wohl OT.

Hallo,

die „Tafeln“ verkaufen in der Regel kein fertig gekochtes
Essen!
Vielleicht solltest du dich mal mit dem „Tafel“-Gedanken
beschäftigen.

Also spart man kein Geld, wenn man zu den Tafeln geht? Das war jetzt deine Aussage, oder?

Das schon, niemand muss aber einen nachweis erbringen, ob man
wirklich kein Geld für Nahrungsmittel hat.

Doch. Die Kunden von Tafelläden müssen einen Nachweis über
ihre Bedürftigkeit erbringen.

Und diese sieht so aus, dass sie zeigen müssen, das sie Hilfsempfänger sind und da gibt es unzählige Graustufen in der Bedürftigkeit und nicht nur Schwarz/Weiß. Nicht jeder Hilfsempfänger ist auch bedürftig. Denn die allgemeine Behauptung, das Geld würde für Lebensmittel nicht ausreichen, ist zahlreich wiederlegt worden.

Moin,

das weiss ich wohl, in Haiti essen die Menschen tatsächlich
„Dreck“:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,531816,00.html

Was unternimmt Deutschland dafür, dass diese Menschen nicht
nur Dreck essen müssen?

das Thema dieses Threads war, dass sich jemand aufregt, das 2500 Flüchtlinge hier aufgenommen werden.

Und da gibt es nix aufzuregen. Wenn hier in diesem deutschen Lande auch mal wieder Menschen flüchten müssten, aus welchen Gründen auch immer, dann wäre jeder froh, wenn es Länder gäbe, die uns aufnehmen.

Gruß
Demenzia

Hallo,

die Kosten stehen gar nicht zur Debatte. Es geht darum, dass jeder selber entscheiden DARF, ob er hilft oder nicht. Jeder hat die Freiheit, selber zu entscheiden. Pflichten, Verpflichtungen und Zwänge gibt es nicht. Sonst könnte man gleich ein Gesetz draus machen.

Tach!

ich stelle mir gerade die Frage, worum gehts denn wirklich?
Ich meine (provokativ), wen juckts denn überhaupt. Euch und
mir gehts nicht besser oder schlechter, ich würde noch nicht
einmal etwas von 2500 Einwanderern merken wenn es keine
Journalisten gäbe.

Aber Du würdest etwas von 2.5 Mio. merken.
Hier wird wohl eher eine neue Einwanderungswelle von zukünftigen Linkswählern vorbereitet.

Das ist das eigentlich Verwerfliche an dem Thema.

Also worum gehts? Ums Prinzip, stolz auf das Land?

Nein, um die Zukunftsfähigkeit einer aufgeklärten, zumindest teilsäkularisierten Gesellschaft in Deutschland.

Nun sehe ich zwei Möglichkeiten:

  • entweder wir bauen eine riesige Mauer um Deutschland und
    lassen nichts/ niemanden rein oder raus.
  • oder wir fangen an von einer wirklichen Globalisierung zu
    sprechen und nicht darüber den Plasma-TV problemlos in China
    zu fertigen.

Wie wäre es mit Nr. 3?
Einwanderung steuern.
Nur noch wirklich schwer verfolgte Flüchtlinge kommen so lange wie unbedingt nötig ins Land, alle anderen brauchen eine Mindest-Ausbildung und gute Sprachkenntnisse.

Allerdings diese Spießerköpfe, die sich ständig anpinkeln weil
sie denken Ihnen wird etwas weggenommen, könnte man eigentlich
wirklich einmauern.

Was ist die Alternative?
Alle reinlassen und in die deutsche Sozialhilfe aufnehmen?
Bezahlst Du das?
Was machst Du denn beruflich? Wieviele Steuern bezahlst Du?

Gruß,
M.

[MOD] Bitte auch hier zurück zum Thema owT
*nüscht*

Ja moin,

herrliche, typische Argmumentation. Ich verneige mich Mathias, danke dafür.

Aber Du würdest etwas von 2.5 Mio. merken.
Hier wird wohl eher eine neue Einwanderungswelle von
zukünftigen Linkswählern vorbereitet.

ui

Nein, um die Zukunftsfähigkeit einer aufgeklärten, zumindest
teilsäkularisierten Gesellschaft in Deutschland.

Das hier solltest du nochmal überdenken oder mir erklären…

Wie wäre es mit Nr. 3?
Einwanderung steuern.
Nur noch wirklich schwer verfolgte Flüchtlinge kommen so lange
wie unbedingt nötig ins Land, alle anderen brauchen eine
Mindest-Ausbildung und gute Sprachkenntnisse.

Nein, das ist genau die 1.Möglichkeit. Wir selektieren an der Grenze wer rein darf und wer nicht, wer ist es WERT? Womit haben wir das Glück gepachtet auf dieser Seite der Grenze zu wohnen und damit über Schicksale zu entscheiden. Diese krankhaften Wertvorstellungen werden dieses Land nochmal kaputt machen.

Aber darum geht es auch nicht.
Es muss eine Gesellschaft geschaffen werden, in der die Menschen gar nicht in die Situation kommen „Klinken putzen“ gehen zu müssen.

Und solange diese Situation nicht gegeben ist und Deutschland den hohen Status einnimmt den du beschreibst, wird diesem Deutschland auch immer eine besondere Stellung hinsichtlich der Gestaltung einnehmen, einnehmen müssen.

Was machst Du denn beruflich? Wieviele Steuern bezahlst Du?

Komm mal runter!

Gruß,
M.

Moin!

herrliche, typische Argmumentation. Ich verneige mich Mathias,
danke dafür.

Gerne. Nur weil sie „typisch“ ist, muss sie nicht automatisch auch „falsch“ sein…

Aber Du würdest etwas von 2.5 Mio. merken.
Hier wird wohl eher eine neue Einwanderungswelle von
zukünftigen Linkswählern vorbereitet.

ui

Ein Schelm wer böses dabei denkt.
Was wählst Du…?

Nein, um die Zukunftsfähigkeit einer aufgeklärten, zumindest
teilsäkularisierten Gesellschaft in Deutschland.

Das hier solltest du nochmal überdenken oder mir erklären…

Gewisse Gruppen, die in signifikanter Zahl nach D einwandern, sind manchmal nicht wirklich daran interessiert, an einer freiheitlichen Gesellschaft mitzuarbeiten.

Wie wäre es mit Nr. 3?
Einwanderung steuern.
Nur noch wirklich schwer verfolgte Flüchtlinge kommen so lange
wie unbedingt nötig ins Land, alle anderen brauchen eine
Mindest-Ausbildung und gute Sprachkenntnisse.

Nein, das ist genau die 1.Möglichkeit. Wir selektieren an der
Grenze wer rein darf und wer nicht, wer ist es WERT?

Hart ausgedrückt, aber korrekt.

Womit
haben wir das Glück gepachtet auf dieser Seite der Grenze zu
wohnen und damit über Schicksale zu entscheiden.

Die Gnade der Geburt im richtigen Land.
Böse Welt, die wir allein niemals retten können.

Diese
krankhaften Wertvorstellungen werden dieses Land nochmal
kaputt machen.

Wirtschaftlich nicht unbedingt.
Da schadet eher der Ansatz, die grenzen einfach für alle zu öffnen und die halbe Welt alimentieren zu wollen.

Aber darum geht es auch nicht.
Es muss eine Gesellschaft geschaffen werden, in der die
Menschen gar nicht in die Situation kommen „Klinken putzen“
gehen zu müssen.

Dann mal los…
Aber bitte bedenke dabei, dass irgendwer das bezahlen können und wollen muss.

Und solange diese Situation nicht gegeben ist und Deutschland
den hohen Status einnimmt den du beschreibst, wird diesem
Deutschland auch immer eine besondere Stellung hinsichtlich
der Gestaltung einnehmen, einnehmen müssen.

Wenn es diese Aufgabe nach Deinen Wünschen vornimmt, werden die Deutschen eben bald woanders „Klinken putzen“ müssen.

Was tust Du persönlich, um die Situation zu verbessernß Nimmst Du Flüchtlinge bei Dir auf?
Bist Du bereit, die Kosten zu übernehmen?
Oder sollen es die „Besserverdiener“ und Unternehmensvorstände durch höhere Steuern richten?

Was machst Du denn beruflich? Wieviele Steuern bezahlst Du?

Komm mal runter!

Was ist an dieser Frage problematisch?

Gruß,
M.