Hallo, Marion
Haushalt Teile davon versäuft, verqualmt, verzockt oder
sonstwie unnütz verdunsten lässt. Auch gibt es sicher etliche
Leute, die gar nicht in der Lage sind, überhaupt einen Hartz
IV Antrag zu stellen. Ja, alle diese Menschen brauchen Hilfe.sie sind es aber eigentlich nicht wert, weil nur Säufer,
Kiffer, Zocker, mit Hartz IV nicht auskommen können.(Das lese
ich aus deinem Posting heraus).
Ob diese Säufer, Kiffer, Zocker, dann noch Kinder haben, die
sich kein Schulessen leisten können, ist eigentlich egal -
Alles ein Gesocks. Oh Jesus.
Das ist ganz allein deine Interpretation.
Leute, die solche Zustände nicht wahrhaben wollen,
meine Interpretation deiner Meinung trifft also zu.
sind mitschuld an eben diesen Zuständen. Man kann das Problem von
Armut in Deutschland nicht lösen, indem man wahllos Geld
ausschüttet.
Habe ich Das gefordert?
Wer das Problem von Armut in Deutschland lösen
will, der muss auch den Mut habern, die Ursachen dafür beim
Namen zu nennen.
Und dann?
Wenn ich wie kürzlich in der S-Bahn ein
Gespräch zwischen ca. 11-Jährigen überhöhre, indem es darum
geht, wo es die billigste Tiefkühlpizza gibt und wie man sowas
warmmacht, damit es mal was zu essen gibt, weil „die Alte“ die
meiste Zeit besoffen im Bett liegt, dann wirst du dieses
Problem nicht durch eine Erhöhung von Hartz IV oder des
Kindergelds lösen.
In diesem Einzelfall vermutlich nicht. Die alkoholkranke Mutter und die Kinder benötigen gezielte Hilfe.
Der alkoholkranken Mutter könnte vielleicht durch eine Therapie in einer entsprechenden Einrichtung geholfen werden und den Kindern der alkoholkranken Frau, während der Therapie ihrer Mutter, durch eine vorübergehende Aufnahme in einer Gastfamilie.
Hast du eigentlich Kontakt zu den Kindern aufgenommen, die offensichtlich in Not waren?
Ob man nun 5000 Iraker mehr oder weniger ins Land holt, dürfte
für die Situation dieser Menschen völlig irrelevant sein.Vermutlich. Dann könnte/ müsste man aber auch viel mehr
bedürftige Menschen in unser Land holen. (siehe der Beitrag
von Candide).
Wir haben hier vor nicht allzu langer Zeit über 1. Mio
Arbeislose mehr als heute mit druchgeschleppt ohne dass du
oder Candide das überhaupt gemerkt haben dürften.
Und du ebenfalls nicht, wenn man davon ausgeht, dass Du nicht zum ärmsten Teil unserer Bevölkerung gehörst.
Da dürften
5000 oder 10000 oder meinetwegen auch 1000000 Iraker kaum
auffallen, zumal dabei auch einige sein dürfte, die motiviert,
gebildet und ehrgeizig sein werden und in Gegenden, wo jetzt
schon Vollbeschäftigung herrscht, dringend gebraucht werden.
Was den uneigennützigen Hilfsgedanken schon mal relativiert.
Oder man könnte versuchen die Lage von Flüchtingen, bevor sie
Flüchtlinge werden mussten, in ihrem eigenen Land zu
verbessern.Was reine Armutsflüchtliche angeht, so gebe ich dir recht.
Hier kann man tatsächlich eine Menge für die Menschen in ihrem
eigenen Land machen. Aber umd die geht es bei diesem
speziellen Bespiel gerade nicht.
Es geht hier um Leute, die eben aus unterschiedlichen Gründen
nicht in ihr Land zurückkönnen. Die
irakischen Flüchtlinge sind keine Armutsflüchtlinge, es sind
Kriegsflüchtlinge. Viele davon haben im Irak in relativem
Wohlstand gelebt. Niemand von diesen Menschen wäre auf die
Idee gekommen, den Irak zu verlassen, wenn es den Krieg nicht
gegeben hätte.
Wenn diese Kriegsflüchtlinge so gebildet und gut ausgebildet sind, haben sie sicherlich viel bessere Chancen in Länder auswandern zu können, als z.B. Kriegsflüchtlinge aus dem Sudan.
Wenn man nach der Bedürftigkeit geht, müssten also zuallererst Kriegsflüchtlinge aufgenommen werden, die keinerlei Chancen haben.
(…) Die Leute, die es
tatsächlich schaffen, stammen häufig aus der gebildeten
Mittelschicht und die dürften auch hier in Deutschland keine
schlechten Aussichten auf einen guten Start haben (…)
Um diese Leute geht es aber nicht.
Gruß
karin