Moin,
Haushalt Teile davon versäuft, verqualmt, verzockt oder
sonstwie unnütz verdunsten lässt. Auch gibt es sicher etliche
Leute, die gar nicht in der Lage sind, überhaupt einen Hartz
IV Antrag zu stellen. Ja, alle diese Menschen brauchen Hilfe.
sie sind es aber eigentlich nicht wert, weil nur Säufer,
Kiffer, Zocker, mit Hartz IV nicht auskommen können.(Das lese
ich aus deinem Posting heraus).
Ob diese Säufer, Kiffer, Zocker, dann noch Kinder haben, die
sich kein Schulessen leisten können, ist eigentlich egal -
Alles ein Gesocks. Oh Jesus.
Das ist ganz allein deine Interpretation. Leute, die solche Zustände nicht wahrhaben wollen, sind mitschuld an eben diesen Zuständen. Man kann das Problem von Armut in Deutschland nicht lösen, indem man wahllos Geld ausschüttet. Wer das Problem von Armut in Deutschland lösen will, der muss auch den Mut habern, die Ursachen dafür beim Namen zu nennen. Wenn ich wie kürzlich in der S-Bahn ein Gespräch zwischen ca. 11-Jährigen überhöhre, indem es darum geht, wo es die billigste Tiefkühlpizza gibt und wie man sowas warmmacht, damit es mal was zu essen gibt, weil „die Alte“ die meiste Zeit besoffen im Bett liegt, dann wirst du dieses Problem nicht durch eine Erhöhung von Hartz IV oder des Kindergelds lösen.
Ob man nun 5000 Iraker mehr oder weniger ins Land holt, dürfte
für die Situation dieser Menschen völlig irrelevant sein.
Vermutlich. Dann könnte/ müsste man aber auch viel mehr
bedürftige Menschen in unser Land holen. (siehe der Beitrag
von Candide).
Wir haben hier vor nicht allzu langer Zeit über 1. Mio Arbeislose mehr als heute mit druchgeschleppt ohne dass du oder Candide das überhaupt gemerkt haben dürften. Da dürften 5000 oder 10000 oder meinetwegen auch 1000000 Iraker kaum auffallen, zumal dabei auch einige sein dürfte, die motiviert, gebildet und ehrgeizig sein werden und in Gegenden, wo jetzt schon Vollbeschäftigung herrscht, dringend gebraucht werden.
Oder man könnte versuchen die Lage von Flüchtingen, bevor sie
Flüchtlinge werden mussten, in ihrem eigenen Land zu
verbessern.
Was reine Armutsflüchtliche angeht, so gebe ich dir recht. Hier kann man tatsächlich eine Menge für die Menschen in ihrem eigenen Land machen. Aber umd die geht es bei diesem speziellen Bespiel gerade nicht.
Es geht hier um Leute, die eben aus unterschiedlichen Gründen nicht in ihr Land zurückkönnen. Die irakischen Flüchtlinge sind keine Armutsflüchtlinge, es sind Kriegsflüchtlinge. Viele davon haben im Irak in relativem Wohlstand gelebt. Niemand von diesen Menschen wäre auf die Idee gekommen, den Irak zu verlassen, wenn es den Krieg nicht gegeben hätte.
Deine Meinung steht doch schon fest.
Ich habe meine Meinung hier für jeden nachlesbar geschrieben. Dass du versuchst, diese zu verdrehen und zu verzerren, mach dich in meinen Augen zunehmend zu einem polemisierenden, unseriösen Diskussionspartner. Wenn dir keine Argument für deinen Standpunkt mehr einfallen, dann kannst du diese Diskussion auch einfach beenden.
Die von dir genannte „Konkurrenz der Armen“ ist meiner Meinung
nach nichts anderes als eine andere Bezeichnung für: „Die
Ausländer/Asylanten nehmen uns die Arbeitsplätze, Frauen,
Wohnungen etc.“ weg. Ausländer dienen hier als Sündenböcke für
eigenes Versagen oder rein innerdeutsche Probleme. Das Einzige
was so eine Diskussion bewirkt ist das Schüren von
Fremdenfeindlichkeit und es ist wohl kaum ein Zufall, dass in
D gerade die Bundesländer die höchste Fremdenfeindlichkeit zu
verzeichnen haben, in denen die wenigsten Ausländer wohnen.
Huch! Ich bin weder ausländerfeindlich, noch habe ich etwas
gegen den politisch geförderten Zuzug von politischen
Flüchtlingen.
Ja nee, schon klar, nur die aus dem Irak, die wollste net.
Genau das meine ich mit krankhafter
Anhaftung an unverdienten Wohlstand und Angst, womöglich was
abgeben zu müssen. Hier sehe ich nur Engherzigkeit und Hass.
Nunja. (eigentlich wollte ich schreiben: „Das ist doch
Quatsch“, das habe ich mich aber dann doch nicht getraut).
Vielleicht solltest du dich mal mit einigen dieser selbserklärten Ausländerhasser unterhalten und dir ihre „Argumente“ anhören. Solltest du dahinter mal etwas anderes wahrnehmen als Angst, womöglich etwas abgeben zu müssen, und Neid oder Habgier, dann sag Bescheid.
Vermutlich leben in diesen Ländern 90% der Menschen unter dem
Lebensstandard eines Hartz IV Empfänger. Trotzdem haben diese
Länder ihre Grenzen nicht geschlossen. Anscheinend hat man
hier noch ein anderes Verständnis von Menschlichkeit und
Hilfsbereitschaft.
Ja. Du hast recht. Wir sollten unsere Grenzen für alle
Menschen öffnen, die Hilfe suchen (siehe der Beitrag von
Candide).
Nur dass Candide den gleichen Unsinn produziert macht es nicht besser. Wenn ihr euch nur ein einziges Mal Gedanken darüber gemacht hättet, wie man helfen kann, dann würden euch zahlreiche Wege einfallen, die den Hilfsbedürftigen auch gerecht werden. Die wenigsten Menschen wollen ihre Heimat überhaupt verlassen. Erst wenn als Alternative zur Flucht nur Tod für sich selbst oder die Angehörigen droht, machen sich größere Flüchtlingswellen auf den Weg. Die meisten schaffen es zu Fuß mit ein paar Habseligkeiten auf dem Rücken dann mal gerade bis ins Nachbarland. Ja da könnt ihr euch fein die Hände reiben, dass Deutschland für diese Leute so weit weg ist. Ihr könnt ja mal die „Grenzen öffnen“ und dann zuschauen, wieviele auf den Weg hierher verrecken. Die Leute, die es tatsächlich schaffen, stammen häufig aus der gebildeten Mittelschicht und die dürften auch hier in Deutschland keine schlechten Aussichten auf einen guten Start haben (hast du dich mal gefragt, wie es die aus Ghana stammende Afro-Shop Besitzerin schafft, durch den deutschen Behördendschungel hindurch einen Laden oder ein Restaurant zu eröffnen?).
Dann solltest du mehr Informationen über diesen Hartz IV
Empfänger, der ein „Patenkind“ über eine dieser Organisationen
unterstützt" öffentlich machen.
Interessant wäre sicherlich, wie er mit seinem Hartz IV -
Regelsatz, unter Abzug seiner Patenkind-Verpflichtung,
finanziell überleben kann.
Auf die gleiche Weise, wie ein anderer Hartz IV Regelsatz Empfänger finanziell überleben kann, obwohl er raucht. Zeig mir mal einen mittelstarken Raucher, der weniger als 50 Euro im Monat für Zigaretten, Tabak etc. ausgibt. Weißt du überhaupt, was eine Schachtel Zigretten kostet?
Gruß
Marion