Hi
Aha, wieso nicht? Ist Zeit bei dir eine eigenständige Entität?
Welche dann?
Ich gebe nicht vor, dies zu wissen. (Im Gegensatz zu dir)
Doch, hast du oben behauptet.
Lern bitte lesen
danke
Mike schrieb: „Das bedeutet aber nicht, dass Bewegung Zeit erzeugt.“
Das ist eine einfache Behauptung, die zudem falsch ist.
Willkommen in der Realität! Wo nix ist, kann ich nix messen.
Aber wo ich nix messen kann, kann durchaus was sein…
Die Umkehrung deines Spruches ist logisch nicht korrekt
Richtig. Die Umkehrung hätte ich so auch nicht behauptet. Andererseits findet man immer etwas zum messen, wenn etwas da ist. Irgendeine Wechselwirkung findet statt. Wenn dem nicht so ist, existiert es für uns nicht.
Nun wende das bitte aber auch konsequent an.
Bewegung erfordert Struktur (der Materie) und umgekehrt.
Bewegung ist nicht mit Zeit gleichzusetzten. Bewegung
ermöglicht es uns nur, die Zeit zu erkennen!
(feiner Unterschied)
Bewegung ist die Ursache für Uhrzeit.
Nein, Zeit zeigt sich in „Bewegung“.
Wie darf ich das verstehen?
Ich messe Zeit anhand von „Bewegung“
Das heisst aber nicht, dass „Zeit“ durch „Bewegung“ erzeugt
wird
Doch, Uhrzeit definitiv. Um Uhrzeit festzustellen, brauchst du zwingend einen sich bewegenden Taktgeber. Veränderung/Entwicklung ist nicht identisch mit Uhrzeit, auch wenn beide teils konform gehen. Veränderung ensteht durch Struktur und darin ablaufende Bewegung, durch Bewegung ensteht Struktur.
In wie weit die Bewegung
die Ursache für Zeit ist, ist mir nicht bekannt. Wenn Du bitte
mal verständlich erläutern würdest, aufgrund welcher
theoretischen Grundlage für dich die Bewegung die URSACHE für
Zeit ist, wäre wohl nicht nur ich dir sehr sehr dankbar. Deine
bisherigen Ausführungen zum Thema waren für mich jedenfalls
vollkommen unverständlich.
Zum tausendsten mal nun: Uhrzeit ist die Spanne zwischen zwei
Ereignissen.
Uhrzeit als gemssenen Zeit muss nicht zwingend mit der Zeit
als physikalischem Objekt ident sein.
Um Zeit feststellen zu können, muß sich VORHER
etwas bewegen, müassen zwei Ereignisse stattfinden. In einem
hypothetischen Zweiteilchenuniversum kann es nur ein Ereignis
geben, Zeit ist da nicht feststellbar.
Was ist mit periodischen Ereignissen?
Können auch Taktgebe sein. Amplituden der Strahlung z.B.
Ausserdem setzt Du immer Messbarkeit und Vorhandensein gleich,
dies ist logisch inkorrekt.
Bitte nicht die Logik verdrehen, das funktioniert nicht. Wenn etwas nicht da ist, kann ich es nicht messen. Wenn ich etwas messe, hat das eine konkrete URSACHE. So herum.
Du darfst unser
Universum gerne als Summe vieler Zweiteilchenuniversen
auffassen. Es besteht aus vielen Milliarden Taktgebern, Uhren.
Diese sind nur anhand einer Gleichzeitigkeit, ortsnah,
vergleichbar.
Formuliere das doch mal aus…
Siehe SRT - (Uhr-)Zeit ist halt relativ. Jede Uhr läuft anders. Sie gilt nur lokal für sich, nie universell.
Vielleicht interessant und nachdenkenswert folgendes:
http://neundorf.de/Pygmalion/Zeit2/zeit2.html
Wir reden hier von der Physik, nicht von Philosophie. Die
allermeisten Philosphen haben keinen blassen Dunst von der
modernen Naturwissenschaft. Ausserdem ist derartiges
Geschwafele für mich unverständlich.
Umgekehrt, die Physiker haben keinerlei Ahnung von erkenntnistheoretischen Aspekten. Dann kann ich dir nur nahelegen, dich damit zu beschäftigen. Was Physiker hier von sich geben, ist wirklich vielfach haarsträubender Unsinn. Sie kriegen es nicht mal mit, wenn sie sich selbst widersprechen.
Mit dem Pygmalioneffekt hat er noch nichtmal so unrecht. Selbast eine Raumzeit als eigenständige Entität ist eine pure Erfindung und hat nichts mit objektiver Realität zu tun. Mit sowas bewegt sich die Physik am Rande der Spinnerei, weit ab von Wissenschaft.
Gruß
Frank