Ist die Esoterik amoralisch?

Hallo,

die nur eines gemeinsam haben - nämlich die Ablehnung ::naturwissenschaftlicher Methoden und Begründungen und die
Nutzung unwissenschaftlicher Methoden und Hilfsmittel.

Den Trugschluss alles logisch erklären zu können, sind schon
vor 200 Jahren Leute im Zeitalter der Aufklährung auf dem Leim
gegangen.

Kein seriöser Naturwissenschaftler wird behaupten, alles
erklären zu können.
Unlogische wissenschaftl. Erklärungen sind eh ein Widerspruch.

Der Unterschied zum Esoteriker ist aber, daß der Wissenschaftler
weiterhin mit „wissenschaftlichen Methoden“ versuchen wird,
eine natürliche Erklärung zu finden.

Dagegen ist der Esoteriker ist viel zu schnell mit irgend einer
übernatürlichen Erklärung zur Stelle.
Da diese in der Regel nicht reproduzierbar sind und oft genug
völlig unbeweisbar sind, fragt sich dann doch, welchen Wert
slche unlogischen Erklärungen haben - Außer schöner Selbstbetrug?

Wissenschaft sehe ich als nützliches Hilfsmittel an,
den elektrischen Strom, das Notebook und das Internet zu
haben, mit dem ich gerade diesen Artikel schreibe, aber
niemals als einzig gültiges Dogma. Wenn es danach ginge müsste
ich z.B. meine Erlebnisse mit Telepathie für unsinnig
erklären.

Da es bisher auch nach jahrhunderte langer Suche keinerlei
reproduzierbe Methode gibt, sowas wie „Telepathie“ auch nur im
Ansatz real nachzuweisen, geschweige denn zuverlässig zu
reproduzieren, kann man es wohl niemanden wirklich vorwerfen,
es als „Spinnerei“ zu bezeichnen, wenn da jemand kommt, der
behauptet er könne Telephatie.

Dagegen können heute hunderte Mio. Menschen sich von jedem Ort
der Welt mit anderen Menschen an beliebigen anderen Orten der
Welt in Echtzeit kommunizieren.
Ich würde sagen, es steht ungefähr 1000000000 : 0 zu gunsten der
Wissenschaften.

Obwohl Esoteriker sich ähnlich wie religös Gläubige verhalten,
fehlt doch eine zentrale Institution, wie z.B. Amtskirchen,
die irgend welche Doktrin versuchen durchzusetzen und damit
auch eine eigene Ethik postulieren.

Das ist auch gut so, dass die Esoterik sich der Globalisierung entzieht ;o).

Dieser Satz ist in mehrfacher Hinsicht Unsinn.

1. Nicht alle Religionen und auch nicht alle Amtskirchen 
 sind globalisiert. 
 Im Gegenteil, viele Länder haben ihre eigenen lokalen 
 Religionen und Kirchen. 

2. Esoterik ist durchaus vielfach schon globalisiert.
 Ansonsten gäbe es nicht ständig einen neuen Hype um irgend 
 einen neuen Humbug aus Tibet, Indien oder sonstwoher.
 Die globale Verbreitung übers Internet macht's möglich.
 Unter den Esoterikgläubigen scheint es eine Menge Leute zu geben, 
 die nach neunen exotischen Wundermitteln regelrecht gieren. 

Bleibt also bei der Frage nach der Moral und Ethik nur die Bewertung ::des einzelnen Individuums, welcher sich im Rahmen der ::gesellschaftlichen Verhältnisse moralisch oder auch unmoralisch ::Verhalten kann (wie jeder andere Bürger auch).

Jede Handlung die einem anderen Menschen vorsätzlich Schaden
zufügt, ist unmoralisch.

Ich denke, Moral kann man so gar nicht fassen/definieren.
Was du da bescheibst ist eher ein ethischer Grundsatz.

Nur unmoralische Menschen versuchen
die Grenzen dieser Verhaltensregel frei zu interpretieren.

Welche Verhaltensregel?

Man kann evtl. Geschäftemacher für unmoralisch halten, die ::gutgläubigen für viel Geld irgend welchen Klimmbim verkaufen.
Da die Esoteriker aber nicht gezwungen werden, etwas zu kaufen,
kann man so ein Geschäft auch als ganz normale Dienstleistung
ansehen, die unter Gewerbefreiheit fällt, solange keine
bürgerlichen Gesetze verletzt werden.

Ich persönlich nenne mich aus diesem Grund auch nicht einen
Esoteriker, kaum ein anderer neutraler Begriff ist so negativ
vorbelastet.

Noch mal zum Thema Wissenschaft: Was unsere Gelehrten nicht
wissen, ersetzen sie durch Thesen, auch nur Versatzstücke der
Phantasie und teilweise reichlich dähmlich.

Ah ja, daran merkt man, daß du wenig damit zu tun hast.

Wer glaubt den allen Ernstes ein Tyrannosaurus wäre gröhlend
und stampfend durch die Gegend marschiert. Hätte der Tyrex
sich wirklich so dumm benommen, wäre er verhungert, weil die
Beute rechtzeitig flüchten könnte. Übrigends wer sagt denn,
dass alle Saurier grün-braun waren?

Und was hat das jetzt mit Wissenschaft zu tun ?
Wohl zuviel Disneyfilme gesehen, was?

Gruß Uwi

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Wie also konnten die betroffenen Kinder das Geschehen in ihrem
Umfeld zu ihren Gunsten verändern?

Indem sie erwachsen werden und dann ihr Leben selbst in die Hand nehmen.

Wie also konnten die betroffenen Kinder das Geschehen in ihrem
Umfeld zu ihren Gunsten verändern?

Indem sie erwachsen werden und dann ihr Leben selbst in die
Hand nehmen.

Viele haben nicht die Chance, erwachsen zu werden, weil sie vorher umgebracht werden. Natürlich nur, weil sie das Geschehen in ihrem Umfeld nicht zu ihren Gunsten geändert haben, um deiner Argumentation zu folgen.

Wir können noch ewig so weiterdiskutieren.
Fakt ist: Die Wissenschaft macht Beobachtungen und Messungen, interpretiert diese und baut menschlich verständliche Modelle der Wirklichkeit auf. Was dann noch fehlt, wird durch Phantasie ersetzt. Eine wissenschaftliche These ist nichts anderes als ein Konglomerat aus Versatzstücken gemessener Wirklichkeit und der Phantasie des Wissenschaftlers. Der Urknall ist genau so bewiesen wie die Reinkarnation.
Zu den Reproduktions- Fetischisten: Ab einer gewissen Komplexität reagiert ein System unüberschaubar auch wenn die Anangsparameter (nur scheinbar) exakt immer die selben sind.

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Ja es ist sehr traurig dass es so etwas gibt.
Wie ich schon sagte, nicht jeder hat die selben guten Startbedingungen, manche Leben sind auch von vorneherein zum Scheitern verurteilt. Aber meistens sind es die Leute mit ausreichenden Möglichkeiten die am lautesten jammern. Wer wirklich um seine Existenz kämpfen muss (egal ob Armut oder Krankheit) hat nämlich keine Zeit für Selbstmitleid.

Hi,

komischerweise funktionieren alle die netten Geräte, die auf wissenschaftlichen Beobachtungen, Hypothesen und Theorien aufbauen. Vom Verbrennungsmotor bis hin zur Raumfahrt oder zum Computer.
Von einer nach esoterischen Prinzipien gebauten Raumfähre habe ich bis dato weder etwas gehört noch darüber gelesen.

Viele Grüße
WoDi

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Ok, hier steige ich dann mal aus.
Mit derart kaltschnäuzigen Typen diskutiere ich nicht.

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Hallo Gerold,

Fakt ist: Die Wissenschaft macht Beobachtungen und Messungen,
interpretiert diese und baut menschlich verständliche Modelle
der Wirklichkeit auf.

Soweit richtig. Beim Verständnis des Universums zweifelt man das ‚menschlich verständliche‘ auch bereits an, und versucht das meiste mit mathematischen Modellen zu erklären.

Was dann noch fehlt, wird durch Phantasie ersetzt.

So ausgedrückt klingt dies, als ob Wissenschaftler sich irgendwas zusammenspinnen und dies dann veröffentlichen. Du formulierst das absichtlich so, um die Wissenschaft unglaubhaft zu machen und so dem Niveau der Esoterik anzunähern.

Eine wissenschaftliche These ist nichts
anderes als ein Konglomerat aus Versatzstücken gemessener
Wirklichkeit und der Phantasie des Wissenschaftlers.

Natürlich ist sie das - aber ohne Thesen kommt die Wissenschaft nicht weiter. Solange eine These nicht wiederlegt werden kann und alle Beobachtungen diese bestätigen, gilt sie als richtig. Wie sonst sollte die Wissenschaft Erklärungen finden, für das, was beobachtet wird?

Der Urknall ist genau so bewiesen wie die Reinkarnation.

Falsch. Die messbare kosmische Hintergrundstrahlung und die beobachtete Expansion des Universums, sowie die physikalisch nachvollziehbare Verteilung der Elemente im All, wenn man von einem Urknall ausgeht, sind sehr brauchbare Beweise. Die Theorie der Reinkarnation hat keine vergleichbaren Fakten zu bieten - von Beobachtungen, die nicht gänzlich auf zumeist zweifelhaften Aussagen beruhen, ganz zu schweigen - es bleibt deshalb beim Glauben, und nichts anderes ist die Esoterik, Glauben. Wenn Du möchtest, dass man sie trotzdem respektiert, mach daraus bitte keine Wissenschaft.

Schönen Gruß,
Rudy

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Hi Horst,

Dethlefsen und Dahlke sind wirklich sehr schlechte Beispiele, als Referenz für die Reinkarnations-Lehre in der Esoterik würde ich sie sicher nicht bezeichnen. Es gibt bessere Lektüre zu dem Thema, ich kann mal einiges zusammensuchen, falls Interesse besteht.

So etwas wie eine allgemeingültige Reinkarnations-Auffassung wirst Du dabei jedoch nicht finden, weil dies zum einen ein sehr komplexes Thema ist, das sich nicht in ein paar Sätzen diskutieren lässt, und zum anderen sind die Erfahrungen auch unterschiedlich, eben wegen der Komplexität.

Eine Anschauung wirst Du in der Esoterik jedoch sehr selten finden, und zwar jene:

Das ist eine von vielen Textstellen aus esoterischen Büchern,
die zum Ausdruck bringen, daß der Mensch alles, was ihm
widerfährt, selbst zu verantworten hat, anders gesagt, er hat
es - irgendwie - selbst verursacht.

Das stimmt so nicht ganz. Die Esoterik geht nicht von einem Schuld- und Strafgedanken aus, in dem Sinn dass jemand etwas „Böses“ getan hat in einem vergangenen Leben, und nun dafür mit Krankheit etc. bestraft wird. Ich glaube, im Buddhismus sieht man es so (bin mir aber nicht sicher), in der Esoterik definitiv nicht. In der Esoterik steht vielmehr der Lern- und Erfahrungswert im Vordergrund, das heisst, alles was geschieht, geschieht auf freiwilliger Basis, für die Erfahrung selbst. Dabei wird davon ausgegangen, dass die verschiedenen „Rollen“ (z.B. Täter-Opfer) vor der Inkarnation von den Beteiligten selbst so abgesprochen wird, damit jeder die grösst mögliche Lernerfahrung für sich erzielen kann. Esoteriker gehen auch von einem „grösseren Plan“ aus, d.h. diese Absprachen sind in einem sehr grossen Kontext zu sehen.

Die Gründe für ein freiwilliges Annehmen einer Opfer-Täter-Rolle sind dabei für uns nicht ersichtlich. Der Strafgedanke spielt dabei jedoch keine Rolle, mir persönlich sind bisher nur sehr selten esoterisch Interessierte begegnet, die diese Auffassung hätten. Falls mir jemals jemand begegnet, werde ich wohl nachfragen, ob sie Dethlefsen oder Dahlke gelesen haben.

Gruss, Mirea

Hallo,

‚Gemeinde‘ passt schon…

Eher sehe ich da solche, die sich mit Verschwörungstheorien
auseinandersetzen, solche, die Wahrsagetechniken suchen,
solche, die auf Chakren stehen, solche, die an Angelologie
glauben, etc…

Da hast Du schon recht. Aber schau Dir doch einfach mal an, wer allein in diesem Thread wie diskutiert. Und schon wirst Du genau zwei Gruppen erkennen.
Gruß
loderunner

Kann Esoterik morden?
Moin, Horst,

solange Esoterik nicht handeln kann, dürfte es wohl müßig sein, die Frage nach ihrer Moral zu stellen. Ist mein Kaktus unmoralisch, wenn er mich sticht?

Gruß Ralf

Hallo Horst,

wenn die Esoteriker die Karma-Lehre ernst nehmen würden, müßten sie ein Interesse daran haben, ihr eigenes Karma durch gute Taten zu verbessern. Und zu den guten Taten gehört es zweifellos, Menschen zu helfen, denen Unglück zugestoßen ist, unabhängig von der Frage, ob diese ihr Unglück irgendwie selbst verschuldet haben oder nicht.

Tun die Esoteriker das? - Mir drängt sich der Verdacht auf, daß viele von ihnen solche Lehren als Rechtfertigung für einen schlichten Mangel an Mitgefühl mißbrauchen. Diese Lehren sind nicht per se amoralisch (siehe oben), fördern aber eine strukturkonservative Geisteshaltung: Ungleichheit und Unglück, die als karmisch bedingt angesehen werden - damit kann man sich sicherlich leichter abfinden.

Was mir äußerst unangenehm aufstößt, ist der unreflektierte Gebrauch des Begriffs „Verantwortung“.

Es gibt mindestens zwei Bedeutungen, die grundverschieden sind, nämlich Rechtfertigung und Zuständigkeit:

  • Ich habe Verantwortung für mein Handeln in dem Sinne, daß ich mich dafür rechtfertigen muß (z. B. dem Vorgesetzten gegenüber, oder vor einem Gericht), in dieser Bedeutung hängt „Verantwortung“ eng mit Schuld zusammen, sowie

  • Ich habe Verantwortung für die Art wie ich mein Leben gestalte, das heißt, ich bin dafür zuständig und kein anderer, und in dieser Bedeutung hat der Begriff mit Schuld nichts zu tun, denn ich kann diese Zuständigkeit so ausüben oder nicht ausüben, wie ich will, niemand zieht mich dafür zur Rechenschaft. Dies sollte man aber dann auch als „Zuständigkeit“ benennen.

Mir fällt auf, daß Schuldgefühle mehr der weniger unabhängig von „schuldhaften“ Taten sind. Es heißt, Kinder haben Schuldgefühle, wenn ihre Eltern sich trennen, obwohl sie objektiv nichts dafür können. Viele Menschen machen kleine Unregelmäßigkeiten und fühlen sich deshalb nicht schuldig. Und ich bin sicher, viele von denen, die ärgeres begehen, andere Menschen psychisch verletzen, haben deswegen keinerlei Schuldgefühle. Ich behaupte, Schuldgefühle sind zu einem großen Teil suggeriert. Da Schuldgefühle psychische Störungen wie Depressionen zumindest mit verursachen können, bin schon aus diesem Grunde absolut dagegen, Leuten zu suggerieren, ihr Unglück stößt ihnen zu, weil sie für irgendetwas - und sei es aus einem früheren Leben - schuldig seien: zum Schaden noch die Häme.

Der größte Vorteil dieser esoterischen Lehren ist vielleicht der, das Verständnis der Welt so ungeheuer zu vereinfachen. Beobachtet man die Welt und reflektiert man sein eigenes Handeln unvereingenommen (also möglichst ohne Voraussetzung irgendwelcher Glaubenslehren), dann passieren einfach viele Dinge, die anscheinend ungerecht oder unverdient sind (je nach dem), man kann mit einigem Erfolg versuchen, sein Leben zu verbessern, wird aber auf Grenzen stoßen. Seines Glückes oder Unglückes Schmied? - ist man teilweise. Und jeder Mensch macht sich im Laufe seines Lebens irgendwann mal schuldig, mehr oder weniger, da kommt niemand daran vorbei, der das Erwachsenenalter auch nur annähernd erreicht.

Das ist unsere Welt, unser Leben in seiner Komplexität.

Grüße,

I.

Lieber [Edit: Name entfernt]

Du schreibst von „Bullshit“. Harry G. Frankfurt würde dir
zustimmen.

Wer ist dieser Herr?

Ein Wissenschaftler, der sich intensiv mit dem Begriff
„Bullshit“ auseinandergesetzt hat.
Viele Grüße
Voltaire

Nicht Worte sondern Taten sind grausam
Die Wirklichkeit ist grausam, nicht ich, der die Fakten dieser Grausamkeit offen ausspricht.
Wieviel hast Du in Deinem eigenen Leben getan, um anderen Menschen, von denen Du keine Gegenleistung erwarten kannst, zu helfen? Oder warst Du so kaltschnäutzig, es Dir nur selbst gut gehen zu lassen?

Wege aus der Sackgasse

Von einer nach esoterischen Prinzipien gebauten Raumfähre habe
ich bis dato weder etwas gehört noch darüber gelesen.

Ich auch nicht, zumindest nicht auf diesem Planeten hier ;o).

Ich glaube auch nicht, dass man mit Edelsteinen einen Computer bauen kann. Aber wenn man die letzten 20 Jahre anschaut so kommt es mir vor, dass die Wissenschaft in vielen Gebieten auf der Stelle tritt, von einem exponentiellen Wachstum des Wissens kann schon lange keine Rede mehr sein. Es werden bestehende Konzepte verfeinert, aber etwas wirklich Neues wird nicht mehr entdeckt.

Mikroprozessoren wurden zwar leistungsfähiger, aber verbrauchen auch immer mehr Leistung, das Prinzip der Miniaturisierung von ist eine Sackgasse. Photonenrechner und konsequente Parallelisierung lassen auf sich warten.
In der Raumfahrt sind in den letzten 30 Jahren keine entscheidenden Triebwerksverbesserungen geschehen, ein Flug zum Mars dauert mit einem schwächlichen chemischen Rückstoßantrieb eben 6 Monate.
Was Gravitation eigentlich ist, hat die Menschheit immer noch nicht begriffen.
Die Erforschung der Kernfusion tritt mehr oder weniger auf der Stelle, Reaktoren nach der Maxime größer ist besser führen bestimmt nicht zum Ziel.
Echte Fortschritte gibt es nur noch in der Nanotechnologie und der Biogenetik.

Vielleicht könnte etwas esoterisches Denken helfen, einen Weg aus verfahrenen Bahnen zu finden? Um z.B.den elektrischen Strom zu begreifen, mussten die Forscher sich erst einmal vom rein mechanischen Weltbild trennen.
Für neue Entdeckungen sind vielleicht weitere Bewusstseinssprünge (wie die auch immer aussehen mögen) notwendig.

Hallo,

Ich glaube auch nicht, dass man mit Edelsteinen einen Computer
bauen kann. Aber wenn man die letzten 20 Jahre anschaut so
kommt es mir vor, dass die Wissenschaft in vielen Gebieten auf
der Stelle tritt, von einem exponentiellen Wachstum des
Wissens kann schon lange keine Rede mehr sein. Es werden
bestehende Konzepte verfeinert, aber etwas wirklich Neues wird
nicht mehr entdeckt.

Du liest die falschen Zeitungen.

Mikroprozessoren wurden zwar leistungsfähiger, aber
verbrauchen auch immer mehr Leistung,

Unsinn. Siehe Mobilprozessoren, Dualcore2 etc.
Btw., wie alt ist doch gleich der PC? Seit 20Jahren nichts neues? Aua!

das Prinzip der Miniaturisierung von ist eine Sackgasse.

Wieder Unsinn. Je kleiner ein Prozessor, desto weniger Energieverbrauch.
Btw., jedes Handy beweist das Gegenteil.

Photonenrechner

Wird dran gearbeitet. Allerdings noch keine 20Jahre, da fehlen leider noch ein paar Grundlagen.
Esoterik wüsste einen Weg? In welche Richtung? Laser aus Himalayasalzkristallen? Speicherbänke aus Heilsteinen? Gekühlt mit Ganderwasser? Angetrieben von Erdstrahlen?

und konsequente Parallelisierung lassen auf sich warten.

Aha. Und mit Esoterik wäre das gegangen?

Btw., wie ist das mit der Parallelisierung in Prozessoren? Eine Grafikkarte macht das mit etwa 128 Recheneinheiten. Ein Großrechner mit ein paar tausend. Worauf wartest Du denn genau?

In der Raumfahrt sind in den letzten 30 Jahren keine
entscheidenden Triebwerksverbesserungen geschehen, ein Flug
zum Mars dauert mit einem schwächlichen chemischen
Rückstoßantrieb eben 6 Monate.

Tja, Physik lässt sich eben mittels Telepatie und Voodoo nicht einfach austricksen.
Btw., wieviel Esoteriker waren doch gleich auf dem Mond?

Was Gravitation eigentlich ist, hat die Menschheit immer noch
nicht begriffen.

Die Menschheit gibt es nicht.
Btw., wie erklären die Esoteriker denn die Gravitation? Vielleicht so wie hier:
http://wegalink.eu/research/german/gravitation/
Welch ein Fortschritt!

Die Erforschung der Kernfusion tritt mehr oder weniger auf der
Stelle,

Tja, da ist eben auch ein wenig Wissen notwendig, das zu erforschen eine teure Angelegenheit ist.

Reaktoren nach der Maxime größer ist besser führen
bestimmt nicht zum Ziel.

Wer hat das denn behauptet?

Echte Fortschritte gibt es nur noch in der Nanotechnologie und
der Biogenetik.

Also doch Fortschritte?
Btw., ein Auto von heute sieht auch anders aus als das von vor 20Jahren. Und wie ist es mit neuen Medikamenten? Und was ist mit Handy, LCD-TV, neuen Kunststoffen? Was ist mit dem Laserdrucker, dem Tintenstrahldrucker, der Digitalkamera? Schonmal was von ‚CD‘ oder ‚DVD‘ gehört?

Vielleicht könnte etwas esoterisches Denken helfen, einen Weg
aus verfahrenen Bahnen zu finden?

Ich sehe nichtmal die verfahrene Bahn außerhalb der Esoterik. Kannst Du mir grad mal einen Hinweis geben?

Um z.B.den elektrischen
Strom zu begreifen, mussten die Forscher sich erst einmal vom
rein mechanischen Weltbild trennen.

Du hast wirklich keine Ahnung. Dein Wissensstand darüber ist offensichtlich auf dem Stand von vor Maxwell stehengeblieben. Bilde Dich weiter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Maxwellsche_Gleichungen

Für neue Entdeckungen sind vielleicht weitere
Bewusstseinssprünge (wie die auch immer aussehen mögen)
notwendig.

Wildes Hin- und Herhüpfen ist nicht zielführend. Mit geschlossenen Augen schon gar nicht.

Esoteriker werfen ‚der Wissenschaft‘ (besser: dem, was sie darunter verstehen) immer wieder vor, dass sie keine Ahnung vom waren Wissen hätten. Du hast hier grad den umgekehrten Fall deutlich bewiesen.

Gruß
loderunner

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Nocheinmal Hallo,

jeden Deiner Punkte einzeln zu widerlegen wäre zu zeitraubend. Tatsache ist aber, dass z.B. die Autos sich in den letzten 20 Jahren nur rein äußerlich in kleinen Details verändert haben, der Treibstoffverbrauch ist aber nicht gesunken!

Im Übrigen gab es CDs, Flüssigkristallanzeigen, Laser, Tintenstrahldrucker und dergleichen schon vor 20 Jahren, man kann wohl nicht mehr von aktuellen Innovationen reden.
Ich bin nach wie vor der Meinung, dass zwar die aktuellen Technologien ständig verfeinert werden, aber was wirklich neues kommt nicht dazu, sodass irgenwann einmal ein toter Punkt erreicht ist.
Was z.B. in den letzten 30 Jahren in der Raumfahrt (nicht) passiert ist, ist bezeichnend dafür.
Wer weiss, vielleicht fliegen die Amis 2012 tatsächlich zum ersten Mal auf richtig den Mond, auf jeden Fall könnte ein Fake dank moderner Computeranimation viel preiswerter und lebensechter gedreht werden, das ist doch schon mal ein Fortschritt ;o).

Hallo,

mit Verlaub…die Aussage ist ja wohl lächerlich.

Vergleich mal einen Pkw aus den 80igern…auch im verrbauch…mit heutigen?

Elekronik, Material (Gewicht), Technik, Ausstattung…da liegen Welten dazwischen.

Die Digitalisierung der Kommunikation udn die Abkehr von der analogen Technik ist wohl an Dir auch unbemerkt vorbeigegangen??? heute kann man mit nem handy surfen…vor 20 Jahren sah ein portables Telefon ähnlich wie ein Rucksackfunkgerät aus…

Man muß ja nich technibegeistert sein, bin ich auch nicht…aber die Entwicklung muß man ja wohl sehen…LOL

Im Gegteil, die technische Entwicklung wird immer schneller…

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Hallo!

jeden Deiner Punkte einzeln zu widerlegen wäre zu zeitraubend.

Mich würde aber trotzdem interessiern wie du das anstellen möchtest. Nimmst du dir die Zeit? Oder ist der Versuch am Ende doch Zeitverschwendung weil zum Scheitern verurteilt?

Tatsache ist aber, dass z.B. die Autos sich in den letzten 20
Jahren nur rein äußerlich in kleinen Details verändert haben,
der Treibstoffverbrauch ist aber nicht gesunken!

Ach nein? Wie wärs mal mit gründlicher Recherche? Und nur so nebenbei: Stark erhöhte Leistung bei gleichbleibendem Verbrauch ist WAS genau? =)

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass zwar die aktuellen
Technologien ständig verfeinert werden, aber was wirklich
neues kommt nicht dazu, sodass irgenwann einmal ein toter
Punkt erreicht ist.

Diese These wurde vor langer Zeit schon einmal von vielen Wissenschaftlern vertreten. Nun, sie wurden eines Besseren belehrt =)

Was z.B. in den letzten 30 Jahren in der Raumfahrt (nicht)
passiert ist, ist bezeichnend dafür.

Das „könnte“ auch daran liegen, daß die Raumfahrt nicht mehr so medienwirksam und beliebt ist wie noch vor 30 Jahren, als Propagandaträger daher eher unbrauchbar geworden ist. Da fällts halt etwas schwerer, die erforderlichen (beträchtlichen) Summen reinzubuttern…

Grüße, Stephan

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Hi,

jeden Deiner Punkte einzeln zu widerlegen wäre zu zeitraubend.
Tatsache ist aber, dass z.B. die Autos sich in den letzten 20
Jahren nur rein äußerlich in kleinen Details verändert haben,
der Treibstoffverbrauch ist aber nicht gesunken!

In kleinen Details? ABS, ESP und Motormanagement mit viel Rechenleistung sind „kleine Details“? Aber du hast schon mitbekommen, daß das Bremsband um die Kardanwelle kaum noch existiert?

Was z.B. in den letzten 30 Jahren in der Raumfahrt (nicht)
passiert ist, ist bezeichnend dafür.

Die Unwissenheit mancher User ist auch bezeichnend. Oder gab es vor 30 Jahren eine ISS?

Wer weiss, vielleicht fliegen die Amis 2012 tatsächlich zum
ersten Mal auf richtig den Mond,

Zum ersten Mal? Das sie dort oben schon 6 mal waren, wäre das Nummer 7.

Daß Esoterik eine Welt für sich, ist mir mittlerweile geläufig. Aber deine Ignoranz der technischen Realitäten ist schon beachtlich. Die Technik mag dir ja nicht gefallen, aber deswegen gleich Unsinn darüber zu schreiben, ist schon arg verwundersam.
Oder mußt du so argumentieren, um irgendeine Gegenposition gegen die ach so BÖSE[TM] Technik und Wissenschaft aufbauen zu können?

mfg Ulrich

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