Schon wieder Amoklauf

Ich bin dafür, dass man endlich alle Horrorvideos und
Ballerspiele und Pistolen und Messer und Gabeln verbietet!

Diese Kindergartenargumente ist man von den 12-jährigen aus dem Heise-Forum gewöhnt.

Ich bin dafür, dass man endlich alle Horrorvideos und
Ballerspiele und Pistolen und Messer und Gabeln verbietet!

Diese Kindergartenargumente ist man von den 12-jährigen aus
dem Heise-Forum gewöhnt.

Die Notwendigkeit von Ironietags kennt man auch nur aus dem heise-forum

-)

Schuluniformen
Hallo,

Funktioniert in GB z.B. wunderbar.

Hast du Erfahrung mit Schuluniformen?
Ich schon.

  1. Kinder reicherer Eltern haben neue Uniformen und genug zum Wechseln.
    Kinder ärmerer Eltern haben Uniformen aus dem Second Hand Shop, die sofort als solche zu erkennen sind.
  2. Besonders Mädchen leiden unter Uniformen, weil sie gerade das, was als unattraktiv empfunden wird akzentuieren (kniefreie Röcke bei dicken Beinen, um nur ein Beispiel zu nennen).
  3. Kleidung außerhalb der Schule wird SEHR wichtig und sich dort „aufzubrezeln“ (und was immer das Äquivalent dazu bei Jungs ist) wird extrem wichtig, das gleiche gilt auch für Make-up.
  4. Schuluniformen können Gemeinschaft innerhalb einer Schule schaffen, aber sie können auch „Bandenbildung“ fördern, Schule gegen Schule.

Gruß
Elke

Hi,

  1. Kinder reicherer Eltern haben neue Uniformen und genug zum
    Wechseln.
    Kinder ärmerer Eltern haben Uniformen aus dem Second Hand
    Shop, die sofort als solche zu erkennen sind.

Woran?

  1. Besonders Mädchen leiden unter Uniformen, weil sie gerade
    das, was als unattraktiv empfunden wird akzentuieren
    (kniefreie Röcke bei dicken Beinen, um nur ein Beispiel zu
    nennen).

Man könnte Hosen nehmen. Wo steht geschrieben, dass Schuluniformen für Schülerinnen Röcke enthalten müssen?

  1. Kleidung außerhalb der Schule wird SEHR wichtig und sich
    dort „aufzubrezeln“ (und was immer das Äquivalent dazu bei
    Jungs ist) wird extrem wichtig, das gleiche gilt auch für
    Make-up.

Und?

  1. Schuluniformen können Gemeinschaft innerhalb einer
    Schule schaffen, aber sie können auch „Bandenbildung“ fördern,
    Schule gegen Schule.

Ok, ich sehe ein, dass Schuluniformen Kriege auslösen können.
Also lassen wir’s lieber.

War irgendwie klar, dass so etwas in Deutschland wieder mal nicht machbar ist.
Der Druck der Bedenkenträger ist einfach zu groß.

WoDi

Hallo,

  1. Kinder reicherer Eltern haben neue Uniformen und genug zum
    Wechseln.
    Kinder ärmerer Eltern haben Uniformen aus dem Second Hand
    Shop, die sofort als solche zu erkennen sind.

Woran?

Ausgebleicht, ausgeleiert. Röcke und Hose mit „Hochwasser“.
Tops müsste man je nach Material und Farbe jeden Tag oder jeden zweiten Tag wechseln. Entweder man wäscht täglich oder man hat 5 Sets.

  1. Besonders Mädchen leiden unter Uniformen, weil sie gerade
    das, was als unattraktiv empfunden wird akzentuieren
    (kniefreie Röcke bei dicken Beinen, um nur ein Beispiel zu
    nennen).

Man könnte Hosen nehmen. Wo steht geschrieben, dass
Schuluniformen für Schülerinnen Röcke enthalten müssen?

Es geht generell um die Uniformierung. Ich kenne keine Schuluniformen, die so geschnitten sind, dass man darin vorteilhaft aussieht, wenn man sowieso zu den „optisch benachteiligten“ gehört.

  1. Kleidung außerhalb der Schule wird SEHR wichtig und sich
    dort „aufzubrezeln“ (und was immer das Äquivalent dazu bei
    Jungs ist) wird extrem wichtig, das gleiche gilt auch für
    Make-up.

Und?

Es ist einfach extremer als bei Schülern, die keine Uniform tragen (sind Erfahrungswerte meinerseits) und die Ausgrenzung, Hänselei etc. wird einfach auf die Nachmittagsstunden gelegt.

  1. Schuluniformen können Gemeinschaft innerhalb einer
    Schule schaffen, aber sie können auch „Bandenbildung“ fördern,
    Schule gegen Schule.

Ok, ich sehe ein, dass Schuluniformen Kriege auslösen können.
Also lassen wir’s lieber.

Dein Sarkasmus in Ehren. Aber ich höre immer wieder die Lobhudelei von Schuluniformen, von Leuten, die keinerlei Erfahrung damit haben. Es gibt Argumente FÜR Schuluniformen, unbestritten. Es gibt aber auch gute Argumente dagegen, die wollte ich aufzeigen.

War irgendwie klar, dass so etwas in Deutschland wieder mal
nicht machbar ist.
Der Druck der Bedenkenträger ist einfach zu groß.

Kann man das auch ohne diesen Unterton diskutieren?
Es ist nun mal so, dass ich lange Zeit in Ländern mit Schuluniformen gelebt habe, und das z.T. als Schüler, als Lehrerin und als Mutter miterlebt habe.
Ich lasse mir gern von den Vorteilen erzählen, von jemand, der weiß von was er redet.

Gruß
Elke

nochwas
Hallo,

mir ist noch was eingefallen.
In Südafrika (wie in vielen afrikanischen Ländern) gibt es so eine Art Einheitsuniform für viele Schulen, so in der Art:
http://4.bp.blogspot.com/_TahXQ2WiF0s/SAsE5S5BMSI/AA…
(auf die schnelle nichts besser gefunden, diese Art von ärmellosen Trägerröcken heißen „gymslips“, aber wenn man dieses Wort in die Bildersuche eingibt, kommt viel Pornographisches),
d.h. alle Schulen haben eigentlich mehr oder weniger gleiche Uniformen und unterschieden wird nur nach Schulwappen, der irgendwo angebracht ist.
Dies ist auch eine Kostenfrage, solche simplen Uniformen gabe es eigentlich nur bei Schulen in schwarzen oder indischen oder coloured townships (in reichen, d.h. weißen Gegenden, gab es Farbe und Muster und Blazer und Schlipse und Hüte). An sich in einem Land, in dem Schuluniformen Tradition sind, keine schlechte Lösung. Großer Nachteil dort: für viele schwarze Familien war selbst diese einfache Form der Schuluniform zu teuer und konnte einem Kind die Schulkarriere verbauen, besonders in höheren Klassen (nach der Grundschule).

Aber eigentlich wollte ich nur davor warnen, in Schuluniformen ein Panacea zu sehen, den sie versprechen nicht, was sie halten (und das wäre, das Ende der Ausgrenzungen von Schülern).

Gruß
Elke

Hi Maxx,

Führen von Todeslisten, regelmäßige Äußerung von
Gewaltfantasien (im Internet), Amokandrohungen, überregulierte
Persönlichkeit, suizidale Tendenzen.
Zwingen nicht, aber anbieten.
Ich gehe absolut jede Wette ein, daß wenn Du es „nur anbietest“ gerade die, die dafür anfällig wären, nicht daran teilnehmen möchten. Wetten?

meinst Du wirklich daß diese Maßnahmen wirklich durchführbar
sind?

Man sollte zumindest darüber nachdenken.

Nachdenken tut man ja alles möglich. Nur eine realistische Lösung ist es m.E: keineswegs.

WEr entscheidet wer gefährdet ist und wer nicht?

Lieber einer zuviel als einer zuwenig.

Sei mir bitte nicht böse, Maxx, aber auf Vermutungen und Verdächtigungen kann man so etwas absolut nicht bauen. Denn so gesehen, könnte ich vermuten (und an der entsprechenden Stelle mitteilen), daß beispielsweise ich anhand Deines Names hier, auch Du gefährdet bist…

Willst du aler ernstes alle Schuluniformen verbieten? Auf
welcher Basis? Und vorallem warum???

Funktioniert in GB z.B. wunderbar.

Das habe ich ja nicht gefragt. Auch auf Cuba tragen Schulkinder Uniform. Und auch ich habe 12 Jahre Schuluniform tragen müssen. Aber es ist mMn. als ob Du nur ein Symptom. Du kannst ein -lass mich bitte ds so nennen- Mißverhalten nicht dadurch verhindern, indem Du seine Äußerlichkeiten verbietest. Oder anders gesagt: Ein Neonazi ist nicht deshalb neonazi weil er sich so ankleidet. Seine Kamotten sind nur ein Zeichen davon, unter vielen anderen.

Kinder werden ständig
gehänselt weil sie nicht diese und jene Kleidung haben (sich
nicht leisten können).

Noch nie von einem einzigen Fall darüber gehört.

Dies hört sich vielleicht lächerlich
an, aber eine Äußerung die ich bisher von jedem Amokläufer
gehört habe (ich beschäftige mich viel mit diesem Thema),

Mir scheint es vielmehr, daß du Dich nicht realistisch mit diesem Thema auseinander setzst.
.

war,
dass sie keine Lust mehr haben sich Kleidungsmäßig anzupassen.

Wenn jeder der sich nicht „kleidungsmäßig anpasst“ ein künftiger Amokläufer ist, dann kenne ich schon hier und jetzt viele solchen. Ich auch.

Sie versuchen ja in Gruppen hereinzukommen,

Ich dagegen habe gelesen und mitbekommen, daß sie idR. sehr eingenbrötler sind und diese von Dir genannten Versuche gar nicht gibt.

scheitern aber
immer wieder und erleben das als Demütigung. Schnell ist ein
Feindbild geschaffen.

Ich glaube so einfach wie du es beschreibst ist es beileibe nicht.

Oder wie heute schon Politiker sagten: Willst du Schulen in
einem Hochsicherheitstrakt umwandeln? Mit Metalldetektoren?
Mit Dauerüberwachung? Mit Verboten für alles und jedes?

Auf keinen Fall!

Na also…

Gruß,
Helena

Hi,

vorweg: ich schreibe dir zu diesem Thema nur noch diesen einen Beitrag. Auf diese „Ja, aber“-Diskussionen wie oben im ALK-Brett habe ich nämlich absolut keinen Bock und ich bin auch bei weitem nicht so geduldig wie die Teammitglieder.

  1. Kinder reicherer Eltern haben neue Uniformen und genug zum
    Wechseln.
    Kinder ärmerer Eltern haben Uniformen aus dem Second Hand
    Shop, die sofort als solche zu erkennen sind.

Woran?

Ausgebleicht, ausgeleiert. Röcke und Hose mit „Hochwasser“.

Also so wie sämtliche Second-Hand-Kleidung. Verstehe.

Tops müsste man je nach Material und Farbe jeden Tag oder
jeden zweiten Tag wechseln. Entweder man wäscht täglich oder
man hat 5 Sets.

Ok, das geht natürlich beides nicht.

  1. Besonders Mädchen leiden unter Uniformen, weil sie gerade
    das, was als unattraktiv empfunden wird akzentuieren
    (kniefreie Röcke bei dicken Beinen, um nur ein Beispiel zu
    nennen).

Man könnte Hosen nehmen. Wo steht geschrieben, dass
Schuluniformen für Schülerinnen Röcke enthalten müssen?

Es geht generell um die Uniformierung. Ich kenne keine
Schuluniformen, die so geschnitten sind, dass man darin
vorteilhaft aussieht, wenn man sowieso zu den „optisch
benachteiligten“ gehört.

Ok, wenn du keine kennst, wird es wohl auch keine geben. Weder Röcke noch Hosen. Natürlich nur im Bereich der Schuluniformen.

  1. Kleidung außerhalb der Schule wird SEHR wichtig und sich
    dort „aufzubrezeln“ (und was immer das Äquivalent dazu bei
    Jungs ist) wird extrem wichtig, das gleiche gilt auch für
    Make-up.

Und?

Es ist einfach extremer als bei Schülern, die keine Uniform
tragen (sind Erfahrungswerte meinerseits) und die Ausgrenzung,
Hänselei etc. wird einfach auf die Nachmittagsstunden gelegt.

Ach so. Gut, dass man das alles vorher schon so genau weiß. Da kann man sich die Ausgaben ja sparen.

  1. Schuluniformen können Gemeinschaft innerhalb einer
    Schule schaffen, aber sie können auch „Bandenbildung“ fördern,
    Schule gegen Schule.

Ok, ich sehe ein, dass Schuluniformen Kriege auslösen können.
Also lassen wir’s lieber.

Dein Sarkasmus in Ehren. Aber ich höre immer wieder die
Lobhudelei von Schuluniformen, von Leuten, die keinerlei
Erfahrung damit haben.

Du meinst, so wie ich.

Es gibt Argumente FÜR Schuluniformen,
unbestritten. Es gibt aber auch gute Argumente dagegen, die
wollte ich aufzeigen.

Ich weiß. Hierzulande werden immer die Argumente gegen etwas hervorgehoben. Das ist nichts Neues und symptomatisch.

War irgendwie klar, dass so etwas in Deutschland wieder mal
nicht machbar ist.
Der Druck der Bedenkenträger ist einfach zu groß.

Kann man das auch ohne diesen Unterton diskutieren?

Nein. Warum sollte ich das tun, wenn’s mich doch stört?

Es ist nun mal so, dass ich lange Zeit in Ländern mit
Schuluniformen gelebt habe, und das z.T. als Schüler, als
Lehrerin und als Mutter miterlebt habe.
Ich lasse mir gern von den Vorteilen erzählen, von jemand, der
weiß von was er redet.

Du selbst kennst doch die Vorteile, nach dem, was du oben geschrieben hast.
Zitat: „Es gibt Argumente FÜR Schuluniformen, unbestritten.“

WoDi

Hi,

Aber eigentlich wollte ich nur davor warnen, in
Schuluniformen ein Panacea zu sehen, den sie versprechen
nicht, was sie halten (und das wäre, das Ende der
Ausgrenzungen von Schülern).

Bist du sicher, dass du diesen Satz so gemeint hast wie er da steht? :smile:

WoDi

Diese Kindergartenargumente ist man von den 12-jährigen aus
dem Heise-Forum gewöhnt.

Um so erschreckender, dass man sie in den Mündern von Ministern und anderen „reifen“ Politikern wiederfindet!

Grüße,
Sebastian

Hallo Torsten,

nein denn ich finde den Begriff Amerikanisierung sehr fraglich.

Um definitiv sagen zu können woran es liegt habe ich mich nicht genug mit dem Thema beschäftigt. Oberflächlich betrachtet hat es mit der Veränderung in unserer Gesellschaft zu tun. Was im einzelnen dies auslöst, können momentan nicht mal Experten einhellig beantworten.

Gruß

Samira

Hi!

Von demütigenden Schlägen ist doch gar nicht die Rede sondern
von einer - meist im Affekt - zu Recht erhaltenen Watschn.

Es gibt keine „ZU RECHT ERHALTENE“ Ohrfeige - Schläge sind grundsätzlich IMMER demütigend, vor allem ins Gesicht.

Wie reagierst DU, wenn Du Mist baust, und Dir jemand eine reinhaut - UND Du nichts dagegen machen kannst?

Gruß
Guido

Ich gehe absolut jede Wette ein, daß wenn Du es „nur anbietest“ :gerade die, die dafür anfällig wären, nicht daran teilnehmen :möchten. Wetten?

Kommt darauf an wie es Angeboten wird, da sollte man mal einige Experimente durchführen.

Nachdenken tut man ja alles möglich. Nur eine realistische
Lösung ist es m.E: keineswegs.

Fallen realistische Lösungen vom Himmel?

Sei mir bitte nicht böse, Maxx, aber auf Vermutungen und
Verdächtigungen kann man so etwas absolut nicht bauen. Denn so
gesehen, könnte ich vermuten (und an der entsprechenden Stelle
mitteilen), daß beispielsweise ich anhand Deines Names hier,
auch Du gefährdet bist…

Als ich an meiner alten Schule Todeslisten geführt habe wurde dass auch den Lehrern gesagt. Was ist passiert? Nichts. War übrigens nach Erfurt.
Haben Kinder die Todeslisten führen generell Probleme, die Aufmerksamkeit bedürfen? Ja.
Es gibt Zeichen, die absolut für eine Amoktendenz sprechen.

kannst ein -lass mich bitte ds so nennen- Mißverhalten nicht
dadurch verhindern, indem Du seine Äußerlichkeiten verbietest.

Das habe ich nicht gefordert.

Kinder werden ständig
gehänselt weil sie nicht diese und jene Kleidung haben (sich
nicht leisten können).

Noch nie von einem einzigen Fall darüber gehört.

Schätze dich glücklich, aber ich sauge mir das nicht aus den Fingern.

dass sie keine Lust mehr haben sich Kleidungsmäßig anzupassen.

Wenn jeder der sich nicht „kleidungsmäßig anpasst“ ein
künftiger Amokläufer ist, dann kenne ich schon hier und jetzt
viele solchen. Ich auch.

Das habe ich nicht gesagt! Es war eine oft gemacht Äußerung.

Sie versuchen ja in Gruppen hereinzukommen,

Ich dagegen habe gelesen und mitbekommen, daß sie idR. sehr
eingenbrötler sind und diese von Dir genannten Versuche gar
nicht gibt.

Lese die Littleton Tagebücher, oder die Hinterlassenschaften von ResistantX&Co.
Als „Eigenbrötler“ wird man nicht geboren. Willst du mir ernsthaft sagen, dass diese Menschen kein Verlangen nach sozialem Kontakt, einem Grundbedürfniss aller Menschen haben?

Zitat: „Das einzigste was ich intensiv in der Schule beigebracht bekommen habe war, das ich ein Verlierer bin. Für die ersten jahre an der GSS stimmt das sogar, ich war der Konsumgeilheit verfallen, habe
danach gestrebt Freunde zu bekommen, Menschen die dich nicht als Person, sondern als Statussymbol sehen. Aber dann bin ich aufgewacht! […] Man musste das neuste Handy haben, die neusten Klamotten, und die richtigen „Freunde“. hat man eines davon nicht ist man es nicht wert beachtet zu werden. Und diese Menschen nennt man Jocks. Jocks sind alle, die meinen aufgrund von teuren Klamotten oder schönen Mädchen an der Seite über anderen zu stehen. Ich verabscheue diese Menschen, nein, ich verabscheue Menschen.“ [ResistantX]

Oder Dylan Klebold, einer der Columbine-Amokläufer schreibt „wenn nur irgendjemand wüsste wie traurig ich eigentlich bin“
-> Quelle: http://www.thedenverchannel.com/download/2006/0706/9…

Eric Harris:
„You people should have shown more respect, treated me better, […] and maybe i wouldn’t have been so ready to tear your f**king heads off.“

„I am a gun. A Wildey 45 semiautomatic. I am a god. I kill people. I was never made for hunting, just to kill people. When someone needs to die, i kill them. There was this bald guy once. He was gay & arrogant & superfical & has a false sence of power. I blew up half of his head with one shot. I am god. He died.
I am purity. Darkness. Romanticism. Proffesionalism. Existence. Complacance. Power. Pain. Everything is black. I am everything.“

Was ist das anderes als der Wunsch nach Anerkennung?

Hi Maxx (im übrigen: Es wäre schön, wenn du mal auch grüßen würdest. Ich weiß daß du hier neu bist, deshalb erwähne ich das.)

Kommt darauf an wie es Angeboten wird, da sollte man mal
einige Experimente durchführen.

Das ist eine mMn völlig unrealistische und uthopische „AnDasZielVorbeiGehen“. Experimente durchführen, sagst Du, zum schauen wer Amokläufer-anfällig ist???

Fallen realistische Lösungen vom Himmel?

Sicherliche nicht, aber Deine Versuche sind es in keinster weise realistisch. Nicht einmal ansatzsweise.

Als ich an meiner alten Schule Todeslisten geführt habe wurde
dass auch den Lehrern gesagt. Was ist passiert? Nichts. War
übrigens nach Erfurt.

Heisst es also Du hättest seitdem 24-Std täglich beobachtet werden sollen; eine Zwangstherapie unterzogen, Dein Rechner beschlagnahmt und Deine Freunde, Klamotten, Hobbies, etc… auf immer und ewig kontrolliert werden???

Und wenn jeder der sog. „Todesliste“ schreibt, als einen Amokläufer-Kandidat zu betrachten sei, dann sage ich Dir hier und jetzt, daß es nicht genügend „Beobachter und Aufpasser“ gibt, um alle Verdächtige zu überwachen.

Darüber hinaus, so wie bei den Krankheiten: Ein einziges Symptom macht nicht eine Krankheit aus. Also eine einsame „Todesliste“ macht nicht ein Amokläufer.

Haben Kinder die Todeslisten führen generell Probleme, die
Aufmerksamkeit bedürfen? Ja.

Woher willst du das wissen? Was bedeutet für Dich „generell“?

Es gibt Zeichen, die absolut für eine Amoktendenz sprechen.

Ganz gewiß. Aber: Ist eine Tendenz ein Grund allein weshalb man eine Therapie, eine Überwachung und weiß der Geier noch was anzufangen -und zwar verpflichtend? Auf welcher juristische Grundlage? Wenn mir eine Behörde sagt, ich muß mich einer Therapie unterziehen, warum muß ich das folgen? Wer zwingt mich? Und wie wollen sie das überhaupt schaffen? Weil eins ist klar, wenn ich verpflichtet bin mich einer Therapie, aus welchen Gründen auch immer, zu unterziehen, wer sagt daß ich hinterher nicht mehr „Anfällig“ bin?

Maxx lass es mir nur eins in Erinnerung rufen: In der Geschichte gibt es vielen Fällen von Strafen aufgrund Verleumdungen und Verdächtigungen. Wirklich viele. Und meines Wissens gibt es absolut kein einziger Fall, wo es gut gegangen ist bzw. in die Geschichte als eine gute Sache eingegangen wäre. Kein einziges.

Das habe ich nicht gefordert.

Du hast über bestimmte Klamotten gesprochen, die, so Deinen Worten, bezeichnend sind für Amokläufer.

Kinder werden ständig
gehänselt weil sie nicht diese und jene Kleidung haben (sich
nicht leisten können).

Noch nie von einem einzigen Fall darüber gehört.

Schätze dich glücklich, aber ich sauge mir das nicht aus den
Fingern.

Habe ich auch nicht behauptet. Und glücklich war ich beileibe nicht, mit meinem schrecklichen Uniform. Wir Mädchen haben das Ding zutiefst gehasst, das ding. Und übrigens, aus diesem Hass ist noch keiner Amokläufer entstanden. Nur so nebenbei erwähnt. Wären wir für dich nicht schon „Amokläufer-Anfällige“???

dass sie keine Lust mehr haben sich Kleidungsmäßig anzupassen.

Wenn jeder der sich nicht „kleidungsmäßig anpasst“ ein
künftiger Amokläufer ist, dann kenne ich schon hier und jetzt
viele solchen. Ich auch.

Das habe ich nicht gesagt! Es war eine oft gemacht Äußerung.

Auch wenn eine Äußerung oft gemacht wird, wird sie nicht deshalb wahr.

Was ist das anderes als der Wunsch nach Anerkennung?

Ich habe nicht gesagt, daß sie sich Anerkennung wünschen bzw. nicht wünschen. Was ich aber sehr wohl -übrigens die ganze Zeit schon- versuche mitzuteilen ist, daß ein Amokläufer per se durch mehrere Eigenschaften gekennzeichnet ist. Nur eine davon sagt absolut nichts aus.

Oder mit anderen Worten: Wer Kopfschmerzen hat, hat nicht gleich einen Hirntumor!

Gruß (Der Abschied wird auch hier gern gesehen)
Helena

Hi,

Für einen Teil ist die Gesellschaft heute selbst Schuld.Allein
der Druck der auf den Kindern liegt ist unbeschreiblich. Von
der ersten Klasse an heist es mehr mehr mehr du must der beste
sein du must mindestens so ein gutes Zeugniss haben sonst hast
du keinen Zukunft.

Dann das wichtigste ist ein Intaktes Zuhause. Wieviele Kinder
kommen heute noch Heim und Mami ist da und es ist gekocht
,jemand da mit dem die Kinder den Tag verarbeiten können?

Der beweis wird uns ja Täglich in den Medien geliefert wenn
ich mir diese Sendungen ansehe wie Katja Salfrank oder das
Camp für die Jugentlichen in den USA, da stell ich mir die
Frage was kann einen zB 8 Jährigen zu so einem Monster
machen?die Kinder kommen nicht so zur Welt, nein sie werden
von den Eltern dazu erzogen oder wohl besser verzogen.
So lange sie klein sind ist es lustig wenn sie die Zunge
zeigen oder mal spuken aber so schnell kann man nicht schauen
dann ist der kleine Sprössling ein unberechenbares Wesen
geworden und dann ist das geheule groß.Warum warum heist es
dann er hat immer alles bekommen ,hab ihn nie geschlagen oder
sonst was.

Zum Rest Deines Postings hast Du ja schon einiges gehört und ich will mich da nicht einmischen.
Aber soweit ich das posting habe stehen lassen muß ich Dir zu 100% Recht geben!

Es gab zu unserer Zeit den Begriff „Schlüsselkinder“. Das waren die, die den Hausschlüssel um den Hals hängen hatten, weil nach er Schule niemand zuhause war. Diese Kinder waren damals die Ausnahme, heute erscheint es mir daß das die Regel ist.

Viele Grüße
HylTox

Das ich nicht laut lache mich würde interesieren woher du diesen Schwachsinn hast.
Wahrscheinlich stammen diese Weisheiten von solchen sogenannten Psychologen die ihre Arbeit darüber geschrieben haben und aus Angst nicht in der Menge zu zeriessen zu werden wie du es jetzt gerade mit mir versuchst.

Unter dem Begriff Gesunde Watschen versteht man einen klapps in den Hintern oder auch mal auf die Hände nicht einen Kinnhacken oder an was du gerade denkst.

Ich weis zwar nicht ob du selber Kinder hast aber glaub mir wenn ein 4 Jähriger sein Mittagessen über den Tisch schleudert und das zum 3 mahl dann möchte ich sehen was mehr Wirkung zeig (SCHATZILEIN DAS DARFST DU NICHT TUN) das kannst du 20 mal sagen und er Lacht dich aus hingegen ein klapps auf die Finger und es weis was los ist ok.

Aber diese sofort laut Um Gottes willen schreier gibt es ja hier zu genüge.Die Erziehung heute ist zu lasch es fehlt an respekt und Benehmen man sieht es ja täglich.

Das heist auch nicht das jeder sofort zum Amokläufer wird.

Wer keinerlei Argumente hat…

Das ich nicht laut lache mich würde interesieren woher du
diesen Schwachsinn hast.

Dass jemand, der unfähig zu sein scheint, Kinder ohne Gewalt zu erziehen, von Schwachsinn redet, hat etwas überaus Lächerliches.

Wahrscheinlich stammen diese Weisheiten von solchen
sogenannten Psychologen

Diese „Weisheiten“, wie Du sie nennst sind erwiesene Erkenntnisse.

Unter dem Begriff Gesunde Watschen versteht man einen klapps
in den Hintern oder auch mal auf die Hände nicht einen
Kinnhacken oder an was du gerade denkst.

Also einen Schlag - der laut BGB § 1631, Abs. 2 nach deutschem Recht verboten ist.

Ich weis zwar nicht ob du selber Kinder hast

Habe ich - was tut das zur Sache?
Die meisten Kinderlosen in meinem Umfeld wissen, dass man Kinder nicht zu schlagen hat.
Etwas, was sie vermutlich eher zur Erziehung befähigt als Dich.

aber glaub mir
wenn ein 4 Jähriger sein Mittagessen über den Tisch schleudert
und das zum 3 mahl dann möchte ich sehen was mehr Wirkung zeig
(SCHATZILEIN DAS DARFST DU NICHT TUN) das kannst du 20 mal
sagen und er Lacht dich aus hingegen ein klapps auf die Finger
und es weis was los ist ok.

Allein, dass Du nur diese zwei Möglichkeiten aufzählst, zeigt eigentlich sehr gut, wie ernstzunehmen, Du als Diskussionspartner bist.
Mein Kind hat einen sehr großen Respekt vor mir, hatte diesen auch schon, als er erst 4 war - und dass, obwohl er nie geschlagen oder anders gedemütigt wurde.

Aber diese sofort laut Um Gottes willen schreier gibt es ja
hier zu genüge.Die Erziehung heute ist zu lasch es fehlt an
respekt und Benehmen man sieht es ja täglich.

Warum sollte ein Kind einen Erwachsenen respektieren, welcher selbiges respektlos schlägt?
Wie soll ein solches Kind Respekt (da ist übrigens etwas völlig anderes als Angst) lernen?

Das heist auch nicht das jeder sofort zum Amokläufer wird.

Aber jeder wird zum Amokläufer, der NICHT geschlagen wird?!
Tolle Logik.

Gruß
Guido

Hallo Helena,

wir reden aneinander vorbei.

Ich wollte niemals hinreichende oder notwendige Bedingungen zur Erkennung eines Amokläufers geben, sondern lediglich ausdrücken, dass es in der Tat eine ganze Reihe von Merkmalen gibt, die alle Schulamokläufer zeigen.
Desweiteren habe ich zum Ausdruck gebracht, dass die Beachtung der Häufung solcher Äußerungen oder Merkmale sicherlich lohnenswert ist. Nicht, weil zwangsweise alle diese Leute potentielle Amokläufer sind, mit Sicherheit kann man aber sagen, dass es Ihnen offensichtlich nicht sonderlich gut geht und ihnen wenigstens Gespräche angeboten werden sollten.

Experimente durchführen, sagst Du, zum
schauen wer Amokläufer-anfällig ist???

Nein.

Heisst es also Du hättest seitdem 24-Std täglich beobachtet
werden sollen; eine Zwangstherapie unterzogen, Dein Rechner
beschlagnahmt und Deine Freunde, Klamotten, Hobbies, etc… auf
immer und ewig kontrolliert werden???

Das habe ich niemals auch nur ansatzweise vorgeschlagen.

Und wenn jeder der sog. „Todesliste“ schreibt, als
einen Amokläufer-Kandidat zu betrachten sei, dann sage ich Dir
hier und jetzt, daß es nicht genügend „Beobachter und
Aufpasser“ gibt, um alle Verdächtige zu überwachen.

S.o.
Wenn man bisherige Schulamokläufe betrachtet, hat es vorher immer Leute gegeben, denen etwas aufgefallen ist, sie haben es nur nie ernst genommen. In den meisten Fällen passiert ja auch nichts, außer dass diese Menschen mit einem Trauma von der Schule gehen. Viele davon zeigen Resilenz, d.h. sie gehen gestärkt daraus hervor, aber längst nicht alle.

Haben Kinder die Todeslisten führen generell Probleme, die
Aufmerksamkeit bedürfen? Ja.

Woher willst du das wissen? Was bedeutet für Dich „generell“?

Gegenfrage: warum schreibt man Todeslisten? Es geht hier nicht darum dass man jemanden „doof“ findet, es geht um wirklich tief empfundenen Hass.

Ganz gewiß. Aber: Ist eine Tendenz ein Grund allein
weshalb man eine Therapie, eine Überwachung und weiß der Geier
noch was anzufangen -und zwar verpflichtend?

Habe ich nie! gefordert.

Maxx lass es mir nur eins in Erinnerung rufen: In der
Geschichte gibt es vielen Fällen von Strafen aufgrund
Verleumdungen und Verdächtigungen.

Deswegen verleumde ich auch niemanden! Schulamokläufer sind keine Monster sondern tragische Persönlichkeiten und es ist eine Schande für die ganze Gesellschaft dass einige ihrer Mitglieder keinen anderen Ausweg mehr wissen! Wir reden hier nicht von Soziopathen, das sind Kinder.

Du hast über bestimmte Klamotten gesprochen, die, so Deinen
Worten, bezeichnend sind für Amokläufer.

Das sind nicht meine Worte, sondern deine Interpretation.

Habe ich auch nicht behauptet. Und glücklich war ich beileibe
nicht, mit meinem schrecklichen Uniform. Wir Mädchen haben das
Ding zutiefst gehasst, das ding. Und übrigens, aus diesem Hass
ist noch keiner Amokläufer entstanden. Nur so nebenbei
erwähnt. Wären wir für dich nicht schon
„Amokläufer-Anfällige“???

Es ist ein Unterschied ob man geschlagen und bespuckt wird, und Zigaretten auf einem ausgedrückt werden (wie bei ResistantX!) oder man Kleidung tragen muss die man nicht tragen will.
Es ist ein Unterschied ob man sich ärgert oder jeden Tag wirklich tiefe Demütigung empfindet (nicht erleiden muss, subjektiv empfindet)!
Es ist ein Unterschied ob man ein bisschen herumgeschubst wird und dann halt zurückschubst, oder alles in sich hineinfrisst.

Das habe ich nicht gesagt! Es war eine oft gemacht Äußerung.

Auch wenn eine Äußerung oft gemacht wird, wird sie nicht
deshalb wahr.

Aber das subjektive Empfinden ist wahr!

MfG

unterschiedliche Erfahrungen mit Schuluniformen
Hallo!

Ich hab mal recherchiert und bin auf durchaus unterschiedliche Erfahrungen mit Schuluniformen gestoßen.

In Hessen ging das wohl ziemlich in die Hose, auch weil die Uniformen unpraktisch und häßlich waren. Andere Schulen haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Man müsste eben nicht über die Köpfe der Schüler hinweg entscheiden, sondern diese mit einbeziehen in die Auswahl des Sortiments.

Jeder denkt bei Schuluniformen an Faltenröcke, Blüschen und Krawatten. Ich denke an Jeans, Polo-Shirt, Sweat-Shirts, Fleece-Pulli, evtl. eine Jacke und sowas. Und da könnte sogar der Fall eintreten, dass durch die Sammelbestellungen die Klamotten günstiger sind als andere, neue Kleidungsstücke. Und jeder sucht sich aus, was er möchte und kann sich so auch dem Klima und persönlichen Frostfaktor anpassen.

Diesen Artikel zum Thema fand ich gut: http://www.teachsam.de/deutsch/d_schreibf/schr_schul…

Im Übrigen glaube ich nicht, dass Uniformen Amokläufe verhindern können, da sind noch ganz andere Dinge nötig. Aber ich halte sie für eine gute Sache.

Grüße
kernig